Senkrechtlifte für außen und innen
Das müssen Sie über Homelifte wissen
Ein Homelift, auch Senkrechtlift genannt, ermöglicht es Menschen mit eingeschränkter Mobilität, mehrere Etagen im eigenen Zuhause sicher zu überwinden. Gerade für ältere Menschen ist er eine große Unterstützung, um länger selbstständig in den eigenen vier Wänden leben zu können.
Er funktioniert ähnlich wie ein Aufzug und kann eine gute Alternative zu einem Treppenlift oder Plattformlift sein. Sie können den Homelift außen oder auch im Haus einbauen lassen. Unter bestimmten Voraussetzungen gibt es Zuschüsse und Fördermöglichkeiten, die den Einbau finanziell erleichtern.
Erfahren Sie mehr über den Homelift:
- Was ist ein Homelift?
- Homelift-Modelle im Überblick
- Für wen eignet sich ein Homelift?
- Homelift: Kosten
- Zuschüsse und Finanzierung
- Installation und bauliche Voraussetzungen
- Sicherheitsfunktionen von Homeliften
- Vorteile eines Homelifts
- Alternativen zum Homelift
Die wichtigsten Informationen finden Sie in den häufigsten Fragen.
- Homelifte überwinden innen und außen bis zu 18 Meter.
- Die Preise für Senkrechtlifte beginnen bei 15.000 Euro.
- Mit Pflegegrad erhalten Sie einen Zuschuss in Höhe von 4.180 Euro.
Was ist ein Homelift?
Ein Homelift ist ein Personenaufzug, der speziell für den Einbau in privaten Wohnhäusern entwickelt wurde. Er wird auch Senkrechtlift genannt und hilft dabei, mehrere Etagen ohne Probleme zu überwinden.
Im Unterschied zu einem Treppenlift fährt ein Homelift senkrecht nach oben und unten. Er kann nicht nur innen im Haus, sondern bei Bedarf auch außen an der Hausfassade installiert werden. Dadurch ist er sehr flexibel einsetzbar und eignet sich auch für Gebäude, in denen andere Liftlösungen nicht infrage kommen.
Der bauliche Aufwand ist vergleichsweise gering. In vielen Fällen ist für den Homelift keine Schachtgrube erforderlich und er kann auch nachträglich eingebaut werden. Zudem ist er platzsparend, bietet aber dennoch ausreichend Raum, sodass er auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann.
Homelift-Modelle im Überblick
Wenn Sie sich zum Einbau eines Homeliftes entscheiden, stehen Ihnen verschiedene Modellvarianten zur Auswahl. Wir erklären Ihnen, was die einzelnen Varianten auszeichnet und wo jeweils deren Vor- und Nachteile liegen.
Homelifte ohne Schacht
Ein Homelift ohne Schacht ist ein im Vergleich preisgünstiges und einfach zu installierendes Modell. Da es sich um eine selbsttragende Konstruktion handelt, sind keine zusätzlichen tragenden Wände notwendig. Der Fahrstuhlbereich bleibt hierbei außerdem frei begehbar.
Homelifte ohne Schacht sind für den Innenbereich geeignet. Meist werden sie in Einfamilienhäusern eingebaut, denn die maximale Höhenüberwindung liegt bei etwa vier Metern.
Homelifte mit Schacht
Senkrechtlifte mit Schacht benötigen eine Schachtgrube und bestehen daher meist aus einer Pfosten-Riegel-Konstruktion, einer Kabine und einem Antrieb. Durch diese Konstruktion können sie auch noch nachträglich in Wohnhäuser oder auch an der Außenfassade installiert werden. Ein großer Vorteil ist die höhere Tragfähigkeit im Vergleich zu Modellen ohne Schacht.
Außerdem können Homelifte mit Schacht größere Höhen von bis zu 15 Metern überwinden und eignen sich auch für mehrere Etagen. Daher wird diese Art des Senkrechtliftes nicht nur in privaten Wohnhäusern, sondern auch in öffentlichen Gebäuden eingesetzt. Trotzdem entscheiden sich viele Hausbesitzer für einen Homelift ohne Schacht, da dieser einfacher einzubauen und meist kostengünstiger ist.
