Hausverkauf & Immobilienverkauf
Erfolgreicher Hausverkauf mit oder ohne Makler

Senioren-Ehepaar lächelt nach dem Hausverkauf

Der Hausverkauf ist ein wichtiger Schritt im Leben vieler Menschen. Für einen reibungslosen Ablauf und einen erfolgreichen Verkauf ist die Planung essentiell. Auch die Entscheidung, ob der Hausverkauf mit oder ohne Makler stattfinden soll, hat gleich zu Beginn eine große Tragweite und sollte daher gut durchdacht werden.

Erfahren Sie hier alles über den Ablauf, die Kosten und den benötigten Unterlagen für einen Hausverkauf. Außerdem wird beleuchtet, wann ein Hausverkauf zur Deckung der Pflegekosten notwendig beziehungsweise empfehlenswert ist. Finden Sie den optimalen Zeitpunkt für Ihren Hausverkauf heraus, um möglichst schnell und erfolgreich zu verkaufen.

In den häufigsten Fragen finden Sie die wichtigsten Informationen zum Hausverkauf.

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt: Hausverkauf

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt

  • Der Häuserpreisindex zeigt den optimalen Verkaufszeitpunkt.
  • Der Hausverkauf ist eine gute Lösung, um Pflegekosten zu decken.
  • Experten empfehlen den Verkauf mit einem erfahrenen Makler.

Wann ist ein Hausverkauf sinnvoll?

Ehepaar unterzeichnet Vetrag

Um den richtigen Zeitpunkt für einen Hausverkauf zu finden, sind mehrere Aspekte entscheidend. Die individuelle Situation und die aktuelle Konjunktur haben die größten Auswirkungen auf den Verlauf des Hausverkaufs. Die aktuell hohen Immobilienpreise machen einen Hausverkauf nicht nur besonders attraktiv, sondern auch sehr lukrativ.

Vor allem sind es persönliche Beweggründe, zum Beispiel ein Pflegefall in der Familie, der den Hausverkauf zur Deckung der Pflegekosten notwendig macht. Aber das sogenannte „Downsizing“ ist häufig der Auslöser des Hausverkaufs: Man möchte sich altersbedingt verkleinern. Mit dem Erlös aus dem Hausverkauf wird dann eine neue Wohnung finanziert.

Den richtigen Moment abpassen

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht quartalsweise den sogenannten Häuserpreisindex. Der Häuserpreisindex beschreibt die Immobilienpreisentwicklung auf Bundesebene. Er ist ein guter Indikator, ob sich ein Immobilienverkauf aktuell lohnt. Die Immobilienpreise steigen in den letzten Jahren ungebremst – wenn Sie Ihre Wohnung oder Ihr Haus verkaufen wollen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt.

Als Basiswert wird im Häuserpreisindex das erste Quartal 2015 herangezogen (Q1 2015 = 100). Auf dieser Grundlage wird die Entwicklung der Preise für Wohnimmobilien berechnet. Der Häuserpreisindex lag im zweiten Quartal 2020 bei 136,2. Das ist eine Preissteigerung um fast 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Anders gesagt: Eine Immobilie, die Mitte 2019 noch für 200.000 Euro verkauft wurde, wurde 2020 für 214.000 Euro verkauft.

Häuserpreisindex

Preise für Wohnimmobilien von 2015 - 2020

Infografik: Preisindex für Wohnimmobilien in Deutschland

Datenquelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), 2020

gluehbirne

Gut zu wissen: Hausverkauf und Corona

Während die Pandemie bei gewerblichen Immobilien zu Mietstundungen führte, reagiert der Markt der Wohnimmobilien kaum auf die aktuellen Konjunktureinbrüche.

Der deutsche Immobilienmarkt boomt seit etwa zehn Jahren - Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) prognostiziert trotz der Coronakrise eine Preissteigerung von fünf Prozent für Wohnimmobilien.

Was sind die Gründe für einen Hausverkauf?

