Testament verfassen
Nachlass regeln mit und ohne Notar

Person schreibt ein handschriftliches Testament

Ein Testament zu verfassen, ist eine wichtige Angelegenheit. Mit einem individuellen, schriftlichen Testament regeln Sie Ihren Nachlass neben der gesetzlichen Erbfolge. Nur so gehen Sie sicher, dass Ihr letzter Wille korrekt durchgesetzt wird und Ihr Erbe denjenigen Menschen zukommt, denen Sie es vermachen möchten.

Hier erfahren Sie alles, was Sie über das Thema Testament wissen müssen. Sie finden heraus, wie Sie ein Testament korrekt verfassen, es hinterlegen oder auch anfechten. Auch erhalten Sie alle Informationen zu den verschiedenen Formen eines Testaments und den Kosten.

Einen kurzen Überblick über das umfangreiche Thema finden Sie in den häufigen Fragen.

So regeln Sie Ihren Nachlass

Sie haben mehrere Möglichkeiten, Ihren Nachlass zu regeln. Ob Sie dafür ein Testament verfassen möchten, bleibt Ihnen überlassen. Entscheiden Sie sich dagegen, greift die gesetzliche Erbfolge. Nach diesem Gesetz erben Ihre engsten Verwandten. In erster Linie sind das Ihre Kinder und Enkelkinder. Dann folgen Ihre Eltern und Geschwister und schließlich Ihre Großeltern sowie Onkel und Tanten als Erben.

Mit einem individuell verfassten Testament bestimmen Sie als Erblasser selbst, wer Ihr Erbe erhält. In Ihrem Testament halten Sie Ihren letzten Willen fest und stellen sicher, dass dieser erfüllt wird. Sie teilen das Erbe nach Ihren Wünschen auf und können auch einzelne Verwandte bis auf einen Pflichtanteil ausschließen.

In Ihrem letzten Willen können Sie auch Erben berücksichtigen, die nicht mit Ihnen verwandt sind, wie gute Freunde oder Ihren Lebenspartner. Natürlich ist es auch möglich, Ihr Erbe einer gemeinnützigen Organisation zu überlassen. Als Erblasser können Sie Ihr Testament ändern oder widerrufen, solange Sie noch testierfähig sind.

Testament aufsetzen

Senioren schreiben ein Testament mit Unterstützung

Es gibt verschiedene Arten, ein Testament aufzusetzen. Einen Überblick über die verschiedenen Formen finden Sie hier. In einem Testament halten Sie fest, was mit Ihrem Erbe nach Ihrem Tod geschieht. Damit Ihr letzter Wille auch sicher erfüllt wird, muss das Testament gültig sein.

Als Erblasser verfassen Sie Ihr Testament handschriftlich in einer lesbaren Schrift. Ein getipptes Testament ist ungültig. Die Überschrift des Dokuments sollte „Testament“ oder „Mein letzter Wille“ lauten. Formulieren Sie den Text so klar und detailliert wie möglich. Alternativ setzen Sie das Testament gemeinsam mit einem Notar auf.

Es dürfen keine Unklarheiten entstehen oder Fragen offen bleiben. Nehmen Sie alle Ihre Besitztümer mit in das Testament auf. Fügen Sie Datum sowie Ort hinzu und versehen Sie das Dokument mit Ihrer Unterschrift.

Testament hinterlegen

Wenn Ihr letzter Wille nicht gefunden wird, bleibt auch das beste Testament nicht mehr als ein Stück Papier. Sorgen Sie also vor und stellen sicher, dass Ihre Erben Ihr Testament garantiert finden können.

Ihr verfasstes Testament können Sie in Ihren persönlichen Unterlagen hinterlegen. Derjenige, der es findet, ist gesetzlich verpflichtet, das Dokument bei Gericht abzuliefern. Es ist natürlich dennoch möglich, dass das Dokument verloren geht oder übersehen wird.

Mit einer amtlichen Verwahrung im Zentralen Testamentsregister sind Sie auf der sicheren Seite. Das Dokument ist dort vor Verlust oder Fälschung geschützt und steht dem Nachlassgericht im Todesfall direkt zur Verfügung. Diese Registrierung ist gegen eine pauschale Gebühr von 75 Euro möglich.

Sonderfall notarielles Testament

Birne

Sie haben ein notarielles Testament errichtet? Dieses Dokument wird von einem Notar beurkundet, an das zuständige Amtsgericht übergeben und automatisch im Zentralen Testamentsregister hinterlegt. Sie sind abgesichert und müssen sich um nichts Weiteres kümmern.

