Hausnotruf für Sofort-Hilfe im Notfall

Verbandwechsel

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko eines Unfalls zu Hause. Ein Hausnotruf-System, das bei anerkanntem Pflegegrad kostenlos sein kann, garantiert Sicherheit: Per Knopfdruck kann rund um die Uhr Hilfe gerufen werden. Der Sender wird am Handgelenk oder um den Hals getragen und stellt bei Aktivierung direkt die Verbindung zu einer Notfallzentrale her – genau dann, wenn der Weg zum Telefon nicht mehr zurückgelegt werden kann. Der Wunsch, möglichst lange und selbstbestimmt zu Hause wohnen zu bleiben, kann sich mit dem Hausnotruf-System besser erfüllen. Auch für die Familie – gerade, wenn sie nicht immer vor Ort sein kann – ist dieses Gefühl von Sicherheit beruhigend.

Entscheiden Sie sich im Zweifelsfall für das Hausnotruf-System – der Notrufknopf rettet Leben!

Funktion & Installation

Wie funktioniert ein Hausnotrufsystem?

Hausnotruf

Ein Hausnotruf-System besteht aus zwei Komponenten: der Basisstation und dem Funksender. Die Basisstation ist fest in der Wohnung installiert. Den Funksender trägt die pflegebedürftige Person am Handgelenk oder um den Hals stets bei sich. Diese kleinen, wasserdichten Sender sind als Anhänger oder Brosche konstruiert oder werden an einem Armband befestigt. Im Notfall kann damit einfach per Knopfdruck einen Gesprächspartner der Hausnotrufzentrale erreichen, und das rund um die Uhr. Die Notrufzentrale leitet dann die notwendigen weiteren Schritte ein. Damit garantiert ein Hausnotruf-System Senioren und ihren Angehörigen Hilfe in Notfällen, wenn sie stürzen und nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen können, und vermittelt damit ein angenehmes Gefühl von Sicherheit.

In demselben Moment, in dem der Sender die Basisstation der Wohnung anfunkt, geht ein Notruf bei dem Hausnotruf-Anbieter ein. Anhand der Telefonnummer wird der entsprechende Nutzer identifiziert und die Mitarbeiter bekommen umgehend die entsprechenden Informationen wie Name, Anschrift und Krankheitsbild im Computersystem angezeigt. Es ist wichtig, der Zentrale bei Vertragsabschluss alle notwendigen Daten mitzuteilen. Dazu gehören auch Informationen über spezielle Vorerkrankungen oder die Kontaktdaten des Hausarztes, welche die Notfallzentrale im Ernstfall direkt an das Rettungsteam weitergeben kann.

Im Notfall-Gespräch befragt der Mitarbeiter der Hausnotrufzentrale den Anrufenden nach dem Grund des Alarm-Signals und benachrichtigt je nach Situation und Vereinbarung Nachbarn, Angehörige oder den Rettungsdienst. Je nach Vereinbarung kann das Rettungsteam auch direkt mit einem hinterlegten Schlüssel Zugang zur Wohnung erhalten und schnell Hilfe leisten, wenn gerade keine Nachbarn oder Angehörigen in der Nähe sind.

In der folgenden Reihenfolge funktioniert ein Hausnotruf-System und die damit verbundene Hilfe:

Hausnotruf
  1. Der Senior trägt rund um die Uhr den kleinen, wasserdichten Sender bei sich, der als Anhänger konstruiert ist oder an einem Armband befestigt wird.
  2. Im Notfall drückt der Hilfsbedürftige den Handsender-Knopf, mit dem die Basisstation angefunkt wird.
  3. Der Sprechkontakt zu einem Mitarbeiter der Notfallzentrale, die rund um die Uhr besetzt ist, wird direkt hergestellt.
  4. Der Mitarbeiter der Zentrale nimmt Kontakt mit dem Betroffenen auf, in der Regel per Wechselsprechanlage über die Basisstation. Dank des starken Mikrofons und Lautsprechers ist diese Kommunikation auch durch Wände hindurch möglich.
  5. Je nach Situation wird eine Vertrauensperson, ein Bereitschaftsdienst oder der Rettungsdienst durch die Zentrale alarmiert – gerade dann, wenn sich der Senior am anderen Ende der Leitung nicht meldet wie zum Beispiel nach einem Schlaganfall. Es wird umgehend genau die Hilfe geschickt, die benötigt wird.
  6. Wenn der Zentrale persönliche oder medizinische Angaben und eventuell auch der Wohnungsschlüssel vorliegen, erhalten die Mitarbeiter schnelleren Zugang zur Wohnung.

