Pflegegrad: Alle Förderungen und Zuschüsse nutzen.

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Pflegegrade - Was Sie wissen müssen

Frau berät Senioren: Einstufung in Pflegegrade

Pflegegrade spiegeln den Umfang der Pflegebedürftigkeit wider. Sie sind die Grundlage für alle Zuschüsse der Pflegekasse. Ein Antrag lohnt sich: Schon bei Pflegegrad 1 hat Ihr Angehöriger Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel und einen Entlastungsbetrag von 125 Euro im Monat.

Der Verband Pflegehilfe beantwortet Ihnen alle Fragen zu der Einstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen.

Sie haben wenig Zeit? Einen Überblick erhalten Sie in den häufigen Fragen.

Die fünf Pflegegrade

Finanzielle Leistungen der Pfelgegrade

Der Pflegegrad entscheidet, ob Ihr Angehöriger Zuschüsse erhält und wie hoch diese sind. Ab Pflegegrad zwei stehen Ihrem Angehörigen das Pflegegeld und die Pflegesachleistungen zu.

  • Seit 2017 ersetzen die Pflegegrade die drei Pflegestufen.
  • Sie orientieren sich am Ausmaß der Alltagsbeeinträchtigungen.
  • Geistige und körperliche Faktoren werden gleichbehandelt.
  • Demenzkranke und deren Angehörige haben einen besseren Zugang zu den Leistungen der Pflegekasse.
  • Je massiver die Einschränkungen sind, desto höher ist die Einstufung und desto höher sind die Zuschüsse.

Das Wichtigste in Kürze

Erfahren Sie in diesem Video alles, was Sie über die fünf Pflegegrade wissen müssen: Wie stellen Sie den Antrag? Wie wird der Anspruch geprüft? Welche Zuschüsse stehen Ihrem Angehörigen anschließend zu?

Pflegebedürftig? – In fünf Schritten zum Pflegegrad

  1. Ihr Angehöriger beantragt einen Pflegegrad bei seiner Pflegekasse. Mit einer Vollmacht können auch Sie als Angehöriger oder gute Bekannte die Beantragung übernehmen.
  2. Vereinbaren Sie einen Termin mit dem zuständigen Gutachter. Dieser prüft den Pflegebedarf und -aufwand. Bei gesetzlich Versicherten ist der Medizinische Dienst der Krankenkassen, bei Privatversicherten der Dienst „Medic Proof“ zuständig.
  3. In einem Pflegetagebuch halten Sie die Dinge fest, die Ihrem Angehörigen schwerfallen und bei denen er Hilfe benötigt. Halten Sie außerdem Arztbriefe und Befunde bereit.
  4. Während der MDK-Prüfung wird der Pflegegrad Ihres Angehörigen festgestellt. Stellen Sie seine alltäglichen Probleme und Hindernisse ehrlich und ausführlich dar. Am besten sind Sie dabei anwesend.
  5. Das Ergebnis der Prüfung bekommen Sie zugeschickt. Anschließend können Sie Leistungen dem Pflegegrad entsprechend beantragen.

Wie beantragt man einen Pflegegrad im Eilverfahren?

  • Aufenthalt im Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitation: Antrag wird bevorzugt bearbeitet.
  • Vorübergehender Pflegegrad wird festgestellt.

MDK-Prüfung zu Hause

Die Beeinträchtigungen Ihres Angehörigen werden in sechs pflegerelevanten Bereichen beurteilt. Der Gutachter bewertet die Selbstständigkeit mit Hilfe eines Fragebogens:

