Intensivpflege

Intensivpfleg

Wenn eine Intensivpflege notwendig wird, stellt das die gesamte Familie vor große Herausforderungen. Im Falle der akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankung eines Angehörigen müssen rasch bestimmte Voraussetzungen für eine entsprechende Versorgung geleistet werden – entweder ambulant oder stationär. Die Betroffenen müssen nun rund um die Uhr betreut werden und brauchen oft eine spezielle, professionell geschulte Betreuung. Durch die neue Gesetzeslage und die Unterstützung der Krankenkassen können Schwerstpflegebedürftige zunehmend auch im häuslichen Umfeld versorgt werden.

Die Pflegehilfe gibt Ihnen einen Gesamt-Überblick über diese Versorgungsform und verrät Ihnen mehr über die entsprechenden Gesetze und die Kostenübernahme. Sie sind in dieser schwierigen Phase nicht alleine!

Ambulante Intensivpflege

freundliche Pflegerinnen

„Ambulante Intensivpflege“ meint die medizinische Versorgung eines schwerstpflegebedürftigen Menschen außerhalb einer Klinik. Für Sie als pflegenden Angehörigen stellt die Betreuung eines schwerstkranken Menschen zu Hause zuerst einmal eine große Belastung und Herausforderung dar. Sie ist aber auch eine einzigartige Chance, denn häufig verbessert sich der Zustand eines Schwerstkranken deutlich, sobald er sich in seinen eigenen vier Wänden oder zumindest in einer wohnlichen Umgebung befindet. Das ist der große Vorteil der Pflege zu Hause im Vergleich zu der Versorgung in einer Klinik.

Es gibt generell drei Varianten der Intensivpflege: Die Patienten können zu Hause, in einer betreuten Wohngemeinschaft oder in einer stationären Pflegeeinrichtung betreut werden. Die Intensivpflege zu Hause gilt als ambulante Intensivpflege, die betreute Wohngemeinschaft stellt eine Art Mischform dar und die Unterbringung in einer speziellen Pflegeeinrichtung gilt als stationäre Intensivpflege. Dem Patienten sollten stets examinierte Pflegefachkräfte zur Seite stehen, die idealerweise eine Zusatzausbildung im Bereich der Intensivpflege vorweisen können. Damit die pflegebedürftige Person bestmöglich betreut ist, arbeiten Intensivpflegedienste mit Ärzten, Therapeuten und Atemspezialisten zusammen. Auf jeden Fall sollte die Versorgung rund um die Uhr erfolgen, denn eine lebensbedrohliche Situation kann jederzeit eintreten – und dann ist schnelles und professionelles Handeln gefragt.

Für wen eignet sich die ambulante Intensivpflege zu Hause?

Die Pflege zu Hause ist für zahlreiche Pflegebedürftige eine gute Alternative zur stationären Versorgung in der Klinik:

  1. Lungenkranke, beatmungspflichtige (COPD-)Patienten oder Patienten mit respiratorischer Insuffizienz – hier gibt es die Möglichkeit der sogenannten Heimbeatmung, die Ihnen später vorgestellt wird
  2. Querschnittsgelähmte Menschen jeden Alters
  3. Menschen, die im Wachkoma liegen (Apallisches Syndrom)
  4. Tumorkranke Menschen
  5. Menschen, die unter Amyotropher Lateralsklerose (ALS) leiden
  6. Menschen mit erblich bedingter Muskeldystrophie oder Muskelatrophie
  7. Menschen mit Schädel-Hirn-Traumata oder anderen neurologischen Erkrankungen
  8. Menschen, die unter Herzrhythmusstörungen leiden
  9. Menschen, die Störungen im Flüssigkeits-, Elektrolyt-, Säure- und/oder Basenhaushalt aufweisen
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Spezialfall: „Heimbeatmung“

Die „Heimbeatmung“ wird für beatmungspflichtige (COPD-)Patienten oder Patienten mit respiratorischer Insuffizienz notwendig, damit eine außerklinische Intensivpflege überhaupt möglich wird. Mittels der Heimbeatmung können Menschen, die stundenweise oder dauerhaft beatmet werden müssen, dennoch die Klinik verlassen. Die künstliche Beatmung, die invasiv oder nicht-invasiv erfolgen kann, wird dann benötigt, wenn eine Entwöhnung von den Beatmungsgeräten (Weaning) in der Klinik nicht möglich war.