Wie wird ein Hausnotrufsystem installiert?

Zur Montage der Hausnotruf-Basisstation kommt ein Mitarbeiter des Hausnotruf-Anbieters zu Ihnen nach Hause. Im Normalfall erfolgt der Einbau der Basisstation für die Hausnotruf-Basis- oder Standardversorgung ein bis zwei Wochen nach der Bestellung. Sollten Sie den Hausnotruf dringender benötigen, zum Beispiel aufgrund eines anstehenden Urlaubs der Angehörigen, so kann ein Hausnotruf-System auf Nachfrage meist auch in wenigen Tagen installiert werden.

Die Installation ist in jeder Wohnung möglich und kann innerhalb kurzer Zeit abgeschlossen werden. Das Basisgerät mit Freisprechanlage wird in der Regel direkt mit dem Telefonanschluss verbunden. Sollte kein Telefonanschluss vorhanden sein, ist auch ein Anschluss an das Mobilfunknetz via GSM möglich. Die Reichweite der Basisstation beträgt 30 bis 50 Meter, sodass von jeder Stelle der Wohnung oder des Hauses eine Verbindung zum Sender möglich sein sollte.

Videoempfehlung: Hausnotruf

In diesem kurzen Film erfahren Sie, wie ein Hausnotrufsystem eingerichtet wird. Außerdem werden Sie über die Funktion und die Vorteile informiert. Überzeugen Sie sich von der Sicherheit per Knopfdruck.

Welche Zusatzfunktionen gibt es?

Hausnotruf

Ergänzend zum Hausnotruf-Basissystem gibt es verschiedene Zusatzfunktionen, die Anbieter eines Hausnotrufs gegen Aufpreis anbieten. Je nach Situation und Bedarf können Sie entscheiden, ob davon etwas für Sie in Frage kommt. Die meisten Zusatzfunktionen können auch nachträglich eingebaut oder dazu gebucht werden.

  1. Die Kombination des eingebauten Systems mit einem batteriebetriebenen Funk-Rauchmelder ist sinnvoll. Bei starker Rauchentwicklung wird über das Hausnotrufgerät ein Alarmsignal an die Notrufzentrale gesendet. Die Umgebung wird zudem akustisch durch einen starken, durchdringenden Ton gewarnt. Der Hausnotrufanbieter verständigt dann sofort die Feuerwehr. Diese Funktion ist ideal, wenn Pflegebedürftige den Notruf selbst nicht schnell genug auslösen können, zum Beispiel bei einer Gehbehinderung, oder nicht im Haus sind.
  2. Sturzmelder oder Fallsensoren sind ebenfalls als zusätzliche Leistung in Kombination mit dem Hausnotruf-System erhältlich. Ein Fallsensor wird direkt am Körper, zum Beispiel am Gürtel, getragen. Wenn durch den Detektor ein Sturz oder ein ähnlicher Unfall festgestellt wird, wird umgehend die Notrufzentrale verständigt.
  3. Eine Epilepsie-Matte dient der Meldung von möglichen epileptischen Anfällen im Bett. Wird von der Matte mit Epilepsie-Sensor ein Anfall registriert, wird sofort die Notrufzentrale alarmiert, die entsprechend reagiert.
  4. Auch Fahrdienste oder Essen auf Rädern können auf Wunsch direkt beim Kauf des Hausnotruf-Systems mit abgeschlossen werden.

Anspruch prüfen

Für wen ist ein Hausnotruf-System sinnvoll?

Richtig Beantragen und rechnen

Gerade wenn man älter wird, steigt das Risiko, zu Hause in Gefahr oder eine Notfallsituation zu geraten. Ältere Menschen stürzen häufiger als jüngere und sind auch anfälliger für plötzlich auftretende Krankheiten. Im Extremfall lässt sich das Telefon in solchen Fällen nicht mehr erreichen, um die 112 anzurufen. Wenn man unter Schock steht, kommt es außerdem vor, dass die Sprache versagt. In allen diesen kritischen Fällen kommt der Hausnotruf-Knopf zum Einsatz, egal ob nach einem Schwächeanfall, einem unglücklichen Sturz oder einem Asthmaanfall.