Eine altersbedingte Haushaltsverkleinerung macht einen gelassenen Hausverkauf möglich: Zeit ist kein Faktor. Hier sind Sie in der günstigen Position, mehrere Ansätze ausprobieren zu können und haben Zeit, verschiedene Wege des Immobilienverkaufs auszuprobieren. Sie können den Immobilienmarkt beobachten und den optimalen Zeitpunkt in aller Ruhe abwarten, um das Haus zu verkaufen.

Anders sieht es aus, wenn ein schneller Hausverkauf notwendig wird. Oft ist es eine plötzliche Krankheit oder Pflegebedürftigkeit, die einen zügigen Hausverkauf erfordern. Aber auch finanzielle Schwierigkeiten sind häufiger Beweggrund, das eigene Haus zu verkaufen. Dann bleibt wenig Zeit, um sich mit dem Prozess vertraut zu machen. Gerade in solchen Momenten ist ein Hausverkauf mit professioneller Unterstützung durch einen erfahrenen Makler sinnvoll.

Hausverkauf zur Haushaltsverkleinerung

Das eigene Zuhause ist der Lebensmittelpunkt. Aber wenn die Kinder ausgezogen sind, wirkt ein Einfamilienhaus mit zwei Etagen und weitaus mehr Zimmer als nötig, oft zu groß und leer. Wenn noch ein Grundstück mit Garten dazukommt, ist die Instandhaltung des eigenen Hauses schnell eine zeitintensive Aufgabe.

Im Seniorenalter entscheiden sich viele Personen daher für das sogenannte „Downsizing“ – die Haushaltsverkleinerung. Der Erlös aus dem Hausverkauf wird dann verwendet, um die neue Wohnung zu finanzieren. Eine altersgerechte Wohnung ist weitaus kostengünstiger in der Instandhaltung als ein großes Haus mit Garten. Außerdem bringt die Energieeffizienz gerade in neugebauten Gebäuden ebenfalls attraktive Ersparnisse in den Nebenkosten.

Nicht zuletzt ist die Verlagerung des Wohnumfelds auf ein Stockwerk eine zukunftsorientierte Entscheidung. Wenn Sie sich für eine Haushaltsverkleinerung entscheiden, erhalten Sie mit vorhandenem Pflegegrad außerdem 4.000 Euro Zuschuss für Ihren altersgerechten Badumbau. Falls die neue Wohnung doch ein Treppenhaus mitbringt, können Sie den Zuschuss auch für den Einbau eines Treppenlifts nutzen.

Hausverkauf zur Deckung der Pflegekosten

Die Lebenserwartung in Deutschland steigt: Bis 2060 wird ein Anstieg der Lebenserwartung auf durchschnittlich 87 Jahre prognostiziert. Damit einher geht auch ein drastischer Anstieg der Pflegebedürftigen. Allein bis 2030 wird mit vier Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland gerechnet. Die Pflegekosten steigen ebenfalls.

Für viele Familien macht das einen Hausverkauf notwendig, um die Kosten für die Pflege des Angehörigen zu decken. Nur zwischen 2018 und 2020 stiegen die Eigenanteile in Pflegeheimen um 15 Prozent im Bundesdurchschnitt. Trauriger Spitzenreiter ist Nordrhein-Westfalen, wo Pflegebedürftige über 2.400 Euro monatlichen Eigenanteil in Pflegeheimen zu leisten haben. Aufs Jahr gerechnet sind das fast 29.000 Euro.

Lebenserwartung in Deutschland

Entwicklung von 1950 – 2019 | Prognose von 2020 - 2060

Infografik: Preisindex für Wohnimmobilien in Deutschland

Datenquelle: vdek, 2019

Wann muss das Haus wegen eines Pflegefalls verkauft werden?

Wenn die eigenen finanziellen Mittel nicht für die Pflegekosten ausreichen, leistet das Sozialamt „Hilfe zur Pflege“. Allerdings versuchen Sozialämter zuvor immer, Gelder von Angehörigen einzufordern. Angehörige ersten Grades werden erst ab einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro zur Kasse gebeten. Anders sieht es bei Ehepartnern aus: Hier ist die Grenze bereits bei 21.600 Euro jährlichem Einkommen.

