Pflegehilfsmittel zum Verbrauch
60 Euro Pauschale monatlich: Antrag & Liste

Verschiedene Pflegehilfsmittel auf einem Tisch

Jeder mit anerkanntem Pflegegrad hat Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Die Pflegekasse übernimmt hierzu eine monatliche Pauschale von bis zu 60 Euro. Die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch können entweder selbst in der Apotheke gekauft werden oder bequem bei einem Onlineanbieter als monatliches Pflegepaket abonniert werden.

Die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind in der häuslichen Pflege unerlässlich, um hygienisch und sicher zu arbeiten. Hierzu zählen Einmal-Mundschutz (Mund-Nasen-Schutz), Desinfektionsmittel für Haut und Flächen, Schutzschürzen, Einmalhandschuhe und Einmallätzchen, Fingerlinge und saugende Bettschutzauflagen. Mit Ausnahme des Desinfektionsmittels sind dies alles Hygieneprodukte zum einmaligen Gebrauch. Im Hilfsmittelverzeichnis finden sich diese Produkte unter der Kategorie "54 - Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel".

Erfahren Sie hier alles zu den folgenden Themen:

In den häufigsten Fragen finden Sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Informationen.

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt: Pflegehilfsmittel

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt

  • Pflegebedürftige erhalten Pflegehilfsmittel im Wert von 60 Euro.
  • Voraussetzung sind eine häusliche Pflege und ein Pflegegrad.
  • Pflegehilfsmittel-Anbieter rechnen direkt mit der Pflegekasse ab.

Corona-Sonderregelung für Pflegehilfsmittel
60 statt 40 € Budget pro Monat

Ein Stapel von Mund-Nasen-Schutze auf einem Marmortisch

Pflegebedürftige unterliegen einem höheren Risiko einer Ansteckung - daher sind Hygieneprodukte in der Pflege gerade zu Zeiten der Corona-Pandemie besonders wichtig. Die monatliche Pauschale wurde auf 60 Euro erhöht. Zuvor betrug sie 40 Euro pro Monat. Damit reagierte das BMG einerseits auf die gestiegenen Preise der Pflegehilfsmittel, andererseits auf den pandemiebedingten größeren Bedarf an Hygieneprodukten.

Wer zuvor bereits Pflegehilfsmittel erhalten hat, muss keinen gesonderten Antrag stellen, um die höhere Pauschale zu erhalten. Anders verhält es sich bei Personen, die den Betrag für Pflegehilfsmittel am Monatsanfang aufs Konto überwiesen bekommen. Hier muss unter Umständen ein Antrag auf Hochstufung der Pauschale bei der Pflegekasse gestellt werden. Überprüfen Sie, ob Sie derzeit 40 oder 60 Euro überwiesen bekommen und setzen Sie sich gegebenenfalls direkt mit Ihrer Pflegekasse in Verbindung.

Von wann bis wann gilt die Sonderregelung?

Erstmalig wurde das mit dem "Zweiten COVID-19-Bevölkerungsschutz-Gesetz" im Mai 2020 erlassen. Mit dem "Gesundheitsversorgungs- und Pflegeverbesserungsgesetz" (GPVG) wurde die Regelung zum ersten Mal verlängert. Mit dem EpiLage-Fortgeltungsgesetz wurde die Erhöhung bis zum 31.12.2021 verlängert. Nach der Pflegereform 2021 soll die Pauschale dauerhaft erhöht werden.

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Was sind zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel?

Ein Ehepaar nimmt die Pflegehilfsmittel-Lieferung an

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind Hygieneprodukte, meist zur Einmalnutzung. Durch Pflegehilfsmittel ist die Einhaltung der Hygiene in der Pflege weitaus einfacher und sicherer. Die meisten Pflegehilfsmittel kommen täglich zum Einsatz. Im Hilfsmittelverzeichnis sind sie unter der Kategorie 54 gelistet. Für die Beantragung ist kein Rezept nötig - ein anerkannter Pflegegrad von 1-5 reicht aus.

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind eine unterstützende Leistung der Pflegekasse. Daher werden sie bis zu einem Maximalbetrag von 60 Euro pro Monat von der Pflegekasse bezahlt. Es gibt weitere Pflegehilfsmittel, zum Beispiel Lagerungshilfen. Sie tragen dazu bei, Beschwerden Ihres Angehörigen zu lindern. Diese müssen allerdings von einem Arzt verschrieben werden. Sie zahlen in diesem Fall eine Rezeptgebühr von 10 Prozent.