In erster Linie sind Hausnotruf-Systeme also zum Schutz von Pflegebedürftigen gedacht, damit diese im Notfall schnell Hilfe von außen bekommen. Das System sichert Menschen, die alleine leben, sofortige Hilfe bei Unfällen oder Stürzen im eigenen Zuhause zu. Es gibt sowohl dem älteren Menschen als auch der Familie ein Gefühl von Sicherheit, durch die Gewissheit, dass im Ernstfall Hilfe kommt.

Besonders eignet sich die Einrichtung eines Hausnotruf für alleinlebende ältere, pflege- oder hilfsbedürftige Menschen mit krankheits- oder altersbedingten Gehbeschwerden. Auch für chronisch kranke Menschen, die zum Beispiel an Diabetes, Herzinsuffizienz, Asthma leiden, oder auch Demenzkranke eignet sich der Hausnotruf. Menschen mit Behinderung oder anderen körperlichen Einschränkungen schätzen den Hausnotruf ebenfalls als stets einsatzbereiten „Helfer“, wenn sie stürzen oder andere Haushaltsunfälle haben.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein, damit Sie den Hausnotruf kostenlos bekommen?

Generell übernimmt die Pflegekasse, die der Krankenkasse angegliedert ist, die Kosten für die Einrichtung einer Hausnotruf-Basisstation, sofern ein Pflegegrad vorliegt. Die folgenden drei Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit Sie sich ein Hausnotruf-System kostenlos zu Hause einrichten lassen und nutzen können:

  1. Die pflegebedürftige Person hat einen offiziell zugewiesenen Pflegegrad
  2. Die pflegebedürftige Person lebt die meiste Zeit des Tages alleine zu Hause oder in einer Wohngemeinschaft
  3. Bei der pflegebedürftigen Person ist jederzeit mit einer Notsituation aufgrund des Pflegezustands zu rechnen

Anbieterauswahl

Worauf muss ich beim Kauf des Hausnotrufs achten?

Informieren Sie sich vorab genau über die Leistungen und Konditionen der verschiedenen Hausnotruf-Anbieter und achten Sie besonders auf deren Haftungs- und Kündigungsbedingungen. Auf folgende Kriterien sollten Sie bei der Auswahl achten:

  1. Gute Beratung: Umfassende Informationen zu technischen Voraussetzungen, Funktionsweise, Inbetriebnahme, Notrufbearbeitung, Leistungsspektrum des Anbieters und allen Kosten.
  2. Testmöglichkeit: Fragen Sie nach, ob Sie das Gerät vor dem Kauf kostenlos testen können.
  3. Aufbauservice: Auf- und Einbau der Hausnotruf-Basisstation und deren Anschluss an die bestehende Telefonleitung durch Fachleute des Anbieters bei Ihnen in der Wohnung.
  4. Gute Einweisung: Kostenlose Unterstützung bei der Inbetriebnahme des Geräts mit Einweisung. Fragen Sie nach, wenn Ihnen bei der Bedienung etwas unklar ist.
  5. Schnelle Reaktion: Kurze Reaktionszeit der Notrufzentrale auf den vom Kunden ausgelösten Alarm.
  6. Gute Sprachqualität: Gute und deutlich verständliche Sprechverbindung im Kontakt zur Notrufzentrale.
  7. Verlässliche Information der Angehörigen: Rasche und zuverlässige Information der Angehörigen durch die Notrufzentrale zu Vor- und Notfällen.
  8. Verständliche Verträge: Leicht verständlich formulierte Informations- und Vertragsunterlagen des Anbieters. Am besten ist es, wenn es einen monatlichen Fixpreis und keine versteckten Kosten gibt und eine monatliche Kündigung möglich ist.
24 Stunden Pflege

Tipp der Pflegehilfe:

Fragen Sie nach, wer die Kosten für einen Fehlalarm übernimmt, das heißt, wenn das Gerät aus Versehen ausgelöst wurde.

Testen Sie vor dem Kauf außerdem die Reichweite des Notrufsystems: Es nutzt nichts, wenn das Gerät nur in dem Zimmer funktioniert, in dem das Basisgerät steht. Das Gerät muss im ganzen Haus und möglichst auch im Garten und Keller funktionieren. Probieren Sie es mit einem Probe-Notruf aus, bevor der Ernstfall eintritt! Für größere Häuser ist die direkte Anschaffung eines Zweitgeräts empfehlenswert.