Testament anfechten

Richterhammer: Gesetz zur Anfechtung

Ihre Erben haben die Möglichkeit, Ihr Testament anzufechten. Das ist innerhalb einer Anfechtungsfrist von einem Jahr, nachdem das Testament dem Anfechtungsberechtigen erstmalig vorliegt, möglich. Anfechtungsberechtigt ist jede Person, die von einer erfolgreichen Anfechtung profitieren würde und so zum Beispiel doch noch etwas vom Erbe erhält. Das sind in der Regel im Testament aufgenommene Erb- und Pflichtteilsberechtigte, aber auch übergangene und nicht bedachte Personen.

Voraussetzung ist, dass es einen anerkannten Grund nach § 2077 - §  BGB gibt. Der Anfechtungsberechtigte hat eine Beweispflicht vor Gericht. Folgende Gründe sind denkbar:

  • Beim Erstellen des Testaments waren Sie testierunfähig. Ursache dafür können psychische Krankheiten wie Demenz sein.
  • Das Testament erfüllt die formalen Anforderungen nicht. Vergessen Sie beispielsweise die Unterschrift, kann Ihr Testament angefochten werden.
  • Sie haben Pflichtteilsberechtigte nicht berücksichtigt. Das gilt auch, wenn zum Zeitpunkt des Verfassens Kinder oder Enkelkinder noch nicht geboren waren oder Sie nichts von diesen Verwandten wussten.
  • Während Sie das Testament verfasst haben, wurden Sie bedroht oder unter Druck gesetzt.
  • Ihr Ehepartner und Sie ließen sich vor dem Erbfall scheiden. Das gilt insbesondere beim Berliner Testament.

Fünf Tipps zum Testament-Verfassen

Stellen Sie sicher, dass Ihr Testament gültig ist und nicht angefochten werden kann. Nur so garantieren Sie, dass Ihr letzter Wille auch wirklich erfüllt wird. Hier finden Sie zusammengefasst fünf wichtige Hinweise:

  1. Die richtige Testament-Art: Überlegen Sie sich, welches Testament für Ihre Situation am besten passt. Macht ein gemeinsames Testament Sinn? Machen Sie sich auch klar, ob Sie Ihren letzten Willen notariell oder privat verfassen möchten.
  2. Formvorschriften: Beachten Sie alle Formvorschriften, damit Ihr Testament gültig ist. Verfassen Sie Ihr Testament handschriftlich und versehen Sie es mit Ort und Datum.
  3. Kosten: Entscheiden Sie sich für ein notarielles Testament, fallen Notargebühren an. Die Höhe der Kosten richtet sich nach Ihrem Vermögen und der Art des Testaments.
  4. Hinterlegen: Ihr Testament hinterlegen Sie im Zentralen Testamentsregister. So ist das Testament vor Verlust oder Fälschung geschützt. Das kostet pauschal 75 Euro. Bei einem notariell verfassten Testament kümmert sich der Notar um die Registrierung.
  5. Erbfolge: Ohne ein gültiges Testament oder Erbvertrag greift automatisch die gesetzliche Erbfolge. Machen Sie sich also Gedanken darüber, ob Sie mit der Erbfolge einverstanden sind oder Sie selbst Ihre Erben bestimmen wollen.

Welche Formen des Testaments gibt es?

Sie haben verschiedene Möglichkeiten, Ihr Testament zu verfassen. Je nach Ihrer persönlichen Situation ist eine andere Variante sinnvoll. Informieren Sie sich gründlich, um die beste Form für Sie auszuwählen. In den folgenden Absätzen finden Sie die fünf gängigsten Formen des Testaments im Überblick.

1. Handschriftliches Testament

Ein handschriftliches Testament schreiben

Das handschriftliche oder privatschriftliche Testament ist eine beliebte und häufig gewählte Form. Sie verfassen das Testament handschriftlich und leserlich und versehen es unbedingt mit Ort, Datum und Ihrer Unterschrift. Maschinell erstellte beziehungsweise am Computer getippte Testamente sind ungültig.

Bei der Erstellung sind Sie mindestens 18 Jahre alt. Außerdem müssen Sie testierfähig sein, also im Vollbesitz Ihrer geistigen Fähigkeiten. Durch psychische Krankheiten wie Demenz können diese Fähigkeiten eingeschränkt sein. Das handschriftliche Testament können Sie jederzeit widerrufen oder darin Änderungen vornehmen. Verfassen Sie ein neues Testament, wird das ältere automatisch ungültig.

  • Die Formvorschriften sind unkompliziert und einfach umzusetzen.
  • Sie benötigen keinen Notar und können das Testament trotzdem im Zentralen Testamentsregister hinterlegen.
  • Änderungen nehmen Sie jederzeit vor, ohne großen Aufwand.
  • Bei Unklarheiten wird das Testament ungültig.
  • Es bleibt ein Risiko, dass Ihr Testament verfälscht wird.
  • Hinterlegen Sie Ihr Testament nicht im Testamentsregister, besteht die Gefahr, dass es nicht gefunden wird.

