Hausnotruf für Senioren
Kosten, Zuschüsse und Funktionen

Seniorin mit Hausnotruf

Ein Hausnotruf macht das Zuhause sicherer. Gerade für alleinlebende Senioren ist ein Notrufsystem ein absolutes Muss: Im Ernstfall rettet der Hausnotruf Leben. Schnelle Hilfe ist garantiert: Je nach Einstellung des Systems werden entweder Angehörige oder die Notrufzentrale alarmiert. Wenn Ihr Angehöriger einen Pflegegrad hat, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für das Basissystem.

Auch für Sie als Angehörigen bietet ein Hausnotruf großen Mehrwert: Sie müssen sich keine Sorgen mehr machen, dass im Notfall niemand für Ihren Liebsten da sein könnte. Je nach Modell funktioniert der Notfallknopf auch unterwegs und kann auch auf Spaziergänge mitgenommen werden. Als Kette oder Notfallarmband ist der Hausnotruf immer griffbereit. Manche Modelle haben integrierte Fall-Sensoren oder Rauchmelder, die für zusätzliche Sicherheit sorgen.

Erfahren Sie hier alles über den Hausnotruf:

In den häufigsten Fragen finden Sie einen kompakten Überblick aller wichtigen Themen zum Notruf für Senioren.

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt: Hausnotruf

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt

  • Mit Pflegegrad ist ein Basis-Hausnotruf kostenlos.
  • Per Knopfdruck wird im Notfall die Notrufzentrale informiert.
  • Die Installation erfolgt etwa eine Woche nach Bestellung.

Was ist ein Hausnotruf?

Seniorin drückt auf den Hausnotruf

Ein Hausnotruf wird auch als Seniorenalarm oder Seniorennotruf bezeichnet. In der Schweiz und in Österreich finden sich auch die Bezeichnung "Rufhilfe" oder "Heimnotruf". Das System besteht aus zwei Teilen: dem Sender und dem Empfänger. Der Sender ist als Armband, Kette oder Anhänger erhältlich. Den Sender wird am Körper getragen, um jederzeit auf den Notknopf drücken zu können. 

Der Empfänger ist die Basisstation. Sie wird fest installiert oder in einem zentralen Raum im Wohnbereich aufgestellt. Je nach Modell beträgt die Reichweite 30 bis 75 Meter. Der Anschluss erfolgt direkt an das Telefonnetz. Über diesen Anschluss wird per Knopfdruck der Sprechkontakt mit einem Mitarbeiter der Notfallzentrale hergestellt, um schnell die benötigte Hilfe für Ihren Angehörigen zu rufen.

Für wen ist ein Hausnotruf geeignet?

Seniorin bekommt Hilfe beim Aufstehen

Grundsätzlich ist ein Hausnotruf für alle Menschen mit einem erhöhten Sturzrisiko, chronischen Krankheiten oder Behinderungen geeignet. Besonders alleinlebenden Senioren wird das Notrufsystem nahegelegt. Unfälle im Haushalt fordern jährlich mehr Todesopfer als Verkehrsunfälle. Stürze sind die häufigste Unfallursache im häuslichen Umfeld. Ab dem 65. Lebensjahr steigt die Gefahr für gefährliche Stürze statistisch signifikant an.

Das eigene Zuhause ist ein Ort, an dem man sich sicher fühlt und gut auskennt. Eine hastige oder unbedachte Bewegung birgt aber ein großes Risiko. Damit wird der Hausnotruf im Ernstfall zum wichtigsten Knopf in der ganzen Wohnung und sollte zur Grundausstattung gehören. Ein Hausnotruf schützt Ihre Liebsten und gibt Ihnen das sichere Gefühl, dass im Ernstfall schnelle Hilfe nur einen Knopfdruck entfernt ist.