Die Antragsstellung für Ihren Hausnotruf

Die Pflegehilfe kann Ihnen helfen, den richtigen Hausnotruf-Anbieter in Ihrer Region zu finden. Nutzen Sie hierzu unser unverbindliches Kontaktformular. Kompetente Anbieter für Hausnotruf-Systeme melden sich zeitnah bei Ihnen und helfen Ihnen kostenlos und unverbindlich weiter.

Für Sie entstehen dadurch folgende Vorteile:

Hausnotruf
  1. Hundertprozentige Kostenübernahme durch die Pflegekasse bei attestierter Pflegebedürftigkeit.
  2. Ohne Pflegestufe bereits ab 18,36 Euro pro Monat erhältlich.
  3. Organisation durch den geprüften und erfahrenen Service-Partner der Pflegehilfe.
  4. Sicherheit für 365 Tage im Jahr und 24 Stunden täglich.
  5. Installation des Geräts erfolgt auf Wunsch durch Fachkräfte.
  6. Einfache Technik, die leicht zu bedienen ist.
  7. Einfacher Prozess: Beratung und Unterstützung bei der Beantragung der Kostenübernahme durch die Pflegekasse durch die Pflegehilfe.
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Wie findet man einen geeigneten Anbieter für die Einrichtung des Hausnotrufs?

Die Pflegehilfe ist ein Verband eigenständiger Pflegeanbieter und kann auf Wunsch für Sie geeignete Anbieter für die Einrichtung des Hausnotrufs in Ihrer Region finden. Nach der telefonischen Beratung leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein, damit Sie möglichst kostenlos zu Ihrer Standard-Hausnotruf-Versorgung kommen. Die Pflegehilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit breitem Fachwissen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen beratend zur Seite zu stehen. Gerne ruft die Pflegehilfe Sie zurück und nimmt Ihre individuellen Wünsche auf oder beantwortet Ihnen Fragen zu dem Thema, die Ihnen noch unklar geblieben sind. Es ist ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass man in dieser schwierigen Zeit nicht alleine ist! Die Pflegehilfe ist dazu da, die richtige Pflegelösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden.

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Kosten & Förderung

Was kostet ein Hausnotruf?

Hausnotruf-Systeme kosten kein Vermögen. Die Preise und die laufenden Kosten für einen Hausnotruf variieren je nach den gewünschten Zusatz-Funktionen und Anbietern. Daher hat die Pflegehilfe Ihnen diesen Überblick zusammengestellt. Für detailliertere Informationen zu den Kosten eines Hausnotrufs können Sie sich gern über das Anfrageformular an die speziell geschulten Pflegehilfe-Berater wenden.

Einmalige Anschlusskosten für die Geräteinstallation

Einmalige Kosten in einer Preisspanne von 10 bis zu 60 Euro verlangen die meisten Anbieter für die Einrichtung des Anschlusses, wobei die Preise regional variieren können. Das liegt daran, dass regional zuständige, finanziell eigenverantwortliche Orts- oder Bezirksverbände ihre Preise selbstständig kalkulieren. Bei anerkannt Pflegebedürftigen mit Pflegestufe zahlt die Pflegekasse einen festen Zuschuss von 10,49 Euro zu den einmaligen Anschlussgebühren für die Hausnotruf-Basis- oder Standardversorgung. Manche Hausnotrufdienste erlassen die Anschlussgebühr bei einer Laufzeit ab einem Jahr – Nachfragen lohnt sich!

Hausnotruf-Basisversorgung: gratis bei zugewiesenem Pflegegrad

Wenn das Gerät einmal angeschlossen ist, zahlt der Nutzer für den Dienst eine monatliche Nutzungsgebühr. Wenn Sie keine Einstufung in einen Pflegegrad haben, belaufen sich die Kosten auf etwa 20 Euro pro Monat.

Inzwischen bleiben die meisten Anbieter im Rahmen der Monatsgebühr von exakt 18,36 Euro, die Pflegekassen anerkannt Pflegebedürftigen mit Pflegestufe auf Antrag für die Hausnotruf-Basisversorgung erstatten. Somit ist der Hausnotruf in der Basisvariante für alle Pflegebedürftige mit offiziell zugewiesenem Pflegegrad in der Regel kostenlos erhältlich.

