Patientenlifter & Bettenlifter
Entlastung durch Lifter in der Pflege

Patientenlifter-Wandlifter

Ein Patientenlifter entlastet Sie als pflegenden Angehörigen und auch den Betroffenen selbst bei der Pflege. Kann sich ein Mensch nicht mehr selbstständig bewegen, wird das Aufrichten zu einer großen Belastung. Ohne Hilfe kann er sich nicht mehr vom Bett auf den Rollstuhl umsetzen oder die Toilette oder die Dusche benutzen.

Mit einem Patientenlifter funktioniert das Anheben wieder problemlos und Ihr Angehöriger muss den Tag nicht im Bett verbringen. Ein Lifter für die Pflege übernimmt die schwere Hebearbeit und entlastet Sie, Ihren Angehörigen und die Pflegekraft.

So funktioniert ein Patientenlifter

Seniorin trinkt mit ihrem Sohn Kaffee und er erzählt von seinen Erfahrungen mit einem Patientenlift.

Sie erleben jeden Morgen, wie schwierig es für Ihren Angehörigen ist, sich aus dem Bett in den Rollstuhl zu bewegen. Auch mit Ihrer Hilfe oder der einer Pflegekraft funktioniert das nicht immer problemlos. Ein Patientenlifter übernimmt diese Aufgabe und sorgt zuhause für einen reibungslosen Ablauf. Sie oder Ihr Angehöriger selbst bedienen den Hebelift per Knopfdruck.

Als Bettenlifter hebt er ihn sicher vom Bett in den Rollstuhl. So vermeiden Sie gefährliche Stürze und schonen Ihren Rücken. Egal ob für den Weg vom Pflegebett in den Rollstuhl oder in das Badezimmer und wieder zurück: Der neue Lifter ist mehrfach am Tag im Einsatz und erleichtert jeden einzelnen Gang zur Toilette, die tägliche Körperpflege und das Aufstehen und Schlafengehen.

Aufbau eines Patientenlifters

Die elektrische Hebevorrichtung ist entweder mobil - also rollbar - oder wird durch Schienen an Wand oder Decke fest installiert. Der verbaute Motor hebt und senkt Ihren Angehörigen bei beiden Varianten ganz sanft und sicher. Die Aufnahmehilfe nimmt ihn auf, sodass er bequem im Lifter sitzt oder liegt. Der Lifter nimmt Ihren Angehörigen entweder mit einem Hebetuch oder Hebebügeln auf. Die Hebebügel setzt Ihr Angehöriger selbstständig ein. Für das Hebetuch benötigt er Unterstützung von seiner Pflegekraft oder Ihnen.

Welche Aufnahmehilfe ist die richtige für mich?

Wandlifter mit Hebebügeln im Bad

Hebebügel sind die ideale Lösung, wenn Ihr Angehöriger sich mit einem Deckenmotor eigenständig umsetzen möchte. So ist er nicht auf Ihre Hilfe beim Toilettengang angewiesen und hat weiterhin seine Privatsphäre. Hebebügel bieten großen Komfort und sind gleichzeitig einfach zu benutzen.

Sobald er die Beinstützen mit seinem Körpergewicht belastet, umfassen die Hebebügel seinen Oberkörper sicher wie zwei Hände. Gesäß und Rückenbereich bleiben dabei frei. Daher ist diese Aufnahmehilfe ideal für das WC oder zum Aus- und Ankleiden. Lift mit Hebetuch

Hebetücher passen sich jeder Situation und jedem Handicap an. Sie bieten zuverlässigen Halt und Komfort, egal ob Ihr Angehöriger sitzt oder liegt. Mit einem Hebetuch steigt er leicht in die Badewanne oder in ein Schwimmbecken. Zusätzlich kann er es bei der Rehabilitation auch als Geh- und Stehgurt sowie als Stütze verwenden.

Birne

Nicht verwechseln!

Ihr Angehöriger möchte Treppen oder andere Hürden in seinem Zuhause mit einem Rollstuhl überwinden? Dann ist der Plattformlift oder Hublift die richtige Wahl für ihn. Einen Patientenlifter nutzt er vorwiegend als Aufsteh- und Hebehilfe.

