Rollatoren für zu Hause und unterwegs
Kosten, Zuschüsse und Alternativen

Die Seniorin geht am Rollator mit ihrer Enkelin spazieren.

Ein Rollator ist die ideale Gehhilfe für Ihren Angehörigen, wenn Sie den Erhalt seiner Mobilität unterstützen möchten. Wenn das Laufen im Alter schwerer fällt, gibt ein Rollator Sicherheit und hilft, die Balance besser zu halten. Zusätzlich erleichtert ein Rollator Ihrem Angehörigen alltägliche Aufgaben wie Einkaufen, da sich Lasten einfach im integrierten Korb transportieren lassen.

Ihr Angehöriger bleibt also mobil und selbstständig und muss sich nicht von Unsicherheiten beim Laufen einschränken lassen. Wenn Sie das passende Modell auswählen, reduzieren Sie so die Sturzgefahr Ihres Angehörigen. Worauf Sie achten müssen, um das richtige Modell zu finden und was Sie sonst noch zu Kauf, Kosten und Zuschüssen wissen müssen, erfahren Sie hier.

Informieren Sie sich hier ausführlich zu folgenden Themen:

Eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte finden Sie in unseren häufigsten Fragen.

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt: Rollatoren

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt

  • Durch das passende Modell wird das Sturzrisiko reduziert.
  • Auf eine aufrechte Körperhaltung sollte geachtet werden.
  • Auf Rezept zahlt die Krankenkasse eine Versorgungspauschale.

Was ist ein Rollator?

Nahaufnahme eines Senioren, der einen Rollator schiebt.

Ein Rollator, auch Gehwagen genannt, ist eine fahrbare Gehhilfe. Er ist als medizinisches Hilfsmittel der Krankenkasse gelistet. Der Rollator wird auf Rezept also von der Krankenkasse gezahlt. Es gibt verschiedene Modelle für den Außen- oder Innenbereich, die auf die verschiedenen Bedürfnisse von Senioren angepasst sind.

Ein Gehwagen ist eine gute Unterstützung für Ihren Angehörigen, wenn er noch mobil ist, aber Unsicherheiten beim Laufen auftreten. Die Muskulatur Ihres Angehörigen wird durch die Gehhilfe entlastet und er erfährt ein neues Gefühl von Sicherheit. Mit einem Rollator geben Sie Ihrem Angehörigen seine Selbstständigkeit zurück und fördern seine Mobilität.

Was sind die Funktionen von Rollatoren?

Ein älterer Herr geht am Rollator mit seinem Sohn und Enkel Arm in Arm spazieren.

Rollatoren sind zwar robust, aber weniger sperrig und funktionaler als andere Gehhilfen. Durch die Rollen muss der Rollator beim Gehen nicht vom Boden abgehoben werden. Das bedeutet, dass das Sturzrisiko minimiert wird und Ihr Angehöriger keine Angst haben muss, das Gleichgewicht zu verlieren.

Die meisten Rollatoren können außerdem mit Zubehör ausgestattet werden. Eine Sitzfläche ermöglicht komfortable Pausen beim Gehen, Stockhalter und Körbe nehmen Ihrem Angehörigen zusätzliche Belastungen ab. Ein Gehwagen ist also multifunktional und eine Erleichterung in mehreren Alltagsbereichen.

  • Ein Rollator gibt Ihrem Angehörigen Stabilität beim Laufen und ein Gefühl von Sicherheit
  • Das Sturzrisiko wird minimiert und auch steile Strecken können einfacher überwunden werden
  • Zubehör wie Körbe und Halterungen erleichtert den Alltag zusätzlich, zum Beispiel beim Einkaufen

Welche Rollator-Modelle gibt es?

Standardrollatoren sind einfach gebaut und ohne viel Zubehör, dafür aber sehr robust. Jedes klassische Rollatormodell ist mit festen Bremsen und Handgriffen ausgestattet. Mittlerweile gehören auch ein eingebauter Einkaufskorb oder Sitz zur Standardausstattung. Durch die einfache Bauart sind diese Rollatoren vor allem für den Gebrauch zu Hause oder für kurze Strecken im Freien, zum Beispiel als Einkaufsrollator, gedacht.