Wenn einer oder mehrere dieser Punkte zutreffen, sollten Sie einen Hausnotruf für Ihren Angehörigen organisieren:

  • Ihr Angehöriger lebt allein, ist pflegebedürftig, chronisch krank oder hat eine Behinderung.
  • Er hat ein erhöhtes Sturzrisiko oder ist in der Vergangenheit sogar bereits gestürzt.
  • Im Zuhause Ihres Angehörigen sind viele potenzielle Gefahrenquellen, zum Beispiel geflieste Böden oder viele Treppen.
  • Sie machen sich immer größere Sorgen, wenn Ihr Angehöriger allein in seinem Haus oder seiner Wohnung ist.

Was ist der richtige Anbieter für den Hausnotruf?

Es gibt viele Anbieter für den Hausnotruf, darunter Hilfsorganisationen wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Malteser, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) oder die Johanniter. Aber auch viele private Hausnotruf-Anbieter haben einiges zu bieten und halten preislich mit den Wohlfahrtsorganisationen mit. Die Stiftung Warentest überprüft jedes Jahr die größeren Anbieter auf ihre Qualität.

In den jährlichen Tests der Stiftung Warentest überzeugen sowohl die Hausnotrufe der Wohlfahrtsverbände als auch die der privaten Anbieter. Bei der Auswahl des richtigen Notfallknopfes sollten Sie vor allem auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis achten. Die Leistungen sind eng an die eigenen Ansprüche geknüpft. Die folgenden Fragen helfen Ihnen, den richtigen Anbieter zu finden.

  1. Wie hoch ist die einmalige Anschlussgebühr?
  2. Erlässt der Anbieter die Anschlussgebühr ab einer gewissen Laufzeit?
  3. Was kostet der Basis-Notrufknopf monatlich?
  4. Wie viele Anrufe in der Notfallzentrale sind im monatlichen Preis inbegriffen?
  5. Welche Zusatzfunktionen werden geboten und was sind die Extrakosten?
  6. Entstehen zusätzliche Kosten für einen fälschlich ausgelösten Alarm?
  7. Wie lange ist die Vertragsbindung und die Kündigungsfrist?

Wenn Sie diese 7 Fragen im Hinterkopf behalten, sind Sie bereit für einen Anbietervergleich. Dadurch sparen Sie mitunter nicht nur Geld, sondern vor allem auch wertvolle Zeit. Unsere kostenlose Beratung unterstützt Sie gerne bei der Auswahl des passenden Notrufsystems, wenn Sie sich unsicher sind.

Wie funktioniert ein Hausnotrufsystem?

Ein Hausnotruf-System besteht aus zwei Komponenten: der Basisstation und dem Funksender. Die Basisstation ist fest in der Wohnung installiert. Den Funksender trägt Ihr Angehöriger immer bei sich. Hier gibt es mehrere Varianten: Ihr Angehöriger trägt ihn als Kette um den Hals, als Notfall-Uhr am Arm oder befestigt den Sender am Gürtel. Im Notfall erreicht er so per Knopfdruck schnell die Notrufzentrale.

In dem Moment, wenn Ihr Angehöriger über den Knopf am Sender die Basisstation anfunkt, geht ein Notruf beim Hausnotruf-Anbieter ein. Der Mitarbeiter der Notrufzentrale steht innerhalb von 30 bis 60 Sekunden mit Ihrem Angehörigen in persönlichem Sprechkontakt. Dann wird, je nach Schwere der Notfallsituation, entweder direkt ein Rettungswagen, ein Mitarbeiter des Notdienstes oder ein anderer persönlicher Kontakt alarmiert.

Hausnotruf

So läuft der Hausnotruf ab:

  1. Der Senior trägt einen kleinen, wasserdichten Sender, als Anhänger oder Armband, rund um die Uhr bei sich. Im Notfall drückt er den Notrufknopf.
  2. Mit dem Knopfdruck wird die Basisstation angefunkt. Der Notruf geht parallel bei der Notrufzentrale ein.
  3. Der Mitarbeiter der Notfallzentrale nimmt  Sprechkontakt auf. Dank des starken Mikrofons und Lautsprechers ist dies auch durch Wände hindurch möglich.
  4. Je nach Situation wird eine  Vertrauensperson, ein Bereitschaftsdienst oder der Rettungsdienst alarmiert. Es wird sofort Hilfe geschickt.
  5. Bei Bereitstellung eines Schlüssels erhalten die Mitarbeiter des Hausnotruf-Anbieters schnelleren Zugang zur Wohnung.
gluehbirne

Was ist ein mobiler Notruf für Senioren?