Ihr Angehöriger hat Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, wenn er

  1. über einen anerkannten Pflegegrad von 1-5 (Pflegestufe) verfügt.
  2. von mindestens einer privaten Person gepflegt wird.
  3. in einer häuslichen Umgebung wohnt und versorgt wird.
Windel-Icon

Gut zu wissen: Inkontinenzprodukte

Inkontinenzprodukte wie Einlagen, Windeln oder Katheter gehören nicht zu den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch. Die Kosten werden von der Krankenkasse übernommen.

Wer ein ärztliches Rezept für Inkontinenzprodukte hat, leistet lediglich 10 Prozent der Kosten, maximal 10 Euro monatlich, als Eigenleistung. Auch Inkontinenzartikel sind bequem und diskret über Onlinehändler beziehbar.

Video: Das Wichtigste zu Pflegehilfsmitteln

Erfahren Sie in diesem Video, wie Sie kostenlose Pflegehilfsmittel erhalten – kurz und verständlich erklärt. Das Video zeigt in nur 90 Sekunden, welche Pflegehilfsmittel es gibt, wer die Kosten übernimmt und wie Sie Ihre Pflegebox individuell zusammenstellen können.

Welche Pflegehilfsmittel gibt es?

Die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch vor dunklem Hintergrund: Mundschutz, Einmalhandschuhe und Desinfektionsmittel.

Es sind verschiedene Pflegehilfsmittel zum Verbrauch definiert, die Sie zur Unterstützung der häuslichen Pflege erhalten können: Einmalhandschuhe und -lätzchen, Handdesinfektions- und Flächendesinfektionsmittel, Schutzschürzen, Bettschutzeinlagen und Mundschutze. Diese können Sie durch den Zuschuss von 60 Euro finanzieren.

Viele Anbieter bieten außerdem ein Abonnement an, bei dem Sie Pflegehilfsmittel zum Verbrauch jeden Monat kostenlos zugeschickt bekommen. Dieser Service wird meistens Pflegebox oder Pflegepaket genannt. Der Inhalt der Pflegebox kann monatlich angepasst werden, wenn sich der Bedarf ändern sollte. Oft genügt ein kurzer Anruf, um den Inhalt des Pflegepakets zu ändern.

Pflegehilfsmittelliste im Überblick

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind in der Pflege zu Hause unerlässlich. Sie helfen Ihnen, die Pflege Ihres Angehörigen komfortabler und effizienter zu gestalten. Falls Sie diese Pflegehilfsmittel noch nicht zuhause haben, empfehlen wir Ihnen, einen Pflegepaket-Service zu nutzen, um Pflegehilfsmittel gratis zu erhalten. Wir haben die sechs unterschiedlichen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch für Sie in der Übersicht.

Icon Einmalhandschuhe

Einmalhandschuhe sind für einen umfassenden Infektionsschutz unerlässlich. Nicht nur für Ihren eigenen Schutz, sondern auch für Ihren Angehörigen sollten Einmalhandschuhe daher immer verfügbar sein. Besonders im Umgang mit Wunden, zum Beispiel beim Verbandswechsel, sind Einmalhandschuhe unbedingt zu empfehlen.

Icon Mundschutz

Bei einem schwachen Immunsystem können schon kleine Erkältungen zum Problem werden. Hier hilft Ihnen der Mundschutz, der vor Tröpfcheninfektionen bewahrt. Den Mundschutz erhalten Sie in den Pflegehilfsmittelboxen üblicherweise in 50er Packungen. Gerade pandemiebedingt ist die Nachfrage nach diesem Pflegehilfsmittel sehr groß.

Icon Desinfektionsmittel

Das Flächendesinfektionsmittel dient dazu, Arbeits- und Oberflächen zu säubern. Aber auch Handdesinfektionsmittel sehr wichtig für die häusliche Pflege. Achten Sie hier auf ein Rückfettungssystem, sodass Ihre Hände auch bei besonders häufiger Verwendung nicht austrocknen.

Icon Schutzschürze

Schutzschürzen sind leicht anzulegen und schützen Sie durch das flüssigkeitsabweisende Material vor einer Verschmutzung Ihrer Kleidung. Dies ist vor allem hilfreich, wenn Sie Ihrem Angehörigen beim Essen unterstützen oder ihn waschen. Die Schutzschürzen sind zum Einmalgebrauch bestimmt.

Icon Bettschutzauflagen

Bettschutzeinlagen zum Einmalgebrauch helfen in der häuslichen Pflege. Sie erleichtern Ihnen, die Menge an Wäsche zu reduzieren und sparen Ihnen so nicht nur wertvolle Zeit, sondern auch Geld. Die saugenden Schutzauflagen werden einfach über dem Laken auf das Bett gelegt.