Leichtrollatoren werden aus besonders leichten Materialien wie Carbon gefertigt und erleichtern Ihrem Angehörigen die Fortbewegung. Sie sind einfacher zu lenken und über Schwellen zu schieben. Indoor Rollatoren sind auf den ausschließlichen Gebrauch in der Wohnung ausgerichtet. Sie helfen dabei, das Sturzrisiko zu Hause zu senken. Indoor Rollatoren haben kleinere Räder und sind häufig sehr schmal gebaut, um auch in engen Räumen gut rangieren zu können. Oft sind sie zudem mit einem Tablett ausgestattet.

Seniorin geht mit ihrem Rollator im Park spazieren.

Das Gegenstück zum Indoor Rollator ist der Outdoor Rollator. Dieser hilft Ihrem Angehörigen dabei, sich wieder frei draußen zu bewegen. Luftbereifung sorgt dafür, dass Ihr Angehöriger auch bei Spaziergängen auf unebenen Bodenbelägen wie Feldwegen sicher unterwegs ist. Faltbare Rollatoren lassen sich zudem einfach verstauen und können im Auto oder bei Flugreisen problemlos verstaut werden.

Wenn das Greifen erschwert ist oder Schwindel vorliegt, empfehlen sich spezielle Rollatoren mit Arthritisauflagen. Darauf stützt Ihr Angehöriger sich mit den Unterarmen ab. Zudem gibt es Rollatoren mit Einhandbremse, bei denen man mit einer Hand die Bremsen beider Räder betätigt. XXL-Rollatoren sind besonders stabil und halten Belastungen von über 200 Kilogramm stand. Auch für große Menschen sind Spezialrollatoren erhältlich, die sich ausreichend an die Körpergröße anpassen lassen.

  • Standardrollator: einfach und robust, für kurze Strecken
  • Leichtgewichtrollator: aus Carbon oder Aluminium, leicht und wendig
  • Indoor Rollator: schmal mit kleineren Rädern, auf enge Räume ausgelegt
  • Outdoor Rollator: größere Räder mit Luftbereifung, auch für unbefestigte Böden
  • Sondermodelle: speziell ausgerichtet auf Krankheiten und Sonderwünsche

    Sind Sie darauf bedacht, dass Ihr Angehöriger auch im Alter mobil bleibt, aber befürchten Sie, dass seine Muskelkraft dauerhaft nicht ausreicht, um einen Rollator zu nutzen? Dann ist ein Elektromobil die richtige Alternative. Ohne eigenen Kraftaufwand kann sich Ihr Angehöriger dann selbstständig draußen bewegen. Zudem werden Elektromobile von der Krankenkasse gezahlt, sofern ein Rezept vorliegt. Der Eigenanteil beträgt dann lediglich 10 Euro.

Was muss beim Kauf beachtet werden?

Damit ein Rollator tatsächlich eine Erleichterung für Ihren Angehörigen bietet und ihn bestmöglich beim Laufen unterstützt, sollte das ausgewählte Modell optimal an seine körperlichen Eigenschaften und Bedürfnisse angepasst sein. Dies ist eine Frage der Sicherheit und der Gesundheit Ihres Angehörigen. Damit Sie den passenden Rollator finden, können Sie sich an dieser Checkliste mit den wichtigsten Merkmalen orientieren.