Ein mobiler Notruf funktioniert wie ein Hausnotruf - der Unterschied ist die angefunkte Station. Denn der mobile Notruf für Senioren funktioniert über GPS und funkt einen Satelliten an. Das geht blitzschnell, sodass ortsunabhängig immer schnell Hilfe verfügbar ist.

Besonders beim mobilen Notruf für Senioren ist ein Fallsensor, auch Sturzsensor genannt, ratsam. Wenn der Angehörige außerhalb seiner eigenen vier Wände stürzt, funkt der mobile Notrufknopf direkt die Notfallzentrale an. Der mobile Notruf wird meist als Armband, auch Notfall-Uhr genannt, getragen.

Wie wird ein Hausnotruf installiert?

Senior betätigt den Hausnotruf Sender, der die Basisstation anfunkt.

Die Installation eines Hausnotruf-Systems ist in jeder Wohnung möglich. Im Normalfall erfolgt der Einbau ein bis zwei Wochen nach der Bestellung. Sollte Ihr Angehöriger den Notfallknopf dringender benötigen, kann das System meist auch in wenigen Tagen installiert werden. In der Regel übernimmt der Anbieter die Installation des Notrufsystems direkt bei Auslieferung.

Die Basisstation wird direkt mit dem Telefonanschluss verbunden. Er wird somit an den normalen Hausstrom und die Telefondose angeschlossen. Besitzt Ihr Angehöriger kein Festnetztelefon, ist ein Anschluss an das Mobilfunknetz eine Alternative. Die Reichweite der Basisstation beträgt 30 bis 75 Meter, sodass von jeder Stelle der Wohnung oder des Hauses eine Verbindung zwischen Sender (Notrufknopf) und Empfänger (Basis-Station) möglich ist.

gluehbirne

Aktuelle Information: Kontaktlose Installation

Gerade in der aktuellen Situation sind ältere und pflegebedürftige Menschen besonders gefährdet. Die Installation eines Hausnotrufs ist daher auch kontaktlos möglich.

Erkundigen Sie sich nach einem Vergleich direkt bei Ihrem Anbieter nach den Möglichkeiten einer kontaktlosen Lieferung und Installation des Notrufsystems. Ein Hausnotruf ist gerade in der Isolation besonders wichtig, um die Sicherheit Ihres Angehörigen zu garantieren.

Video: Alle Infos zum Hausnotruf

In diesem kurzen Video erfahren Sie in nur drei Minuten, wie ein Senioren-Notruf funktioniert. Erhalten Sie die wichtigsten Informationen über die Funktionen und Vorteile vom Notfallknopf für Senioren. Überzeugen Sie sich von der Sicherheit per Knopfdruck!

Kosten & Zuschüsse für den Notfallknopf

Die Kosten eines Hausnotrufs variieren je nach Modell. Wenn das Modell im Hilfsmittelverzeichnis gelistet ist, zahlt die Pflegekasse eine feste Pauschale für den Hausnotruf. Diese umfasst in der Regel die Bereitstellung, Installation beziehungsweise Inbetriebnahme und die monatliche Nutzungsgebühr. Zusatzleistungen wie Fall- und Sturzsensoren, Rauchmeldefunktion oder Schlüsselservice werden nicht bezuschusst und sind daher als Eigenleistung zu zahlen.

Für das eigentliche Hausnotrufsystem, also den Sender und den Empfänger, müssen Sie oder Ihr Angehöriger nichts zahlen. Diese werden sozusagen leihweise überlassen. Wenn das Gerät nicht mehr benötigt wird, holt der Anbieter das Gerät wieder ab. Der Anschluss kostet zwischen 10 und 50 Euro. Die monatliche Grundnutzungsgebühr beträgt je nach Anbieter zwischen 18 und 23 Euro. Für diese Kosten übernimmt die Pflegekasse die folgenden Pauschalpreise:

  1. Für den Anschluss übernimmt die Pflegekasse eine einmalige Installationspauschale von bis zu 10,49 Euro.
  2. Die monatlichen Nutzungsgebühren übernimmt die Pflegekasse mit einer Vergütungspauschale von bis zu 23,00 Euro*.

