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Barrierefreie Komplettbadsanierung mit €4.000 Zuschuss

Barrierefreie Komplettbadsanierung

Entscheiden Sie sich für eine Komplettbadsanierung, sollte der Umbau gut durchdacht sein. Beginnend mit dem Grundriss, sollten Sie lieber großzügig als zu eng denken. Mit vorausschauender Planung erfreuen Sie sich bis in hohe Alter an Ihrem Bad.

Auf dieser Seite stellt Ihnen der Verband Pflegehilfe alle Tipps und Tricks einer barrierefreien Komplettbadrenovierung vor. Zudem finden Sie Informationen zu Kosten und Zuschüssen, durch die häufig ein Großteil der Sanierung finanziert werden kann.

Sie haben wenig Zeit? Einen kurzen Überblick erhalten Sie unter Fragen und Antworten.

Maße

Die optimalen Maße für Ihr barrierefreies Badezimmer

Optimale Maße eines barrierefreien Badezimmers

Auch wenn Sie zurzeit noch nicht auf eine Mobilitätshilfe angewiesen sind, sollten Sie bei der Planung Ihres Bades genügend Bewegungsfläche einplanen. Ordnen Sie die Toilette, Waschbecken und Dusche so an, dass sich die Bewegungsflächen überlagern. Damit stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Badezimmer selbst mit einem Rollstuhl nutzen können.

Zur Orientierung, wie viel Platz Sie einplanen sollten, dient die DIN 18040-1 “Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen: Wohnungen”. Möchten Sie für den Umbau einen KfW-Kredit beziehen, ist die Einhaltung der DIN dringend notwendig. Weitere Informationen zu Förderungen finden Sie in dem Abschnitt “Förderungen & Zuschüsse”.

Zusammenfassend gilt: Planen Sie für Ihr barrierefreies Bad so viel Bewegungsfreiheit wie möglich ein. Achten Sie in kleinen Bädern auf eine geschickte Anordnung der Sanitärelemente. Für ein Rollstuhlgerechtes Bad benötigen Sie zum Beispiel eine Fläche ab ca. 5,7 qm. Somit können auch kleine Bäder barrierefrei gestaltet werden.

Bestandteile

Bestandteile einer Komplettbadsanierung

Neben einer großzügigen Bewegungsfläche wird Ihr Bad durch viele weitere Faktoren behindertengerecht gestaltet. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der Bestandteile einer barrierefreien Komplettbadsanierung.

Ebenerdige Dusche

Teil einer barrierefreien Komplettbadsanierung ist in der Regel eine ebenerdige Dusche. Diese zeichnet sich durch ihren schwellenlosen Einstieg aus und kann von Rollstuhlfahrern problemlos genutzt werden. Für Hilfsmittel, wie einem Duschsitz, ist ebenfalls genügend Platz vorhanden. Rutschfeste Bodenbeläge gewähren eine sichere Fortbewegung in der Dusche, Badewanne und dem restlichen Bad.

Ist in Ihrem Bad bereits eine Badewanne vorhanden, bietet sich ein Umbau der Badewanne zur begehbaren Dusche an. Mittlerweile haben sich zahlreiche Unternehmen auf den Umbau spezialisiert, um älteren Menschen einen schnellen und kostengünstigen Umbau zu ermöglichen. Der Einbau kann bereits innerhalb eines Tages erfolgen.

Badewanne zur Dusche Umbau

Barrierefreie Badewanne

Badewannentür barrierefrei

Wenn Sie auf den Komfort eines Vollbades nicht verzichten möchten, kann Ihre Badewanne barrierefrei gestaltet werden. Durch den nachträglichen Einbau einer Badewannentür, wird Ihre Wanne begehbar gemacht. Der Einstieg ist wieder ohne große Anstrengung möglich. Für nahezu alle Badewannentypen gibt es eine passende Tür.

Durch Silikondichtungen und feste Verriegelungen beim Einbau der Tür, kann kein Wasser nach außen dringen. Eine Badewannentür soll nicht nur funktional sein, sondern auch optisch ins Badezimmer passen. Hier kann aus vielen unterschiedlichen Designs gewählt werden, von Glastüren bis zu farbigen Türen.