  1. Material & Gewicht
    Das Gewicht des Rollators geht mit dem Material einher und beeinflusst die Handhabung. Leichtgewichtrollatoren aus Carbon wiegen nur rund 7 Kilogramm und erleichtern den Umgang damit.
  2. Größe & Benutzergewicht
    Auch Größe und Gewicht Ihres Angehörigen spielen eine Rolle bei der Auswahl des richtigen Modells. Der Rollator sollte optimal auf seine Größe einstellbar sein und sein Gewicht tragen können.
  3. Anzahl der Rollen
    Für den Gebrauch außerhalb der Wohnung empfehlen sich vierrädrige Modelle. Dreirädrige Rollatoren oder Delta-Rollatoren sind wendiger, kippen jedoch leichter und eignen sich nur für drinnen.
  4. Reifengröße
    Im Außenbereich eignen sich größere Reifen besser, im Innenraum genügen kleine. Große Luftreifen bewältigen unbefestigte Untergründe leichter und sind daher ideal für Spaziergänge geeignet.
  5. Rollwiderstand-System (RWS)
    Das RWS unterstützt Ihren Angehörigen vor allem, wenn Gleichgewicht und Koordination eingeschränkt sind. Es verhindert, dass der Rollator von selbst davonrollt und bremst automatisch ab.
  6. Bremsen & Reflektoren
    Vor allem im Straßenverkehr sind gut funktionierende Bremsen und Reflektoren wichtige Sicherheitsmerkmale. Auch einhändige Bremsen können auf Wunsch verbaut werden.
  7. Sitz & Rückengurt
    Falls Ihr Angehöriger schnell erschöpft ist, empfiehlt sich ein integrierter Sitz für Pausen. Ein Rückengurt zwischen den Griffen fungiert dabei als Lehne und gibt Rückhalt.
  8. Ankipphilfe & Klappmechanismus
    Wenn Ihr Angehöriger draußen unterwegs ist, unterstützt ihn die Ankipphilfe dabei, Bordsteinkanten zu überwinden. Für den Transport im Auto sollte ein Klappmechanismus (längs oder quer) vorhanden sein.
  9. Griffe & Hebel
    Griffe und Hebel sollten für Ihren Angehörigen gut zu erreichen und optimal auf seine Größe eingestellt sein. Auch eine ergonomische Form ist wünschenswert und erleichtert das Zugreifen.
  10. Zubehör
    Es gibt eine Reihe von Zubehör, das Ihrem Angehörigen zusätzliche Erleichterung bringt. Zum Beispiel ein Korb für Einkäufe, ein Tablett für Indoor Rollatoren oder Schirm- und Stockhalter.

Was kostet ein Rollator?

Die Kosten eines Rollators variieren stark, je nachdem, welche Bedürfnisse Ihr Angehöriger hat und welche Zusatzausstattung gewünscht ist. Ein günstiger Rollator beginnt bei 60 Euro, während Sondermodelle weit über 1.000 Euro liegen können. Welche Kosten letztendlich auf Sie zukommen, hängt auch davon ab, wie hoch die Zuschüsse Ihrer Krankenkasse ausfallen.

KostenEigenanteil

Standardmodelle
Vier Räder, Luftbereifung

60 - 100 €Kostenübernahme auf Rezept

Premiummodelle
Leicht, Indoor/Outdoor, Zubehör

100 - 3.000 €Eigenanteil + Zuschuss

Sondermodelle
XXL, Arthritis, Einhandbremse

200 - 4.000 €Eigenanteil + Zuschuss
gluehbirne

Gut zu wissen: Gebrauchtkauf

Einen einfachen Rollator bekommen Sie schon ab 60 Euro, auch ohne Zuzahlung der Krankenkasse. Sollten Sie Zubehör wünschen, kann ein günstiger Gebrauchtkauf in Erwägung gezogen werden.

Bedenken Sie jedoch, dass Sie dann auf Services wie die fachmännische Beratung und Einstellung des Rollators, eine Testfahrt und die Garantie verzichten. Um einen Rollator testweise zu nutzen, empfiehlt sich die Miete beim Sanitätshaus.

Wer bezahlt den Rollator?

Eine Seniorin recherchiert an ihrem Laptop.

