Pflegeheime - stationäre Pflege rund um die Uhr

Pflegerin umarmt Seniorin

Die Entscheidung, professionelle Hilfe anzunehmen und die eigene Mutter, den Vater oder den Partner in eine Einrichtung für vollstationäre Pflege zu geben, wird meistens so lange wie möglich hinausgeschoben. Lässt die Gesundheit oder Mobilität ein selbstständiges Leben im eigenen Haus nicht mehr zu, ist der Umzug in ein Pflegeheim ein sehr schwieriger Schritt.

Auf diesen Seiten informiert der Verband Pflegehilfe Sie kompakt und übersichtlich zu allem, was Sie zu einer Unterbringung in einem Seniorenheim wissen müssen. Mit welchen Kosten ist zu rechnen und welche Förderungen können Sie beantragen? Außerdem geben wir Tipps für den Einzug, die sowohl für den Pflegebedürftigen als auch für die Angehörigen eine große Erleichterung darstellen.

Sie haben wenig Zeit? Einen kurzen Überblick erhalten Sie in Fragen und Antworten.

Kosten & Zuschüsse für die stationäre Pflege

Geldschein und Versichertenkarte

Die Kosten für einen Heimplatz variieren stark und sind abhängig von Faktoren wie der Region, der Einrichtung, dem Anspruch des Pflegebedürftigen und Spezialleistungen. Der monatliche Eigenanteil für die Unterbringung in einem Altenpflegeheim beträgt durchschnittlich €2.770 pro Monat. Die Kosten unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland allerdings sehr: Sachsen liegt mit einem Beitrag von etwa €2.250 zum Beispiel deutlich unter Hamburg, wo mit einem Beitrag von durchschnittlich €3.040 gerechnet werden muss.

Die Kosten für den Aufenthalt in einem Pflegeheim setzen sich aus vier Komponenten zusammen:

  1. Pflegekosten oder Pflegesatz:  Die reinen Pflegekosten werden anteilig oder ganz von der Pflegekasse übernommen, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Bei bestehender gesetzlicher Pflegeversicherung und einer mindestens erheblichen Pflegebedürftigkeit hat der Bewohner Anspruch auf eine Leistungspauschale. Diese umfasst die Kosten, die für die Pflege, soziale Betreuung und medizinische Behandlung entstehen. Dies ist mit folgenden maximalen Beiträgen der Pflegekasse für die vollstationäre Pflege geregelt:
  2.  Pflegegrad 1Pflegegrad 2Pflegegrad 3Pflegegrad 4Pflegegrad 5
    Vollstationäre Pflege€125€770€1.262€1.775€2.005
  3. Unterkunfts- und Verpflegungskosten: Diese sogenannten "Hotelkosten", welche die Kosten für Unterkunft und Verpflegung umfassen, werden nicht von der Pflegekasse getragen, sondern müssen vom Heimbewohner selbst übernommen werden. Die Unterbringungskosten entsprechen der eigentlichen Zimmermiete. Die Verpflegungskosten umfassen die Ausgaben für Essen und Trinken.
  4. Muenzen gestapelt auf Geldscheinen
  5. Investitionskosten: Diese Kosten, die zunächst die Träger aufbringen, sind von Pflegeeinrichtung zu Pflegeeinrichtung ganz unterschiedlich. Damit werden die Bewohner an den Herstellungs-, Anschaffungs-, Abnutzungs- und Abschreibungskosten von Gebäuden und technischen Anlagen beteiligt. Es handelt sich hierbei um einen nicht zu unterschätzenden monatlichen Betrag.
  6. Zsuatzkosten für Wahlleistungen: Kosten für Zusatzleistungen wie zum Beispiel der Wunsch nach einem besonders großen Zimmer, müssen ebenfalls vom Bewohner selbst getragen werden.

Mithilfe des Heimvertrages werden aus allen Komponenten die Entgelte festgelegt, welche letztendlich durch den Heimbewohner aufgebracht werden müssen. Diese werden an den Träger des Pflegeheims gezahlt, um den laufenden Betrieb finanzieren zu können.

Gute Betreuung im Pflegeheim
Wer übernimmt die Kosten für den Aufenthalt?

Generell lässt sich sagen: Die Pflegekasse kommt ausschließlich für die Pflegekosten auf. Dazu gehören der Pflegeaufwand, die medizinische Behandlungspflege und die soziale Betreuung. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung und andere zusätzliche Leistungen werden von dem Pflegebedürftigen übernommen.