Das Sozialamt überprüft, ob der Pflegebedürftige über Vermögen verfügt. Hierzu zählt auch Wohneigentum. Daher ist ein Hausverkauf oft die beste Möglichkeit, Angehörige vor Pflegekosten zu bewahren. Ein Pflegefall stellt für die ganze Familie eine große emotionale Belastung dar. Daher ist es dringend ratsam, bereits im Vorfeld Vorkehrungen für einen Pflegefall zu treffen. Eine Generalvollmacht erlaubt den Bevollmächtigten unter anderem den Hausverkauf, wenn der Besitzer nicht mehr selbst dazu imstande ist.

Durch eine Schenkung kann ein Hausverkauf unter Umständen vermieden werden. Allerdings muss die Schenkung bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit zehn Jahre zurückliegen. Erst nach der Frist von 10 Jahren kann die Immobilie nicht mehr durch das Sozialamt zurückgefordert werden, um die Pflegekosten zu decken.

Das Schonvermögen schützt das Haus, solange der Pflegebedürftige gemeinsam mit dessen Lebenspartner/Angehörigen dort wohnt. Wohnt der Pflegebedürftige nicht mehr in der Immobilie, zählt sie nicht mehr zum Schonvermögen. Dann muss das Haus in vielen Fällen verkauft werden, um die Pflegekosten zu decken.

Wie läuft ein Hausverkauf ab?

Der Hausverkauf lässt sich in verschiedene Schritte einteilen. Zu Ihrer Orientierung haben wir den Hausverkauf in 7 Schritte unterteilt. Beachten Sie, dass manche Schritte mehr, und andere Schritte weniger aufwendig sind. Gerade die Beschaffung der Unterlagen kostet in Eigenarbeit viel Zeit.

1. Mit oder ohne Makler?
Hier steht eine wichtige Wahl bevor: Möchten Sie Ihr Haus auf eigene Faust verkaufen oder einen Makler mit dem Hausverkauf beauftragen? Hier finden Sie eine Entscheidungshilfe.

2. Unterlagen vorbereiten
Für den Hausverkauf sind viele Unterlagen notwendig. Manche beeinflussen den Erfolg des Verkaufsprozesses, andere sind gesetzlich vorgeschrieben. Hier finden Sie eine Übersicht.

3. Angebotspreis festlegen
Der erste Angebotspreis ist entscheidend: Zu niedrig schmälert er Ihren Erlös, zu hoch angesetzt schreckt er potenzielle Käufer ab. Ein erfahrener Makler hilft Ihnen, einen optimalen Angebotspreis festzulegen.

4. Exposé & Vermarktung der Immobilie
Um potenziellen Käufern die Vorzüge Ihrer Immobilie nahzulegen, ist ein aussagekräftiges Exposé und gute Vermarktung maßgeblich. Die Erstellung des Exposés und die Vermarktung übernimmt der Makler für Sie.

5. Besichtigungstermine wahrnehmen
Hier können Sie mit vor allem mit Fragen zu Zustand, Grundstück, Infrastruktur und Nachbarschaft rechnen. Ein Makler übernimmt den gesamten Besichtigungsprozess inklusive Terminvergabe für Sie.

6. Kaufkraft der Interessenten prüfen
Eine Selbstauskunft und eine Finanzierungsbestätigung der Bank stellt die Kaufkraft der Kaufinteressenten sicher. Dieser Schritt ist mit vielen Rechtsfragen verbunden – ein Makler übernimmt die Abwicklung.

7. Vertragsunterzeichnung beim Notar
In Deutschland ist ein Hausverkauf nur dann rechtlich bindend, wenn eine notarielle Beurkundung erfolgt. Wenn Sie einen Makler beauftragen, begleitet er Sie zum Notar. Hier erfahren Sie mehr.

