Elektromobile & Scooter
Vorteile, Test & Kosten im Überblick

Fröhliche Seniorin winkt auf dem Elektromobil

Sie haben Schmerzen beim Gehen, aber möchten nicht auf Ihre gewohnte Bewegungsfreiheit verzichten? Dann ist ein Elektromobil genau das richtige für Sie! Auch in Deutschland werden Elektromobile immer beliebter.

Sie verhelfen zu ganz neuer Freiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit. Vor allem im Außenbereich bewegen Sie oder Ihr Angehöriger sich mit einem Seniorenmobil wieder ohne fremde Hilfe in einem größeren Radius und gestalten Ihren Alltag wieder selbstbestimmt.

Was ist ein Elektromobil?

Mit einem Elektromobil bewegen Sie sich vor allem im Außenbereich sicher und bequem fort. Die stabilen Reifen an den drei bis vier Rädern sorgen dafür, dass das Elektromobil Sie auch auf unebenen Wegen nicht im Stich lässt.

Im Gegensatz zu einem Elektrorollstuhl unterstützt ein Elektromobil Menschen im Alter, die nicht auf einen Rollstuhl angewiesen aber trotzdem in ihrer Bewegung eingeschränkt sind. Sie nutzen ein Elektromobil also beispielsweise für den Einkauf oder für Spazierfahrten in der Umgebung.

Viele Elektromobile haben einen Lenker wie bei einem Fahrrad. Haben Sie Probleme mit den Schultern oder nicht mehr so viel Kraft in den Armen, kann Ihnen das Lenken schwerfallen. Ein Elektrorollstuhl ist die passende Alternative für Sie. Auch mental müssen Sie noch fit sein, damit Sie sich sicher mit dem Seniorenmobil durch den Straßenverkehr bewegen.

So erleichtert ein Elektromobil den Alltag

Ausflug mit dem Elektromobil in die Natur

Strecken, für die Sie vorher öffentliche Verkehrsmittel nutzen mussten, legen Sie ganz bequem mit Ihrem Elektromobil zurück und sparen dabei auch noch Geld. Sie benötigen weder Führerschein noch Helm und können direkt starten.

Mit einem überdachten Modell bleiben Sie unterwegs auch bei Regen trocken. Ist mehr als eine Person auf ein Elektromobil angewiesen, bietet sich ein Zweisitzer an. So steht einem Ausflug allein oder zu zweit, egal bei welchem Wetter, nichts mehr im Weg. Elektromobile dürfen in Schrittgeschwindigkeit auch auf dem Gehweg fahren. Die Bremsleuchten und Blinker sorgen für Sicherheit im Straßenverkehr.

Unternehmen Sie auch im Alter häufig größere Ausflüge, ist ein klappbares Modell die beste Wahl. Das transportieren Sie bequem im Kofferraum des Autos oder nehmen es mit in das Flugzeug oder die Bahn.

Nutzen Sie das Elektromobil zum Einkaufen, können Sie Ihre Einkäufe ganz bequem transportieren. Für weiteren Stauraum bringen Sie Zubehör wie einen Korb oder eine Box an. Mit einer Akkuladung fahren Sie bis zu 60 Kilometer. Zuhause angekommen, laden Sie den Akku an der Steckdose auf.

Video: Das Wichtigste zum Elektromobil in Kürze

Erfahren Sie in diesem Video, welches Elektromobil die richtige Lösung für Sie ist. Hier erhalten Sie außerdem alle Informationen zu Kosten, Zuschüssen und Anträgen.

Welche Vor- und Nachteile haben Elektromobile?

Mit einem Elektromobil genießen Sie große Bewegungsfreiheit und hohen Komfort. Als Entscheidungshilfe finden Sie hier die wichtigsten Vor- und Nachteile der Seniorenmobile in der Übersicht:

  • Sie gewinnen neue Lebensqualität. Sie sind wieder flexibler, selbstständiger und unabhängiger.
  • Senioren bedienen das Elektromobil ohne Probleme.
  • Ein Elektromobil entlastet Ihre Gelenke.
  • Bremsleuchten und Blinker sorgen für Sicherheit im Straßenverkehr.
  • Sie sparen Kosten für den öffentlichen Nahverkehr.
  • Modelle mit Überdachung sind vom Wetter unabhängig.
  • Für gemeinsame Ausflüge gibt es Modelle, die für zwei Personen gebaut sind.
  • Ein Elektromobil hat geringe Verbrauchskosten.
  • Einkäufe verstauen Sie komfortabel auf dem Elektromobil.
  • Angenehme Beinfreiheit sorgt für ein bequemes Ein- und Aussteigen.
  • Sie benötigen keinen Führerschein oder Helm.
  • Ohne Rezept Ihres Arztes ist die Anschaffung teuer.
  • Die Ersatzbatterien sind teuer.
  • Sie benötigen eine Unterstellmöglichkeit am Haus oder der Wohnung.
  • Das Öffnen von Türen ist aus der Sitzposition heraus bei vielen Modellen nur sehr schwer möglich.