Noch bevor der Patient aus einer Klinik oder einem Beatmungszentrum entlassen wird, stellen die Ärzte und Pflegekräfte einen detaillierten Pflegeplan für die außerklinische Intensivpflege auf. Dieser wird dann gemeinsam mit dem Intensivpflegedienst abgestimmt. Dieser Plan beinhaltet die Festlegung der benötigten Pflegehilfsmittel und der Medizintechnik. Gut zu wissen: Wenn Sie Ihren beatmungsbedürftigen Angehörigen zu Hause pflegen, finanziert die Kranken- oder Pflegekasse die stundenweise Pflege (je nach Dauer der Beatmung) durch einen speziell geschulten Pflegedienst. An dieser Stelle ist es enorm wichtig, mit einem qualifizierten Pflegedienst zusammen zu arbeiten. Nur so kann ein reibungsloser Übergang gewährleistet werden.

Stationäre Intensivpflege

Stationäre Intensivpflege

Im Gegensatz zu der Intensivpflege zu Hause steht die Versorgung in einer Klinik oder einer speziellen Pflegeeinrichtung. Der Vorteil ist, dass hier in den Bereichen komplexe Gesundheitspflege und Versorgung geschultes Personal dauerhaft anwesend ist. Der Nachteil besteht in der unwohnlichen Umgebung, in der sich Patienten teils nur sehr langsam erholen. Die stationäre Intensivpflege sollte also nur im Extremfall oder für den Übergang gewählt werden. Das Ziel dieser Unterstützung ist, dass der Körper des Patienten die Funktionen nach einiger Zeit wieder selbst übernehmen kann. Im Bereich der stationären Intensivpflege gibt es sowohl fachspezifische Intensivstationen als auch intensivmedizinische Zentren. Im intensivmedizinischen Bereich einer Klinik werden gestörte oder ausgefallene Organfunktionen, beispielweise die Herz-, Lungen- oder Nierenfunktion zeitweilig überwacht und unterstützt oder ersetzt.

Zu der Notwendigkeit der Intensivtherapie in der Klinik kann es durch verschiedene Ursachen kommen:

  1. Störung einer oder mehrerer Vitalfunktionen, die behoben werden müssen, um das Überleben zu sichern (Bereiche: Atmung, Herz-Kreislauf, Neurologie oder Körpertemperatur)
  2. Septischer, hypovolämischer oder kardialer Schock, der umgehend behandelt werden muss
  3. Einschränkungen der Lungenfunktion, beispielsweise durch Verletzungen oder Vorerkrankungen wie schweres Asthma
  4. Bewusstlosigkeit oder komatöse Zustände durch schwere Schädelverletzungen oder Vergiftungen
  5. Nachbeatmung nach großen Operationen
24 Stunden Pflege

Aufgrund der Vorteile, die die ambulante Intensivpflege zu Hause oder zumindest in einer wohnlichen Umgebung dem Patienten bietet, gilt der Grundsatz aller Krankenversicherungen „ambulant vor stationär“. Die Voraussetzung besteht natürlich darin, dass dementsprechend geschultes Pflegepersonal zur Verfügung steht. Die Finanzierung wird von der Krankenkasse übernommen.

Es gibt allerdings einen großen Unterschied der Intensivpflege zu Hause zur sogenannten 24-Stunden-Betreuung: In diesem Fall sind nämlich meist keine examinierten Krankenpfleger vor Ort, sondern oft ausländische Kräfte, die der älteren Person Gesellschaft leisten, sich um Organisatorisches kümmern und lediglich grundpflegerische Leistungen übernehmen. Bei der Intensivpflege zu Hause dagegen sind speziell geschulte Pflegekräfte anwesend und es ist sogar möglich, den Pflegebedürftigen mit einem komplexen Beatmungssystem zu Hause versorgen zu können.