Barrierefreier Waschtisch

Barrierefreies Waschbecken

Sie haben die Möglichkeit ein höhenverstellbares Waschbecken einzubauen. Dies ist besonders für Rollstuhlfahrer hilfreiche, um sich weiterhin selbstständig um die Körperhygiene zu kümmern. Ebenfalls verstellbar wird die Ablagefläche. Die Hygieneartikel können so von allen Familienmitgliedern erreicht werden.

Für ein Standard-Becken empfiehlt sich eine Einbauhöhe von 80 bis 85 cm. Das Becken ist damit unterfahrbar und Ihre Beine finden problemlos Platz. Ein Verbrühschutz stellt sicher, dass Sie sich während der Nutzung nicht verbrennen. Niedrig angebrachte Spiegel sind von Rollstuhlfahrern sowie anderen Angehörigen erreichbar.

Barrierefreie Toilette

Barrierefreie Toilette

Eine barrierefreie Toilette zeichnet sich durch viel Freiraum rund um die Toilette aus. Sind Sie auf eine Mobilitätshilfe angewiesen, ist ein behinderten WC Voraussetzung für eine selbstständige Nutzung. Des Weiteren erleichtern Haltegriffe einen sicheren Gang zur Toilette. Eine höhenverstellbare Toilette empfiehlt sich, wenn mehrere Familienmitglieder das Badezimmer nutzen.

Für mobilitätseingeschränkte Menschen eignet sich eine Höhe des Sitzes zwischen 46 und 48 cm. Die WC-Spülung muss gut zu erreichen sein. Es empfiehlt sich ein berührungsloser Spülknopf. Eine hängende Toilettenschüssel kann an Ihre Körpergröße angepasst werden und erleichtert das Putzen unterhalb der Toilette.

Kosten

Kosten einer barrierefreien Komplettbadsanierung

Kosten barrierefreie Komplettbadsanierung

Die Kosten für eine seniorengerechte Badrenovierung hängen von verschiedenen Faktoren ab. Vor allem der Umfang der Renovierungsarbeiten, die Größe des Badezimmers und die gewünschte Ausstattung sind für die Kosten ausschlaggebend. Bei einer Badrenovierung werden ca. 60 % der Kosten für Materialien und 40 % für Handwerker- und Installation angesetzt.

Das Anbringen von Halte- und Stützgriffen oder der Einbau eines Badewannenlifts, kostet zwischen 100 und 1.500 Euro. Ein umfangreicher Umbau eines typischen 7-qm-Bads mit neuen Fliesen und Grundrissänderung kann um die 10.000 Euro kosten. Beachten Sie jedoch, dass diese Summen grobe Richtwerte sind.

Zuschüsse

Förderungen & Zuschüsse

Für eine Komplettbadsanierung gibt es verschiedene Möglichkeiten Zuschüsse zu erhalten. Gut zu wissen: Den Antrag auf Zuschuss zur Wohnumfeldanpassung können Sie öfter als einmal stellen. Falls sich Ihre Pflegesituation ändert, können Sie die Finanzierung weiterer Umbaumaßnahmen beantragen.

Pflegekasse: €4.000 Förderung

So beantragen Sie Zuschüsse bei der Pflegekasse:

  1. Zusammen mit einem Kostenvoranschlag des Handwerkers senden Sie Fotos Ihres Bads an die Pflegekasse. Die Wahl des Anbieters, ist Ihnen überlassen.
  2. Die Pflegekasse schickt Ihnen dann das Entscheidungsschreiben, ob der Zuschuss für die Umbaukosten genehmigt wurde. Warten Sie unbedingt dieses Schreiben ab, ehe Sie weitere Schritte einleiten.
  3. Nach Eingang des Entscheidungsschreibens kann der Badumbau in Auftrag gegeben werden.
  4. Reichen Sie die Handwerkerrechnungen im Anschluss bei der Pflegekasse ein, um den Zuschuss von 4.000 Euro zu erhalten.

Krankenkasse finanziert gratis Hilfsmittel

Kostenerstattung Badumbau durch die Krankenkasse

Die Krankenkasse erstattet Ihnen die Kosten für Hilfsmittel, wie zum Beispiel eine Toilettensitzerhöhung oder ein Badewannenlift. Die Hilfsmittel erhalten Sie in einem Sanitätshaus oder im Internet. Folgenende Hilfsmittel werden von der Krankenkasse erstattet:

  • Toilettensitzerhöhung
  • Badehilfe
  • Badewannenlift
  • Dusch- oder Badewannensitz
  • Haltegriffe für Dusche und Badewanne

Finanzamt (Steuerliche Abzugsfähigkeit)

Als körperlich eingeschränkter Mensch steht Ihnen ein Steuerfreibetrag zu. Neben diesem Steuerfreibetrag haben Sie die Möglichkeit die Komplettbadsanierung zusätzlich von der Steuer abzusetzen. Die genauen Voraussetzungen für die Abzugsfähigkeit besprechen Sie mit Ihrem Steuerberater oder dem Finanzamt.

