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Die Kosten der Intensivpflege

Wie viel kostet Intensivpflege?

Die außerklinische Intensivpflege findet außerhalb einer Klinik statt, in hĂ€uslicher Umgebung, in einer Wohngemeinschaft oder in einem Pflegeheim. Dabei werden schwerstpflegebedĂŒrftige Personen unter Beaufsichtigung von PflegefachkrĂ€ften rund um die Uhr versorgt, gepflegt und ĂŒberwacht.

In der außerklinischen Intensivpflege wird zudem zwischen stationĂ€rer und ambulanter Intensivpflege unterschieden, es gilt jedoch der Leitsatz „ambulant vor stationĂ€r“. Dieser meint, wenn der Gesundheitszustand Ihres Angehörigen es zulĂ€sst, dass die ambulante Pflege der stationĂ€ren Pflege in einem Pflegeheim, immer bevorzugt werden sollte. Der Gesetzgeber weist darauf hin im Sozialgesetzbuch XII § 13.

Sowohl bei der stationĂ€ren als auch bei der ambulanten Intensivpflege entstehen Kosten. Die meisten der Kosten werden dabei von der Krankenkasse und Pflegekasse ĂŒbernommen. Dennoch bleibt ein Eigenanteil fĂŒr Ihren Angehörigen, der sich jedoch innerhalb der Intensivpflege-Modelle unterscheidet.

Informieren Sie sich hier ausfĂŒhrlich zu den Kosten der Intensivpflege.

In den hÀufigsten Fragen finden Sie die wichtigsten Informationen.

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt: Kosten der Intensivpflege
  • Der Eigenanteil der Pflegekosten liegt bei 10 Prozent.
  • In Pflege-WGs kommen Kosten fĂŒr Miete und Lebensmittel hinzu.
  • Die ambulante Pflege ist der stationĂ€ren zu bevorzugen.

Wovon hĂ€ngen die Kosten fĂŒr Intensivpflege ab?

Die Kosten fĂŒr Intensivpflege variieren je nach Pflege- und Betreuungsaufwand sowie nach Auswahl des entsprechenden Modells. Benötigt Ihr Angehöriger Intensivpflege, sollten Sie sich immer mehrere KostenvoranschlĂ€ge einholen und diese miteinander vergleichen, sodass der Eigenanteil Ihres Angehörigen möglichst gering bleibt.

Der Eigenanteil der Pflegekosten betrÀgt 10 Prozent in den ersten 28 Tagen im Kalenderjahr. Leidet Ihr Angehöriger unter einer chronischen Krankheit, kann er sich von der Zuzahlung befreien lassen, sodass er maximal ein Prozent seines Bruttoeinkommens zahlen muss.

Sie möchten sich einen Gesamteindruck zum Thema Intensivpflege verschaffen? Dann lesen Sie gerne auf unserer Hauptseite weiter.

Die Intensivpflege im eigenen Zuhause Ihres Angehörigen bietet ihm die Möglichkeit im familiĂ€ren Umfeld zu sein und so mit gewohnten Strukturen und Vertrautheit gepflegt zu werden. Bei diesem Modell kĂŒmmert sich eine Pflegefachkraft um Ihren Angehörigen, somit ist eine 1:1 Betreuung gegeben. Die Pflege und Versorgung Ihres Angehörigen erfolgt dabei immer in sehr enger Abstimmung mit Ihnen und dem behandelnden Arzt. Intensivpflegedienste ĂŒbernehmen die AusfĂŒhrung der medizinischen Behandlungspflege und Versorgung.

FĂŒr die hĂ€usliche Pflege mĂŒssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Das Zuhause Ihres Angehörigen muss so ausgestattet werden, dass die Pflege und Versorgung optimal ausgefĂŒhrt werden kann. Diese Ausstattung verursacht Kosten, die jedoch von der Krankenkasse erstattet werden.intensivpflege-kosten-seniorin

Die Unterbringung in einer Intensivpflege-Wohngemeinschaft kann auch eine gute Alternative sein, eine intensive Pflege und Versorgung sicherzustellen. Durch das Zusammenleben von drei bis zwölf Bewohnern innerhalb einer Gemeinschaft wird einer Vereinsamung zudem entgegengewirkt. Ihr Angehöriger mietet ein Privatzimmer an, dass speziell nach seinen BedĂŒrfnissen angepasst und ausgestattet wird. In diesem Modell ist eine 1:1 Betreuung nicht möglich, das VerhĂ€ltnis liegt eher bei 1:3.