* Erhöhte Vergütungspauschale: Seit dem 01.06.2018 beträgt die Vergütungspauschale 23,00 Euro monatlich (zuvor 18,36 Euro).

    Achtung: Zusatzkosten vermeiden

    Manche Anbieter gewähren unbegrenzt viele Notrufe, bei anderen ist nur ein kostenfreier Notruf inklusive. Alle weiteren Anrufe werden dann zusätzlich berechnet. Vergleichen Sie daher unbedingt mehrere Anbieter, um unangenehme Überraschungen in Form von hohen Zusatzrechnungen zu vermeiden.

gluehbirne

Gut zu wissen: Hausnotruf ohne Anschlussgebühr

Aus Kulanz erlassen die meisten Anbieter die Anschlussgebühr, wenn ein Vertrag über ein Jahr abgeschlossen wird. Damit sparen Sie bis zu 40 Euro - Nachfragen lohnt sich!

Weitere Hilfsmittel und Zuschüsse

Die Seniorin sitzt auf ihrem Treppenlift

Neben dem Hausnotruf gibt es viele weitere Möglichkeiten, das Zuhause Ihres Angehörigen sicherer zu machen. Das muss nicht viel kosten - bereits ab Pflegegrad 1 gewährt die Pflegekasse als Wohnumfeldverbesserung bis zu 4.000 Euro Zuschuss für altersgerechte Umbauten. Eine Gefahrenquelle ist das Treppenhaus: Hier ist ein Sitzlift eine effektive Möglichkeit, Barrieren abzubauen und Stürzen vorzubeugen. Die Kosten für einen Treppenlift für eine gerade Treppe beginnen bei 3.800 Euro.

Auch im Badezimmer finden sich viele Barrieren. Rutschige Fließen, ein hoher Wanneneinstieg oder niedrig gehängte Toiletten erschweren die sichere Nutzung. Eine Komplett- oder Teilbadsanierung räumt gleich mehrere Gefahrenquellen aus dem Weg. Aber auch kleine Umbauten, zum Beispiel der Umbau von Badewanne zur Dusche, bieten schnell und kostengünstig Sicherheit. Die altersgerechte Dusche ist meist in einem Tag fertig und wird mit Kosten zwischen 2.000 und 5.000 Euro meist voll durch den Zuschuss gedeckt.

Ein altersgerecht umgebautes Badezimmer

Wenn Ihr Angehöriger nicht auf ein entspannendes Vollbad verzichten möchte, ist der nachträgliche Einbau einer Badewannentür eine gute Alternative. Mit Kosten zwischen 1.200 und 4.000 Euro wird die Badewannentür voll durch die Pflegekasse übernommen. Weitere Hilfsmittel wie Duschstühle, Haltegriffe oder Badewannenbretter werden auf Rezept von der Krankenkasse bezahlt. Dann fällt lediglich ein Eigenanteil von 10 Prozent, maximal aber 10 Euro je Hilfsmittel, fällig.

Grundsätzlich gilt: Jedes Zuhause und jeder Bewohner ist unterschiedlich. Kombinieren Sie verschiedene Hilfsmittel und Umbauarbeiten, um das Zuhause Ihres Angehörigen an seine persönlichen Bedürfnisse anzupassen. Sollte kein Anspruch auf Zuschüsse der Pflegekasse bestehen, können Sie auf den Investitionszuschuss der KfW-Bank zurückgreifen. Dieser beträgt bis zu 6.250 Euro und wird auch ohne Pflegegrad gewährt. Die Zuschüsse sind allerdings nicht miteinander kombinierbar.