KfW-Bank fördert altersgerechten Umbau

Die KfW-Bank unterstützt altersgerechte Wohnraumsanierungen mit staatlichen Förderprogrammen. Unter dem Programm “Altersgerecht umbauen” gewährt die KfW einen Zuschuss von bis zu 6.250 Euro. Außerdem haben Sie die Möglichkeit auf einen zinsvergünstigten Kredit von bis zu 50.000 Euro. Unterstützung finden Sie außerdem mit günstigen Baufinanzierungszinsen.


BirneKfW-Kredit erfordert DIN-Norm

Für einen Kredit der KfW, muss Ihr Bad die Norm DIN 18040-2 (Barrierefreies Bauen - Planungsgrundlagen: Wohnungen) erfüllen. Besprechen Sie dies unbedingt vor der Planung mit dem Sanitärbetrieb oder Ihrem Architekten.


Rentenkasse, Sozialamt, Agentur für Arbeit

Wenn Sie als Antragsteller mindestens 15 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt haben, gibt es bei der Rentenversicherung im Rahmen des altersgerechten Wohnungsumbaus die sogenannte Wohnungshilfe. Dazu gehört auch die Badsanierung. Das Sozialamt oder die Agentur für Arbeit können ebenfalls dazu verpflichtet werden, sich an den Kosten zu beteiligen. Fragen Sie bei den entsprechenden Ämtern nach.


BirneVermieter muss Umbau zustimmen

Nach § 554a BGB „Barrierefreiheit“ muss der Vermieter dem Umbau zustimmen, wenn dieser notwendig ist, um in der Wohnung wohnen zu bleiben. Sprechen Sie vor der Planung mit Ihrem Vermieter, um eine einvernehmliche Lösung zu finden. Eventuell beteiligt er sich an den Kosten.


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Häufige Fragen

4.000 Euro Zuschuss für barrierefreien Badumbau

Im Rahmen einer barrierefreien Komplettbadsanierung wird in Ihrem Bad eine ebenerdige Dusche oder eine, durch eine Wannentür, begehbare Badewanne eingebaut. Das Waschbecken kann höhenverstellbar umgestaltet werden. Mit Haltegriffen und viel Bewegungsfreiheit wird die Toilette auch für Rollstuhlfahrer benutzbar.

Um Ihr Bad barrierefrei zu gestalten, sollten Sie bei der Planung so viel Bewegungsfreiheit wie möglich einplanen. Ordnen Sie die Toilette, Waschbecken und Dusche so an, dass sich die Bewegungsflächen überlagern. Zur Orientierung für die Platzeinteilung dient die DIN 18040-1 „Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen: Wohnungen“.

Die Kosten für eine seniorengerechte Badrenovierung hängen von dem Umfang der Renovierungsarbeiten, der Größe des Badezimmers und der gewünschten Ausstattung ab. Der Umbau eines 7-qm-Bads mit neuen Fliesen und Grundrissänderungen kostet um die 10.000 Euro. Es werden ca. 60 % der Kosten für Materialien und 40 % für Handwerker angesetzt.

Die Pflegekasse gewährt Menschen mit einem Pflegegrad einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro. Über die Krankenkasse finanzieren Sie Hilfsmittel wie zum Beispiel eine Toilettensitzerhöhung oder einen Badewannenlift. Die Kosten können Sie neben dem steuerlichen Freibetrag, für körperlich eingeschränkte Menschen, ebenfalls von der Steuer absetzen. Weitere Zuschüsse erhalten Sie von der Rentenkasse, dem Sozialamt und der Agentur für Arbeit.

Ist der Umbau notwendig, damit Sie weiterhin in Ihrer Wohnung wohnen bleiben können, muss der Vermieter dem Umbau zustimmen. Diese Regelung wird in § 554a BGB „Barrierefreiheit“ festgehalten. Sprechen Sie vor der Planung in jedem Fall mit Ihrem Vermieter, eventuell beteiligt er sich an den Kosten.