Hierbei entstehen zusĂ€tzliche Kosten fĂŒr die Anmietung des Privatzimmers, sowie fĂŒr Lebensmittel.

Durch ambulante Lösungen ist der Einzug in ein Pflegeheim oder die Unterbringung in ein Krankenhaus nicht unbedingt nötig. Wichtig bei der ambulanten Pflege ist es, dass ein Pflegedienst beauftragt wird, der auf Intensivpflege spezialisiert ist.

Die verschiedenen Modelle haben ihre Daseinsberechtigung und bieten jeweils Vor- und Nachteile. Durch die Entscheidung fĂŒr eins der Modelle, entstehen verschiedene Kosten, die jedoch bei jedem Modell zum grĂ¶ĂŸten Teil von der Krankenkasse sowie Pflegekasse ĂŒbernommen werden. Dennoch bleibt ein Eigenanteil, den Ihr Angehöriger tragen muss. Behalten Sie die Kosten im Überblick.

UnabhĂ€ngig von Modell können verschiedene Kosten entstehen fĂŒr die medizinische Behandlungspflege, fĂŒr die Grundpflege, fĂŒr Miete sowie fĂŒr das alltĂ€gliche Leben.

Kosten fĂŒr die Behandlungspflege werden nach SGB V in der Regel von der Krankenkasse ĂŒbernommen werden. Die maximale Höhe, die dabei ĂŒbernommen wird, kann sich auf 24 Stunden belaufen. Die Abrechnung mit der Krankenkasse erfolgt meist direkt mit dem Pflegedienst. Kosten sind immer abhĂ€ngig vom Behandlungsaufwand Ihres Angehörigen.

Kosten der Grundpflege finanzieren sich nach SGB XI aus den Pflegesachleistungen der Pflegeversicherung. Die Höhe der Zahlungen ist dabei abhĂ€ngig vom Pflegegrad Ihres Angehörigen. Sofern die Kosten der Grundpflege die Leistungen der Pflegekasse ĂŒbersteigen, sind diese als Eigenanteil zu zahlen. In die Kategorie der Grundpflege fallen die Körperhygiene, ErnĂ€hrung sowie die MobilitĂ€t Ihres Angehörigen.

Kosten fĂŒr medizinische Behandlungspflege sowie fĂŒr Grundpflege ergeben sich in jedem der drei Modelle.

Kosten fĂŒr hĂ€usliche Intensivpflege

Die Intensivpflege verursacht vergleichsweise hohe Kosten, da der Pflege- und Betreuungsaufwand hoch ist. Die Pflege- und Krankenkasse unterstĂŒtzt SchwerstpflegebedĂŒrftige jedoch finanziell, sodass der Eigenanteil in allen drei Modellen ĂŒberschaubar bleibt. Voraussetzung ist, dass eine Ă€rztliche Verordnung vorliegt.

Die Kosten fĂŒr die hĂ€usliche Intensivpflege setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen, wie beispielsweise der Höhe des allgemeinen Pflegeaufwandes, ob Ihr Angehöriger beatmet werden muss, ob er sich im Koma befindet oder ob eine regelmĂ€ĂŸige Wundversorgung stattfindet.

Trotz finanzieller UnterstĂŒtzung seitens der Pflege- und Krankenkasse, fĂ€llt auch bei der hĂ€uslichen Intensivpflege ein Eigenanteil fĂŒr Ihren Angehörigen an. 10 Prozent der Pflegekosten muss Ihr Angehöriger tragen, jedoch nur die ersten 28 Tage im Kalenderjahr. Direkt danach entfĂ€llt der Eigenanteil automatisch. Dazu kommen 10 Euro pro Verordnung gemĂ€ĂŸ § 61 SGB V.

Sie und Ihr Angehöriger sollten vor der Beauftragung eines Intensivpflegedienstes unbedingt mehrere KostenvoranschlĂ€ge miteinander vergleichen, um so den Eigenanteil möglichst gering zu halten. Dazu kommt, da es sich bei der Intensivpflege um eine eingehende Pflege handelt, daher sind Vertrauen sowie fachliche Kompetenz von noch grĂ¶ĂŸerer Bedeutung. PrĂŒfen Sie den Intensivpflegedienst hinsichtlich Leistungen, Qualifikation und EinfĂŒhlungsvermögen.