    Erfolgreicher Zuschuss-Antrag

    Stellen Sie den Zuschussantrag stets vor dem Beginn des Umbaus. Für den Antrag fordern sowohl Pflegekasse als auch KfW-Bank Kostenvoranschläge. Durch einen kostenlosen Anbietervergleich erhalten Sie bis zu drei unterschiedliche Kostenvoranschläge verschiedener Anbieter. Diese verwenden Sie für Ihren eigenen Vergleich, und im Anschluss für einen erfolgreichen Zuschussantrag.

Sicherheit dank Hausnotruf
Ein Erfahrungsbericht von Ivonne M.

Tochter freut sich mit ihrem Vater über den neuen Hausnotruf
"Schlaflose Nächte sind passé", sagt Ivonne M., die einen Hausnotruf für ihren Vater installieren ließ.

Mein Vater lebt zwar sehr gerne alleine in seiner Wohnung, mit zunehmendem Alter machten wir uns alle aber immer mehr Gedanken um seine Wohnsituation. Wenn ihm etwas zustoßen sollte, bekommt das leider keiner so schnell mit. Ich kam immer mehr ins Grübeln: Wie konnte ich beruhigt sein, ohne meinen Vater ständig zu überwachen? Der Notrufknopf war dringend notwendig. Mein Vater bewegt sich ungestört in seiner Wohnung und erst bei einem Notfall werde ich kontaktiert.

Bisher kam der Hausnotruf einmal zum Einsatz. Mein Vater stürzte unglücklicherweise in der Nacht und kam einfach nicht mehr hoch. Mit dem Sender, den er wie eine Uhr am Handgelenk trägt, konnte er per Knopfdruck unseren Hausnotruf-Anbieter kontaktieren und mit einem Mitarbeiter sprechen. Dort ist eine Reihe von Nummern hinterlegt. In dem Fall wurde sein Pflegedienst kontaktiert. Schnell war die Pflegekraft vor Ort, konnte mit dem hinterlegten Schlüssel reinkommen und ihm schnell auf die Beine helfen. Zum Glück ist er ohne große Verletzungen davongekommen. Ich möchte mir nicht vorstellen, wie es ohne die schnelle Hilfe ausgegangen wäre.

Immer wieder würde ich mich für den Hautnotruf entscheiden. Auch mein Vater ist ganz froh über seine "Notfalluhr" - so nennt er den Hausnotruf. Ich kann ganz unbeschwert meinen Tag gestalten und weiß, dass ihm im Notfall immer schnell geholfen wird. Einmal am Tag drückt mein Vater, um zu signalisieren, dass alles in Ordnung ist. Wenn er das nicht macht, versucht ein Mitarbeiter bei ihm anzurufen. Reagiert er auch da nicht drauf, wird eine ganz liebe und hilfsbereite Nachbarin kontaktiert, um nach ihm zu sehen. So ist mein Vater für alle Fälle abgesichert.

HausnotrufHausnotruf

Sicherheit zu Hause durch den Hausnotruf. Basismodell mit Pflegegrad kostenlos.

Gratis Hausnotruf
TreppenlifteTreppenlifte

4.000 € Zuschuss für Ihren Sitzlift. Vergleichen Sie jetzt kostenlos die besten Anbieter.

Treppenlift finden
Badewanne zur DuscheAltersgerechtes Bad

Gestalten Sie Ihr Bad neu. Mit 4.000 € Zuschuss für den barrierefreien Badumbau.

Jetzt informieren
Stundenweise SeniorenbetreuungSenioren­betreuung

Liebevolle und zuverlässige Seniorenbetreuung vor Ort - auch stundenweise.

Anbietervergleich
ElektromobilElektromobile

Mobil im Alter: Vollständige Kostenübernahme der Krankenkasse für E-Mobile.

E-Mobil finden
PflegeimmobiliePflege­immobilien

Planbar, unkompliziert & sicher. Ihre Kapitalanlage mit 3 bis 4 Prozent Rendite.

Anbietervergleich
PflegehilfsmittelPflege­hilfsmittel

Mit Pflegegrad erhalten Sie monatlich Pflegehilfsmittel im Wert von 60 € gratis.