Wie die meisten Gehhilfen ist auch der Rollator Teil des Hilfsmittelverzeichnisses der Krankenkasse. Das bedeutet, dass Ihre Krankenkasse Ihrem Angehörigen ein Standardmodell zahlt, wenn dafür eine medizinische Notwendigkeit attestiert wird. Sie müssen lediglich eine Gebühr von maximal 10 Euro selbst zahlen.

Sollten Sie für Ihren Angehörigen ein spezielles Modell oder Ausstattung wünschen, die das medizinisch Notwendige überschreiten, müssen Sie die Mehrkosten selbst tragen. Die Krankenkasse übernimmt dann die Versorgungspauschale, d.h. einen festgeschriebenen Betrag, den sie für ein Standardmodell zahlen würde. Der genaue Betrag variiert nach Kasse und Region.

In jedem Fall sollten Sie vor dem Kauf mit der Krankenkasse Ihres Angehörigen Rücksprache halten. Manche Krankenkassen bieten Rollatoren leihweise an, andere haben eine bestimmte Auswahl an Rollatoren, die als Hilfsmittel übernommen werden. Sie können daraus ein Modell wählen, welches dann wieder an die Krankenkasse zurück geht, sobald kein Bedarf mehr besteht.

Sollte ein Sondermodell für Ihren Angehörigen aus gesundheitlichen Gründen zwingend notwendig sein, ist es wichtig, dass Ihr Arzt dies detailliert, am besten mit der betreffenden Hilfsmittelnummer, im Rezept vermerkt. Nur dann kann eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse auch hierfür erfolgen. Dies gilt sowohl für Sondermodelle als auch für notwendiges Zubehör.

  • Rollatoren stehen im Hilfsmittelverzeichnis: auf Rezept zahlt die Kasse mindestens die Versorgungspauschale
  • Mit ärztlicher Verordnung kostet ein Standardmodell Sie maximal 10 Euro gesetzliche Zuzahlung
  • Ist ein Sondermodell medizinisch notwendig, trägt auch dafür die Krankenkasse die Kosten
  • Im Rezept sollte die medizinische Notwendigkeit immer möglichst detailliert begründet sein

Sicherheit bei der Rollator-Nutzung

Senior sitzt auf der Couch

Neben der Auswahl des richtigen Modells müssen auch die Einstellungen ideal sein. Besonders wichtig ist die richtige Körperhaltung und die Einstellung der Griffhöhe. Wenn Ihr Angehöriger aufrecht steht und die Arme und Schultern lockerlässt, sollten die Griffe etwa auf Höhe der Handgelenke eingestellt werden.

Mit den Füßen und Knien sollte Ihr Angehöriger möglichst nah am Rollator stehen. Bei der Nutzung des Rollators draußen sind festes Schuhwerk und gut sichtbare Kleidung, am besten mit Reflektoren empfehlenswert. Das verhindert ein Umknicken bei schwacher Muskulatur und erhöht die Sicherheit im Verkehr. Bei Pausen im Sitzen sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Bremsen festgestellt sind.

Ihr Angehöriger sollte bereits bei der Auswahl des Rollators testen, wie gut er die Bremsen betätigen kann. Das Empfinden ist bei jeder Person anders und sollte berücksichtigt werden. Gegegebenenfalls kann auch eine einhändige Bremsvorrichtung notwendig sein. Bei der Nutzung des Rollators in Innenräumen sollten alle möglichen Stolperfallen wie Teppiche oder Schwellen aus dem Weg geräumt oder ausgeglichen werden.

gluehbirne

Gut zu wissen: Rollatorführerschein

Eine Einführung in die Nutzung des Rollators ist für Anfänger empfehlenswert. Dabei wird zum Beispiel das Bremsen beim Bergabfahren oder das Hinsetzen und Aufstehen mit dem Rollator geübt.

Auch das Überwinden von Hindernissen wird dabei gelernt und gibt Ihrem Angehörigen anschließend ein Gefühl von Sicherheit im Umgang mit seinem neuen Hilfsmittel. Solche Trainings werden unter anderem von Städten, Bewegungszentren, Physio- und Ergotherapeuten angeboten.

