Elektrorollstuhl: Von der Krankenkasse finanziert
Elektrorollstühle: Das müssen Sie wissen
Ein Elektrorollstuhl bietet Menschen mit eingeschränkter Mobilität mehr Freiheit und Selbstständigkeit im Alltag. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Rollstuhl wird er elektrisch betrieben und lässt sich bequem per Steuerung bedienen. So ist deutlich weniger Kraftaufwand nötig, wodurch Sie nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind.
Egal, ob Sie aufgrund Ihres Alters, einer Krankheit oder einem Unfall körperlich eingeschränkt sind: Dank eines Elektrorollstuhls können Sie selbstständig bleiben und Ihren Alltag so gestalten, wie Sie es möchten. Wir zeigen Ihnen, welche Modelle es gibt, mit welchen Kosten zu rechnen ist und welche Zuschüsse möglich sind.
Das sollten Sie über Elektrorollstühle unbedingt wissen:
- Was ist ein Elektrorollstuhl?
- Wann ist ein Elektrorollstuhl sinnvoll?
- Elektrorollstuhl-Modelle im Überblick
- Elektrorollstuhl gebraucht kaufen – lohnt sich das?
- Elektrorollstuhl kaufen – worauf sollten Sie achten?
- Elektrorollstuhl mieten – eine flexible Alternative
- Kosten für einen Elektrorollstuhl
- Zuschüsse & Kostenübernahme durch Krankenkasse
- Elektrorollstühle im Alltag – Sicherheit, Reichweite & Akkupflege
- Welche Alternativen gibt es?
In den häufigsten Fragen finden Sie die wichtigsten Informationen.
- Der E-Rollstuhl kann im Innen- und Außenbereich genutzt werden.
- Elektrorollstühle zählen zu den kostenintensiven Rollstühlen.
- Auf Rezept übernimmt die Krankenkasse Standardmodelle.
Was ist ein Elektrorollstuhl?
Ein Elektrorollstuhl ist ein modernes Hilfsmittel, das speziell für Menschen mit chronischen Erkrankungen oder körperlichen Einschränkungen entwickelt wurde. Er ermöglicht eine selbstständige Fortbewegung ganz ohne körperliche Kraftanstrengung. Der E-Rollstuhl wird über einen Joystick mit dem Kinn oder einem anderen Körperteil bedient.
Wie ein gewöhnlicher Rollstuhl ist auch der Elektrorollstuhl mit Rückenlehne und Fußstütze ausgestattet. Hochwertige Modelle verfügen sogar über eine Stehfunktion. In der Regel erreichen E-Rollstühle eine Geschwindigkeit von bis zu sechs Kilometern pro Stunde, es gibt aber auch schnellere Varianten. Damit kann ein E-Rollstuhl sowohl in den eigenen vier Wänden als auch im Freien benutzt werden.
Aufgrund seiner vielfältigen technischen Grundkomponenten wie dem Motor, dem Akku und der Steuerung ist ein E-Rollstuhl preisintensiver als ein gewöhnlicher Rollstuhl. Dafür kann er individuell an die Anforderungen seines Nutzers angepasst werden.
Elektrorollstuhl versus Elektromobil- Nicht zu verwechseln ist der Elektrorollstuhl mit dem Elektromobil. Ein Elektromobil ist in erster Linie für längere Wegstrecken im Außenbereich gedacht und wird per Lenker bedient. Im Vergleich ist ein Elektrorollstuhl kleiner und wendiger und kann auch bei größeren körperlichen Einschränkungen gesteuert werden.
Wann ist ein Elektrorollstuhl sinnvoll?
Der Elektrorollstuhl eignet sich für Menschen, die einen herkömmlichen Rollstuhl nicht selbstständig oder nur unter großer körperlicher Belastung nutzen können. Einigen fehlt dafür die nötige Muskelkraft, andere können die Arme nur eingeschränkt bewegen. Auch nach einem Unfall kann das Fahren eines herkömmlichen Rollstuhls schwerfallen. Zudem gibt es Krankheiten, die zu Erschöpfung oder Atemnot führen und die Nutzung eines manuellen Rollstuhls erschweren.