Senkrechtlift innen
Möchten Sie einen Homelift im Innenbereich nutzen, benötigen Sie die Hilfe eines Statikers. Um einen Senkrechtlift innen zu installieren, muss ein Durchbruch zwischen den Etagen erfolgen. Damit die Stabilität des Hauses erhalten bleibt, sind vorab entsprechende statische Berechnungen notwendig.
In einzelnen Fällen kann es vorkommen, dass ein Senkrechtlift aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht eingebaut werden kann. Ist eine Installation jedoch möglich, stehen verschiedene Modellvarianten zur Auswahl. So gibt es freistehende Homelifte sowie Modelle, die direkt an der Wand montiert werden.
Wichtig ist in jedem Fall, dass ausreichend Platz im Wohnhaus vorhanden ist. Ein Homelift mit Schacht benötigt dabei mehr Raum als eine Variante ohne Schacht. Als mögliche Einbauorte kommen unter anderem Wohn- oder Schlafzimmer, das Treppenhaus oder der Flur infrage. Zudem sollte bedacht werden, dass bei der Nutzung des Lifts leichte Betriebsgeräusche entstehen können.
Senkrechtlift für außen
Möchten Sie Ihren Innenraum unverändert lassen und größere Umbauten vermeiden, kann ein Homelift für den Außenbereich eine gute Lösung sein. Er wird direkt an der Hausfassade installiert und ermöglicht einen bequemen Zugang ins Gebäude. Häufig werden vorhandene Balkone oder Fenster genutzt, um einen Zugang zu den einzelnen Etagen zu schaffen.
Auch beim Senkrechtlift für außen haben Sie die Wahl zwischen Modellen mit oder ohne Schacht. Für den Einsatz im Außenbereich ist jedoch meist ein Lift mit Schacht empfehlenswert, da dieser besser vor Witterungseinflüssen schützt. Hier ist ein Schacht aus Glas oder auch ein verkleideter Schacht möglich.
Für wen eignet sich ein Homelift?
Ein Homelift ist besonders für Senioren mit eingeschränkter Mobilität eine große Hilfe. Er ermöglicht es, alle Etagen des eigenen Zuhauses weiterhin sicher und ohne große Anstrengung zu erreichen. Auch für Menschen, die auf einen Rollstuhl oder Rollator angewiesen sind, ist ein Senkrechtlift eine geeignete Lösung.
Ein Homelift nicht nur dann sinnvoll, wenn bereits Einschränkungen bestehen. Viele Menschen denken beim Hausbau oder bei Umbauten frühzeitig an das Wohnen im Alter. Wer sein Zuhause barrierearm und zukunftssicher gestalten möchte, kann mit einem Senkrechtlift vorsorgen. Besonders bei vielen Kurven und mehreren Etagen stellt der Homelift eine praktische Alternative zum Treppenlift dar.
Homelift: Kosten
Wie viel Budget Sie für einen Homelift einplanen sollten, hängt von Ausführung und Ausstattung ab. Entscheidende Faktoren sind unter anderem:
- ob das Modell einen Schacht hat
- die Förderhöhe
- die Tragfähigkeit des Lifts
- die Art des Antriebs
Grundsätzlich gilt: Je mehr Etagen überwunden werden sollen und je höher die Tragkraft, desto höher fallen auch die Homelift-Kosten aus. Einfachere Modelle für Einfamilienhäuser beginnen bei etwa 15.000 Euro. Pro Etage kann mit etwa 10.000 Euro gerechnet werden.