Was sind die Vor- & Nachteile von Rollatoren?

Ein Rollator stellt eine Erleichterung im Alltag Ihres Angehörigen dar, wenn er ein ideales Modell für sich findet. Ob ein Rollator generell die richtige Wahl für Ihren Angehörigen ist, sollten Sie vorab gemeinsam besprechen. Hier finden Sie die Vor- und Nachteile eines Rollators, um Sie bei der Entscheidung für die passende Gehhilfe zu unterstützen.

  • Rollatoren geben die notwendige Stabilität beim Laufen und funktionieren als Stützhilfe beim Stehen.
  • Der Rollator bleibt dauerhaft am Boden, was einen Gleichgewichtsverlust durch Anheben verhindert
  • Rollatoren mit Ankipphilfen erleichtern das Bewältigen von Schwellen wie Bordsteinkanten
  • Viele Modelle sind als Sitzgelegenheit nutzbar und ermöglichen so Pausen bei Erschöpfung.
  • Es gibt eine Vielzahl an Zubehör, das Ihrem Angehörigen den Alltag zusätzlich erleichtert und Sicherheit gewährleistet.
  • Rollatoren eignen sich nicht zum Treppensteigen. Eine einfache Rampe oder spezielle Vorrichtungen wie Hublifte, Plattformlifte oder Senkrechtlifte schaffen Abhilfe.
  • Für viele Senioren ist das Gehen am Rollator zu anstrengend für die Muskeln oder Gelenke. Überlegen Sie, ob ein schonendes Elektromobil als Alternative infrage kommt.

Was gehört zu einem sicheren Zuhause?

Ein älterer Herr im Treppenlift hält die Hand seiner Enkelin.

Wenn bereits eine körperliche Einschränkung vorliegt, ist es sinnvoll auch für Barrierefreiheit im eigenen Zuhause zu sorgen, besonders beim Treppensteigen. Mit einem Treppenlift wird Ihr Angehöriger ganz ohne körperliche Anstrengung von einem Stockwerk ins nächste gefahren. Ein Treppenlift lässt sich in nahezu jedes Treppenhaus integrieren.

Für die Fortbewegung mitsamt Rollator kommen Plattformlifte oder Senkrechtlifte infrage. Ein Senkrechtlift funktioniert wie ein normaler Aufzug über mehrere Stockwerke. Ein Plattformlift transportiert Ihren Angehörigen mitsamt seiner Gehhilfe über einzelne Stockwerke. Er wird ins Treppenhaus eingebaut und wenn er gerade nicht benutzt wird, ist die Plattform einklappbar.

Ein Beispiel eines altersgerechten Badezimmers

Bedenken Sie auch, dass es Senioren Schwierigkeiten bereitet, die Badewanne oder Dusche sicher zu betreten. Daher empfiehlt sich hier ebenfalls eine Wohnumfeldverbesserung zum altersgerechten Bad. Der Umbau von der Badewanne zur Dusche oder die Integration einer Badewannentür oder Sitzbadewanne reduzieren Barrieren im Alltag Ihres Angehörigen.

Die oben genannten Beispiele zählen zu den wohnumfeldverbessernden Maßnahmen. Dieser werden bei anerkanntem Pflegegrad von der Pflegekasse mit bis zu 4.000 Euro bezuschusst. Für den Zuschuss-Antrag benötigen Sie Kostenvoranschläge. Gerne beraten wir Sie, wie Sie die Zuschüsse erhalten und helfen dabei, einen passenden Anbieter für Ihren Umbau zu finden.

Mit dem Rollator in Bewegung bleiben
Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Monika S.

In ihrer Jugend war Monika S. leidenschaftliche Leichtathletin. Auch jetzt mit 78 Jahren ist Bewegung für sie so wichtig wie nie zuvor, erzählt uns die Rentnerin. Und der Rollator hilft ihr dabei.