Hausnotruf-Zusatzversorgung mit Hintergrunddienst und Schlüsselverwahrung

Wenn Sie zusätzlich zur Standardvariante spezielle Services wie Hintergrunddienste sowie die Möglichkeit, einen Haus- oder Wohnungsschlüssel zu hinterlegen, in Anspruch nehmen, fallen höhere Gebühren pro Monat an – fragen Sie hierzu gezielt beim Anbieter nach. Der Preis kann je nach Region und Anbieter variieren. Für Personen mit Pflegestufe wird hier der durch die Pflegekasse erstattete Betrag von 18,36 Euro weiterhin übernommen, sodass die Kosten Ihres Angehörigen weiterhin sehr niedrig sind, auch, wenn Sie sich für den sogenannten „Hausnotruf plus“ entscheiden.

Entscheidender Vorteil dieser Variante: Mit dem Schlüssel können Retter und Helfer jederzeit die Wohnung des Kunden betreten, wenn er einen Notfall meldet oder längere Zeit gar nicht reagiert, ohne dass zunächst Angehörige oder Nachbarn kontaktiert werden müssen oder gar vom Rettungsteam die Tür aufgebrochen werden muss.

Mehrkosten für weitere Zusatzleistungen

Für mit dem Hausnotruf-System kombinierte Rauchmelder ist mit Mehrkosten in Höhe von mindestens 5 Euro pro Monat zu rechnen. Sturzmelder oder Fallsensoren sind als weitere Zusatzleistungen für Hausnotruf-Systeme erhältlich. Anbieter berechnen dafür zwischen 5 und 10 Euro monatlich. Die Kosten für diese Zusatzleistungen übernimmt die Pflegekasse in der Regel nicht. Die Leistungsgrenze bei anerkannter Pflegebedürftigkeit liegt bei den genannten 18,36 Euro für das Notrufsystem. Der Gesamtpreis wird allerdings mit den 18,36 Euro verrechnet, sodass die Zusatzkosten verhältnismäßig gering bleiben.

24 Stunden Pflege

Aufgepasst!

In der Monatsgebühr für den sogenannten „Hausnotruf plus“ mit umfangreicherem Service als in der Basisversorgung sind bei einigen Anbietern alle Notfall-Anrufe des Kunden bereits enthalten. Andere Anbieter offerieren dafür nur einen kostenlosen Anruf des Kunden pro Monat und berechnen alle weiteren Anrufe und Leistungen zusätzlich. Erkundigen Sie sich deshalb beim von Ihnen gewählten Anbieter, welche Leistungen er im Rahmen der Hausnotruf-Versorgung tatsächlich bietet und was zusätzlich gezahlt werden muss.

Förderungs-Möglichkeiten

Es gibt zahlreiche Fördermittel und Möglichkeiten der Bezuschussung bei der Anschaffung eines Hausnotruf-Systems. Hier erfahren Sie mehr über Fördermöglichkeiten und Kostenübernahmen bei der Einrichtung.

Seniorengerechter Badumbau

Pflegekasse

Der Hausnotruf ist ein offiziell anerkanntes technisches Hilfsmittel für Senioren. Pflegebedürftige mit Pflegegrad oder sogenannte Härtefall-Kandidaten erhalten von der Pflegekasse auf Antrag einen Zuschuss von 10,49 Euro für die einmaligen Installationskosten der Basis- oder Standardversorgung. Die monatlichen Kosten für den Hausnotruf werden bei vorhandener Pflegestufe mit 18,36 Euro bezuschusst und damit in den meisten Fällen komplett übernommen. Diese Kostenübernahme für ein sogenanntes „technisches Pflegehilfsmittel“ müssen anerkannt Pflegebedürftige allerdings zuerst bei ihrer Pflegekasse beantragen.

Menschen, die anerkanntermaßen über eine „eingeschränkte Alltagskompetenz“ verfügen und einen „erheblichen allgemeinen Betreuungsbedarf“ haben, haben bereits seit Januar 2013 einen Rechtsanspruch auf Pflegehilfsmittel. Diese Regelung gilt für Demenzkranke, chronisch psychisch kranke oder geistig behinderte Menschen, die nicht körperlich pflegebedürftig sind. Diese Personengruppen können ihre Hausnotruf-Basis- oder Standardversorgung als „technisches Pflegehilfsmittel“ ebenfalls auf Antrag von ihrer Pflegekasse gemäß § 40 des Pflegeversicherungsgesetzes (SGB XI) bezuschussen lassen.