Ein E-Rollstuhl kann daher sinnvoll sein bei:
- Arthrose
- Multiple Sklerose
- Parkinson
- Herzschwäche
- Lungenkrankheiten
Haben Sie ein Rezept von Ihrem Arzt für Ihren E-Rollstuhl, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten für die Anschaffung. Wichtig hierbei ist, dass der E-Rollstuhl als medizinisch notwendiges Hilfsmittel angesehen wird und das Modell eine Maximalgeschwindigkeit von bis zu sechs Kilometern in der Stunde hat.
Elektrorollstuhl-Modelle im Überblick
Elektrorollstühle lassen sich ohne Einsatz von Armkraft bedienen und ermöglichen Pflegebedürftigen mehr Selbstständigkeit im Alltag. Welches Modell am besten geeignet ist, hängt von den persönlichen Bedürfnissen, körperlichen Voraussetzungen und dem geplanten Einsatzbereich ab.
Elektrorollstuhl für drinnen
Der Elektrorollstuhl für innen eignet sich vor allem für Senioren, die ihr Zuhause wenig verlassen. Diese Art des Rollstuhls ist besonders klein, kompakt und wendig. Selbst in engen Wohnungen kann er gut genutzt werden. Diese Modelle gehören aufgrund ihrer geringen Reichweite und Geschwindigkeit zu den preiswertesten Elektrorollstühlen.
Elektrorollstuhl für draußen
Ein Elektrorollstuhl für draußen bietet im Vergleich zu Modellen für drinnen eine deutlich höhere Reichweite. Zudem ist er mit robusten Reifen ausgestattet, die auch auf unebenen Wegen für Sicherheit sorgen. Eine gute Federung erhöht dabei den Fahrkomfort und macht das Fahren im Freien angenehmer.
Faltbarer Elektrorollstuhl
Wenn Sie oft unterwegs sind oder auf Reisen gehen möchten, ist es praktisch, wenn Ihr Elektrorollstuhl faltbar ist. Sein Akku ist zwar weniger leistungsstark, dafür kann ein faltbarer Elektrorollstuhl bei Bedarf mit nur wenigen Handgriffen platzsparend zusammengeklappt werden und ist besonders leicht.
Kombi-Modelle
Ein Kombimodell vereint die Vorteile von Elektrorollstühlen für draußen und drinnen. Es ist kompakt gebaut, bietet aber gleichzeitig robuste Reifen und eine gute Reichweite. Häufig sind diese Modelle zusätzlich mit praktischem Zubehör ausgestattet, zum Beispiel mit einem integrierten Korb für Einkäufe.
Elektrorollstuhl gebraucht kaufen – lohnt sich das?
Wenn Sie für Ihren Elektrorollstuhl keinen Zuschuss der Krankenkasse erhalten, ist die Anschaffung oft mit hohen Kosten verbunden. Eine gute Alternative kann daher ein gebrauchter Elektrorollstuhl sein. Informationen dazu erhalten Sie im Sanitätshaus. Häufig werden gebrauchte Modelle angeboten, die nur wenig genutzt wurden und deutlich günstiger sind als ein neuer E-Rollstuhl.
Wenn Sie Ihren Elektrorollstuhl gebraucht kaufen, können Sie Geld sparen. Allerdings sollten Sie bedenken, dass Gebrauchsspuren vorhanden sein können und die Garantie unter Umständen bereits abgelaufen ist. Wichtig bleibt, dass der gebrauchte Elektrorollstuhl zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt. Auch in diesem Fall empfiehlt sich vor dem Kauf eine Probefahrt, um den Elektrorollstuhl zu testen.
Elektrorollstuhl kaufen – worauf sollten Sie achten?
Haben Sie sich für den Kauf eines Elektrorollstuhls entschieden, müssen Sie im nächsten Schritt ein Modell wählen. Dabei sollten Sie sich folgende Fragen stellen:
- Wofür und wie häufig möchten Sie den Rollstuhl nutzen?
- Wird er hauptsächlich in Innenräumen oder im Freien eingesetzt?
- Wie gut ist Ihre körperliche Verfassung?
Bedenken Sie, dass die körperliche Kraft mit zunehmendem Alter meist nachlässt. Wenn Sie den Elektrorollstuhl regelmäßig im Außenbereich nutzen möchten, zum Beispiel für Einkäufe, sind Faktoren wie Reichweite, Akku- und Motorleistung besonders wichtig. Je nach Modell sind mit einer Akkuladung Fahrstrecken von etwa 20 bis 45 Kilometern möglich.