Eine Seniorin wartet mit ihrem Rollator auf den Bus.
Wenn Monika S. unterwegs ist, fühlt sie sich frei und sicher. Das war nicht immer so. Der Rollator hat ihr dieses Gefühl zurückgegeben.

Sport war für mich Zeit meines Lebens nicht nur ein Hobby, sondern ein Teil von mir. Ich habe mich immer gerne bewegt, vor allem an der frischen Luft. Aber natürlich macht das Alter auch vor mir keinen Halt. Meine Spaziergänge wurden immer kürzer und so manch einer im Dorf mag sich sicherlich gefragt haben, wieso ich nicht einfach aufgebe und zu Hause bleibe.

Das kam für mich aber überhaupt nicht infrage. Mein Sohn Philip hat sich dann im Internet schlau gemacht. So ist er wohl beim Verband Pflegehilfe gelandet. Als er mir die Idee unterbreitete, einen Rollator anzuschaffen, war ich direkt Feuer und Flamme. Das kam natürlich auch daher, dass die nette Beraterin am Telefon ihm erklärt hatte, dass ich die Kosten gar nicht selbst tragen muss, sondern die Krankenkasse das auf Rezept übernimmt.

Sie hat uns dann noch das passende Sanitätshaus in unserer Nähe empfohlen und dann ging das alles ganz flott. Ich bin jetzt eine Rollator-Dame! Für mich ist es genau das Richtige. Mit meinem Rollator kann ich nun wieder weitere Spaziergänge machen. Er stützt mich und wenn es mir zu anstrengend wird, dann kann ich mich einfach auf den eingebauten Sitz setzen und die Aussicht genießen. Ist das nicht klasse? Am besten gefällt mir, dass ich mich weiterhin fit halte und Bewegung Teil meines Lebens bleiben kann.

Bald steht wieder eine Veränderung an. Wir bauen mein Badezimmer altersgerecht um. Mein Sohn hat nämlich in dem Gespräch noch erfahren, dass wir dafür auch einen Zuschuss bekommen. Ich bekomme jetzt eine Sitzbadewanne mit Tür. Darauf freue ich mich schon. Man unterschätzt doch, wie wackelig es beim Einsteigen in die Wanne manchmal sein kann. Vielen Dank nochmal an die liebe Beraterin für ihr Verständnis und die guten Tipps!

Wir danken Frau Monika S. für den schönen Bericht.

ElektromobilElektromobile

Mobil im Alter: Vollständige Kostenübernahme der Krankenkasse für E-Mobile.

E-Mobil finden
TreppenlifteTreppenlifte

4.000 € Zuschuss für Ihren Sitzlift. Vergleichen Sie jetzt kostenlos die besten Anbieter.

Treppenlift finden
Badewanne zur DuscheAltersgerechtes Bad

Gestalten Sie Ihr Bad neu. Mit 4.000 € Zuschuss für den barrierefreien Badumbau.

Jetzt informieren
24 Stunden Pflege24 Stunden Pflege

Fürsorgliche, kompetente und zuverlässige 24 Stunden Pflege im eigenen Zuhause.

Pflegekraft finden
PflegehilfsmittelPflege­hilfsmittel

Mit Pflegegrad erhalten Sie monatlich Pflegehilfsmittel im Wert von 60 € gratis.

Anbieter finden
Stundenweise SeniorenbetreuungSenioren­betreuung

Liebevolle und zuverlässige Seniorenbetreuung vor Ort - auch stundenweise.

Anbietervergleich
PflegeimmobiliePflege­immobilien

Planbar, unkompliziert & sicher. Ihre Kapitalanlage mit 3 bis 4 Prozent Rendite.

Anbietervergleich
HausnotrufHausnotruf

Sicherheit zu Hause durch den Hausnotruf. Basismodell mit Pflegegrad kostenlos.

Gratis Hausnotruf

Antworten auf die häufigsten Fragen

Eine Seniorin geht mit Rollator in einem herbstlichen Park spazieren.