Wie funktioniert die Abrechnung?

Das Paket mit den kostenlosen Pflegehilfsmitteln wird bequem nach Hause geliefert.

Wird Ihr Antrag genehmigt, erstattet Ihre Pflegekasse jeden Monat bis zu 60 Euro Ihrer Ausgaben für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Kaufen Sie die Pflegehilfsmittel selbst, gehen Sie in Vorleistung. Dann müssen Sie den Antrag auf Kostenerstattung und die Belege bei Ihrer Pflegekasse einreichen, um Ihr Geld erstattet zu bekommen. Beachten Sie: Viele Kassen fordern hier die Originale der Quittungen.

Einfacher ist es, die Artikel bei einem Pflegehilfsmittel-Service kostenlos online zu bestellen. In diesem Fall rechnet der Anbieter direkt mit der Pflegekasse ab. Wenn Sie auf diesem Weg Pflegehilfsmittel bestellen, entstehen für Sie keine Kosten und Sie haben weniger Aufwand. Wir helfen Ihnen gerne kostenlos dabei, einen Anbieter in Ihrer Region zu finden, um den Vorgang für Sie so unkompliziert wie möglich zu machen.

Wenn Sie drei Monate lang Ihre Quittungen vollständig bei Ihrer Pflegekasse einreichen, bieten manche Kassen auch an, Ihnen den Betrag direkt auf das Konto zu überweisen. Allerdings müssen Sie sich dann selbstständig um die Beschaffung der Pflegehilfsmittel in Apotheken oder Drogerien kümmern. Ein kostenloses Abonnement einer Pflegehilfsmittelbox ist die beliebteste Variante, da Sie für Pflegebedürftige und Angehörige so gut wie keinen Aufwand bedeutet.

gluehbirne

Gut zu wissen: Pflegedienste & -heime

Wird Ihr Angehöriger dauerhaft stationär in einem Pflegeheim gepflegt, übernimmt das Pflegeheim die Beschaffung der benötigten Pflegehilfsmittel.

Wenn Ihr Angehöriger ambulant zu Hause gepflegt und zusätzlich von einem Pflegedienst versorgt wird, ist der Pflegedienst verpflichtet, seine eigenen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch mitzubringen.

Pflegehilfsmittel beantragen

Die Seniorin und die Pflegekraft tragen einen Mundschutz

Bei einem Pflegebox-Abo müssen Sie keinen Antrag stellen: Der Pflegehilfsmittel-Anbieter übernimmt den Antrag für Sie. Wenn Sie sich dazu entscheiden, die Pflegehilfsmittel selbst in der Apotheke oder der Drogerie zu kaufen, stellen Sie einen Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Pflegekasse. Falls der MDK bereits vor Ort war und Ihnen bestimmte Pflegehilfsmittel empfohlen hat, geben Sie das direkt im Antrag an.

Die einzige Voraussetzung für den Pflegehilfsmittel-Antrag ist ein anerkannter Pflegegrad. Die Höhe des Pflegegrads ist nicht entscheidend, da allen Pflegebedürftigen die gleiche monatliche Pauschale für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel zusteht. Sie haben grundsätzlich zwei Optionen, Pflegehilfsmittel zu erhalten: Ein kostenloses Pflegebox-Abo oder der eigenständige Kauf mit nachträglicher Kostenerstattung.

1. Abonnement bei einem Online-Anbieter

Entscheiden Sie sich für die Option, eine Pflegebox zu bestellen, ist der Prozess besonders schnell und einfach. Nachdem Sie einen Anbieter gewählt haben, stellen Sie sich die gewünschten Pflegehilfsmittel online zusammen oder wählen eine bereits zusammengestellte Box. Der Anbieter kümmert sich um die schnelle Genehmigung der Kostenübernahme und rechnet direkt mit der Pflegekasse ab.

Dann erhalten Sie Ihre gewünschten Pflegehilfsmittel monatlich kostenlos zugeschickt. So ist auch während der Pandemie eine kontaktlose Versorgung mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch sichergestellt. Den Inhalt der Pflegehilfsmittelbox können Sie jederzeit kostenfrei ändern. Viele Anbieter haben hierfür ein einfaches Online-Formular, alternativ können Änderungen aber auch telefonisch erledigt werden.