Im Zweifelsfall lieber zum Anwalt!

Birne

Sie können das handschriftliche Testament privat und ohne Notar verfassen. Aufgrund der komplexen Rechtslage ist es trotzdem hilfreich, sich von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen. In Deutschland kostet eine anwaltliche Erstberatung nie mehr als 250 Euro brutto, das ist gesetzlich festgelegt.

2. Notarielles oder öffentliches Testament

Das notarielle Testament verfassen Sie gemeinsam mit einem Notar. Teilen Sie dem Notar Ihren letzten Willen mündlich mit, hält er das schriftlich fest. Alternativ verfassen Sie das Testament selbst und übergeben es anschließend dem Notar. Er prüft das Dokument und bespricht es mit Ihnen. Mit der notariellen Beglaubigung wird das Testament rechtskräftig und er übergibt es in amtliche Verwahrung.

Auch beim notariellen Testament können Sie Änderungen vornehmen, allerdings müssen Sie die Notarkosten dann erneut tragen. Das notarielle Testament ersetzt oft den Erbschein. Ein Erbschein ist erforderlich, damit Ihr Erbe sein Erbrecht beweisen kann.

  • Sie haben eine große Rechtssicherheit.
  • Durch die notarielle Beratung wird die Korrektheit und Gültigkeit gewährleistet.
  • Der Notar berät Sie bei Fragen und Unklarheiten, auch zu steuerlichen Aspekten.
  • Ihnen entstehen Kosten für den Notar.
  • Nehmen Sie Änderungen am Testament vor, müssen Sie erneut Notarkosten zahlen.

3. Berliner Testament

Glückliches Ehepaar

Das gemeinschaftliche Testament ist eine Form des Testaments, die nur von Ehegatten und eingetragenen Lebenspartnern erstellt werden kann. Dabei verfügen Sie gemeinsam über Ihr Erbe und erklären gemeinsam Ihren letzten Willen. Auch das gemeinschaftliche Testament verfassen Sie entweder notariell oder handschriftlich.

Das bekannteste gemeinschaftliche Testament ist das sogenannte Berliner Testament. Bei dieser Form des Testaments setzen Sie sich als Eheleute oder Lebenspartner gegenseitig als Alleinerben ein. Somit erhält der überlebende Ehegatte den gesamten Nachlass. Gleichzeitig benennen Sie einen endgültigen Erben. In der Regel sind das die Kinder oder andere enge Verwandte.

Lassen sich die Ehepartner scheiden, wird das Testament ungültig. Zu Lebzeiten können Sie das Testament jederzeit widerrufen. Den Widerruf müssen Sie notariell beurkunden lassen, auch wenn Sie das Testament privatschriftlich verfasst haben. Nach dem Tod eines Ehegatten sind Änderungen oder ein Widerruf nicht mehr möglich.

  • Eine unkomplizierte Lösung für Ehegatten und Lebenspartner.
  • Sie sichern den Lebensstandard für den hinterbliebenen Partner.
  • Ein gemeinschaftliches Testament können Sie auch nur gemeinsam ändern.
  • Im Ausland wird ein gemeinschaftliches Testament nicht unbedingt anerkannt.

4. Mündliches Nottestament

Schweben Sie in Lebensgefahr, können Sie auch ein mündliches Testament (das sogenannte Drei-Zeugen-Testament) verfassen. Dafür benötigen Sie zwar keinen Notar, es müssen jedoch drei Zeugen anwesend sein. Diese Zeugen dürfen nicht mit Ihnen verwandt oder im Testament berücksichtigt sein. Sie schreiben Ihren letzten Willen mit und beglaubigen ihn unverzüglich durch eine Amtsstelle.

Löst sich Ihre Notsituation, wird das Testament nach drei Monaten ungültig. Sie sollten dann zügig ein neues Testament aufsetzen.

  • Sie benötigen keinen Notar.
  • Befinden Sie sich bereits in Lebensgefahr, regeln Sie trotzdem Ihren letzten Willen.
  • Das Testament ist nur drei Monate gültig.

5. Erbvertrag

Händedruck nach Aufsetzen des Erbvertrags

Der Erbvertrag ist eine Alternative zum Testament. Es handelt sich hierbei um eine vertragliche Regelung als „Verfügung von Todes wegen“. Im Unterschied zum Testament können Sie als Erblasser einen Erbvertrag nicht allein schließen, sondern nur mit einer zweiten Person und notarieller Beurkundung.

Der Erbvertrag ist ein zweiseitiges Rechtsgeschäft und hat damit eine deutlich höhere Bindungswirkung und -verpflichtung als ein Testament. Sie als Erblasser verpflichten sich in einem Erbvertrag, dem Vertragspartner im Todesfall Ihr Vermögen zu hinterlassen.