Video: Alle Infos zum Hausverkauf

Erfahren Sie in diesem Video, ob ein Hausverkauf die richtige Lösung für ist, wie Sie viele Angebote für die Immobilie erhalten und wie Sie mit einem Hausverkauf Ihre Pflege finanzieren. Das Video klärt, ob ein Privatverkauf die richtige Entscheidung für Sie ist, oder ob ein Hausverkauf mit Makler besser für Sie ist.

Hausverkauf mit oder ohne Makler?

Ehepaar mit Immobilienmakler

Ein Privathausverkauf erfordert nicht nur großes Wissen, sondern auch viel Aufwand und somit Zeit. Ob ein Hausverkauf mit Makler oder ein Privatverkauf für Sie besser passt, hängt so vor allem von Ihren eigenen Erwartungen an den Prozess und Ihren Fähigkeiten und Vorkenntnissen ab. Wer keine Erfahrung mit dem Verkauf von Immobilien hat, sollte unbedingt einen Makler beauftragen.

Ein Makler übernimmt gleich zu Beginn des Verkaufsprozesses viele Aufgaben für Sie. Der Angebotspreis ist die erste Visitenkarte Ihres Hauses. Ein zu hoher Preis schreckt potenzielle Kaufinteressenten ab und verzögert oder verhindert einen erfolgreichen Hausverkauf. Wird der Preis zu niedrig angesetzt, leidet Ihr Verkaufserlös. Ein erfahrener Makler erstellt auf Grundlage von Marktanalysen einen optimalen Erstangebotspreis für Ihr Haus.

Bereits in diesem Schritt müssen Privatverkäufer oft verschiedene Gutachter und Experten beauftragen. Das ist mitunter teuer und aufwendig. Für viele Privatverkäufer ist das bereits ein ausschlaggebendes Argument, doch einen Makler zu beauftragen. Auch das Netzwerk des Maklers ist nicht zu unterschätzen: Ein erfahrener Makler hat Zugriff auf Vermarktungsressourcen, mit denen Privatpersonen nicht mithalten können. Das erhöht die Anzahl der Interessenten und nicht selten auch Ihren Erlös.

Hausverkauf ohne Makler

Hausverkauf ohne Makler

  • Der gesamte Verkaufsprozess ist Ihre Verantwortung und Sie haben größtmögliche Entscheidungsfreiheit.
  • Der Privatverkauf erfordert viel Eigenaufwand, Erfahrung und Marktkenntnisse.
  • Ohne professionelle Bewertung verkaufen Sie möglicherweise unter Wert oder
  • … setzen den Angebotspreis zu hoch an, was zu weniger Interessenten führt und den Verkauf hinauszögert.
Hausverkauf mit Makler

Hausverkauf mit Makler

  • Der Makler übernimmt unter Rücksprache mit Ihnen den gesamten Verkaufsprozess.
  • Der Makler erstellt einen optimalen Angebotspreis und hat ein großes Netzwerk an potenziellen Käufern.
  • Die Gebühren für den Makler gehen eventuell anteilig von Ihrem Verkaufserlös ab, aber
  • … der Erlös bei einem Hausverkauf mit Makler ist oft weitaus höher als beim Privatverkauf.
  • Fazit: Ein Hausverkauf ohne Makler ist möglich, ist für unerfahrene Personen aber mit vielen komplizierten Situationen verbunden, in denen Fehler sich negativ auf den Hausverkaufs-Erlös auswirken. Ein erfahrener Makler unterstützt Verkäufer beim gesamten Verkaufsprozess und sorgt so von Beginn an für einen reibungslosen Ablauf. Bewertung erhalten »

Wie finde ich den richtigen Makler für den Hausverkauf?

Immobilienmakler mit Unterlagen

Beim Hausverkauf mit Makler ist es wichtig, ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Makler und Ihnen als Verkäufer zu etablieren. Setzen Sie daher unbedingt auf einen erfahrenen Makler aus Ihrer Region, der den lokalen Immobilienmarkt bestens kennt. Idealerweise vergleichen Sie die Bewertungen verschiedener Makler.