Die Preise eines Rollators variieren, je nachdem welche Ausstattung gewünscht oder benötigt wird. Einfache Standardrollatoren liegen zwischen 60 – 100 Euro. Sondermodelle können hingegen bis zu 4.000 Euro kosten.

Wenn bei Ihrem Angehörigen eine medizinische Notwendigkeit für einen Rollator besteht, dann zahlt die Krankenkasse. In der Regel wird auf Rezept nur ein einfaches Standardmodell übernommen. Benötigt Ihr Angehöriger aus gesundheitlichen Gründen ein Sondermodell oder weiteres Zubehör, kann dieses ebenfalls von der Krankenkasse übernommen werden, sofern ein Rezept vorliegt. Achten Sie auf eine genaue Begründung im Rezept.

Einen Rollator können Sie in einem Sanitätshaus kaufen. Auch online gibt es zahlreiche Anbieter. Es empfiehlt sich jedoch mit Ihrem Angehörigen vor Ort ein Modell auszuwählen und die Einstellungen dort fachmännisch an Ihren Angehörigen anpassen zu lassen.

Für die Reparatur und Wartung des Rollators ist der Händler zuständig, bei dem Sie den Rollator gekauft haben. In der Regel besteht eine Gewährleistungsgarantie. Es können für Reparaturen und Wartungen aber auch Kosten entstehen. Diese werden meist von der Krankenkasse übernommen, wenn der Rollator durch die Versicherung gestellt wurde.

Es gibt spezielle Modelle, die faltbar sind. Man unterscheidet zwischen Querfaltern und Längsfaltern. Besonders einfach ist das Zusammenklappen des Rollators bei den Längsfaltern, wo meist nur ein Hebel betätigt werden muss. Bei Querfaltern ist dies in der Regel aufwendiger.

Normale Rollatoren sind in der Regel um die 60 Zentimeter breit. Die Breite des Rollators gibt Ihrem Angehörigen die nötige Stabilität. Für Innenräume gibt es allerdings spezielle Rollatoren, die mit Maßen von um die 55 Zentimeter wendiger sind und auch durch schmale Türrahmen passen.

Damit der Rollator keine zusätzliche Sturzgefahr birgt, sollte er optimal auf Ihren Angehörigen eingestellt sein. Auch sollte Ihr Angehöriger vorab testen, ob er die Bremse problemlos betätigen kann. Eine gerade Körperhaltung ist ebenso wichtig.

Wenn Ihr Angehöriger einen Rollator als Unterstützung braucht, können weitere Hilfsmittel sinnvoll sein, um ihm den Alltag zu erleichtern.

  1. Ein Treppenlift lässt Ihren Angehörigen Treppen ohne Kraftaufwand überwinden.
  2. Ein Plattformlift ermöglicht das Erreichen der nächsten Etage mitsamt dem Rollator.
  3. Der Einbau von Rampen vereinfacht die Nutzung des Rollators auch zu Hause.
  4. Ein altersgerechtes Bad mit dem Umbau der Badewanne zur Dusche vermindert das Sturzrisiko im eigenen Zuhause zusätzlich.

Als erstes muss Ihr Arzt ein Rezept ausstellen. Im Anschluss reichen Sie das Rezept bei der Krankenkasse ein. Am besten halten Sie schon davor Rücksprache mit der Krankenkasse Ihres Angehörigen, welche Rollatormodelle tatsächlich von der Kasse gezahlt werden. Oft wird Ihnen dann eine Auswahl vorgegeben. Jede medizinisch notwendige Zusatzausstattung sollte daher unbedingt im Rezept vermerkt sein, sonst tragen Sie die Kosten selbst.

Unsere geschulten Berater informieren Sie kostenlos und unverbindlich zu allen Themen rund um die Pflege zu Hause sowie Mobilität und Selbstständigkeit im Alter. Wir begleiten Sie und Ihren Angehörigen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes und altersgerechtes Leben und stellen auf Wunsch Kontakt zu passenden Anbietern in Ihrer Region her.

Herz und Hand Das sagen unsere Klienten