Elektrorollstuhl: Das richtige Modell finden.

Nutzen Sie unsere Auswahlhilfe. Wo möchten Sie den Elektrorollstuhl nutzen?

Innen
Außen
Innen & Außen
Weiß nicht

Wie weit möchten Sie fahren?

Kurze Strecken
(15 km)
Lange Strecken
(30 km)
Weiß nicht

Wie schnell soll der Elektrorollstuhl fahren?

Bis 6 km/h
Bis 10 km/h
Bis 15 km/h
Weiß nicht

In welchem Bereich liegt das Nutzergewicht?

Bis 90 kg
Bis 160 kg
Mehr als 160 kg
Weiß nicht

Wann benötigen Sie den Elektrorollstuhl?

Schnellstmöglich
Später
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Elektrorollstuhl – sicher und selbstständig im Alltag

Seniorin im Rollstuhl gießt ihre Pflanzen

Im Alter oder mit einer speziellen Erkrankung reicht die Kraft oft nicht mehr aus, um sich selbstständig fortzubewegen – dennoch möchten Sie ein möglichst selbständiges Leben führen. Elektrorollstühle ermöglichen Ihnen genau das: größtmögliche Flexibilität und Mobilität sowie ein erhöhtes Maß an Unabhängigkeit und Lebensqualität. Elektrorollstühle gibt es für den Innen- und Außenbereich.

Der Verband Pflegehilfe informiert Sie zu den verschiedenen Modellen und darüber, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Worauf Sie außerdem bei der Auswahl achten sollten, lesen Sie hier.

Modelle

Der Elektrorollstuhl – Merkmale und Varianten

Frau beim Testen eines Elektrorollstuhls

Im Gegensatz zu manuellen Rollstühlen können Sie Elektrorollstühle ohne Kraftaufwand nutzen. Sie werden über einen Joystick gesteuert, der intuitiv zu bedienen ist und bereits sensibel auf kleinste Berührungen reagiert. Mit einem Hubsystem können Sie außerdem bequem die Höhe der Sitzfläche verstellen.

Die Standardgeschwindigkeit eines Elektrorollstuhls beträgt 6 km/h. Auf individuellen Wunsch hin und je nach Modell kann auch eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 14 km/h erreicht werden. Mit dieser Geschwindigkeit sind die Rollstühle allerdings keine Hilfsmittel der Krankenkasse im Sinne des SGB V mehr, sondern müssen selbst finanziert werden.

Die Elektrik des Elektrorollstuhls

Elektrorollstuhl und seine Funktionen
  1. Rückenlehne: Bei Bedarf kann eine Neigung von bis zu 50 Grad eingestellt werden, um den Rücken zu entlasten und unterschiedliche Sitzpositionen einzunehmen.
  2. Elektrische Fußstützen: Diese Stützen ermöglichen eine Entlastung der Beine.
  3. Elektrisch einstellbare Sitzflächenhöhe: Damit kommen Sie mit den meisten Personen auf Augenhöhe – und können gleichzeitig Ihren Körper durch unterschiedliche Sitzpositionen entlasten und entspannen.
  4. Elektrische Stehfunktion: Diese kann dem Benutzer helfen, leichter zu atmen und entlastet die Organe.

Und das Wichtigste: Ein Elektrorollstuhl wird als medizinisches Hilfsmittel bei nachgewiesenem Bedarf durch die Krankenkasse übernommen. Das gilt für die Standard-Variante. Wenn Sie eine Sonderausstattung oder ein besonderes Produkt wünschen, zahlen Sie möglicherweise mehr als die gesetzliche Zuzahlung von maximal 10 Euro. Alternativ kann es Förderungen durch die Bundesagentur für Arbeit, die Rentenversicherung oder die Unfallversicherung geben.

Die Fakten: Reichweite, benötigter Wenderadius und Steigvermögen

Nachfolgend finden Sie beispielhafte Betriebsdaten für einen E-Rollstuhl mit 400 Watt-Motorisierung bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 10 km/h. Beachten Sie, dass es sich hierbei um Durchschnittswerte handelt.

  1. Maximale Reichweite mit 33 Ah Batterien: etwa 28 km; mit 50 Ah Batterien: etwa 40 km; mit 63 Ah Batterien: etwa 48 km
  2. Steigvermögen: bis 17%
  3. Höchstgeschwindigkeit vorwärts: etwa 12 km/h
  4. Benötigter Wendeplatz für eine 180°-Wendung: ab 110 cm
  5. Überwindbare Bordsteinhöhe: 8 cm

Der Unterschied zwischen einem Elektromobil und einem Elektrorollstuhl


ElektromobilElektrorollstuhl
NutzungsbereichFür den Außenbereich geeignetFür den Innen- und Außenbereich geeignet
LenkungLenkung nur per Hand möglichLenkung ohne Handkraft möglich
Tägliche NutzungZeitweise, z.B. für EinkäufeGanztags

Elektrorollstühle – die verschiedenen Modelle

Stellen Sie sich bei der Auswahl die Frage, ob Sie den Elektrorollstuhl vermehrt für den Innen- oder Außenbereich, oder gar für beides nutzen möchten.


Elektrorollstuhl für den Innenbereich
Elektrorollstühle für den Innenbereich („Indoor-Modelle“)

Bei Rollstühlen für den Innenbereich sollten Sie auf eine hohe Wendigkeit mit kleinem Wenderadius achten. Indoor-Rollstühle sind oft sehr platzsparend und leicht konstruiert. Die Abmessungen sorgen dafür, dass man auch Türen und enge Flure bequem passieren kann.