Ob der Homelift außen oder innen installiert wird und welche Materialien gewählt werden, beeinflusst den Preis ebenfalls. Hochwertige Glaslifte sind meist teurer als schlichte Ausführungen. Auch Sonderwünsche und Zusatzfunktionen wirken sich auf den Preis aus.
| Homelift-Modell | Kosten |
|---|---|
| Einfaches Modell ohne Zusatzfunktionen | 15.000 bis 20.000 Euro |
| Größere Modelle über mehrere Etagen | 25.000 bis 35.000 Euro |
| Größere Modelle über mehrere Etagen | 35.000 bis 50.000 Euro |
| Hochwertige Lifte mit vielfältigen Sonderfunktionen | mehr als 50.000 Euro |
Zu diesen reinen Anschaffungskosten kommen die Einbaukosten hinzu. Die Kosten für die Montage variieren ebenfalls und beginnen bei etwa 4.000 Euro. Sie sind von den baulichen Gegebenheiten vor Ort abhängig und davon, wie einfach sich der Lift installieren lässt. Größere Baumaßnahmen wie Durchbrüche erhöhen den Preis.
Im Betrieb selbst verursacht ein Homelift Kosten, die überschaubar bleiben. Neben den Stromkosten müssen regelmäßige Wartungs- und Reparaturkosten für einen zuverlässigen Betrieb eingeplant werden.
Hinweis: Um Kosten zu sparen, bietet es sich für einen klassischen Treppenlift oft an, ihn gebraucht zu kaufen. Beim Senkrechtlift ist ein Gebrauchtkauf normalerweise nicht möglich, da er individuell an die baulichen Gegebenheiten angepasst werden muss.
Zuschüsse und Finanzierung
Ein Homelift ist eine kostenintensive Anschaffung, doch es gibt Zuschüsse und Förderungen, mit denen Sie die Kosten senken können.
Die wichtigste Unterstützung ist der Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen der Pflegekasse. Dieser liegt bei 4.180 Euro pro Person. Den Zuschuss sollten Sie möglichst früh und vor Baubeginn beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass Sie einen Pflegegrad haben und ein Mitarbeiter des Medizinischen Dienstes die Notwendigkeit geprüft hat.
Außerdem gibt es im Programm „Altersgerechtes Umbauen“ der KfW-Bank zinsgünstige Kredite bis zu 50.000 Euro, über die Sie Ihren Homelift finanzieren können. Je nach Programmstand stehen weitere Förderungen der KfW zur Verfügung und zusätzlich sind auch regionale Förderprogramme sind möglich. Außerdem können die angefallenen Kosten in Ihrer Steuererklärung berücksichtigt werden.
Aktuelle Informationen zum KfW-Zuschuss können Sie hier nachlesen.
Installation und bauliche Voraussetzungen
Der Einbau eines Homelifts ist deutlich einfacher als der eines klassischen Personenaufzugs. Trotzdem müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Bei einem Vor-Ort-Termin prüft ein Mitarbeiter einer Fachfirma Ihre bauliche Situation, damit der Lift individuell abgestimmt werden kann.
Voraussetzungen für den Einbau eines Senkrechtlifts sind:
- eine freie Grundfläche von mindestens 150 auf 120 Zentimeter
- eine Grube von mindestens zehn Zentimetern Höhe
- vorhandener 230-Volt-Stromanschluss
- je nach Bundesland eine Genehmigung für einen Außenlift
Der eigentliche Einbau erfolgt in nur wenigen Tagen, denn ein Senkrechtlift wird Ihnen als Komplettanlage inklusive Schachtgerüst geliefert. Bedenken Sie allerdings die recht lange Lieferzeit von durchschnittlich zehn bis zwölf Wochen. Nach dem Einbau werden Sie von dem Fachbetrieb ausführlich in die Nutzung des Liftes eingewiesen.
Hinweis: Hat Ihr Senkrechtlift eine Förderhöhe von mehr als drei Metern, ist eine Abnahme durch den TÜV vorgeschrieben.