Anders als bei einem Berliner Testament können Sie auch einen unverheirateten Partner oder eine andere Person wechselseitig als Erbe einsetzen. Mit einem Erbvertrag regeln Sie auch die Nachfolge eines Unternehmens. Grundsätzlich ist für einen Erbvertrag immer die Zustimmung beider Vertragspartner nötig.

Ein Notar muss den Erbvertrag beurkunden. Anders als beim Testament muss der Erblasser nicht nur testierfähig, sondern auch voll geschäftsfähig sein, da es sich um einen rechtskräftigen Vertrag handelt.

  • Stärkere Bindungswirkung als ein Testament.
  • Auch als unverheiratetes Paar setzen Sie sich gegenseitig als Alleinerbe ein.
  • Die Nachfolge eines Unternehmens regeln Sie ebenfalls mit einem Erbvertrag.
  • Es entstehen Notarkosten, da der Erbvertrag notariell beurkundet werden muss.
  • Ein Widerruf ist nur schwer möglich.

Was kostet ein Testament?

Geld gestapelt

Wenden Sie sich zur Beratung an einen Anwalt oder Notar, fallen entsprechende Beratungsgebühren an. Errichten Sie ein notarielles Testament, kommen Notarkosten auf Sie zu.

Die Notargebühren richten sich nach Ihrem Vermögen, genauer gesagt nach dem Geschäftswert. Der Geschäftswert bezeichnet bei einem Testament das Gesamtvermögen abzüglich aller Schulden, die noch zu zahlen sind.

Geschäfts­wertEinzel­testamentGemein­schafts­testament
10.000 €75 €150 €
25.000 €115 €230 €
50.000 €165 €330 €
250.000 €535 €1.070 €
500.000 €935 €1.870 €
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Häufige Fragen

24 Stunden Pflege
  • Sie bestimmen weitestgehend selbst darüber, wem und wie Sie Ihr Erbe vermachen.
  • Damit umgehen Sie die gesetzliche Erbfolge nach dem Erbrecht. Bei der gesetzlichen Erbfolge werden nur Verwandte und der Ehegatte berücksichtigt.
  • Mit einem Testament können Sie dagegen jede Person in Ihrem Erbe berücksichtigen, die Sie möchten.
  • Sie können auch Personen vom Erbe ausschließen, die eigentlich erbberechtigt wären. Allerdings steht ihnen nach wie vor der Pflichtteil zu.
  • Ein Erbvertrag ist, anders als das Testament, ein verbindlicher Vertrag zwischen Ihnen als Erblasser und zukünftigen Erben.
  • Hier können Sie auch Erben bestimmen, die nicht mit Ihnen verheiratet sind.
  • Den Vertrag können Sie nur noch schwer ändern.
  • Ein Erbvertrag ist also dann sinnvoll, wenn Sie verbindliche Vereinbarungen mit einer Person treffen möchten, die nicht abgeändert werden können.
  • Grundsätzlich errichten Sie privat ein handschriftliches Testament oder lassen Ihr Testament notariell beurkunden.
  • Bei einem Berliner Testament setzen sich Ehegatten gegenseitig als Alleinerben ein.
  • Bei akuter Lebensgefahr geben Sie vor mehreren anwesenden Zeugen auch ein mündliches Nottestament ab.
  • Lassen Sie Ihr Testament von einem Notar verfassen und beurkunden, fallen Notargebühren an. Diese richten sich nach Ihrem Vermögen.
  • Wenn Sie sich darüber hinaus von einem Anwalt beraten lassen, fallen ebenfalls Beratungsgebühren an.
  • Schreiben Sie privat ein Testament, ist es kostenlos.
  • Nein, ein Testament können Sie auch ohne Notar schreiben.
  • Ein notarielles Testament bietet den Vorteil der Beratung, die Ihnen hilft, ein individuell passendes Testament zu verfassen. So wird die Gültigkeit und Fehlerfreiheit des Testaments gewährleistet.
  • Allerdings ist das notarielle Testament mit Kosten und mehr Aufwand verbunden.
  • Im Zentralen Testamentsregister lassen Sie Ihr Testament gegen eine Gebühr von 75 Euro registrieren.
  • Dadurch wird gewährleistet, dass Ihr Testament im Erbfall umgehend gefunden und berücksichtigt wird.
  • Haben Sie ein notarielles Testament erstellt, übernimmt der Notar die Registrierung für Sie. Auch Erbverträge werden automatisch dort hinterlegt.
  • Das notarielle Testament bietet durch die Beratung des Notars eine große Sicherheit vor Formfehlern, Fälschungen und Zweifeln.
  • Aber auch jedes andere Testament ist rechtskräftig und verbindlich, wenn Sie beim Schreiben keine Fehler machen.
  • Nutzen Sie ein Muster oder eine Vorlage, passen Sie diese individuell an.