Der richtige Makler bringt nicht nur das notwendige Know-How mit, sondern verfügt über ein großes Netzwerk aus Interessenten. Diese Interessenten sind Ihre potenziellen Käufer – ein erfahrener Makler hat sich etabliert und verfügt über weitreichende Verbindungen. Durch Marktanalysen erarbeitet er den optimalen Angebotspreis für Sie und übernimmt die Vermarktung Ihrer Immobilie für einen erfolgreichen Verkauf.

Welche Unterlagen sind für den Hausverkauf nötig?

Für einen Immobilienverkauf sind einige Unterlagen notwendig. Wenn Sie eine Immobilie im Auftrag verkaufen, zum Beispiel das Haus Ihres Angehörigen, benötigen Sie in jedem Falle eine Vollmacht. Die anderen vor dem Hausverkauf notwendigen Unterlagen finden Sie in unserer Tabelle aufgelistet:

DokumentBeantragungsortKosten
GrundbuchauszugGrundbuchamt10 Euro
Flurkarte & LageplanKatasteramt15 - 60 Euro
Baulastenverzeichnis-AuszugKatasteramt15-45 Euro
Bauplan & BaubeschreibungBauordnungsamt10 Euro
EnergieausweisZugelassene Aussteller50 - 300 Euro

Nach dem Hausverkauf sind weitere Unterlagen nötig. Die Versicherungsurkunden für das Haus, Garantieurkunden für Geräte und Heizungen sowie gesammelte Abrechnungen von Heiz- und Nebenkosten erhält der Käufer bei der Schlüsselübergabe.

gluehbirne

Gut zu wissen: Hausverkauf-Unterlagen

Die Beschaffung der Unterlagen für den Hausverkauf ist ein zeitintensives Unterfangen, da sie bei unter­schiedlichen Behörden und Ämtern zusammengetragen werden müssen.

Ein erfahrener Makler weiß, welche Unterlagen für Ihren Hausverkauf nötig sind. Wenn Sie einen Makler beauftragen ihm eine Vollmacht erteilen, übernimmt er die Beschaffung der Unterlagen und Sie sparen sich Mühe und Zeit.

Was kostet ein Hausverkauf?

Haus auf 100 Euro Scheinen

Bei einem Hausverkauf kommen auf Verkäufer und Käufer unterschiedliche Kosten zu. Wenn Sie Ihr Haus verkaufen, zahlen Sie zum einen für die nötigen Unterlagen. Die Gebühren liegen hier zwischen 50 und 425 Euro – je nachdem, ob Sie bereits einen Energieausweis besitzen.

Seit 2009 müssen Eigentümer, die Ihr Haus verkaufen möchten, spätestens bei den Besichtigungsterminen mit potenziellen Käufern einen Energieausweis vorlegen können. Wenn zu diesem Zeitpunkt kein Energieausweis vorhanden ist, drohen hohe Bußgelder: bis zu 15.000 Euro Strafe können verhängt werden.

Die Kosten für einen Energieausweis variieren. Ein sogenannter Verbrauchsausweis wird auf der Grundlage von Heiz- und Nebenkostenabrechnungen erstellt und kostet zwischen 50 und 80 Euro. Für einen Bedarfsausweis werden circa 300 Euro fällig, da für diesen Energieausweis eine umfassende Analyse vor Ort von einem Fachmann vorgenommen wird.

Wenn Sie ein Haus gewinnbringend verkaufen, dass Sie vor weniger als zehn Jahren gekauft haben, müssen Sie die sogenannte Spekulationssteuer zahlen. Die Höhe der Spekulationssteuer ist vom erzielten Gewinn und Ihrem Einkommenssteuersatz abhängig. Notarkosten, Grunderwerbssteuer und Grundsteuer zahlt der Käufer Ihrer Immobilie.

DokumentKostenWer zahlt?
Energieausweis50 - 300 EuroVerkäufer
Restliche Unterlagen50 - 125 EuroVerkäufer
SpekulationssteuerEinkommensabhängigVerkäufer
Maklergebühren3,5 – 7 % des KaufpreisesBundeslandabhängig
NotarkostenEtwa 1,5 % des KaufpreisesKäufer

Wer bezahlt die Maklerkosten beim Hausverkauf?