Die Beatmungs-WG

Wenn in Ihrer häuslichen Situation die Versorgung Ihres schwerstkranken Angehörigen möglich ist, ist das ideal für den Zustand des Betroffenen. Je nach Krankheitsbild, aber auch je nach Wohnungssituation ist es allerdings nicht immer umsetzbar, eine professionelle Intensivpflege zu Hause sicherzustellen. Wenn sich die Wohnung nicht an die Erfordernisse der Pflege des Betroffenen anpassen lässt, kann eine entsprechend ausgestattete Senioren-Wohngemeinschaft eine gute Alternative sein.

Senioren-Wohngemeinschaften gibt es nämlich nicht nur für rüstige Senioren, die sich zusammentun möchten, sondern auch für solche, die beatmet werden müssen und intensivpflegebedürftig sind und dauerhaft beatmet werden müssen – daher auch der Name „Beatmungs-WGs“. Für die Bewohner ist diese Art der Unterbringung sehr viel angenehmer als ein Platz in einer Klinik, da sie hier zumindest die Vorteile einer häuslichen Umgebung haben: Den schwerstkranken Menschen soll in diesen Wohngemeinschaften ein möglichst normaler Alltag in familiärer Atmosphäre ermöglicht werden – sowohl mit individueller medizinischer Betreuung als auch mit sozialer Mobilität und Kommunikation. Auch für viele Angehörige ist es beruhigend, den Patienten in dieser Art Umgebung versorgt zu wissen.

Die sanierten Wohnanlagen sind komplett barrierefrei gestaltet und speziell für die Bedürfnisse von Beatmungspatienten ausgestattet. Die hellen und geräumigen Zimmer können individuell eingerichtet werden. In den Wohngemeinschaften sind außerdem in aller Regen Gemeinschaftsräume, Bäder und Gästetoiletten vorhanden. Das Pflegeteam besteht hier aus examinierten Kranken – und Altenpflegern, Anästhesie-/Intensiv Pflegern, Physiotherapeuten sowie Atemtherapeuten. Eine bestmögliche und individuelle Versorgung für Ihren Angehörigen ist damit sichergestellt.

Checkliste

Was sollten Sie bei der Auswahl einer Intensivpflege unbedingt beachten?

Ärztin hilft Seniorin

Die Anbieter für ambulante Intensivpflege können sich im Hinblick auf Kosten und Qualität stark voneinander entscheiden. Der Verband Pflegehilfe hat Ihnen nach langjähriger Arbeit im Bereich Pflege diese dreiteilige Checkliste zusammengestellt, mit der Sie für die Auswahl eines ambulanten Dienstes gut gewappnet sind.