  • Kontaktlose Lieferung
  • minimaler Eigenaufwand
  • Inhalt jederzeit änderbar
  • Automatische Versorgung

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    2. Nachträgliche Kostenerstattung

    Alternativ können Sie die Pflegehilfsmittel selbst kaufen, zum Beispiel in der Apotheke oder in der Drogerie. Sammeln Sie die Rechnungen und reichen Sie diese bei Ihrer Pflegekasse ein. Wenn Sie die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel in der Apotheke oder im Fachhandel kaufen, lassen Sie im besten Fall Ihren Namen auf der Rechnung vermerken.

    Der Eigenaufwand ist relativ hoch, gerade wenn benötigte Produkte in einem Laden nicht vorrätig sind. Mitunter müssen Sie dann mehrere Geschäfte besuchen. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie empfiehlt sich ein Online-Abo, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Bis Sie die Kosten von der Pflegekasse zurückerstattet bekommen, gehen Sie bei dieser Pflegehilfsmittel-Versorgung in Vorkasse.

    • Mehr Auswahl an Herstellern
    • Beratung im Fachhandel möglich
    • Hoher Eigenaufwand
    • Keine automatische Versorgung

      Fazit: Das beliebteste Modell des kostenlosen Pflegehilfsmittel-Abonnements überzeugt durch minimalen Eigenaufwand, höchsten Qualitätsstandards und einer individuell anpassbaren, monatlichen Versorgung durch Pflegehilfsmittel.
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    gluehbirne

    Gut zu wissen: Pflegehilfsmittelverzeichnis

    Nicht verwechseln: Ein gesondertes Pflegehilfsmittel­verzeichnis gibt es an sich nicht. Pflegehilfsmittel zum Verbrauch werden im Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen unter der Kategorie 54 gelistet. Ein Rezept ist bei vorhandenem Pflegegrad nicht nötig.

    Was sind die Vor- & Nachteile?

    Wir haben die Vor- & Nachteile der kostenlosen Pflegehilfsmittel für Sie in dieser Übersicht zusammengefasst:

    • Die Versorgung ist unkompliziert, denn der Dienstleister kümmert sich um den Antrag, die Lieferung und die Abrechnung.
    • Für Sie entstehen keine Kosten: Mit anerkanntem Pflegegrad steht Ihnen ein monatliches Budget von 60 Euro zur Verfügung.
    • Sie wählen zwischen einer zusammengestellten Pflegebox oder selbst ausgewählten Pflegehilfsmitteln.
    • Der Anbieter liefert die kostenlosen Pflegehilfsmittel zum Verbrauch jeden Monat bequem zu Ihnen nach Hause.
    • Über einen Online-Anbieter ist eine kontaktlose Versorgung auch während der Corona-Pandemie gesichert.
    • Wenn Sie die Pflegehilfsmittel selbst im Handel kaufen, gehen Sie in Vorkasse und müssen die Rechnungen einreichen.

    Welche weiteren Hilfsmittel gibt es?

    Seniorin mit Hausnotruf

    Neben den Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch finden sich in den anderen Produktgruppen weitere Artikel im Hilfsmittelverzeichnis: Nämlich solche, die der einmaligen Anschaffung bedürfen, wie beispielsweise der Hausnotruf. Wenn Sie Ihren Angehörigen zuhause pflegen, sind diese Hilfsmittel eine gute Ergänzung. Die Hilfsmittel dieser Gruppen sind mit höheren Kosten verbunden.

    Technische Hilfsmittel für die Pflege werden nur teilweise von den Krankenkassen bezahlt. Um einen Antrag auf Hilfsmittel der anderen Gruppen im Hilfsmittelverzeichnis zu stellen, benötigt Ihr Angehöriger eine Verschreibung seines Arztes. So stellen die Krankenkassen sicher, dass eine Anschaffung dieser Hilfsmittel für eine vorübergehende Krankenpflege notwendig ist. Wenn die Krankenkasse Ihren Antrag genehmigt, zahlen Sie lediglich die gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent.

    4.000 Euro Zuschuss zur Wohnumfeldverbesserung

    Seniorin mit Blumenstrauß auf Treppenlift

    Personen mit anerkanntem Pflegegrad von 1-5 (beziehungsweise Pflegestufe) haben die Möglichkeit, einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für den pflegegerechten Umbau zu erhalten. Die finanzielle Förderung wird als Wohnumfeldverbesserung bezeichnet. Voraussetzung ist auch hier, dass die Pflege im häuslichen Umfeld stattfindet. Für den Antrag benötigen Sie Kostenvoranschläge.