Haus mit rotem Dach

In Deutschland ist die Frage nach der Kostenübernahme der Maklerkosten bundeslandabhängig. In diesen Bundesländern zahlt der Käufer die Maklerprovision: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen. In den restlichen Bundesländern teilen sich Käufer und Verkäufer die Maklerkosten.

Auch die Höhe der durchschnittlichen Maklerprovision beim Hausverkauf variiert nach Bundesland: Am wenigsten Provision zahlt man in Bremen, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen. Die höchsten Durchschnittswerte für die Gesamtprovision werden in Berlin, Bayern und Baden-Württemberg fällig. Besonders große Unterschiede innerhalb des Bundeslandes gibt es in Niedersachsen.

Neues Gesetz zur Maklerprovision seit 23.12.2020

Am 23.12.2020 trat ein neues Gesetz zur Maklerprovision in Kraft. Hinter dem Namen „Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser“ verbergen sich drei einfache Möglichkeiten:

  1. Die Doppelprovision
    Verkäufer und Käufer schließen einen gemeinsamen Vertrag mit dem Makler ab und tragen jeweils 50 Prozent der Maklerprovision.
  2. Temporäre Provisionsübernahme
    Entweder der Verkäufer oder der Käufer schließt einen Vertrag mit dem Makler ab, zahlt die gesamte Provision und holt sich im Nachgang einen Teil wieder.
  3. Vollkommene Provisionsübernahme
    Entweder der Verkäufer oder der Käufer schließt einen Vertrag mit dem Makler ab und zahlt die gesamte Provision.

Alternative zum Verkauf: Immobilienverrentung

Senioren Ehepaar entspannt auf Veranda

Eine Immobilienverrentung bezeichnet einen Hausverkauf auf Rentenbasis. Hier wird das Haus oder die Wohnung nicht an einen Privatkäufer, sondern an eine Bank, eine Versicherung oder eine Stiftung verkauft. Sie können weiterhin in der Immobilie wohnen bleiben. Dadurch lassen sich beispielsweise Urlaubreisen finanzieren. Aber auch Pflegekosten sind mit der Immobilienverrentung finanzierbar.

Bei einer Immobilienverrentung als Leibrente erhalten Sie eine lebenslange monatliche Zahlung und ein Wohnrecht auf Lebenszeit. Bei der Zeitrente wird eine vertraglich festgelegte Laufzeit vereinbart, in der monatliche Zahlungen an Sie verrichtet werden. Auch das Wohnrecht gilt bei dieser Möglichkeit nur binnen der Vertragslaufzeit. Die dritte Option ist der Nießbrauch, bei dem Sie den Erlös als Einmalzahlung erhalten und über das Nießbrauchrecht bis zu Ihrem Lebensende über die Immobilie verfügen.

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Antworten auf die häufigsten Fragen

FAQ zum Hausverkauf

Wenn das Vermögen des Pflegebedürftigen nicht reicht, übernimmt das Sozialamt „Hilfe zur Pflege“ – allerdings nur, wenn das Jahreseinkommen der direkten Angehörigen unter 100.000 Euro liegt. Bei Ehegatten liegt die Einkommensgrenze bei 21.600 Euro. Wenn der Pflegebedürftige eine Wohnimmobilie besitzt und nicht selbst in dieser Immobilie wohnt, kann das Sozialamt den Verkauf der Immobilie fordern.

Ja und Nein. Die Schenkung muss zum Eintritt der Pflegebedürftigkeit mindestens zehn Jahre zurückliegen. Erst nach Ablauf dieser Frist kann die Immobilie nicht mehr durch das Sozialamt zurückgefordert werden, um die Pflegekosten zu decken.

Das Schonvermögen bezeichnet die Höhe des Vermögens, das nicht durch das Sozialamt eingefordert werden kann. Hierzu zählt ein Geldbetrag von 5.000 Euro und ein sogenanntes „angemessenes Eigenheim“. Der Begriff „angemessen“ bedeutet grob ein normalgroßes Eigenheim, in dem der Pflegebedürftige lebt.