Video: Elektromobile im Test

Sie möchten sich ein Bild von den Vor- und Nachteilen eines Elektromobils machen? In diesem empfehlenswerten Beitrag des WDR werden verschiedene Modelle getestet und miteinander verglichen.

Kosten & Finanzierung

Locker zusammengerollte 50 Euro Scheine.

Die Kosten für E-Mobile unterscheiden sich stark zwischen den Modellen. Der genaue Preis hängt vor allem von der Qualität, der Ausstattung und der Leistung der Elektrofahrzeuge sowie den persönlichen Ansprüchen ab.

Einfache Ausführungen sind neu bereits für 1.000 Euro zu erhalten. Besser ausgestattete Scooter liegen bei ca. 5.000 Euro. Teurer sind Ausführungen mit zwei Sitzen, die 6.000 Euro oder mehr kosten. Modelle mit einer Fahrerkabine kosten bis zu 10.000 Euro.

Auch gebrauchte E-mobile lohnen sich! Beim Kauf sparen Sie so etwa ein Drittel des Kaufpreises. Sind Sie nur für eine kurze Zeit auf das Seniorenmobil angewiesen, lohnt es sich mehr, ein Modell zu mieten.

So finanzieren Sie den Kauf

Unser Tipp: Der Staat unterstützt die Anschaffung eines Elektromobils finanziell. So wird das neue Seniorenmobil bezahlbar! Hier finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Möglichkeiten.

Krankenkasse

Elektromobile gelten als Hilfsmittel für die Mobilität. Wenn es medizinisch notwendig ist, kann der behandelnde Arzt ein Rezept für ein Elektromobil als Sonderform von Elektro-Rollstühlen ausstellen. Diese Verordnung ist notwendig, damit die Krankenkasse die Kosten übernimmt.

Es wird allerdings nicht jedes Modell von der Krankenkasse anerkannt. Das Modell muss dafür eine Hilfsmittelnummer haben. Weisen Sie den Elektromobil-Anbieter einfach bei der Beratung direkt darauf hin, dass eine Verordnung vorliegt und nur Fahrzeuge mit Hilfsmittelnummer in Frage kommen.

Auch die Maximalgeschwindigkeit des Modells ist für die Erstattung entscheidend: Die Krankenkassen bezahlen nur Elektromobile, die maximal sechs Kilometer pro Stunde fahren.

Finanzamt (Steuerliche Abzugsfähigkeit)

Die Kosten für einen Elektro Scooter sind steuerlich absetzbar. Diesen Aufwand setzen Sie als „Hilfsmittel im engeren Sinne“ ab. Der Betrag ist unter der Kategorie „Außergewöhnliche Belastungen“ in der Steuererklärung anzugeben. Weiterhin können Sie auch alle Kosten absetzen, die über den Kauf hinaus entstehen, wie zum Beispiel durch die Fahrt zur Besichtigung der Elektromobile oder Umbauarbeiten am Haus oder der Wohnung.

Welche Fragen sollte ich mir vor dem Kauf stellen?

Elektromobil

Bevor Sie sich zum Kauf oder zur Miete eines bestimmten Elektromobils entscheiden, sollten Sie verschiedene Dinge bedenken. Folgende Überlegungen sind wichtig:

  • Wie häufig benötigen Sie das Elektromobil – Nutzen Sie es nur ein bis zwei Mal die Woche oder jeden Tag mehrfach?
  • Welche Entfernungen (in Kilometer) legen Sie zurück? Überlegen Sie, welche Strecken Sie normalerweise zurücklegen. Wie weit ist es zum Beispiel von Ihrer Wohnung in den Park oder Supermarkt?
  • Wie sind die Wege, die Sie befahren, geschaffen? Benötigt das Seniorenmobil zum Beispiel Reifen mit Profil, weil Sie gerne auf Feldwegen fahren?
  • Wie schnell möchten Sie fahren? Es gibt Elektromobile mit Geschwindigkeiten zwischen 6 und 15 km/h.
  • Ist es im Alltag wichtig, dass das Fahrzeug zum Transport im Auto, Flugzeug oder der Bahn geeignet ist?
  • Kommen gebrauchte Elektromobile auch in Frage?
  • Welchen Service bietet der Anbieter?

Unterwegs mit einem Elektromobil – Mein Erfahrungsbericht

Senioren auf Elektromobil vor Supermarkt

Endlich kann ich wieder meine Erledigungen in der Stadt machen oder mich spontan mit Freunden im Café treffen. Monatelang habe ich mich gequält – Auf den Bus warten, nur um drei Stationen zu fahren und nicht mal einen Sitzplatz haben! Nach meiner Operation an der Hüfte fällt mir das Gehen leider sehr schwer. „Schnell mal in den Supermarkt laufen“ ist einfach nicht mehr drin. Ich habe mich so gefangen gefühlt!

Mit meinem Arzt sprach ich über das Problem und er gab mir den Rat, über ein Elektromobil nachzudenken. Natürlich habe ich die schon öfter in der Stadt gesehen. Bis dahin kamen sie mir allerdings sehr sperrig und unpraktisch vor. Ich informierte mich trotzdem weiter und fand über den Verband Pflegehilfe einen Anbieter hier in meiner Stadt. Da konnte ich vor Ort direkt vorbeischauen und verschiedene Modelle ausprobieren. Der nette Mitarbeiter erklärte mir alles, was ich beachten muss.