Es ist ratsam, sich im Fachgeschäft ausführlich beraten zu lassen. Wählen Sie idealerweise zwei bis drei Modelle aus und machen Sie eine Probefahrt. So lassen sich Bedienung und Sitzkomfort am besten vergleichen.
Umbau notwendig?
Nutzt Ihr Angehöriger einen E-Rollstuhl im Innenbereich, können Treppen eine Hürde darstellen. In diesem Fall sollten Sie über den Einbau eines Hub- oder Plattformlifts nachdenken.
Die Pflegekasse bezuschusst sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen mit bis zu 4.180 Euro.
Elektrorollstuhl mieten – eine flexible Alternative
Als Alternative zum Kauf kann es auch sinnvoll sein, einen Elektrorollstuhl zu mieten. Das ist besonders dann hilfreich, wenn der Rollstuhl nur für einen begrenzten Zeitraum benötigt wird, etwa während eines Urlaubs oder im Rahmen einer Reha nach einer Operation. Für die Anmietung können Sie sich an Ihre Krankenkasse oder an ein Sanitätshaus wenden.
Die Mietkosten pro Tag hängen von der Ausstattung und den Zusatzfunktionen des Modells ab und beginnen in der Regel bei etwa 14 Euro pro Tag. Zusätzlich können weitere Kosten anfallen, zum Beispiel eine einmalige Kaution oder eine Bereitstellungspauschale.
Wenn Sie einen Elektrorollstuhl mieten, haben Sie den großen Vorteil, dass Sie ihn in Ruhe testen können, bevor Sie sich möglicherweise für einen späteren Kauf entscheiden. Liegt nur ein vorübergehender Bedarf vor, kann die Krankenkasse die Mietkosten ganz oder teilweise bezuschussen.
Jetzt Elektrorollstuhl finden!Kostenlos vergleichen und Elektrorollstuhl für innen & außen erhalten.
Kosten für einen Elektrorollstuhl
Einen festen Preis für einen Elektrorollstuhl gibt es nicht. Wenn Sie einen Elektrorollstuhl kaufen, unterscheiden sich die Kosten je nach Hersteller, Ausstattung und Modellart. Grundsätzlich sind Elektrorollstühle jedoch immer teurer als manuell betriebene Rollstühle. Die Kosten beginnen für einfache Modelle bei etwa 1.500 Euro. Ein faltbarer Elektrorollstuhl ist oft etwas günstiger, Kombimodelle oder spezielle Geländemodelle sind meist teurer.
Preiswerte Varianten sind in der Regel langsamer, haben eine geringere Reichweite und sind vor allem für den Innenbereich geeignet. E-Rollstühle mit einer hohen Reichweite, geländegängigen Reifen und diversen Sonderfunktionen sind kostspieliger. Nach oben sind den Preisen kaum Grenzen gesetzt: Im Fachhandel gibt es Elektrorollstühle, die bis zu 30.000 Euro kosten und damit preislich mit einem Kleinwagen vergleichbar sind.
Neben den Anschaffungskosten sollten auch laufende Kosten eines Elektrorollstuhls eingeplant werden. Dazu gehören zum Beispiel Stromkosten, Akkuaustausch sowie regelmäßige Wartungen, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Für Elektrorollstühle mit einer Geschwindigkeit von über sechs Kilometern pro Stunde ist zusätzliche eine Versicherung nötig.
Erhalten Sie keinen Zuschuss von der Krankenkasse, möchten aber dennoch nicht auf einen Elektrorollstuhl verzichten, kann es sinnvoll sein, den Elektrorollstuhl gebraucht zu kaufen. Sanitätshäuser bieten häufig gebrauchte Modelle zu deutlich geringeren Preisen an.
Zuschüsse & Kostenübernahme durch Krankenkasse
Auch wenn Sie bereits ab etwa 2.000 Euro einen einfachen Elektrorollstuhl kaufen können: Ein solcher Rollstuhl ist keine günstige Anschaffung. Um die Kosten niedrig zu halten, können Sie bei vorhandenem Pflegegrad Zuschüsse nutzen.
Liegt eine ärztliche Verordnung vor, können Sie den E-Rollstuhl als Hilfsmittel bei Ihrer Krankenkasse beantragen. Das Modell darf die Maximalgeschwindigkeit von sechs Kilometern in der Stunde nicht überschreiten und muss im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkasse gelistet sein. Legen Sie Ihrem Antrag die Verordnung wie auch einen Kostenvoranschlag bei. Wird Ihr Antrag von der Krankenkasse bewilligt, müssen Sie lediglich einen Eigenanteil in Höhe von zehn Euro bezahlen.