  1. Gespräche mit unterschiedlichen Anbietern führen: Fragen Sie bei mindestens drei unterschiedlichen ambulanten Diensten nach, wie diese Ihnen bei der Pflege Ihres schwerstkranken Angehörigen helfen können. Oft bekommen Sie schon beim Erstgespräch einen Eindruck davon, wie gut erreichbar, professionell und seriös einzelne Anbieter sind oder eben nicht. Achten Sie auf gut verständliche Verträge, Transparenz und einen festen Ansprechpartner.
  2. Empfehlungen der Krankenkasse berücksichtigen: Sie benötigen unbedingt einen Pflegedienst, der mit der gesetzlichen Krankenversicherung des Patienten einen Versorgungsvertrag geschlossen hat. Da die Krankenversicherungen gesetzlich dazu verpflichtet sind, wirtschaftlich zu handeln (vgl. § 70 SGB V), kann es sein, dass diese bestimmte Partner vorausgewählt haben, zwischen denen Sie sich dann entscheiden können. Wählen Sie nicht den preiswertesten Anbieter, sondern der, der Qualität und Humanität der Versorgung in den Mittelpunkt rückt.
  3. Fachliche Fähigkeiten der eingesetzten Pflegekräfte: Das eingesetzte Pflegepersonal muss nicht nur die dreijährige Ausbildung zur examinierten Pflegefachkraft absolviert haben, sondern sollte weitere Fortbildungen, unter anderem zum Thema „Reanimation“ und „Erste Hilfe“, vorweisen können. Zur Spezialisierung für die Tätigkeit auf der Intensivstation besteht für diplomierte Pflegefachkräfte zusätzlich die Möglichkeit der Weiterbildung zur Fachpflegekraft für Intensivpflege und Anästhesie. Die Sonderausbildung dauert in Deutschland 2 Jahre, in Österreich 1 Jahr, und kann nach nachweislich 1 jähriger Berufserfahrung im Intensivbereich und positiv abgelegtem Aufnahmeverfahren belegt werden. Fragen Sie bei den Anbietern gezielt nach!
Videoempfehlung: „Das Geschäft mit der Intensivpflege“

Diese kritische Kurz-Doku berichtet über die Schwierigkeiten von Beatmungspatienten und ihren Angehörigen, die lebensnotwendige Intensivpflege zu organisieren, wenn die Pflege den Spielregeln des freien Marktes überlassen wird.

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Kosten und Förderung

Was sind die Kosten für eine außerklinische Intensivpflege?

Richtig Beantragen und rechnen

Es ist eine große Aufgabe, einen schwerstkranken Menschen außerhalb einer Klinik zu pflegen und dauerhaft zu betreuen. Neben den pflegerischen Tätigkeiten müssen auch organisatorische Aufgaben wie das Vereinbaren von Arzt- oder Therapieterminen oder die Versorgung von Pflegehilfsmitteln übernommen werden. Das fünfte Buch des Sozialgesetzbuchs regelt die Leistungen bei Krankheit im Hinblick auf die häusliche Krankenpflege. Die gute Nachricht für Sie: § 37 SGB V legt fest, dass die Krankenkasse sämtliche Kosten für die außerklinische Intensivversorgung übernimmt.

§ 37 SGB V, Abs. 1: „Versicherte erhalten in ihrem Haushalt, ihrer Familie oder sonst an einem geeigneten Ort, insbesondere in betreuten Wohnformen, Schulen und Kindergärten, bei besonders hohem Pflegebedarf auch in Werkstätten für behinderte Menschen neben der ärztlichen Behandlung häusliche Krankenpflege durch geeignete Pflegekräfte, wenn Krankenhausbehandlung geboten, aber nicht ausführbar ist, oder wenn sie durch die häusliche Krankenpflege vermieden oder verkürzt wird.“

Gemäß § 37 SGB V hat der Versicherte also einen Anspruch auf die vollen Leistungen der Behandlungspflege. Davon ausgenommen sind lediglich die gesetzlichen Zuzahlungen, die ein Zehntel der Kosten in den ersten 28 Tagen pro Kalenderjahr sowie 10 Euro pro Verordnung betragen. Zur Behandlungspflege zählen alle medizinisch erforderlichen Maßnahmen. Der behandelnde Arzt verschreibt den genauen Umfang und die nötigen Leistungen für die schwerstpflegebedürftige Person bei Bedarf. Dies wird anschließend durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) geprüft:

§ 37 SGB V, Abs. 5: „In begründeten Ausnahmefällen kann die Krankenkasse die häusliche Krankenpflege für einen längeren Zeitraum bewilligen, wenn der Medizinische Dienst (§ 275) festgestellt hat, dass dies aus den in Satz 1 genannten Gründen erforderlich ist.“