Entschieden habe ich mich dann für ein sehr sportliches Modell. Das passt bequem in einen Aufzug und nimmt im Hauseingang nicht viel Platz ein. Ganz entspannt und sicher kann ich mit dem Elektromobil auf dem Gehweg zum Supermarkt ein paar Straßen weiter fahren. Ich bin so froh, dass ich mich dafür entschieden habe, obwohl ich zunächst meine Zweifel hatte. Im Nachhinein wurde mir erst richtig bewusst, wie sehr ich eingeschränkt war – jetzt besuche ich regelmäßig die Seniorengruppe, mache gerne Ausflüge an der frischen Luft und bin ganz selbstständig im Alltag unterwegs.

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Häufige Fragen

Elektromobil

Ein Elektromobil ist für Senioren gedacht, die nicht auf einen Rollstuhl angewiesen aber in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Mit einem Elektromobil bewegen Sie sich auch im Außenbereich sicher und bequem fort.

Sie nutzen es für Ihre Einkäufe, den Weg zum Arzt oder für Spazierfahrten in der Natur. Auch auf unebenen Wegen sind Sie dank der breiten Reifen mit Profil jederzeit sicher unterwegs.

Die Kosten für ein Elektromobil unterscheiden sich stark je nach Modell. Die Preise für ein Elektromobil reichen von 1.000 Euro bis 5.000 Euro. Zweisitzer und Modelle mit Kabine können auch bis zu 10.000 Euro kosten. Entscheiden Sie sich für ein gebrauchtes Modell, sparen Sie dabei etwa ein Drittel der Kosten. In einem Sanitätshaus mieten Sie ein Seniorenmobil für einen beschränkten Zeitraum.

Elektromobile gelten als Hilfsmittel für die Mobilität. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten, vorausgesetzt der Hausarzt stellt ein Rezept aus. Dieses Rezept bescheinigt die medizinische Notwendigkeit des Seniorenmobils. Beachten Sie, dass die Krankenkasse nur Elektromobile bezahlt, die mit einer Hilfsmittelnummer im Hilfsmittelverzeichnis eingetragen sind. Außerdem darf das Elektromobil nur maximal sechs Kilometer pro Stunde schnell sein.

Die Kosten für das Elektromobil setzen Sie als „Hilfsmittel im engeren Sinne“ von der Steuer ab. Dabei können Sie auch alle Kosten absetzen, die zusätzlich entstehen, wie beispielsweise nötige Umbauarbeiten am Haus oder der Wohnung.

Bevor Sie sich zum Kauf oder zur Miete eines bestimmten Elektromobils entscheiden, sollten Sie verschiedene Dinge bedenken, um das passende Modell zu finden.

  • Wie häufig benötigen Sie das Elektromobil?
  • Welche Entfernungen (in Kilometer) sollen zurückgelegt werden?
  • Wie sind die Wege, die Sie befahren, geschaffen? Sind zum Beispiel Reifen mit Profil für Feldwege notwendig?
  • Wie schnell möchten Sie fahren? Es gibt Elektromobile mit Geschwindigkeiten zwischen 6 und 15 km/h.
  • Muss das Fahrzeug zum Transport im Auto, Flugzeug oder der Bahn geeignet sein?
  • Darf das Modell auch gebraucht sein?
  • Welchen Service bietet der Anbieter?

Sie sind wieder flexibel und unabhängig von der Hilfe anderer unterwegs. Ihre Gelenke werden geschont und Sie legen bequem auch größere Strecken zurück. Sie sparen Geld für Bus & Bahn und laden den Akku ganz einfach zuhause günstig an der Steckdose auf. Im Straßenverkehr sind Sie dank Bremsleuchten und Blinker immer sicher unterwegs und transportieren Ihre Einkäufe direkt mit auf dem Seniorenmobil.

Stellt der Arzt kein Rezept aus und die Krankenkasse übernimmt die Kosten nicht, müssen Sie die Kosten selbst tragen. Auch müssen Sie für eine geeignete Unterstellmöglichkeit am Haus oder der Wohnung sorgen.

Sie benötigen keinen Autoführerschein für Ihr Elektromobil. E-mobile mit einer Maximalgeschwindigkeit von 6 km/h sind nicht meldepflichtig. Große Elektromobile, die bis zu 15 km/h fahren können, bedürfen dagegen einer Haftpflichtversicherung sowie eines Nummernschildes.

Die fachlich geschulten Pflegeberater beraten Sie zu allen Themen rund um die Pflege. Gemeinsam klären Sie alle Fragen, die Sie zu Elektromobilen haben. Ein Pflegeberater stellt Ihnen eine Auswahl von Fachanbietern aus Ihrer Umgebung vor, die für Sie passende Elektromobile anbieten. Dieses Angebot ist kostenlos und unverbindlich für Sie.