Neben dem Eigenanteil der Pflegekosten, können ebenso die Strom- und Wasserkosten steigen, da beispielsweise elektrische GerÀte, wie ein BeatmungsgerÀt, angeschlossen sind und sich eine zusÀtzliche Person im Haushalt befindet.

DarĂŒber hinaus sind in vielen FĂ€llen der hĂ€uslichen Intensivpflege bauliche Umbaumaßnahmen notwendig, um das Wohnumfeld Ihres Angehörigen barrierefrei zu gestalten. Dies kann beispielsweise das Verbreiten von TĂŒren im Haus sein, damit ein Rollstuhl durchpasst sowie Umbauten im Badezimmer, um die Hygiene Ihres Angehörigen zu erleichtern. Die entstehenden Kosten hierbei hĂ€ngen von der Situation vor Ort ab. Die Pflegekasse unterstĂŒtzt wohnumfeldverbessernde Maßnahmen mit einem entsprechenden Zuschuss.

Zudem werden bei der hĂ€uslichen Intensivpflege Pflegehilfsmittel, wie Einmalhandschuhe, Mundschutze, Einlagen, Inkontinenzhilfen oder Bettschutze benötigt. Die Kosten hierfĂŒr hĂ€ngen ebenso vom individuellen Bedarf Ihres Angehörigen ab. Die Pflegekasse unterstĂŒtzt bei den Kosten fĂŒr Pflegehilfsmittel ebenfalls.

Möchten Sie sich einen individuellen Überblick ĂŒber die Kosten der hĂ€uslichen Intensivpflege Ihres Angehörigen verschaffen, sollten Sie eine zusĂ€tzliche Beratung durch die Krankenkassen oder Pflegedienste in Anspruch nehmen.

Kosten fĂŒr stationĂ€re Intensivpflege

Die stationĂ€re Intensivpflege in einem Pflegeheim ist vor allem bei schweren VerlĂ€ufen oft unumgĂ€nglich. Nicht selten ist die stationĂ€re Intensivpflege aber auch eine Übergangslösung, beispielsweise nach einem langen Aufenthalt im Krankenhaus, um die hĂ€usliche Intensivpflege vorzubereiten.

Vor allem bei Patienten in einem Wachkoma, die nicht mehr allein atmen und essen können, wird die stationĂ€re Intensivpflege besonders oft von Ärzten verordnet. Zudem ist meistens auch ein Pflegegrad fĂŒr den Einzug in ein Pflegeheim notwendig, da nur sehr wenige PlĂ€tze zur VerfĂŒgung stehen und die ambulante Intensivpflege zu bevorzugen ist.

In einer stationĂ€ren Einrichtung sind PflegefachkrĂ€fte, BetreuungskrĂ€fte und HilfskrĂ€fte gemeinsam fĂŒr die Betreuung und Versorgung Ihres Angehörigen verantwortlich.

Die Kosten der stationĂ€ren Intensivpflege setzen sich zusammen aus Pflege, Betreuung, Unterkunft, Verpflegung und Investitionen. Diese werden von der Pflege- und Krankenkasse ĂŒbernommen, wodurch als Eigenanteil lediglich die gesetzlich vorgeschriebene Zuzahlung von 10 Prozent der Pflegekosten in den ersten 28 Tagen im Kalenderjahr fĂŒr Ihren Angehörigen entsteht. Kosten fĂŒr Unterkunft, Verpflegung und Investitionen mĂŒssen in diesem Fall nicht von Ihrem Angehörigen selbst getragen werden.

Wenn sich der Zustand Ihres Angehörigen im Pflegeheim verbessert, sodass keine Intensivpflege mehr nötig ist, aber weiterhin mindestens Pflegegrad 2 besteht, muss der Eigenanteil fĂŒr Unterkunft, Versorgung und Investitionen erst nach sechs Monaten wieder von Ihrem Angehörigen ĂŒbernommen werden. Krankenkassen können Leistungen freiwillig lĂ€nger ĂŒbernehmen.

Kosten einer Intensivpflege-WG

intensivpflege-kosten-wgIntensivpflege-WGs sind Wohngemeinschaften, in der schwerstpflegebedĂŒrftige Patienten gemeinsam leben. Innerhalb einer Intensivpflege-WG kĂŒmmern sich PflegekrĂ€fte rund um die Uhr um die Bewohner. Ihr Angehöriger mietet dabei ein Privatzimmer an, dass er individuell einrichten und gestalten kann. Ein großer Vorteil der Wohngemeinschaften ist die soziale Teilhabe durch GemeinschaftsrĂ€ume – sofern es der Gesundheitszustand Ihres Angehörigen zulĂ€sst.