Anbieter finden

Antworten auf die häufigsten Fragen

Seniorin wird dank des Hausnotrufs rechtzeitig geholfen

Ein Hausnotruf besteht aus einer Basis-Station und einem kleinen Sender mit Notrufknopf als Armband, Anhänger oder Kette. Der Hausnotruf ist somit immer am Körper und stellt sofort Sprechkontakt mit der Notrufzentrale her. Der Mitarbeiter alarmiert dann, je nach Notfall, den Rettungsdienst oder gespeicherte Notfallnummern von Angehörigen oder Nachbarn.

Der Hausnotruf ist ein anerkanntes Hilfsmittel und wird von der Pflegekasse gezahlt. Die Pflegekasse übernimmt die Versorgungspauschale für die Basis-Version des Hausnotrufs in Höhe von 23,00 Euro pro Monat. Den Anschluss übernimmt die Pflegekasse mit einer Pauschale von 10,49 Euro.

Hausnotrufsysteme können mit einer Rauchmelderfunktion und einem Fallsensor aufgerüstet werden. Die Zusatzfunktionen erhöhen die Sicherheit. Die Kosten hierfür liegen zwischen 5 und 10 Euro monatlich.

Der Anschluss des Hausnotrufs kostet je nach Anbieter einmalig zwischen 10 und 50 Euro. Für die monatliche Nutzung fallen für Selbstzahler Gebühren ab 20 Euro an.

Vor allem alleinlebende Senioren sollten ein Hausnotrufsystem installieren lassen. Pflegebedürftige, chronisch kranke oder pflegebedürftige Menschen haben ein erhöhtes Risko, Unfälle in der häuslichen Umgebung zu erleiden. Der Hausnotruf garantiert im Notfall mit einem einfachen Knopfdruck schnelle Hilfe.

Hausnotrufsysteme gibt es als Anhänger, als Kette oder als Armband (ähnlich einer Uhr). Es gibt viele verschiedene Anbieter, die unterschiedliche Leistungen anbieten. Ein Vergleich mehrerer Hausnotrufanbieter ist daher für jeden empfehlenswert.

Wird der Knopf des Hausnotrufs gedrückt, wird sofort Verbindung zur Notrufzentrale hergestellt. Über eine integrierte Lautsprecheranlange an der Basisstation kommuniziert der Senior persönlich mit einem Mitarbeiter der Notrufzentrale. Danach wird entweder umgehend ein Rettungswagen geschickt oder ein ausgewählter Notfallkontakt alarmiert.

Ein mobiles Notrufsystem funktioniert über das Mobilfunknetz (GSM) und ist somit auch unterwegs einsetzbar. Der Senior kann im Notfall per Knopfdruck Hilfe anfordern und geortet werden, falls er seinen genauen Standpunkt nicht selbst mitteilen kann. Ein mobiler Notruf kostet etwa 40 Euro monatlich.

Viele Anbieter ermöglichen unbegrenzte kostenlose Notrufe im Monat, andere bieten nur einen kostenlosen Notruf monatlich an. Vergleichen Sie daher im Voraus verschiedene Anbieter.

In der Regel übernimmt ein Mitarbeiter des Hausnotruf-Anbieters die Montage. Der Einbau erfolgt etwa eine Woche nach der Bestellung. Aktuell ist coronabedingt auch eine kontaktlose Anlieferung und Installation möglich.

Den Hausnotruf erhalten Sie direkt von Ihrem ausgewählten Anbieter. In unserem kostenlosen Hausnotruf-Anbietervergleich können Sie direkt einen Anbieter in Ihrer Umgebung finden. Wenn Sie einen Pflegegrad haben, stellen Sie anschließend einen Antrag auf Kostenübernahme direkt bei Ihrer Pflegekasse.

Wenn Sie kostenlos und unverbindlich die Leistungen und Kosten verschiedener Anbieter vergleichen möchten, schicken wir Ihnen gerne bis zu drei Vergleichsangebote direkt per E-Mail. Wenn Sie weitere Fragen zur Finanzierung der häuslichen Pflege, Zuschussmöglichkeiten und Pflegeleistungen für alle Pflegegrade haben, beantworten wir Ihnen diese Fragen persönlich und kostenfrei.

Herz und Hand Das sagen unsere Klienten