Während der Nutzung Ihres Elektrorollstuhls haben Sie die Möglichkeit, dass Ihre Krankenkasse auch die anfallenden Stromkosten erstattet. Dafür genügt ein formloser Antrag, der in den meisten Fällen angenommen wird.
» Musterschreiben für die Stromkostenerstattung herunterladen
Elektrorollstühle im Alltag – Sicherheit, Reichweite & Akkupflege
Der Elektrorollstuhl ist für viele Senioren ein wertvoller Begleiter im Alltag. Er ermöglicht es, kurze Wege wie Einkäufe oder Arztbesuche selbstständig und ohne fremde Hilfe zu erledigen.
Voraussetzung ist jedoch, dass Ihr Angehöriger geistig fit ist, sicher am Straßenverkehr teilnehmen kann und realistisch einschätzt, wann der Akku rechtzeitig aufgeladen werden muss. Die meisten E-Rollstühle haben einen Akku, mit dem Sie zwischen 30 und 50 Kilometer zurücklegen können, bevor er wieder aufgeladen werden muss.
Nutzen Sie einen E-Rollstuhl, gelten Sie als Straßenverkehrsteilnehmer und sollten folgende Dinge beachten.
- Leichte Steigungen und Gefälle sowie abgesenkte Bordsteine können mit einem Elektrorollstuhl in der Regel problemlos bewältigt werden.
- Haben Sie ein Modell mit einer Maximalgeschwindigkeit von bis zu sechs Kilometern in der Stunde, dürfen Sie ausschließlich auf Gehwegen fahren. Besitzen Sie einen schnelleren Rollstuhl, müssen Sie Straßen oder Radwege benutzen.
- Bei Modellen, die schneller als sechs Kilometer pro Stunde fahren können, benötigen Sie einen Versicherungsschein.
- Um einen Elektrorollstuhl zu nutzen, brauchen Sie keinen Führerschein.
- Stellen Sie sicher, dass der E-Rollstuhl verkehrstauglich ist und mit Beleuchtung, Blinker und Reflektoren ausgestattet ist.
- Möchten Sie Ihren E-Rolli regelmäßig im Auto, Bus oder Bahn transportieren, achten Sie darauf, dass der Elektrorollstuhl faltbar ist.
Welche Alternativen gibt es?
Ein Elektrorollstuhl eignet sich sowohl für den Einsatz in der Wohnung als auch im Freien. Wird der Rollstuhl jedoch ausschließlich für Wege außerhalb der eigenen vier Wände benötigt, kann ein Elektromobil eine sinnvolle Alternative sein. Dieses wird auch als Elektrorollstuhl-Scooter bezeichnet und eignet sich gut für selbstständige Fahrten zum Arzt oder zum Einkaufen.
Sind Sie beim Gehen eingeschränkt, können Ihre Arme aber noch vollständig nutzen, ist ein manueller Rollstuhl eine weitere Option. Dieser wird allein mit Armkraft bewegt. Er ist deutlich günstiger als ein Elektrorollstuhl und kann bei entsprechender medizinischer Voraussetzung ebenfalls von der Krankenkasse übernommen werden.
Können Sie noch selbstständig gehen, fühlen sich aber unsicher oder weniger belastbar als früher, kann ein Rollator eine hilfreiche Unterstützung im Alltag sein.
Wieder mobil dank Elektrorollstuhl
Erfahrungsbericht von Elvira-Charlotte R.
Die Bedienung eines manuellen Rollstuhls wird auf Dauer kräftezehrend: Frau Elvira-Charlotte R. fühlte sich immer weiter eingeschränkt. Mit dem Elektrorollstuhl erlebte sie, wie einfach Mobilität und Freiheit sein kann. Im Erfahrungsbericht erzählte sie uns von der Freude, die mit dem Elektrorollstuhl zurück in ihren Alltag kam.

Seit etwa sechs Jahren bin ich auf meinen Rollstuhl angewiesen. Ich habe mich aber nie davon abhalten lassen, mein Leben trotzdem in vollen Zügen zu genießen. Dazu gehören für mich auch die Spazierfahrten im Park oder Unternehmungen mit Bekannten.