Welche Zuschüsse sind möglich?

Geld und Taschenrechner

Wenn der Heimbewohner Leistungen der sozialen Pflegeversicherung beanspruchen kann, werden die Entgeltbeträge für die Betreuung und Pflege direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Dies ist durch das Sachleistungsprinzip geregelt. Hierbei ist zu beachten, dass das Pflegeheim durch die Pflegekassen in Deutschland zugelassen sein muss. Lediglich der Restbetrag, der nicht durch die Pflegekasse abgedeckt wird, wird dann vom Bewohner übernommen.

Kann der Pflegebedürftige die Kosten nicht selbst bezahlen, müssen der Ehepartner oder das Sozialamt die restlichen Kosten abdecken. Gegebenenfalls müssen die Kinder mit dem sogenannten Elternunterhalt für die entstehenden Kosten aufkommen. Demnach sind Kinder ihren Eltern und Schwiegereltern gegenüber einstandspflichtig.

Das Sozialamt darf die Einkommens- und Vermögensverhältnisse prüfen und sich diese offenlegen lassen. Wer eine private Pflegezusatzversicherung hat, bekommt die entstandenen Mehrkosten entsprechend von der privaten Versicherung erstattet. Allerdings muss die private Pflegeversicherung rechtzeitig abgeschlossen werden, um im Bedarfsfall gut abgesichert zu sein.

Beträge, die über die Pflegepauschalen der Pflegeversicherung hinausgehen und nicht durch den Pflegebedürftigen getragen werden können, werden von den kreisfreien Städten oder den Landkreisen als Sozialhilfeträger übernommen.

Wann ist ein Einzug in ein Pflegeheim sinnvoll?

Laechelnde Senioren

Die Bezeichnungen „Pflegeheim“ und „Altenheim“ werden gleichbedeutend verwendet. Für den Umzug in ein Pflegeheim gibt es mehrere Gründe: Ob körperliche Einschränkungen, geistige Erkrankungen wie zum Beispiel Demenz oder keine barrierefreie Wohnung - für alle Senioren, die nicht mehr in der Lage sind, einen eigenen Haushalt zu führen, ist ein Pflegeheim meist die beste Entscheidung. Gerade für Personen mit einem sehr hohen Pflegebedarf ist der Umzug empfehlenswert, wenn sie keine pflegebereiten Angehörigen haben und eine ambulante oder teilstationäre Pflege nicht mehr ausreicht.

Außerdem setzen zahlreiche Einrichtungen inzwischen auf das Konzept der Hausgemeinschaft: Die Bewohner sollen in den Heimen so viel Normalität wie möglich erfahren, leben in einem wohnungsähnlichen Umfeld und beteiligen sich so gut wie möglich an den Haushaltsaktivitäten.

Alternativen

Wenn Sie nach einer Alternative zum Pflegeheim suchen, dann können Sie sich für eine 24-Stunden-Betreuung entscheiden. Die Pflegekraft kümmert sich fürsorglich rund um die Uhr um Ihr Wohlbefinden in Ihren eigenen vier Wänden.

Seniorin im Rollstuhl und Pflegerin

Bevorzugen Sie eine Unterstützung im Alltag auf Abruf? Dann ist die Seniorenbetreuung das Richtige für Sie. Die stundenweise Betreuung erfolgt durch einen Pflegedienst, der Sie Zuhause pflegt und betreut, sobald Sie die Unterstützung brauchen.

Der Unterschied zwischen Pflegeheimen und Betreutem Wohnen besteht darin, dass in Heimen eine vollstationäre Pflege gegeben ist, das heißt, entsprechende Fachkräfte stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Beim Betreuten Wohnen sind die Bewohner oft noch rüstiger und es genügt, wenn die ambulanten Dienste einmal am Tag oder auf Abruf vorbeikommen.

Für die Unterbringung in einer luxuriösen Einrichtung mit erstklassiger Lage und einem umfassenden Programmangebot eignen sich Seniorenresidenzen. Sie gehören eher zum hochpreisigen Segment. Die Zusatzangebote, die Seniorenresidenzen im Bereich der Ausstattung und Freizeitgestaltung bieten, haben entsprechende Mehrkosten und kommen deshalb nicht für alle Senioren in Frage.

Wie finde ich das richtige Pflegeheim?