Sicherheitsfunktionen von Homeliften
Da sie mit vielen Schutz- und Sicherheitsfunktionen ausgestattet sind, gelten Homelifte als sehr sicher. Dazu gehören zum Beispiel eine rutschfeste Oberfläche sowie ein integrierter Akku, der den Lift auch bei einem Stromausfall funktionsfähig hält. Zudem gibt es Hindernis-Sensoren, durch die der Lift automatisch stoppt, falls etwas im Weg ist.
Sie sind außerdem gesetzlich verpflichtend mit einem Notrufsystem ausgestattet, über das im Ernstfall Hilfe verständigt wird. Zur weiteren Sicherheitsausstattung zählen Lichtschranken an den Türen. Diese sorgen dafür, dass sich die Lifttüren nicht schließen, wenn sich noch etwas oder jemand im Türbereich befindet.
Senkrechtlifte tragen eine CE-Kennzeichnung, werden vor der Inbetriebnahme sorgfältig geprüft und vom TÜV abgenommen. So können Nutzer den Homelift mit einem guten Gefühl und hoher Sicherheit im Alltag verwenden.
Vorteile eines Homelifts
Ein Senkrechtlift hilft dabei, das eigene Zuhause barriereärmer zu gestalten. Auch bei einer körperlichen Einschränkung können so obere Etagen bequem und sicher erreicht werden. Die Bedienung des Homelifts ist einfach und übersichtlich und daher gut auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmt.
Verschiedene Sicherheitsfunktionen sorgen für ein hohes Maß an Schutz. Durch seine hohe Tragfähigkeit können bei Bedarf sogar auch Begleitpersonen mitfahren. Ein weiterer Vorteil ist die flexible Einsetzbarkeit, denn ein Senkrechtlift kann sowohl im Haus als auch außen installiert und individuell an den vorhandenen Wohnraum angepasst werden.
Zu beachten ist jedoch, dass die Anschaffung eines Senkrechtlifts mit vergleichsweise höheren Kosten verbunden ist. Dafür handelt es sich um eine langfristige Lösung für mehr Sicherheit und Eigenständigkeit.
Alternativen zum Homelift
Eine bekannte Alternative zum Senkrechtlift ist der Treppenlift. Dieser wird direkt an der Treppe montiert und folgt ihrem Verlauf. Für den klassischen Treppenlift ist daher ein ausreichend breites und nicht zu kurviges Treppenhaus vorausgesetzt. Für Rollstuhlfahrer oder Senioren, die einen Rollator benutzen, ist der Treppenlift nur bedingt geeignet. Um diesen nutzen zu können, sollten Sie aus eigener Kraft sitzen und aufstehen können.
Eine weitere Möglichkeit ist der Plattformlift. Er eignet sich besonders für Rollstuhlfahrer, da man mit dem Rollstuhl auf eine Plattform fährt und so entlang der Treppe in die nächste Etage gelangt. Der Plattformlift wird ebenfalls an der Treppe installiert und benötigt etwas mehr Platz als ein Treppenlift.
Müssen nur geringe Höhenunterschiede überwunden werden, kann ein Hublift die passende Lösung sein. Dieser wird meist neben einer Treppe angebracht und ermöglicht es, kleine Stufen oder Absätze zu überwinden.
Ein Aufzug im eigenen Haus
Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Hildegard S.
Schon vor vielen Jahren konnten wir Hildegard S. helfen, einen Treppenlift in ihrem Haus einzubauen. Aber seit Frau S. dauerhaft im Rollstuhl sitzt, musste eine neue Lösung gefunden werden. Nach einer intensiven Beratung und reichlicher Überlegung entschied sie sich für einen Homelift - und erzählt uns heute von ihren Erfahrungen.

Ich war jahrelang sehr zufrieden mit meinem Treppenlift. Aber jetzt sitze ich seit zwei Jahren im Rollstuhl. Ich habe mich direkt beim Verbund Pflegehilfe gemeldet, als ich wusste, dass der Rollstuhl mein dauerhafter Begleiter sein würde. Sie haben mir ja damals schon so toll mit meinem Treppenlift geholfen, da kam mir keine andere Pflegeberatung in den Sinn!