 

 

Modell eines Elektrorollstuhls für den Außenbereich
Elektrorollstühle für den Außenbereich („Outdoor-Modelle“)

Bei Rollstühlen für den Außenbereich sind eine hohe Reichweite und geländetaugliche Reifen wichtig. Meist sind Elektrorollstühle für den Außeneinsatz sperriger, schwerer und damit auch teurer.

 

 

Variante für den Innen- und Außenbereich
Elektrorollstühle für den Innen-und Außenbereich

Diese Rollstühle eignen sich für beide Einsatzbereiche gut und können zwischen verschiedenen Antriebsarten wechseln. Wenn Sie den Rollstuhl ganztags benötigen, jedoch nicht auf Fahrten im Außenbereich verzichten möchten, ist diese Variante für Sie geeignet.

 

 

Videoempfehlung: Zum Leben mit (Elektro-)Rollstuhl

Es kann überraschend passieren, dass Sie auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Dieses Video zeigt Wege, wie Sie Ihren Alltag dennoch so selbstständig wie möglich meistern können.

Kosten

Die Kosten für Ihren mobilen Begleiter

Euroscheine nach Höhe sortiert

Die Preise für einen Elektrorollstuhl beginnen ab ca. €1.900. Je nach Modell und Design können sie auch €5.000 und mehr betragen. Elektrorollstühle sind im Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen gelistet: Ist dieses Hilfsmittel für Sie notwendig, übernehmen die Krankenkassen auch die Kosten. In diesem Falle zahlen Sie lediglich eine Rezeptgebühr in Höhe von €10.

Erhalten Sie den Elektrorollstuhl aufgrund einer Verordnung, wird er Ihnen durch die Krankenkasse als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Diese Variante hat den Vorteil, dass die Krankenkasse Eigentümer des Rollstuhls bleibt und somit alle anfallenden Kosten wie Ersatzteile und Reparaturen übernimmt sowie bei Bedarf auch kurzfristig einen Ersatz bereitstellen kann.

Checkliste für die Auswahl

So finden Sie Ihren passenden Elektrorollstuhl in 9 Schritten

Für jeden Bedarf gibt es den geeigneten Elektrorollstuhl. Folgende Punkte helfen Ihnen bei der Auswahl des passenden Elektrorollstuhls weiter:

    Seniorin blickt in die Ferne
  1. Sitzbreite: Achten Sie darauf, dass die Sitzbreite Ihrem Körperumfang entspricht: Der Rollstuhl sollte nicht zu eng sein, aber dennoch sicheren Halt bieten.
  2. Rückenlehne: Die Schulterblätter sollten noch Bewegungsspielraum haben, ohne dass die Lehne sie übermäßig einschränkt. Die Rückenlehne endet im Idealfall unter den Schulterblättern.
  3. Höchstgeschwindigkeit: Mit einem Elektrorollstuhl erreichen Sie Geschwindigkeiten bis zu 14 km/h. Beachten Sie aber, dass die Krankenkasse lediglich die Kosten für solche Modelle übernimmt, die eine Geschwindigkeit von 6 km/h nicht überschreiten.
  4. Sicherheit: Zu Ihrer Sicherheit sollte der Elektrorollstuhl über einen Kippschutz verfügen. Darüber hinaus sind ein starkes LED-Licht und eine Radaufhängung eine wichtige Voraussetzung für beispielsweise Fahrten im Wald oder auf Schotterwegen.
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Häufige Fragen

Patientenlifter

Beim Kauf eines Elektrorollstuhls sollten Sie verschiedene Faktoren in Ihre Entscheidung mit einbeziehen. Wichtig ist, dass die Sitzbreite Ihrem Körperumfang entspricht, ohne dass der Sitz zu eng ist. Auch die Höhe der Rückenlehne spielt eine Rolle: Sie endet im Idealfall unter den Schulterblättern. Die Höchstgeschwindigkeit gängiger Modelle liegt bei 14 km/h, die Krankenkasse trägt die Kosten jedoch nur für solche Rollstühle, die eine Geschwindigkeit von 6 km/h nicht überschreiten. Für Ihre Sicherheit ist ein Kippschutz essentiell, bei Fahrten im Außenbereich sind außerdem ein starkes LED-Licht und eine Radaufhängung Grundvoraussetzung für die Nutzung.

Die Preise für einen Elektrorollstuhl variieren je nach Modell und Design zwischen €1.900 und €5.000. Übernimmt die Krankenkasse die Kosten, zahlen Sie lediglich eine Rezeptgebühr von €10. In diesem Falle stellt Ihnen die Krankenkasse einen Rollstuhl zur Verfügung. Der Vorteil daran ist, dass sie auf diese Weise Eigentümer bleibt und somit alle anfallenden Kosten, etwa für Reparaturen, trägt.

Beide Varianten sind möglich. Ein Gebrauchtkauf senkt zumindest die Kosten für Selbstzahler erheblich. Wenn absehbar ist, dass der Rollstuhl dauerhaft benötigt wird, ist es kostengünstiger, ihn zu kaufen. Wer gebraucht kaufen möchte, sollte sicherstellen, dass die Eigenschaften des Rollstuhls zum eigenen Körpergewicht und Krankheitsbild passen. Da man bei einem Privatkauf keine Garantie erhält, empfiehlt es sich, einen Fachmann bei der Auswahl dabei zu haben.

Der Verband Pflegehilfe berät Sie unverbindlich und kostenlos rund um das Thema Elektrorollstühle. Im Anschluss an die Beratung erhalten Sie Vergleichsangebote verschiedener Anbieter. Rufen Sie uns einfach an oder stellen Sie online eine Anfrage.