Checkliste: In 4 Schritten zur richtigen Pflegeeinrichtung

Halten Sie schon frühzeitig nach dem richtigen Pflegeheim für sich selbst, Ihre Eltern oder Ihren Partner Ausschau, damit für den Ernstfall bereits Alles geregelt ist. Folgende Schritte helfen Ihnen dabei, später Komplikationen und Stress zu vermeiden.

Abhaken der Liste
  1. Vorauswahl treffen: Halten Sie Ausschau nach Pflegeheimen in dem Gebiet, in dem Sie oder der Pflegebedürftige gerne leben möchte. Informationen dazu erhalten Sie beispielsweise beim Verband Pflegehilfe, bei den Kommunen oder bei den Sozialdiensten der Krankenhäuser.
  2. Der persönliche Besuch und Ihr Bauchgefühl: Schauen Sie sich die Unterkunft unbedingt selbst an (am besten mehrmals!), statt sich auf Empfehlungen oder Besuche Ihrer Verwandten zu verlassen. Achten Sie nicht nur auf das Offensichtliche wie die Einrichtung, sondern lassen Sie vor allem die Freundlichkeit des Personals, Gerüche und Stimmung unter den Bewohnern auf sich wirken. Am authentischsten wird Ihr Eindruck, wenn Sie unangemeldet vorbeikommen. Vielleicht wird es Ihnen sogar möglich, einmal bei den Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Sie sollten sich spontan sicher, heimisch und geborgen fühlen.
  3. Kosten vergleichen: Wenn Sie mehrere potenzielle Pflegeheime finden, die für Sie in Frage kommen, vergleichen Sie die Preise. Bei den Pflegekassen erhalten Sie Preisvergleichslisten. Je nach Zusatzangebot und Träger betragen die Kosten für einen Heimplatz rund €2.000 bis €3.500 pro Monat.
  4. Blick in ein Zimmer
  5. Probewohnen: Nutzen Sie bei der Pflegeheimsuche die Möglichkeit des Probewohnens für Ihren Angehörigen, entweder durch ein spezielles „Schnupper-Angebot“ oder im Rahmen der Kurzzeitpflege, um die Einrichtung kennen zu lernen. Pflegebedürftige haben Anspruch auf bis zu 8 Wochen Kurzzeitpflege pro Jahr in einer stationären Einrichtung. Sie haben außerdem das Recht, mit einem „Schnupper-Angebot“ bis zu 14 Tage in einem ausgewählten Pflegeheim auf Probe zu wohnen. Verschaffen Sie sich durch das Wohnen von mehreren Tagen in der Einrichtung einen umfassenden Eindruck.

Auswahlkriterien für die endgültige Entscheidung

Die Pflegeheim-Anbieter unterscheiden sich im Hinblick auf Kosten und Qualität stark voneinander – und gerade im Hinblick auf Pflege gibt es leider immer wieder schwarze Schafe auf dem Markt. Sie sollten bei Ihrer Auswahl deshalb ganz genau hinsehen. Der Verband Pflegehilfe hat Ihnen nach langjähriger Erfahrung im Bereich Pflege diese Liste zusammengestellt, mit der Sie für die Auswahl Ihrer Einrichtung gut gewappnet sind.