In Intensivpflege-Wohngemeinschaften ist meist eine 1:3 Betreuung gegeben, demnach kommen auf eine Pflegefachkraft drei Patienten.

Zieht Ihr Angehöriger in eine Intensivpflege-WG, kommen neben dem Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent der Pflegekosten in den ersten 28 Tagen im Kalenderjahr noch Kosten fĂŒr Miete und Lebensmittel hinzu.

Die Kosten fĂŒr Miete und Betriebskosten sind immer vom örtlichen Mietspiegel abhĂ€ngig. Die Betriebskostenabrechnung erfolgt von den Wohngemeinschaften mehrheitlich pauschal, sodass Ihr Angehöriger stets mit einer gleichbleibenden Miete rechnen kann. Kosten fĂŒr Lebensmittel hĂ€ngen von den individuellen WĂŒnschen Ihres Angehörigen ab. Einige Anbieter rechnen zusĂ€tzlich Sonderleistungen ab, wie das Waschen der WĂ€sche. Das Abrechnen von Sonderleistungen ist jedoch optional, klĂ€ren Sie mögliche zusĂ€tzliche Kosten im Vorfeld ab.

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Kosten der Beatmungs-WGs

In einer Beatmungs-WG fallen zuzĂŒglich zur Pflege ebenfalls Kosten fĂŒr Miete und Verpflegung an, zudem können Kosten fĂŒr weitere Aufwendungen entstehen. KlĂ€ren Sie mit dem entsprechenden Anbieter, die monatlichen Kosten ab, sodass Sie einen GesamtĂŒberblick haben und vorab kalkulieren können.

Geld sparen in der hÀuslichen Intensivpflege

intensivpflege-kosten-geld-sparenSoll Ihr Angehöriger im eigenen Zuhause intensiv gepflegt werden, mĂŒssen die RĂ€umlichkeiten entsprechend vorbereitet werden. Der Prozess von der Entlassung aus einer Klinik bis zur ambulanten Intensivpflege im hĂ€uslichen Umfeld kann bis zu mehreren Wochen dauern. In einigen FĂ€llen wird auch die stationĂ€re Intensivpflege in einem Pflegeheim als Übergangslösung wahrgenommen. Diese Zeit können Sie fĂŒr die Vorbereitungen nutzen.

FĂŒr die hĂ€usliche Intensivpflege können sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen notwendig werden. Die Pflegekasse bezuschusst Umbaumaßnahmen, die hĂ€usliche Pflege ermöglichen oder erleichtern, mit bis zu 4.000 Euro pro im Haushalt lebender Person. Die Voraussetzung fĂŒr den Zuschuss ist die Notwendigkeit der Umbaumaßnahme sowie ein anerkannter Pflegegrad. Mit diesem Zuschuss kann beispielsweise das Badezimmer barrierefrei umgebaut werden, TĂŒrschwellen abgesenkt oder verbreitet werden oder ein Sitzlift sowie ein Plattformlift eingebaut werden.

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Bis zu 16.000 Euro Zuschuss möglich

Wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bezuschusst die Pflegekasse pro im Haushalt lebender Person mit bis zu 4.000 Euro. Leben mehrere Personen im Haushalt mit anerkanntem Pflegegrad, sind gegebenenfalls auch mehrere Personen zuschussberechtigt. Der Zuschuss ist maximal fĂŒr vier Personen möglich, die Höchstgrenze liegt daher bei maximal 16.000 Euro.

Weiterhin entstehen Stromkosten, durch die Nutzung notwendiger elektronischer GerĂ€te. Die Kosten fĂŒr den Stromverbrauch muss Ihr Angehöriger nicht allein tragen, die Krankenkasse ĂŒbernimmt bei Einreichung die Kosten.

Ihr Angehöriger hat zudem Anspruch auf das sogenannte Entlassmanagement. Die Klinik oder Pflegedienste mĂŒssen Ihren Angehörigen zum Übergang in die hĂ€usliche Intensivpflege unterstĂŒtzen, gemĂ€ĂŸ § 39 Abs.1a SGB V. Dabei kĂŒmmern sie sich um notwendige FormalitĂ€ten. Sie und Ihr Angehöriger sind nicht dazu verpflichtet, diese UnterstĂŒtzung in Anspruch zu nehmen.

