Toilettensitzerhöhungen

Alles über Toilettensitzerhöhungen

Für viele mobilitätseingeschränkte Menschen sind Toilettensitzerhöhungen eine große Hilfestellung im Alltag und erleichtern den Toilettengang. Grund dafür ist, dass Senioren das Hinsetzen und Aufstehen oft zunehmend schwerfällt oder mit Schmerzen verbunden ist. Der Gleichgewichtssinn ist dafür stark gefordert, Arme und Beine müssen einen gewissen Kraftaufwand leisten.

Der Toilettenaufsatz für Senioren erhöht die Sitzfläche für Ihren Angehörigen durch einen Aufsatz. So sorgt die Sitzerhöhung für mehr Komfort und Selbstständigkeit. Auch die Sturzgefahr im Badezimmer wird verringert. Die Nutzung einer Toilettensitzerhöhung lässt sich einfach umsetzen. Gleichzeitig ist sie ein wichtiger Schritt, wenn Sie das täglich so regelmäßig genutzte Bad Ihres Angehörigen altersgerecht gestalten möchten.

Erfahren Sie im Folgenden alles zum Thema Toilettensitzerhöhungen:

In den häufigsten Fragen finden Sie die wichtigsten Informationen.

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt: Toilettensitzerhöhungen

  • Toilettenaufsätze für Senioren erhöhen die Sitzfläche.
  • Sie vereinfachen das Hinsetzen und Aufstehen.
  • Toilettensitzerhöhungen sind bereits ab 25 Euro erhältlich.

Was sind Toilettensitzerhöhungen?

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Eine Toilettensitzerhöhung ist ein Hilfsmittel für das Badezimmer, das auf der normalen Toilette angebracht wird. Durch den Toilettenaufsatz wird die Sitzfläche erhöht, sodass Hinsetzen und Aufstehen für bewegungseingeschränkte und ältere Menschen einfacher werden. Die Sitzhöhe wirkt sich schonend auf die Gelenke aus und die Bewegung erfordert einen geringeren Kraftaufwand.

Für die Montage ersetzen WC-Sitzerhöhungen oft die vorhandene Toilettenbrille und werden auf dem Becken angebracht. Grundsätzlich wird der Toilettensitz fest installiert, sodass er nicht verrutscht. Auch um die Tragkraft müssen Sie sich keine Gedanken machen, die je nach Modell bis zu 200 Kilogramm beträgt. Achten Sie dafür auf die Angaben des Herstellers. Die Reinigung ist wie bei einer herkömmlichen Toilette unkompliziert.

Für wen eignen sich Toilettensitzerhöhungen?

Toiletten-Sitzerhöhungen eignen sich für Menschen, die in Ihrer Bewegung eingeschränkt sind und dadurch Schwierigkeiten haben, eine normale Toilette zu benutzen. Aufgrund der in der Regel niedrigeren Sitzfläche erfordert das Hinsetzen und Aufstehen einen größeren Kraftaufwand. Da die Mobilität mit fortschreitendem Alter abnimmt, sind Toilettensitzerhöhungen generell für viele Senioren hilfreich. Dies gilt auch bei Kreislaufproblemen und Schwindel.

Gerade ältere Menschen nutzen die WC-Erhöhung oft präventiv, um ihre Gelenke zu schonen und um akuten Schmerzen vorzubeugen. Das Hilfsmittel kann aber auch vorübergehend zum Einsatz kommen. Dies kann zum Beispiel nach einer Hüft-Operation sein, durch die Ihr Angehöriger für einen gewissen Zeitraum stark bewegungseingeschränkt ist. Auch Menschen, die Probleme mit Wirbelsäule, Beinen und Knien haben, ziehen einen Vorteil aus der Erhöhung.

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Welche Toilettensitzerhöhungen gibt es?

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WC-Sitzerhöhungen sind eine schnell montierte und effektive Lösung, um das Hinsetzen und Aufstehen auf die Toilette zu erleichtern. Grundsätzlich gibt es eine große Zahl an verschiedenen Modellen mit diversen Ausstattungen, die je nach körperlicher Einschränkung Ihres Angehörigen sowie gewünschtem Komfort ausgesucht werden. In der Regel passen die genormten Modelle auf alle gängigen Toiletten.

Bezüglich Ausstattung, Material und Höhe gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Für die Höhe gilt, dass Ihr Angehöriger beim Sitzen immer Bodenkontakt haben sollte. Wie hoch genau die Sitzerhöhung sein sollte, hängt von Körpergröße und Beweglichkeit ab. Überlegen Sie vorab auch, ob andere Personen den Toilettenaufsatz für Senioren nutzen. Auf welche weiteren Kriterien Sie bei der Auswahl achten sollten, zeigen wir Ihnen im Folgenden auf.