Es besteht laut SGB XI zusätzlich die Möglichkeit, Leistungen aus der Pflegekasse zu nutzen. Denn auch die Pflegeversicherung kann die ambulante Intensivpflege bezuschussen, wenn es um die Grundpflege geht. Die Grundpflege umfasst Hilfen für den Patienten bei Körperpflege, Ernährung oder Mobilität. Wenn der Patient einen Pflegegrad hat, übernimmt in der Regelung die Pflegekasse anstelle der Krankenkasse die Kostenübernahme. Überprüfen Sie, in welcher Form Sie die Leistungen der Pflegeversicherung in Anspruch nehmen wollen: als Pflegegeld, Pflegesachleistung oder Kombinationsleistung. Sollten Sie in Ihrer konkreten Situation erkennen, dass Ihre finanziellen Möglichkeiten an Grenzen stoßen, sind Sie laut § 61-66 SGB XII dazu berechtigt, Sozialhilfe in Anspruch nehmen. Die Voraussetzung hierfür ist, dass Sie zuvor Ihr Einkommen und eventuell vorhandenes Vermögen bereits ausgeschöpft haben.

 

Intensivpflege

Schwerstkranke Patienten, die von ihren Angehörigen und einem Intensivpflegedienst ambulant versorgt werden, benötigen für die Förderung durch die Krankenkasse keinen anerkannten Pflegegrad. Im Gegenteil: Es kann sogar nachteilig sein, einen Pflegegrad aufzuweisen, weil viele Krankenkassen dann Leistungen verweigern können. Die Begründung lautet in solchen Fällen, dafür sei die Pflegeversicherung zuständig. Für Sie kann das viel Zusatzaufwand und formale Komplikationen mit sich bringen. Es ist übrigens eine freiwillige Entscheidung, sich in einen Pflegegrad einstufen zu lassen! Externe Hilfe können Sie sich, wenn Sie unsicher sind, immer bei einem Pflegesachverständigen oder einem Fachanwalt für Sozialrecht holen.

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Häufige Fragen

Intensivpflege

Es gibt generell drei Varianten der Intensivpflege: Die Patienten können zu Hause, in einer betreuten Wohngemeinschaft oder in einer stationären Pflegeeinrichtung betreut werden. Die Intensivpflege zu Hause gilt als ambulante Intensivpflege, die betreute Wohngemeinschaft (sogenannte „Beatmungs-WG“) stellt eine Art Mischform dar und die Unterbringung in einer speziellen Pflegeeinrichtung gilt als stationäre Intensivpflege.

Die Pflege zu Hause ist für zahlreiche Pflegebedürftige eine gute Alternative zur stationären Versorgung in der Klinik, vor allem für lungenkranke, beatmungspflichtige (COPD-)Patienten oder Patienten mit respiratorischer Insuffizienz, die auch zu Hause beatmet werden können. Auch querschnittsgelähmte Menschen jeden Alters, Tumorkranke oder Menschen, die unter ALS leiden, nehmen die ambulante Intensivpflege häufig wahr.

Es ist eine große Aufgabe, einen schwerstkranken Menschen außerhalb einer Klinik zu pflegen und dauerhaft zu betreuen. Das schätzen die Krankenkassen mit ihrem verbindlichen Grundsatz „ambulant vor stationär“ wert und übernehmen laut § 37 SGB V sämtliche Kosten für die ambulante Intensivpflege. Das fünfte Buch des Sozialgesetzbuchs regelt die Leistungen bei Krankheit im Hinblick auf die häusliche Krankenpflege.

Für eine qualifizierte Beratung arbeitet der Verband Pflegehilfe eng mit der Deutschen Intensivpflege Beratung zusammen. Die Intensivpflegedienste, welche von der Pflegehilfe empfohlen und vermittelt werden, sind alle qualitätsgeprüft und speziell für die ambulante Intensivpflege qualifiziert. Weiterhin verfügen sie über jahrelange Erfahrung auf dem Gebiet der Intensivpflege. Die Beratung und Hilfestellung durch die Pflegehilfe in Kooperation mit der Deutschen Intensivpflege Beratung ist für kostenlos und unverbindlich.

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Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.