Innerhalb der hĂ€uslichen Pflege benötigen Sie eine Vielzahl an Hilfsmitteln. Einige Hilfsmittel benötigen einen langen Genehmigungsprozess seitens der Krankenkasse, andere Leistungen, wie der Zuschuss fĂŒr zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel erhĂ€lt Ihr Angehöriger vergleichsweise schnell. Ihr Angehöriger benötigt Medizintechnik, diese werden je nach Pflegeaufwand und Bedarf festgelegt. Nach einem Genehmigungsverfahren ĂŒbernimmt die Krankenkasse die Kosten fĂŒr beispielsweise BeatmungsgerĂ€te.

Unter die Hilfsmittelversorgung fallen je nach Bedarf RollstĂŒhle, Pflegebetten, Spezialmatratzen, Badehilfen, Patientenlifter und mehr. Die Verordnung stellt dabei die Klinik, die Kosten werden von der Krankenkasse ĂŒbernommen.

Im Hilfsmittelverzeichnis sind viele Hilfsmittel gelistet, die bei hĂ€uslicher Pflege unterstĂŒtzen. Gelistete Hilfsmittel erhĂ€lt Ihr Angehöriger auf Rezept kostenlos. Hierbei fĂ€llt lediglich eine Zuzahlung von 10 Euro pro Rezept an, bei chronischer Erkrankung können Sie Ihren Angehörigen von einer Zuzahlung befreien.

Ihr Angehöriger hat einen Anspruch auf zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, bei anerkanntem Pflegegrad. Die Pflegehilfsmittel werden individuell fĂŒr Ihren Angehörigen zusammengepackt und direkt zu ihm nach Hause versendet. Die Pflegekasse sieht hierfĂŒr einen Pauschalbetrag von 40 Euro pro Monat vor.

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Antworten auf die häufigsten Fragen

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Außerklinische Intensivpflege findet nicht auf der Intensivstation einer Klinik statt, sondern ambulant im eigenen Zuhause oder in einer Wohngemeinschaft sowie stationĂ€r in einem Pflegeheim. Patienten in der Intensivpflege mĂŒssen rund um die Uhr versorgt und gepflegt werden. Diese Pflege und Überwachung ĂŒbernehmen qualifizierte PflegefachkrĂ€fte.

Der Eigenanteil der hĂ€uslichen Intensivpflege liegt bei 10 Prozent der Pflegekosten fĂŒr die ersten 28 Tage im Kalenderjahr. Zudem werden die Strom- und Wasserkosten steigen, durch die Nutzung technischer GerĂ€te und einer weiteren Person im Haushalt. Weiterhin können Umbaumaßnahmen anfallen, um die hĂ€usliche Pflege möglich zu machen.

Der Eigenanteil fĂŒr Patienten liegt bei 10 Prozent der Pflegekosten in den ersten 28 Tagen pro Kalenderjahr. Hinzu kommen Kosten fĂŒr Miete und Lebensmittel. Die Kosten fĂŒr Miete und Betriebskosten sind immer vom örtlichen Mietspiegel abhĂ€ngig.

Die Kosten der stationĂ€ren Intensivpflege setzen sich aus verschiedenen Komponenten zusammen, wie die Pflege, Betreuung, Unterkunft, Verpflegung und Investitionen. Die KostenĂŒbernahme findet seitens der Kranken- und Pflegekasse statt.

Ist die Intensivpflege medizinisch notwendig, werden die Kosten fĂŒr Grundpflege und medizinische Behandlungspflege anteilig von der Pflege- und Krankenkasse ĂŒbernommen.

Pflegeversicherung und Krankenkasse leisten zusĂ€tzlich ZuschĂŒsse zur hĂ€uslichen Intensivpflege, sodass die Finanzierung von Umbaumaßnahmen, technischen Hilfsmitteln und Pflegehilfsmittel möglich gemacht wird.

Sind sogenannte wohnumfeldverbessernde Maßnahmen im Zuhause notwendig, unterstĂŒtzt die Pflegekasse mit bis zu 4.000 Euro pro im Haushalt lebender Person.

Entstehen zusĂ€tzliche Stromkosten durch die Nutzung von technischen Hilfsmitteln, ĂŒbernimmt die Krankenkasse die Kosten. FĂŒr die Finanzierung von Hilfsmitteln, wie RollstĂŒhle, Pflegebetten usw. kommt die Krankenkasse nach einer Ă€rztlichen Verordnung auf.

Weiterhin unterstĂŒtzt die Pflegekasse mit maximal 40 Euro pro Monat fĂŒr zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel.

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