WC-Sitzerhöhungen mit Armlehnen bieten zusätzlichen Komfort und Sicherheit. Beim Aufstehen und Hinsetzen kann Ihr Angehöriger sich gut darauf abstützen. Je nach Modell sind die Armlehnen entweder fest installiert oder klappbar. Letztere sind besonders platzsparend und eignen sich daher ebenfalls für kleinere Bäder. Auch gepolsterte Armlehnen sind erhältlich.

Für erhöhte Toilettensitze gibt es Modelle mit und ohne Deckel. Bei der Entscheidung kommt es ganz darauf an, wie lange und von wem die WC-Sitzerhöhung genutzt wird. Fragen Sie dafür am besten direkt Ihren Angehörigen, welche Ausstattung er bevorzugt. Teilweise ist ein Modell auch in beiden Varianten verfügbar.

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Toilettenaufsätze für Senioren verfügen häufig über einen Hygieneausschnitt. Dabei handelt es sich um eine oder zwei Vertiefungen vorne und hinten am Toilettensitz, die die Intimpflege erleichtern. Die Größe der Öffnungen an den Aufsätzen variiert zwischen den verschiedenen Modellen.

Toilettensitzerhöhungen bestehen in der Regel aus stabilem Kunststoff, der leicht zu reinigen ist. Um die Sicherheit bei der Nutzung zu erhöhen, verfügen einige Modelle zusätzlich über eine rutschfeste Oberfläche. Weiterhin sind auch Modelle aus Weichschaum erhältlich, die sich beispielsweise bei Problemen mit Dekubitus anbieten.

Je nach Modell sind WC-Sitzerhöhungen bis zu 16 cm hoch. Höhenverstellbare Modelle ermöglichen daher die individuelle Anpassung des Sitzniveaus. Dies bietet sich besonders an, wenn mehrere Personen die Toiletten-Sitzerhöhung nutzen. Da die passenden Maße nicht immer einschätzbar ist, kann es sich lohnen, verschiedene Höhen auszuprobieren.

Die meisten Toilettensitzerhöhungen verfügen über eine Belastbarkeit von bis zu 120 Kilogramm. Es gibt aber auch stabiler gebaute Modelle mit einer deutlich höheren Tragfähigkeit von bis zu 200 Kilogramm. Achten Sie hier immer auf die Angaben des Herstellers, damit Sie das richtige Modell für Ihren Angehörigen aussuchen.

Die Montage von Toilettensitzerhöhungen

Toilettensitzerhöhungen werden in der Regel schnell und einfach am WC montiert. Oft können Sie den Sitz eigenständig anbringen. Teilweise erfolgt auch eine Einweisung durch den Anbieter. Wenn die Toilettensitzerhöhung ein Aufsatz ist, wird sie über dem eigentlichen Sitz angebracht. Alternativ wird der vorhandene Toilettensitz durch die Sitzerhöhung vollständig ersetzt.

Für die Montage gibt es je nach Modell verschiedene Möglichkeiten, die von Preis und Qualität des Hilfsmittels abhängen. Es gibt Varianten, die aufgesetzt und mit Klammern festgeklemmt werden. Andere werden eingehakt oder mit Halterungen verschraubt. Es gibt auch Kombinationen aus verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten. Achten Sie stets darauf, dass die Sitzerhöhung zur Sicherheit Ihres Angehörigen gut befestigt ist und nicht verrutschen kann.

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Gut zu wissen: Treppenlift-Zuschüsse

Für bewegungseingeschränkte Menschen werden Treppen oft zur Gefahrenstelle. Ein Treppenlift schafft da Abhilfe, um Stufen sicher und komfortabel zu überwinden. Mit Pflegegrad stehen Ihrem Angehörigen bis zu 4.000 Euro Zuschuss von der Pflegekasse zu. Diese können für eine Wohnumfeldverbesserung, wie beispielsweise einen Treppenlift, genutzt werden.

Was kosten WC-Sitzerhöhungen?

Bei Toilettensitzerhöhungen ist die Preisspanne relativ groß. Die jeweiligen Kosten richten sich dabei nach Material, Höhe und Ausstattung des Modells. Günstige Varianten erhalten Sie ab 25 Euro. Höherpreisige Modelle verfügen oft über eine bessere Ausstattung wie Armlehnen und kosten bis zu 300 Euro. Sie können einen Toilettenaufsatz für Senioren bei einem Onlinehändler oder vor Ort in einem Sanitätshaus kaufen.