Die Entscheidung fiel dann auf einen Aufzug. Im ersten Moment dachte ich, das ist etwas dekadent, früher gabs sowas nicht – ein Aufzug im eigenen Haus! Aber als ich dann von den Vorzügen erfahren habe, konnte ich es kaum noch abwarten. Als es so weit war, kamen mir fast die Tränen. Drei Monate war ich nur im Erdgeschoss meines Hauses. Mit meinem Aufzug kann ich wieder in alle drei Stockwerke, und zwar ganz alleine!
Jetzt will ich nicht mehr ohne meinen Aufzug sein. Auch meine Freundinnen sind ganz verzückt von dem modernen Apparat! Kaum war er eingebaut, kamen sie alle auf eine Probefahrt vorbei. Natürlich war der Aufzug nicht ganz günstig. Aber meine Selbstständigkeit ist unbezahlbar! Der Verbund Pflegehilfe hat mir schon in vielen Momenten beiseite gestanden und ich bin so dankbar für diese Hilfe!
Liebe Frau Hildegard S., wir danken Ihnen für Ihr jahrelanges Vertrauen und Ihren Erfahrungsbericht.
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Antworten auf die häufigsten Fragen
Ein Homelift, auch Senkrechtlift genannt, ist ein Personenaufzug für das eigene Zuhause. Er kann im Haus oder außen an der Hausfassade installiert werden. Ein Homelift hilft besonders älteren Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Stockwerke sicher und ohne Treppensteigen zu überwinden.
Die Homelift-Kosten hängen stark vom gewählten Modell und den baulichen Gegebenheiten ab. Weitere Faktoren sind Ausstattung, Tragfähigkeit und Etagenanzahl. Für einen einfachen Senkrechtlift beginnen die Kosten bei etwa 15.000 Euro. Muss er mehrere Etagen überwinden, steigt der Preis entsprechend an.
Ein Innenlift wird innerhalb des Hauses eingebaut, zum Beispiel im Treppenhaus, und erfordert einen Deckendurchbruch. Alternativ kann der Homelift außen an der Hausfassade installiert werden, um Umbauten im Haus zu vermeiden.
Eine Voraussetzung für den Einbau eines Homeliftes ist eine Mindestgrundfläche von 120 mal 150 Zentimetern. Außerdem wird ein gewöhnlicher Stromanschluss benötigt.
Der Aufzug für Zuhause ist eine sichere und bedienfreundliche Lösung für Senioren, um trotz Einschränkungen weiterhin ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Er kann auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden und ist damit flexibler als ein Treppenlift. Nachteilig ist lediglich der vergleichsweise hohe Preis: Die Senkrechtlift-Kosten beginnen bei circa 15.000 Euro.
Wenn Sie ohne fremde Hilfe keine Treppen mehr steigen können, Ihr Zuhause mehrere Etagen hat und ein Treppenlift aufgrund der baulichen Gegebenheiten nicht installiert werden kann, kann der Homelift eine geeignete Lösung sein.
Anders als den Treppenlift kann man jede Art des Senkrechtaufzuges problemlos mit dem Rollstuhl oder einem Rollator benutzen.
Für den Einbau eines Homeliftes können Sie mit vorhandenem Pflegegrad einen Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bei der Pflegekasse beantragen. Für eine Person liegt dieser bei 4.180 Euro. Leben mehrere pflegebedürftige Personen in einem Haushalt kann sich der Zuschuss auf bis zu 16.720 Euro erhöhen.
Ein Homelift fährt senkrecht nach oben und unten und verbindet mehrere Etagen wie ein Aufzug. Er ist unabhängig vom Verlauf der Treppe und auch mit Rollstuhl nutzbar. Ein Treppenlift wird direkt an der Treppe montiert und folgt deren Verlauf. Er setzt voraus, dass man selbstständig sitzen und aufstehen kann.
In den meisten Fällen ist es problemlos möglich, einen Senkrechtlift in einem bestehenden Wohnhaus nachzurüsten.
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