Den passenden Patientenlifter finden

Für jede Wohnung und jedes Krankheitsbild gibt es das passende Modell. Dabei gibt es vier Hauptkategorien: Mobile Lifter, Deckenlifter, Wandlifter und Schwimmbadlifter. Wir stellen Ihnen die Möglichkeiten ausführlich vor und erklären, welcher Lifter für Ihren Angehörigen die beste Wahl ist.

Mobiler Lifter

Mobiler Lifter am WC

Der mobile Patientenlifter transportiert Ihren Angehörigen sitzend, liegend oder stehend. Sie können den Lifter also unabhängig vom Krankheitsbild einsetzen. Das fahrbare Gestell auf Rollen setzen Sie an jedem Ort ein, an dem es notwendig ist. Dadurch ist der Patientenlift besonders flexibel und unterstützt Sie und Ihren Angehörigen am Bett, an einer Liege oder auch am Badewannenrand.

Die Hebeleistungen reichen je nach Modell bis über 200 Kilogramm hinaus. So setzen Sie den Personenlifter vielfältig ein. Auch das Heben vom Boden auf ein besonders hohes Bett oder den Behandlungstisch ist möglich.

Der mobile Lifter ist auch als Klapp- oder Reiselifter erhältlich: Er lässt sich mühelos im geräumigen Kofferraum von Autos oder Vans verstauen. Einer Reise steht also nichts mehr im Wege.

Beachten Sie, dass Ihr Angehöriger für einen mobilen Lifter viel Platz in seiner Wohnung braucht. Sie müssen den Lifter drehen und problemlos bewegen können. Rollstuhl, Bett, Waschbecken oder andere Möbel dürfen dabei nicht im Weg stehen.

Deckenlifter

Patientenlifter-Deckenlifter

Der Deckenlift umfährt Hindernisse, benötigt wenig Platz und ist leicht zu benutzen. Der Motor des Deckenliftsystems wird an einer Schiene direkt unter der Decke befestigt. Die Schiene verbindet beispielsweise das Schlafzimmer mit dem Badezimmer. Der Deckenlifter befördert Ihren Angehörigen so sicher zwischen den Räumen.

Mit dem Lifter überwindet er auch enge Durchgänge und erreicht Ecken, in die er mit dem Rollstuhl nicht gelangen würde. Er bewegt sich endlich wieder sicher und selbstständig in seinen eigenen vier Wänden fort.

Es gibt allerdings immer wieder Decken, die für eine Direktmontage nicht geeignet sind. Ein freistehendes Schienensystem ist dann die passende Alternative. Es wird nicht in der Decke montiert, sondern von stabilen Stützen gehalten. So nutzen Sie trotzdem alle Vorteile eines Deckenlifters.

Wandlifter

Patientenlifter-Hebebuegel Wanne

Das Bad ist zu klein für einen mobilen Lifter? Die Decke ist zu niedrig oder nicht stark genug für einen Deckenlifter? Dann ist der Wandlifter die richtige Lösung für Sie! Für dieses Hebesystem müssen Sie in der Wohnung Ihres Angehörigen nichts anpassen. Es ist einfach und schnell zu installieren. Ist das Mauerwerk oder die Wand nicht stark genug, bringen Fachmänner eine spezielle Befestigungsstange an, um den Lifter absolut stabil und belastbar zu machen.

Schwimmbad-Lifter oder Pool-Lifter

Patientenlifter-Walllift

Diese Lifter-Variante ist speziell für den Einsatz im Poolbereich geeignet. Vielleicht kennen Sie den Lifter schon aus öffentlichen Bädern. Sie können den Lifter natürlich auch für den Pool im eigenen Zuhause nutzen. Mit dem Schwimmbad-Lifter gelangt Ihr Angehöriger direkt vom Rollstuhl in den Pool hinein und mit Leichtigkeit wieder heraus – ganz ohne körperliche Anstrengung und entweder komplett selbstständig oder mit der Unterstützung eines Betreuers.