Finanzierung durch die Kranken- und Pflegekasse

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Einige Modelle sind im Hilfsmittelverzeichnis gelistet, sodass gesetzlich Versicherte eine Kostenübernahme bei der Kranken- oder Pflegekasse beantragen können. Ein Antrag bei der Krankenkasse ist nur mit ärztlicher Verordnung möglich. Mit Pflegegrad können Sie sich direkt an die zuständige Pflegekasse wenden. Bei einer Kostenübernahme trägt Ihr Angehöriger lediglich die gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent, aber maximal 10 Euro bei der Krankenkasse und 25 Euro bei der Pflegekasse.

Voraussetzung für den Antrag bei der Pflegekasse ist, dass die Pflege Ihres Angehörigen häuslich stattfindet und die Nutzung des Hilfsmittels den Pflegealltag erleichtert. Eine Empfehlung für das Hilfsmittel kann bereits bei Antragstellung durch den MDK ausgesprochen werden. Sollte der Bedarf später aufkommen, ist der Antrag aber auch nachträglich möglich. Für privat Versicherte hängt die Kostenübernahme von dem jeweiligen Tarif mit der Krankenkasse ab.

Bei zusätzlichen Beschwerden Ihres Angehörigen, Verschleiß oder Defekten kann ein neues Rezept ausgestellt werden, das eine Anpassung des Hilfsmittels verordnet. Wie der Ablauf aussieht, zeigen wir Ihnen im Folgenden. Das genaue Prozedere kann jedoch zwischen den Kassen variieren. Daher ist es immer empfehlenswert, sich frühzeitig bei der zuständigen Krankenkasse zu informieren.

  1. Informieren Sie sich bei einem Fachhändler, welche Modelle für Ihren Angehörigen geeignet wären.
  2. Sprechen Sie mit dem zuständigen Arzt und lassen Sie sich ein Rezept ausstellen. Hier gilt: Je genauer Modell und Ausstattung verordnet werden, desto besser. Auch für die Pflegekasse ist ein Rezept empfehlenswert.
  3. Stellen Sie den Antrag für die Kostenübernahme der Toilettensitzerhöhung bei der zuständigen Kasse. Eventuell findet eine Prüfung durch den MDK statt oder ein Kostenvoranschlag wird gefordert.
  4. Bei Bewilligung des Hilfsmittels bestellen Sie die WC-Sitzerhöhung bei einem Fachhändler, der Vertragspartner der zuständigen Kasse ist.
  5. Ihr Angehöriger erhält die Toilettensitzerhöhung und entrichtet die gesetzliche Zuzahlung an den Anbieter. Bei Bedarf wird er vom Fachhändler in die richtige Nutzung eingewiesen.

Weitere Hilfsmittel für das Badezimmer

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Oftmals ist der Toilettengang für Senioren nicht die einzige Stolperfalle im Badezimmer und die Unfallgefahr beispielsweise durch nasse Fliesen ist nicht zu unterschätzen. Da das Badezimmer tagtäglich genutzt wird, sollte es ein Ort sein, an dem Ihr Angehöriger sich wohl und sicher fühlt. Daher gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Bad altersgerecht umzugestalten.

Für mehr Sicherheit kann eine Badewanne in eine ebenerdige Dusche umgebaut werden. Wenn Ihr Angehöriger die Wanne behalten möchte, bietet sich der Einbau einer Badewannentür an, die über einen deutlich niedrigeren Einstieg verfügt. Eine Badsanierung empfiehlt sich, wenn mehrere Bereiche des Badezimmers altersgerecht umgebaut werden. So werden beispielsweise auch Haltegriffe angebracht oder das Waschbecken angepasst.

Wenn Ihr Angehöriger einen Pflegegrad hat und häuslich gepflegt wird, steht ihm für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen ein Zuschuss von bis zu 4.000 Euro von der Pflegekasse zu. Dieser gilt auch für Umbaumaßnahmen im Badezimmer. Der Antrag muss vor Durchführung der Umbauten mitsamt Kostenvoranschlägen gestellt werden. Wie der Weg zum Zuschuss aussieht, zeigt die folgende Übersicht:

  1. Holen Sie für den gewünschten Umbau verschiedene Kostenvoranschläge bei Anbietern ein. Wie viele Sie bei der zuständigen Pflegekasse einreichen müssen, kann je nach Kasse variieren.
  2. Stellen Sie den Antrag auf den Zuschuss für eine Wohnumfeldverbesserung bei der Pflegekasse Ihres Angehörigen. Reichen Sie die Kostenvoranschläge ein und schicken Sie auch Bilder des Bads im aktuellen Zustand mit.
  3. Sobald Sie die Genehmigung durch die Kasse erhalten haben, können Sie den Anbieter mit dem Umbau beauftragen.
  4. Die Fachfirma macht einen Termin mit Ihnen aus und das Bad wird nach den Wünschen Ihres Angehörigen umgebaut.
  5. Reichen Sie nach Abschluss die Rechnung des Anbieters bei der Pflegekasse ein. Danach erhalten Sie den Zuschuss.
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Gut zu wissen: Zuschüsse ohne Pflegegrad