  • Mobilität: Wie selbstständig kann sich Ihr Angehöriger fortbewegen? Ist Treppensteigen möglich? Kann er seine Körperposition halten und verändern?
  • Selbstversorgung: Kann sich Ihr Angehöriger selbst versorgen? Kann er sich selbstständig anziehen? Wie selbstständig kann er essen und trinken?
  • Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: Bestimmen Ängste oder Aggressionen den Alltag? Braucht Ihr Angehöriger Hilfe aufgrund von psychischen Problemen?
  • Kognitive und Kommunikative Fähigkeiten: Kann sich Ihr Angehöriger räumlich und zeitlich orientieren? Versteht er Sachverhalte und kann Entscheidungen treffen? Kann er Gespräche führen und sich mitteilen?
  • Bewältigung von krankheits- und therapiebedingten Belastungen und Anforderungen: Benötigt Ihr Angehöriger Unterstützung im Umgang mit der Krankheit? Benötigt er Hilfe bei Tabletteneinnahme oder bei Verbandswechseln?
  • Gestaltung des Alltagslebens und soziale Kontakte: Kann Ihr Angehöriger seinen Tagesablauf und die Freizeit selbstständig gestalten? Trifft er regelmäßig Freunde und Familie?

Punkteverteilung für die Pflegegrade

Der MDK bewertet die Bereiche des Fragebogens mit Punkten. Für die Gesamtpunktzahl werden alle Punkte gewichtet und zusammengerechnet.

Die Pflegegrade werden auf einer Skala von 0 bis 100 Punkten eingeteilt. Unterhalb der Gesamtpunktzahl von 12,5 wird kein Pflegegrad vergeben.

Schwere der BeeinträchtigungPunkte

Pflegegrad 1

Geringe Beeinträchtigungen12,5 bis 26,5

Pflegegrad 2

Erhebliche Beeinträchtigungen27 bis 47

Pflegegrad 3

Schwere Beeinträchtigungen47,5 bis 69,5

Pflegegrad 4

Schwerste Beeinträchtigungen70 bis 89,5

Pflegegrad 5

Schwerste Beeinträchtigungen mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung90 bis 100

Pflegegrad 5 auch ohne die benötigte Punktzahl erhalten

Für den Pflegegrad 5 gibt es eine Ausnahmeregelung. Erreicht Ihr Angehöriger die Mindestpunktzahl von 90 Punkten nicht, kann er dennoch in den Grad 5 eingestuft werden. Die Voraussetzungen sind:

  • Er benötigt außergewöhnlich viel personelle Hilfe oder eine spezifisch-fachliche Pflege.
  • Das ist der Fall, wenn er die Greif-, Steh- und Gehfähigkeit vollständig verloren hat.
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Häufige Fragen

Dokument: Antrag auf Erteilung eines Pflegegrades
  • Die Pflegegrade spiegeln das Ausmaß Pflegebedürftigkeit wider.
  • Sie sind auf körperliche & geistige Fähigkeiten bezogen.
  • Der Grad steigt mit dem Ausmaß der Einschränkungen.
  • Es gibt fünf Pflegegrade, die nach der Schwere der Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit oder Fähigkeiten unterscheiden.
  • Bei Pflegegrad 5 liegen neben schwersten Beeinträchtigungen der Selbstständigkeit besondere Anforderungen an die pflegerische Versorgung vor (zum Beispiel bei Demenz).
  • Telefonisch oder mit einem formlosen Schreiben direkt bei Ihrer Pflegekasse.
  • Ist Ihr Angehöriger zum Zeitpunkt der Antragsstellung im Krankenhaus oder einer stationären Rehabilitation, wird der Antrag bevorzugt bearbeitet.
  • Innerhalb einer Woche wird ein vorläufiger Pflegegrad festgestellt.
  • Ja. Bereits bei Pflegegrad 1 hat Ihr Angehöriger Anspruch auf finanzielle Unterstützung sowie Zuschüsse für Pflegehilfsmittel.
  • Die Gesetzliche Bearbeitungsfrist des MDK beträgt 25 Arbeitstage.
  • Bei einem Aufenthalt im Krankenhaus oder Rehabilitationseinrichtung dauert das Eilverfahren eine Woche.
  • Sie haben ein Recht auf eine finanzielle Entschädigung: Für jede begonnene Woche der Fristüberschreitung erhält Ihr Angehöriger 70 Euro.
  • Gesetzlich Versicherte: Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) oder unabhängige Gutachter
  • Bei Privatversicherten: „Medic Proof“