Steuerliche Erleichterung

Die Kosten für einen Hausnotruf können als „haushaltsnahe Dienstleistung“ offiziell von der Steuer abgesetzt werden. Diese Entscheidung traf der Bundesfinanzhof in seinem Urteil vom 03.09.2015. Dabei ist es gleichgültig, ob der Betroffene in den eigenen vier Wänden, einem Seniorenheim oder einer betreuten Wohnanlage untergebracht ist.

Sozialämter der Städte und Landkreise

Für einkommensschwache Menschen gibt es einen separaten Zuschuss für die Einrichtung des Hausnotrufs durch die Sozialämter der Städte und Landkreise. Diese gewähren sozial schlechter gestellten Menschen mit geringen Monatseinkünften auf Antrag Zuschüsse zur Anschaffung einer Hausnotruf-Basis- oder Standardversorgung. Für den Antrag sollten Sie sich die Notwendigkeit eines Hausnotrufes durch einen Arzt bescheinigen lassen. Sie müssen auch nachweisen können, dass lediglich ein sehr geringes monatliches Einkommen zur Verfügung steht und nicht auf Rücklagen zurückgegriffen werden kann.

KfW-Bankengruppe und Förderbanken der Bundesländer

Die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (KfW) sowie die Förderbanken der Bundesländer bieten für den behindertengerechten barrierefreien Wohnraumumbau entsprechende Förderprogramme. Dazu gehört auch die Einrichtung des Hausnotrufs. Menschen mit Gehproblemen oder Körperbehinderungen, die nicht pflegebedürftig sind, und in der eigenen Wohnung leben, können sich die Anschaffung eines Hausnotruf-Systems im Zuge des barrierefreien Umbaus ihrer Wohnung also bezuschussen oder fördern lassen. Die Überlegung, die dahinter steckt, lautet: Nur wer im Notfall schnell Hilfe holen kann, ist auch tatsächlich in der Lage, eigenständig zu leben.

Häufige Fragen

Pflegemittel

Ein Hausnotruf-Knopf kommt nach einem Schwächeanfall, einem unglücklichen Sturz oder einem Asthmaanfall zum Einsatz. Er eignet sich vor allem für folgende Personengruppen:

  • Alleinlebende ältere, pflege- oder hilfsbedürftige Menschen mit krankheits- oder altersbedingten Gehbeschwerden
  • Chronisch kranke Menschen, die zum Beispiel an Diabetes, Herzinsuffizienz, Asthma oder Demenz leiden
  • Menschen mit Behinderung oder anderen körperlichen Einschränkungen
  • Menschen, die viel alleine zu Hause sind
  • Menschen, denen öfter schwindlig wird
  • Menschen, die in der Vergangenheit schon einmal einen Schlaganfall hatten

Auch bei Hausnotruf-Systemen gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Achten Sie besonders auf Folgendes, bevor Sie sich entscheiden:

  • Gute Beratung vor dem Kauf
  • Testmöglichkeit vor der Entscheidung
  • Fachmännischer Aufbauservice
  • Gute Einweisung zur technischen Funktionsweise
  • Gute Sprachqualität beim Basisgerät
  • Schnelle und verlässliche Reaktion der Notrufzentrale

Generell übernimmt die Pflegekasse, die der Krankenkasse angegliedert ist, die Kosten für die Einrichtung einer Hausnotruf-Basisstation, sofern ein Pflegegrad vorliegt. Die folgenden drei Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit Sie sich ein Hausnotruf-System kostenlos zu Hause einrichten lassen und nutzen können: Die pflegebedürftige Person hat einen offiziell zugewiesenen Pflegegrad, lebt die meiste Zeit des Tages alleine zu Hause oder in einer Wohngemeinschaft, und bei der pflegebedürftigen Person ist jederzeit mit einer Notsituation aufgrund des Pflegezustands zu rechnen.

Die Pflegehilfe unterstützt Sie und übernimmt auf Wunsch die Beantragung und die Organisation für die Einrichtung des Hausnotrufs. Nachdem einer der fachlich geschulten Berater Sie kompetent und kostenlos am Telefon beraten hat, leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein, damit Sie möglichst kostenlos an den Hausnotruf kommen. Die Pflegehilfe hat ein deutschlandweites Netzwerk an Partnern, die Hausnotruf-Systeme anbieten und sich durch jahrelange Erfahrung in diesem Bereich auszeichnen. Die Pflegehilfe hilft Ihnen gerne bei der Suche nach dem optimalen Anbieter für Ihr Hausnotruf-System weiter.

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PflegehilfsmittelPflegehilfsmittel

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Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.