    Mit diesem Zuschuss finanzieren Sie beispielweise einen altersgerechten Badumbau oder den Einbau von Liften, die das Überwinden von Treppen und Stufen wieder sicher möglich machen. Die Kosten für einen Treppenlift beginnen bei etwa 3.800 Euro. Für kurvige Treppen sind die Preise höher. Ein Anbietervergleich hilft, den besten Preis zu finden. Die Kostenvoranschläge reichen Sie anschließend direkt mit dem Antrag bei der Pflegekasse ein. Der Einbau einer Badewannentür ist bereits ab 1.200 Euro möglich.

    Kostenlose Broschüre: Hilfsmittel für zu Hause

    Pflegebroschüre

    • Alles über Zuschüsse & Förderungen
    • Praktische Checklisten und Tipps
    • Die Vor- und Nachteile im Überblick
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    PflegehilfsmittelPflege­hilfsmittel

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    Das Pflegehilfsmittel-Paket wird kostenlos geliefert.

    Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind Hygieneprodukte, die vorwiegend zum Einmalgebrauch bestimmt sind. Hierzu zählen Einmalhandschuhe und -lätzchen, Handdesinfektions- und Flächendesinfektionsmittel, Schutzschürzen, Bettschutzeinlagen und Mundschutze.

    Um Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zu erhalten, ist ein anerkannter Pflegegrad nötig. Die Pflege muss außerdem von mindestens einer privaten Person (zum Beispiel einem Pflegenden Angehörigen) in einer häuslichen Umgebung stattfinden.

    Seit dem 01.04.2020 haben Pflegebedürftige monatlich Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von 60 Euro pro Monat (statt zuvor 40 Euro). Die Regelung gilt bis zu 31.12.2021. Wenn Sie die Pflegehilfsmittel zum Verbrauch in der Apotheke kaufen, greift die gleiche Regelung. Reichen Sie die Rechnung wie gewohnt bei der Pflegekasse ein.

    Den Antrag stellen Sie direkt bei der Pflegekasse. Wenn Sie die Pflegehilfsmittel über einen Online-Anbieter im kostenlosen Abonnement beziehen, übernimmt der Anbieter den Antrag für Sie.

    Die Kosten werden bis zu einem Maximalbetrag von 60 Euro pro Monat von der Pflegekasse übernommen. Alle Kosten darüber hinaus müssen Sie selbst tragen.

    Wenn Sie die Pflegehilfsmittel selbst einkaufen, gehen Sie in Vorkasse und reichen die Rechnungen bei der Pflegekasse ein. Entscheiden Sie sich für eine bequeme Lieferung, rechnet der Anbieter direkt mit der Pflegekasse ab.

    Sie erhalten Pflegehilfsmittel in Drogerien, Sanitätshäusern oder Apotheken. Wesentlich einfacher ist es, die Pflegehilfsmittel von einem Online-Dienstleister automatisch jeden Monat liefern zu lassen. Dort stellen Sie sich die gewünschten Produkte individuell zusammen.

    Pflegehilfsmittel sind zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel: Meist sind es Hygieneprodukte zum Einmalgebrauch, wie zum Beispiel Mundschutze oder Einmalhandschuhe. Die Kosten werden von der Pflegekasse übernommen.

    Technische Hilfsmittel sind beispielsweise Rollstühle, Patientenlifter oder Lagerungshilfen. Sie werden auch leihweise gegeben. Für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse benötigen Sie ein Rezept vom Arzt, das Hilfsmittel muss außerdem im Hilfsmittelverzeichnis gelistet sein.

    Ein Pflegeheim muss Pflegehilfsmittel zum Verbrauch, wie zum Beispiel Desinfektionsmittel, für alle Bewohner zur Verfügung stellen. Das Personal kümmert sich in diesem Fall um die Versorgung.

    Wenn Sie von einem ambulanten Pflegedienst unterstützt werden, bringt dieser zur Versorgung Ihres Angehörigen eigene Pflegehilfsmittel zum Verbrauch mit. Sie müssen dem Pflegedienst keine Pflegehilfsmittel zur Verfügung stellen.

    Die Vorteile eines Online-Anbieters für Pflegehilfsmittel sind vielseitig. Für Sie entstehen keine Kosten, Sie können den Inhalt der Pflegebox jederzeit ändern und erhalten die Hygieneprodukte monatlich nach Hause geliefert.

    Wir helfen Ihnen kostenlos dabei, den passenden Anbieter für Ihre Pflegehilfsmittel zu finden und senden Ihnen gerne verschiedene Anbieter zum Vergleich zu. Wir beraten Sie außerdem zu anderen Zuschuss-Möglichkeiten für die Pflege.

    Herz und Hand Das sagen unsere Klienten