    Betreuer trinkt mit Seniorin Kaffee
  1. Die Ausstattung des Hauses: Sind die Aufzüge leicht erreichbar oder müssen Sie weit gehen, bis Sie einen Lift finden? Gibt es einen gemütlichen Bereich, in dem Sie sich mit Ihren Besuchern aufhalten können? Dürfen Sie Ihre eigenen Möbel mitbringen?
  2. Die Lage der Einrichtung: Ist das Altenheim gut gelegen und leicht zu erreichen? Idealerweise sollte sich die Einrichtung in einer ruhigen Umgebung befinden und dennoch zentrumsnah sein. Freizeitangebote gibt es in der Stadt eher als auf dem Land. Wenn das Heim in der Nähe Ihres bisherigen Wohnorts gelegen ist, können soziale Kontakte leichter gepflegt werden.
  3. Lage des Altenheims
  4. Expertise des Personals: Achten Sie auf das Aussehen und die Kleidung der Bewohner: Machen diese einen gepflegten Eindruck? Daraus können Sie einen Eindruck gewinnen, wie engagiert das Personal arbeitet. Wie respektvoll und wertschätzend geht das es mit den Bewohnern um? Hören Sie sich diesbezüglich am besten einmal bei den Bewohnern um und fragen Sie nach deren Eindruck.
  5. Spezielle Ausrichtung des Pflegeheims: Einige Pflegeheime haben sich inzwischen auf die Pflege von Patienten mit Demenz spezialisiert. Ideal sind Demenzpflegeheime, die auf dem Hausgemeinschaftskonzept basieren. Geschultes Pflegepersonal begleitet die Bewohner durch einen klar strukturierten Alltag und beteiligt Sie an den häuslichen Tätigkeiten.
  6. Tagesstrukturierung und Beschäftigungsangebote: Können Bewohner Ihren Tagesablauf individuell gestalten oder sind sie an starre Tagespläne und Essenszeiten gebunden? Können die Bewohner sich einbringen und zum Beispiel hauswirtschaftliche Tätigkeiten übernehmen, um fit und aktiv zu bleiben? Welche Freizeit- und Fitnessangebote gibt es?
  7. Seniorin bedient sich am Buffet
  8. Verpflegung: Wenn möglich, kosten Sie einmal das Essen und achten Sie auf gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Mahlzeiten. Gibt es einen Speiseplan oder Wahlmenüs?
  9. Haustiere: Ist es den Bewohnern erlaubt, ihre Haustiere ins Heim mitzubringen? Das muss in jedem Fall gesondert mit der Heimleitung besprochen werden.
  10. Qualitätsstandards: Ihr größtes Augenmerk bei der Entscheidung sollte den Pflege- und Qualitätsstandards gelten. Da Pflegeheime dem Heimrecht unterliegen, werden sie somit obligatorisch von Heimaufsicht und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) begutachtet. Das Ergebnis der Gutachten sollte gut sichtbar in der Einrichtung ausgehängt sein.
Birne
Bewertungen

Was Viele nicht wissen: In Deutschland werden alle stationären Pflegeeinrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bewertet und bekommen eine sogenannte Pflege-Gesamtnote, die im Internet einsehbar ist. Weitere Bewertungen können Sie sich durch unseren Verband unter den verschiedenen Anbieterprofilen der Pflegeheime einholen.

Umzug in ein Pflegeheim - Was ist jetzt wichtig?

Ehepaar organisiert Umzug ins Heim

Wenn Sie sich zusammen mit Ihrem Angehörigen dafür entschieden haben, dass ein Heimplatz die beste Lösung für die Situation ist und ein passender Einrichtungsplatz gefunden wurde, so steht der Umzug an. Häufig muss ein kompletter Hausstand aufgelöst werden und viele organisatorische Dinge müssen erledigt werden. Mit dieser Liste gelingt Ihnen ein stressfreier Umzug:

  1. Mietvertrag kündigen: Beachten Sie die regulären Kündigungsfristen für Ihre Wohnung oder Ihr Haus. Nur wenn ein Härtefall vorliegt, kann der Mietvertrag vorzeitig beendet werden. Eventuell steht auch ein Immobilienverkauf vor dem Umzug an.
  2. Laufende Verträge: Überprüfen Sie Ihre Versicherungen und kündigen Sie unnötige Verträge. Die Hausratsversicherung, bestimmte Lieferdienste und Abonnements oder Daueraufträge bei der Bank benötigen Sie gegebenenfalls nicht mehr.
  3. Telefon und GEZ: Denken Sie daran, sich ab- oder umzumelden.
  4. Unbedingt mitnehmen: Personalausweis, Versichertenkarte, Pflegehilfsmittel, Rezepte, Hilfsmittelverordnungen, Hygiene- und Toilettenartikel, Kleidung, etwas Bargeld.
  5. Behördengänge und Ummeldung des Wohnorts: Pflegekasse/Krankenkasse darüber benachrichtigen, dass Sie in ein Pflegeheim umziehen: Antrag auf Übernahme der Kosten für vollstationäre Unterbringung ausfüllen und der Pflegekasse zusenden.
Birne
Wussten Sie, dass man auch in Pflegeheime investieren kann?

Den Prognosen des Statistischen Bundesamtes zufolge werden bis zum Jahr 2030 rund 320.000 neue Pflegeheimplätze benötigt. Der Bedarf ist durch aktuelle Bauprojekte bei Weitem nicht gedeckt, sodass die Nachfrage nach Pflegeimmobilien enorm ansteigen wird. Eine Pflegeimmobilie als Kapitalanlage bietet zahlreiche Vorteile, nicht zuletzt für die eigene Altersvorsorge.