Eine weitere Möglichkeit, Zuschüsse für einen altersgerechten Umbau zu erhalten, ist die KfW-Förderung. Hier werden unabhängig vom Alter Veränderungen im Wohnumfeld, die dem Abbau von Barrieren dienen, mit bis zu 6.250 Euro bezuschusst. Dazu zählt auch ein altersgerechter Badumbau.

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Antworten auf die häufigsten Fragen

Senioren mit verschiedenen Hilfsmitteln sind spazieren und glücklich über ihre Toilettensitzerhöhungen.

Toilettensitzerhöhungen sind Hilfsmittel für das Badezimmer, die die Sitzfläche der Toilette erhöhen. Sie werden auf der vorhandenen Toilette angebracht und erleichtern so das Aufstehen und Hinsetzen für Ihren Angehörigen.

WC-Sitzerhöhungen eignen sich für ältere sowie mobilitätseingeschränkte Menschen, die Schwierigkeiten oder Schmerzen beim Hinsetzen und Aufstehen haben. Durch die Erhöhung vermindert sich der Kraftaufwand und ist auch bei Gleichgewichtsproblemen hilfreich.

Es gibt eine große Zahl an verschiedenen Modellen und Ausstattungen. Dazu zählen Armlehnen, Toilettendeckel und Hygieneausschnitt. Ihr Angehöriger hat auch bezüglich Material, Höhe und Belastbarkeit verschiedene Optionen.

Die genaue Montage variiert je nach Modell der Toiletten-Sitzerhöhung, kann aber in der Regel selbstständig durchgeführt werden. Es gibt Modelle, die auf das WC aufgesetzt und mithilfe von Klammern festgemacht werden. Alternativ werden andere eingehakt oder durch Halterungen verschraubt.

Toilettensitzerhöhungen sind in der Regel aus stabilem Kunststoff gefertigt, da das Material leicht zu reinigen ist. Optional haben manche Modelle zusätzlich eine rutschfeste Oberfläche. Es gibt aber auch Modelle aus Weichschaum.

Günstige Modelle sind bereits ab 25 Euro erhältlich. Da der Preis je nach Material, Höhe und Ausstattung schwankt, gibt es auch teurere Modelle für bis zu 300 Euro.

Da einige Modelle als technische Hilfsmittel gelistet sind, können Sie eine Kostenübernahme bei der Krankenkasse beantragen. Liegt bei Ihrem Angehörigen ein Pflegegrad vor, können Sie sich auch an die Pflegekasse wenden.

Für eine Kostenübernahme durch die Krankenkasse benötigt Ihr Angehöriger ein ärztliches Rezept. Dieses kann der Hausarzt oder ein anderer zuständiger Arzt verschreiben.

Toilettensitzerhöhungen sind bei vielen lokalen Sanitätshäusern erhältlich. Sie können sie aber auch bequem bei Anbietern online bestellen. Informieren Sie sich vorab nach Vertragspartner, wenn Sie die Kostenübernahme bei einer Kasse beantragen.

Die meisten Modelle sind recht stabil und in der Regel bis zu 120 Kilogramm belastbar. Es gibt aber auch Modelle, die über eine deutlich höhere Belastbarkeit verfügen.

Um das Badezimmer altersgerecht umzugestalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten und Hilfsmittel. Eine Badewanne lässt sich in eine ebenerdige Dusche umbauen. Für einen niedrigeren Einstieg kann aber auch in die vorhandene Wanne eine Badewannentür eingelassen werden. Auch eine Sitzbadewanne kann eine Alternative sein. Zusätzlich bieten Haltegriffe an den Wänden Stabilität und Sicherheit. Mit einer Badsanierung lassen sich verschiedene Maßnahmen zusammen umsetzen.

Der Verbund Pflegehilfe berät mit über 130 geschulten Mitarbeitern rund um das Thema Pflege. Dafür informieren wir Sie gerne über Umbaumöglichkeiten, Zuschüsse und Förderungen. Bei Bedarf vermitteln wir Ihnen kostenfrei und unverbindlich Anbieter, damit Ihr Angehöriger bestmöglich versorgt wird.

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