Für einen Hausverkauf sind im Voraus die folgenden Unterlagen notwendig: Grundbuchauszug, Flurkarte & Lageplan, Baubeschreibung & Baupläne, Auszug aus dem Baulastenverzeichnis und Energieausweis. Eine genaue Auflistung der Unterlagen und wo Sie diese beantragen finden Sie hier.

Ja, seit 2009 ist es Pflicht, spätestens bei der Besichtigung einen Energieausweis vorzulegen. Sonst drohen Strafen von bis zu 15.000 Euro. Ein Energieausweis kostet zwischen 50 und 300 Euro.

Für die Unterlagen ist im Voraus mit Kosten zwischen 50 und 425 Euro zu rechnen. Die meisten Kosten sind hier für den Energieausweis fällig. Maklerkosten sind regional unterschiedlich. Außerdem sind die Maklerkosten in manchen Fällen von Verkäufer, in anderen aber vom Käufer zu tragen. Mehr zu den Maklerkosten erfahren Sie hier.

Ein Hausverkauf ohne Makler ist für Personen geeignet, die Erfahrungen mit dem Immobilienmarkt mitbringen. Dann inserieren Sie Ihr Haus auf eigene Faust und betreuen die Besichtigung, die Erbringung aller Unterlagen, die Überprüfung der Bonität potenzieller Käufer und dem Vertragsabschluss beim Notar. Das ist zeitlich sehr aufwendig und auch preislich vergleichbar mit den Kosten eines Maklers.

Ein Makler betreut von Anfang an Ihren Hausverkauf. Er übernimmt in Rücksprache mit Ihnen alle Aufgaben, die beim Verkauf anfallen. Durch jahrelange Erfahrung und Marktanalysen erstellt er einen optimalen Angebotspreis für Sie. Das erhöht nicht nur die Chancen auf einen guten Verkaufserlös, sondern verkürzt auch die Zeit bis zum Verkauf deutlich.

Auch das große Netzwerk an potenziellen Käufern, dass der Makler im Repertoire hat, ist wichtig für einen erfolgreichen Verkauf. Der Makler übernimmt die komplette Vermarktung Ihrer Immobilie im Verkaufsprozess, schaltet Anzeigen und betreut Besichtigungen. Im Nachhinein betreut er außerdem auch die Vertragsunterzeichnung beim Notar und ist bei der Schlüsselübergabe dabei.

Die Maklergebühren unterscheiden sich je nach Bundesland. In Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg und Hessen übernimmt der Käufer die Maklerprovision. In den anderen Bundesländern teilen sich Käufer und Verkäufer die Gebühr. Grundsätzlich liegen die Gebühren zwischen 3,5 und 7 Prozent des Verkaufspreises. Ab dem 23.12.2020 tritt ein neues Gesetz in Kraft, dass die Aufteilung der Maklerprovision bundeseinheitlich regelt.

Die Notargebühren beim Hausverkauf übernimmt der Käufer. Die Beglaubigung des Kaufvertrages bei einem Notar ist für den Hausverkauf elementar – erst mit diesem Schritt ist der Verkauf rechtsgültig.

Die Spekulationssteuer fällt an, wenn Sie eine Immobilie gewinnbringend verkaufen, die Sie innerhalb der letzten zehn Jahre gekauft haben. Die Höhe der Spekulationssteuer ist abhängig von Ihrem persönlichen Einkommenssteuersatz.

Sind Sie auf der Suche nach dem richtigen Makler, um Ihr Haus erfolgreich zu verkaufen? Wir helfen Ihnen kostenlos und unverbindlich dabei. Unser Service wird von den Beiträgen unserer Verbandsmitglieder finanziert.

Ein Anruf oder eine kurze Nachricht über unser Kontaktformular reicht. Wir melden uns dann zeitnah bei Ihnen, um Ihnen kostenlose Angebote zu senden.

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