Mit der Zeit habe ich jetzt gemerkt, dass ich allgemein schwächer werde. Meine Arme können nicht mehr so schwer tragen und auch das Fortbewegen mit dem Rollstuhl wird schwieriger. Längere Wege kann ich mit meinem Rollstuhl also nicht mehr alleine zurücklegen. Mit einem Elektrorollstuhl müsste ich keine Kraft mehr aufwenden, um vorwärtszukommen.
Ich informierte mich weiter über die verschiedenen Möglichkeiten. Der Pflegeberater erklärte mir, dass es verschiedene Modelle für jeden Einsatzbereich gibt. Ich entschied mich für ein Outdoor-Modell, mit dem ich draußen bequem fahren kann. Der einzige Nachteil ist, dass es für meine Wohnung einfach zu sperrig ist. Sobald ich nachhause komme, nutze ich meinen klassischen Rollstuhl, der schon im Flur bereitsteht. Dieses System funktioniert für mich hervorragend.
Dadurch dass der Elektrorollstuhl extra für den Außenbereich gebaut wurde, hat er einen anderen Antrieb und breitere Räder. So kann ich auch ohne Probleme über Kopfsteinpflaster oder Waldwege fahren. Als Sicherheitsmaßnahme ist zusätzlich noch ein Gurt und Spiegel eingebaut. Damit ich auch im Winter immer sicher unterwegs bin, gibt es noch eine Beleuchtungsanlage. Meinen Spazierfahrten steht also nichts mehr im Weg!
Wir danken Frau Elvira-Charlotte R. für den schönen Bericht.
Umfangreiche Informationen zu Gehhilfen für Senioren
- Alles zu Gehhilfen für Senioren in einem Dokument.
Fachlich gesicherte Informationen zu Kosten, Zuschüssen und mehr.
- Finden Sie die passende Gehhilfe.
Ausführliche Übersicht als Entscheidungsgrundlage.
- Kostenlose, praktische PDF-Datei.
Digital speichern, auf Wunsch ausdrucken.
Antworten auf die häufigsten Fragen
Ein Elektrorollstuhl ist ein mit einem Motor und Akku ausgestatteter Rollstuhl, der mit Hilfe eines Joysticks ohne Armkraft betrieben werden kann. Er ermöglicht Menschen mit eingeschränkter Mobilität mehr Selbstständigkeit im Alltag.
Elektrorollstühle sind teurer als manuell betriebene Geräte. Einstiegsmodelle gibt es ab etwa 1.500 Euro.
Wird der Elektrorollstuhl als notwendiges Hilfsmittel von der Krankenkasse anerkannt, bekommen Sie die Kosten vollständig erstattet. Dafür müssen Sie einen Antrag mit einer ärztlichen Verordnung und einem Kostenvoranschlag einreichen.
Ja, bei medizinischer Notwenigkeit übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Elektrorollstuhl. Es fällt nur ein geringer Eigenanteil von zehn Euro an.
Ein Elektrorollstuhl wird meist per Joystick gesteuert und eignet sich auch für den Einsatz in Innenräumen. Er ist kompakt, wendig und für Menschen mit stärkeren körperlichen Einschränkungen gedacht. Ein Elektromobil wird mit einem Lenker gesteuert, ist größer und vor allem für längere Strecken im Außenbereich geeignet.
Es gibt faltbare Elektrorollstühle, die sich besonders gut für Reisen oder den Transport im Auto eignen. Sie sind leichter gebaut und lassen sich einfach zusammenklappen, sodass sie weniger Platz benötigen.
Wer beispielsweise nach einem Unfall nur für kurze Zeit auf einen E-Rollstuhl angewiesen ist, kann ihn auch mieten. Erster Ansprechpartner sind auch hier die Sanitätshäuser in Ihrer Nähe.
Wir beraten Sie gerne zu allen Themen der Mobilität und einem selbstbestimmten Leben im Alter. Gerne lassen wir Ihnen auch kostenlos und unverbindlich eine Liste mit Elektrorollstuhl-Anbietern in Ihrer Region per E-Mail zukommen.


















Elektrorollstuhl versus Elektromobil
Haben Sie den richtigen Pflegegrad?
Jetzt Elektrorollstuhl finden!