Spezielle Modelle bei Inkontinenz

Bei Inkontinenz unterstützt der Aktivlifter Ihren Angehörigen. Das Hebetuch im Rücken und unter den Armen bringt ihn in eine aufrechte Position. Der untere Teil des Körpers bleibt frei. So kleiden Sie oder die Pflegekraft ihn mühelos an und aus.

Der Einbau zuhause

Sie sollten sich vor dem Kauf Ihres Patientenlifters genau überlegen, wofür Sie ihn brauchen. Will Ihr Angehöriger das Gerät allein bedienen oder hat er dabei Unterstützung? Gibt es in der Wohnung die Möglichkeit, ein Schienensystem anzubringen?

Mobile Lifter benötigen keine Installation vor Ort. Allerdings ist in den meisten Fällen eine Einweisung notwendig, damit Sie den Lifter sicher einsetzten. Nehmen Sie diesen Service des Herstellers oder des Sanitätshauses unbedingt wahr!

Decken- und Wandschienensysteme installieren Mitarbeiter des Herstellers oder Sanitätshauses. Sie müssen sich nicht weiter um den Einbau kümmern und werden geschult, wie Ihr Angehöriger den Lifter richtig nutzt.

Videoempfehlung: Der Patientenlifter zu Hause im Einsatz

Bekommen Sie hier einen Eindruck davon, wie ein Patientenlifter eingesetzt werden kann, wie er aufgebaut wird und auch, wie man ihn im Auto transportiert.

Kosten & Finanzierung

Münzen und Scheine auf einem Stapel

Patientenlifter gelten als medizinische Hilfsmittel. Die Krankenkasse übernimmt daher in den meisten Fällen die Kosten. Sollte dies bei Ihnen nicht der Fall sein, erhalten Sie hier einen Überblick über die entstehenden Kosten.

Der mobile Lifter ist die günstigste Variante, die Kosten liegen hier bei etwa 1.500 Euro. Die Preise für Deckenlifter und Wandlifter beginnen bei 3.000 Euro. Am teuersten ist der Schwimmbad-Lifter mit 4.000 Euro.

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Den Patientenlifter von der Krankenkasse übernehmen lassen? Das funktioniert! Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für den Patientenlifter als medizinisches Hilfsmittel. Ein Arzt stellt Ihrem Angehörigen ein Rezept aus, das die medizinische Notwendigkeit bestätigt.

Der von Ihnen ausgesuchte Patientenlifter muss zusätzlich im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen gelistet sein. Für den Antrag zur Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse müssen Sie noch einige andere Dinge im Vorfeld beachten.

Grundvoraussetzung ist, dass Ihr Angehöriger einen offiziell zugewiesenen Pflegegrad hat. Außerdem lebt er zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder im Betreuten Wohnen. Ist er in einem Pflegeheim untergebracht, sorgt die Einrichtung für einen Patientenlifter.

Wichtig ist auch, dass Ihr Angehöriger von mindestens einer privaten Person zu Hause betreut und gepflegt wird. Das können Sie, andere Angehörige, ein Nachbar, Freunde oder der Partner sein.

Genehmigt die Krankenkasse Ihren Antrag auf Kostenübernahme, übernimmt sie auch die anfallenden Stromkosten. Erkundigen Sie sich am besten beim Anbieter nach dem ungefähren Verbrauch und machen diesen Mehrbedarf an Strom geltend. Ein formloser Brief an die Krankenkasse genügt dafür.

Patientenlifter
Mein Erfahrungsbericht

Seniorin sitzt mit Ihrem Sohn am Tisch und trinkt Kaffee. Mit ihrem Patientenlifter kann sie wieder am Alltag teilnehmen.

Meine Mutter sitzt im Rollstuhl und ist zusätzlich auf eine häusliche Pflege angewiesen. Jeden Tag kommt eine Pflegekraft vorbei und übernimmt dabei nicht nur die medizinische Versorgung, sondern auch Aufgaben wie die tägliche Körperpflege. Das ist natürlich nicht so einfach, da meine Mutter ohne Hilfe nicht aus dem Bett in den Rollstuhl oder in die Badewanne kommt. Ein Mitarbeiter des Pflegedienstes erzählte uns, dass andere Patienten auch zuhause einen Patientenlifter an ihren Pflegebetten nutzen. Das macht die Arbeit für die Pfleger und auch für meine Mutter deutlich einfacher.