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Häufige Fragen

Fragen zu Pflegeeinrichtungen

Im Durchschnitt beträgt die Unterbringung in einem Altenpflegeheim €2.770 pro Monat. Die Kosten für die stationäre Pflege setzen sich aus vier Komponenten zusammen: Pflegekosten, Unterkunfts- und Verpflegungskosten, Investitionskosten und Zusatzkosten für Wahlleistungen. Beachten Sie jedoch, dass die Pflegekosten anteilig oder ganz von der Pflegekasse übernommen werden, wenn ein Pflegegrad vorliegt.

Wenn ein Pflegegrad vorliegt, dann übernimmt die Pflegekasse die Kosten der Unterbringung entweder ganz oder anteilig. Bei der anteiligen Kostenübernahme muss der Bewohner den Restbetrag zahlen. Falls er die Kosten nicht selbst bezahlen kann, dann haben der Ehepartner, das Sozialamt oder die eigenen Kinder für die Kosten aufzukommen. Kreisfreie Städte oder Landkreise als Sozialhilfeträger übernehmen Beträge, die über die Pflegepauschalen der Pflegeversicherung hinausgehen und nicht vom Bewohner getragen werden können.

Der Einzug in ein Pflegeheim ist sinnvoll, wenn Sie durch körperliche Einschränkungen, geistige Erkrankungen oder aufgrund der Gegebenheiten Ihrer Wohnung nicht mehr in der Lage sind alleine zu wohnen. Wenn Sie einen hohen Pflegegrad haben und Ihnen keine pflegebereiten Angehörigen zur Verfügung stehen, dann ist das Pflegeheim auch für Sie geeignet.

Wenn Sie in Ihren eigenen vier Wänden rund um die Uhr betreut werden wollen, dann ist die 24-Stunden-Pflege für Sie geeignet. Bei der stundenweisen Seniorenbetreuung erscheint der Pflegedienst auf Abruf, sobald Sie Ihn für die alltägliche Unterstützung brauchen. Seniorenresidenzen sind Einrichtungen mit einer luxuriösen Ausstattung, in einer erstklassigen Lage und mit einem umfassenden Programmangebot. Außerdem können Sie sich für das betreute Wohnen entscheiden, wenn Sie der Pflegedienst nur einmal am Tag besuchen soll.

Treffen Sie als erstes eine Vorauswahl und sammeln Sie Informationen über die verschiedenen Einrichtungen. Anschließend können Sie dem Pflegeheim einen Besuch abstatten und sich einen persönlichen ersten Eindruck machen. Wenn Ihnen mehrere Einrichtungen gefallen, dann sollten Sie die Preise vergleichen. Nutzen Sie außerdem die Möglichkeit des 14-tägigen Probewohnens oder der 8-wöchigen Kurzzeitpflege, um die Einrichtung kennen zu lernen.

Sie sollten bei der Auswahl des geeigneten Pflegeheims auf folgende Kriterien achten: Ausstattung des Hauses, Lage der Einrichtung, Expertise des Personals, spezielle Ausrichtung des Pflegeheims, Tagesstrukturierung, Verpflegung, Haustiere und Qualitätsstandards.

Bevor Sie in das Pflegeheim ziehen ist es wichtig, den bestehenden Mietvertrag und weitere laufende Verträge zu kündigen, um unnötige Kosten zu vermeiden. Denken Sie auch daran Ihr Telefon ab- oder umzumelden. Außerdem sollten Sie diese Utensilien mitnehmen: Personalausweis, Versichertenkarte, Pflegehilfsmittel, Rezepte, Hilfsmittelverordnungen, Hygiene- und Toilettenartikel, Kleidung und etwas Bargeld. Benachrichtigen Sie auch Ihre Pflege- oder Krankenkasse darüber, dass Sie in ein Pflegeheim umziehen.

Der Verband Pflegehilfe informiert Sie auf dieser Seite umfassend zum Thema Pflegeheime. Haben Sie darüber hinaus Bedarf an Pflegehilfsmitteln für den häuslichen Gebrauch oder benötigen Unterstützung bei der Organisation Ihrer Pflege im Alter? Die Experten unseres Verbands beraten Sie gerne kostenfrei und unverbindlich am Telefon.

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Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.