In der Wohnung meiner Mutter machte ein Patientenlifter im Bad und im Schlafzimmer Sinn. Da genug Platz in beiden Räumen ist, entschieden wir uns für einen mobilen Lifter. Die Pflegekraft bewegt den Patientenlifter ganz einfach von Raum zu Raum. Unter Aufsicht der Pflegekraft hebt der Lifter meine Mutter morgens aus dem Bett bequem in ihren Rollstuhl. Die Pflegekraft schiebt den Patientenlifter ins Badezimmer, wo meine Mutter dann sicher in die Badewanne gehoben wird.

Der Hausarzt verschrieb meiner Mutter den Lifter mit Zubehör damals sofort. Dank des Rezepts übernahm die Krankenkasse die Kosten. Sicherlich hätte sich diese Anschaffung auch ohne die Kostenübernahme gelohnt, denn für meine Mutter ist diese Lösung angenehmer als von einer anderen Person angehoben zu werden. Für die Pflegekraft und mich ist es natürlich auch viel schonender, besonders für den Rücken, wenn wir nicht so schwer heben müssen.

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Häufige Fragen

Patientenlifter

Der Personenlifter in der Pflege eignet sich für Menschen mit körperlicher Einschränkung. Er hilft ihnen, zuhause wieder mobiler zu werden und entlastet gleichzeitig Sie als pflegenden Angehörigen oder die Pflegekraft. Diese Hebehilfe erleichtert die Pflege und hilft beim Aufstehen, Umsetzen und übernimmt die schwere Hebearbeit.

Den mobilen Lifter auf Rollen verwenden Sie überall dort, wo Ihr Angehöriger ihn gerade benötigt. Sie oder die Pflegekraft oder schieben den Lifter bequem von Raum zu Raum.

Der festinstallierte Deckenlifter auf Schienen ist besonders platzsparend. Ihr Angehöriger kann ihn sogar selbstständig als Bettenlifter nutzen und allein in den Rollstuhl steigen oder in das Badezimmer gelangen.

Hat er zuhause einen Pool, denken Sie über einen Schwimmbad-Lifter nach. So nutzt er den Pool trotz körperlicher Einschränkung weiterhin.

Für einen Bettlifter oder Patientenlifter mit Zubehör als Hilfsmittel übernimmt die Krankenkasse die Kosten unter gewissen Voraussetzungen:

  • Ihr Angehöriger hat einen offiziell zugewiesen Pflegegrad.
  • Sein Arzt bescheinigt die medizinische Notwendigkeit mit einem Rezept.
  • Er lebt zuhause, in einer Wohngemeinschaft oder in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen.
  • Mindestens eine private Person betreut und pflegt ihn. Das können Sie, andere Angehöriger, ein Bekannter oder eine Pflegekraft sein.

Die günstige Variante ist der mobile Lifter. Hier beginnen die Preise bei 1.500 Euro. Aufwändigere Deckenlifter und Wandlifter gibt es ab 3.000 Euro zu kaufen. Die Kosten für Schwimmbad-Lifter fangen bei 4.000 Euro an.

Alle Patientenlifter bestehen aus einer Hebevorrichtung und einer Aufnahmehilfe. Die Hebevorrichtung ist entweder rollbar oder wird an Wand oder Decke befestigt und trägt den Motor in sich. Die Aufnahmehilfe nimmt Ihren Angehörigen auf. Sie besteht aus einem Hebetuch oder einem Hebebügel und ist sehr belastbar. Diese Produkte finden Sie auch unter „Patientengurte“.

Der Verband Pflegehilfe unterstützt Sie bei der Auswahl passender Modelle und geeigneter Fachbetriebe in Ihrer Region. Der fachlich geschulte Berater klärt telefonisch mit Ihnen alle Fragen. Anschließend stellt er Ihnen Anbieter aus der Nähe vor, die Ihre persönlichen Ansprüche erfüllen und passende Produkte im Angebot haben. Dieser Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich.