Pflegeeinrichtungen

Pflegeeinrichtungen

Sie suchen eine Unterkunft für Ihren Angehörigen, weil die Gesundheit oder Mobilität ein selbstständiges Leben im eigenen Haus nicht mehr zulässt? Für eine dauerhafte oder kurzzeitige Pflege in einer entsprechenden Pflegeeinrichtung gibt es zahlreiche Gründe. Im Folgenden bekommen Sie einen Überblick über alle Möglichkeiten der stationären Pflege. Neben der dauerhaften Unterbringung in einem Pflegeheim oder einer Seniorenresidenz haben Sie außerdem, sofern es sich nur um eine leichte Pflegebedürftigkeit handelt, die Option Betreutes Wohnen zur Auswahl. Für eine temporäre Unterbringung eignet sich die Kurzzeitpflege und für Schwerstpflegebedürftige ist die Intensivpflege die richtige Wahl. Alle diese Pflegeformen haben gemeinsam, dass sie in einer professionellen Unterbringung stattfinden und die Unterstützung genau in dem Ausmaß und zu dem Zeitpunkt bereitsteht, wie es für den Patienten am besten ist. Lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Pflegeeinrichtungen und wie sich die stationären Pflegeformen voneinander unterscheiden.

Einrichtungen für Senioren

Welche stationären Wohnformen gibt es?

Unter dem Begriff „Pflegeeinrichtungen“ werden alle Arten von stationärer Unterbringung für Senioren zusammengefasst. Unterschiede bestehen in der Intensität und Dauer der Pflege, aber auch in der Ausstattung der Einrichtungen. Gerade, weil es im Bereich der stationären Pflegeeinrichtungen zahlreiche „schwarze Schafe“ unter den Anbietern gibt, ist bei der Auswahl Vorsicht geboten.

Im Folgenden stellt Ihnen die Pflegehilfe die fünf Möglichkeiten der stationären Unterbringung im Alter vor. Sie erfahren, was die verschiedenen Konzepte bedeuten, welche Kosten zu erwarten sind, was bei der Auswahl beachtet werden muss und was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind.

Pflegeheime und Altenheime – Rund-um-die-Uhr-Betreuung für jedermann

Pflegeheime – Rund-um-die-Uhr-Betreuung

Die Begriffe Altenheim, Altersheim, Seniorenheim und Pflegeheim sind gleichbedeutend. Hier erfahren die pflegebedürftigen Bewohner nicht nur rund um die Uhr Wohnkomfort und Pflege durch geschultes Personal, sondern auch soziale Betreuung und eine Gestaltung des Alltages. Die Unterbringung ist in Einzel- oder Doppelzimmern möglich.

Für den Umzug in eine sogenannte „stationäre Wohneinrichtung für pflegebedürftige Senioren“ gibt es mehrere Gründe. Für alle Senioren, die nicht mehr in der Lage sind, einen eigenen Haushalt zu führen, ist der Umzug meist die beste Entscheidung. Vor allem für Personen mit einem sehr hohen Pflege- und Betreuungsbedarf ist diese Entscheidung empfehlenswert, vor allem, wenn sie keine pflegebereiten Angehörigen direkt an ihrer Seite haben und eine ambulante oder teilstationäre Pflege nicht mehr ausreicht. Es können körperliche Einschränkungen sein, die das eigenständige Leben schwierig bis unmöglich machen, aber auch geistige Erkrankungen wie zum Beispiel Demenz. Die Betreuung und Pflege der Bewohner in einem Alten- oder Pflegeheim erfolgt je nach Bedarf. In einer guten Einrichtung gilt deshalb der Grundsatz: „So viel Eigenständigkeit wie möglich, so viel Betreuung wie nötigt!“

Worin bestehen die Unterschiede zu anderen Unterbringungsarten?

Der Unterschied von Pflegeheimen zum Betreuten Wohnen besteht darin, dass in den Heimen eine vollstationäre Pflege gegeben ist, das heißt, entsprechende Fachkräfte stehen rund um die Uhr zur Verfügung. Beim Betreuten Wohnen sind die Bewohner oft noch rüstiger und es genügt, wenn die ambulanten Dienste einmal am Tag oder auf Abruf vorbeikommen. Der Unterschied von Pflegeheimen zu Seniorenresidenzen wiederum besteht darin, dass diese eher zum hochpreisigen Segment gehören. Die Zusatzangebote, die Seniorenresidenzen im Bereich der Ausstattung und Freizeitgestaltung bieten, haben entsprechende Mehrkosten und kommen deshalb nicht für alle Senioren in Frage.

Das Problem der mangelhaften Versorgung in Pflege- und Altenheimen

Viele Einrichtungen kritisieren, dass sie aufgrund verschärfter Leistungsvergütungsregelungen nicht mehr genügend qualifiziertes Personal beschäftigen und bezahlen könnten. Einem Bericht des Sozialverbands Deutschland (SoVD) zufolge starben im Jahr 2004 in deutschen Pflegeheimen mindestens 10.000 Menschen wegen mangelhafter Versorgung. Der Bericht gilt als umstritten – was allerdings als sicher gilt, ist, dass die Lage in vielen Altenpflegeeinrichtungen nach wie vor dramatisch ist. Immerhin können dank des Pflegestärkungsgesetzes I seit dem Jahr 2015 rund doppelt so viele Betreuungskräfte finanziert werden wie bisher. Bezahlt wird dies von den Pflegekassen. Bei den zusätzlichen Kräften handelt es sich jedoch nicht um Pflegefachkräfte, sondern um Betreuer. Diese zeichnen vor allem für die Beschäftigung der Heimbewohner verantwortlich. Dem Pflegefachkräftemangel wirkt das nicht entgegen. Deshalb ist bei der Auswahl des Altenheims besondere Vorsicht gefragt!

In den Abschnitten „Checkliste für die Auswahl“ und „Objektive Qualität“ finden Sie deshalb die wichtigsten Ratschläge, wie Sie eine seriöse und gute Einrichtung für Ihren Angehörigen finden und wie die objektive Pflege-Qualität festgestellt werden kann.

Seniorenresidenzen –
Komfort und Luxus im Alter

Seniorenresidenzen – Komfort und Luxus im Alter

Eine Seniorenresidenz oder Seniorenstift beherbergt ältere Menschen, welche im Alter Unterbringung und Pflege mit einem gehobenen Komfort genießen möchten und dementsprechend bereit sind, dafür einen höheren Preis zu bezahlen. So verbringen in einer Seniorenresidenz vorrangig Senioren mit gehobenem Lebensstandard ihren Lebensabend. Während bei Alters- und Pflegeheimen und anderen Seniorenwohnanlagen der funktionale Charakter im Vordergrund steht, sind es bei einer Seniorenresidenz eher die exklusive Ausstattung und die Zusatzleistungen, nach denen die Interessenten ihre Wahl treffen. Das ist gleichzeitig der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Pflegeformen.

Ist der Begriff „Seniorenresidenz“ rechtlich geschützt?

Bislang gibt es keine gesetzliche Vorgabe dafür, was eine Seniorenresidenz oder ein Seniorenstift alles aufweisen muss, um sich so nennen zu dürfen. Das bedeutet, dass die Qualitätskriterien sich je nach Einrichtung stark voneinander unterscheiden können. Im Ratgeber „Wohnen im Alter“ von Sylvia Görnert-Stuckmann (2010) werden Seniorenresidenzen folgendermaßen definiert: Es handelt sich um „unabhängige, frei finanzierte Einrichtungen mit Hotelcharakter. Sie stellen die Privatsphäre des Einzelnen stärker in den Vordergrund als die Pflege und haben meist ein größeres begleitendes Angebot als beim Betreuten Wohnen üblich. […] Die Begriffe ‚Seniorenstift‘ und ‚Seniorenresidenz sind rechtlich nicht definiert, können also von jeder Einrichtung genutzt werden. […] Ihr Hauptunterscheidungskriterium ist der Träger: Werden die Residenzen von privatwirtschaftlichen Unternehmen, heißen sie meist Stift oder Stiftung.“

Welche Zusatzangebote und Ausstattungs-Extras bieten Seniorenresidenzen?

Seniorenresidenzen bieten Komfort und Luxus
  1. Kulturelle Veranstaltungen: Besuch von Ausstellungen, Theaterstücken oder Konzerten
  2. Ausstattung: Bibliothek, Schwimmbad, Sauna, Café, Weinstube und Kaminzimmer
  3. Bewegung und Freizeit: gemeinsame Spaziergänge oder Walking-Ausflüge
  4. Seelsorge und Andachtsraum sowie bei Bedarf psychosoziale Begleitung im Haus – sowohl für Bewohner als auch für Angehörig
  5. Körperpflege: Friseur, Massagen, Maniküre und Pediküre als Leistung direkt im Haus
  6. Kleiderreinigungs- und Wäscheservice oder Wasch- und Trockenautomaten für die eigene Bedienung
  7. Einkaufsservice: auf Wunsch mehrmals wöchentlich
  8. Einzugshilfe durch betriebsinterne Haustechniker

Betreutes Wohnen – Selbstbestimmt und barrierefrei in Gemeinschaft wohnen

Betreutes Wohnen – Selbstbestimmt und barrierefrei

Selbstbestimmt in einer altengerechten Wohnung leben, bei gleichzeitiger Sicherheit, je nach Bedarf genau die pflegerische Unterstützung zu erhalten, die benötigt wird: Das bietet das Betreute Wohnen. Bei dieser Lebensform bewahren sich Senioren ihre Eigenständigkeit mit einem Plus an individueller Pflege und Betreuung. Deshalb wird Betreutes Wohnen auch als Wohnen mit Service, begleitetes Wohnen oder Wohnen plus bezeichnet. In den meisten Wohnanlagen werden bestimmte Dienstleistungen als „Grundservice“ angeboten, die dann individuell von mobilen Sozial- und Gesundheitsdiensten ergänzt werden können. Zusätzlich gibt es in vielen Einrichtungen für Betreutes Wohnen zusätzliche Veranstaltungsangebote wie zum Beispiel Tagesausflüge, Vorträge, Konzerte oder Ausstellungen. Viele Wohnanlagen verfügen zudem über ein internes Fitnessstudio, einen Friseur oder sonstige Dienstleister.

Betreutes Wohnen – Für wen eignet sich diese Lebensform?

Diese Wohnform ist besonders für Senioren geeignet, die nicht oder leicht pflegebedürftig sind und sich den Kontakt zu anderen Senioren wünschen. Betreutes Wohnen ist in Deutschland sehr beliebt, da es das eigenständige Leben mit den Vorteilen einer Gemeinschaft verbindet: Ältere Menschen leben in einer eigenen Wohnungseinheit, so lange es sozial und gesundheitlich möglich ist, und können vor Ort je nach Bedarf Verpflegung und Betreuung in Anspruch nehmen. Oft entscheiden sich Menschen zu einem Übergang ins Betreute Wohnen, wenn sie merken, dass sie ihr eigenes großes Haus, teils auch mit Garten, nicht mehr selbst bewirtschaften können. Der Vorteil liegt vor allem in der Flexibilität dieser Wohnform. Hier können ältere Menschen einziehen, die nicht zwangsläufig einen ausgeprägten Hilfe-, Betreuungs- oder Pflegebedarf haben, jedoch in einer gemeinschaftlichen Wohnanlage leben wollen, die neben barrierefreiem Wohnraum eine Reihe von Grundleistungen anbietet. Das selbständige Leben im Alter wird so deutlich erleichtert.

Wohnen eignet sich allerdings nicht nur für Senioren. In dieser Wohnform finden alle Menschen Unterstützung, die je nach Lebenssituation ganz unterschiedliche Formen der Hilfe benötigen. Das können psychisch kranke sowie geistig oder körperlich behinderte Menschen sein. Die Betreuung wird dann durch Sozialarbeiter, Psychologen, Heilpädagogen, Therapeuten oder Pflegekräfte gewährleistet.

Wie ist die Pflegesituation im Betreuten Wohnen gelöst?

Für wen eignet sich Betreutes Wohnen

Bis zu einem gewissen Grad der notwendigen Pflege und Betreuung können ambulante Pflegedienste innerhalb des Betreuten Wohnens engagiert werden. Ein gewisser Teil der Pflegekosten wird dann von der Pflegekasse übernommen. Dabei ist es ausschlaggebend, ob ein Pflegegrad vorhanden ist und um welchen es sich handelt. Der ambulante Pflegedienst kann nicht nur bei der Pflege unterstützen, sondern den Bewohnern auch als Begleiter im Alltag für Einkäufe oder Spaziergänge, als Hauswirtschaftshilfe oder einfach nur als Gesprächspartner zur Seite stehen. Besonders empfehlenswert sind Einrichtungen, die an eine Pflegestation angeschlossen sind. Damit ist sichergestellt, dass zum einen stets professionelle Pflegekräfte vor Ort sind, und zum anderen, dass Sie auch dort wohnen bleiben können, wenn sich der Zustand Ihrer Pflegebedürftigkeit verschlechtert.

Kurzzeitpflege – Um schnell wieder auf die Beine zu kommen

Kurzzeitpflege - schnell auf die Beine komme

Zur Kurzzeitpflege können verschiedene Wege führen: Ihr Angehöriger wurde beispielsweise gerade aus dem Krankenhaus entlassen, benötigt aber noch Pflege und Betreuung und fühlt sich in den eigenen Wänden noch nicht wieder ausreichend sicher - für solche Fälle stehen vollstationäre Kurzzeit-Pflegeplätze zur Verfügung, die in Anspruch genommen werden können. Die Kurzzeitpflege dient dazu, Krisensituationen zu überbrücken. Da solche Situationen oft überraschend eintreffen, können Sie die Kurzzeitpflege je nach Bedarf auch kurzfristig beantragen. Konkret bietet Ihnen diese Pflegeform die Möglichkeit, pflegebedürftige Angehörige für bis zu 56 Tage pro Kalenderjahr, das entspricht acht Wochen, unter fachkundiger Betreuung unterzubringen. Der Maximalzeitraum gilt für den Fall, wenn Kurzzeitpflege mit Verhinderungspflege kombiniert wird. Für diese Zeit bezuschussen die Pflegekassen die Kosten einer stationären Unterbringung. Das Pflegegeld für Personen mit Pflegegrad wird währenddessen zu 50 Prozent weiter bezahlt.

Im Januar 2017 haben bekanntermaßen die neuen Pflegegrade die bisher geltenden Pflegestufen abgelöst. Damit haben seit dem 01.01.2017 Personen mit anerkanntem Pflegegrad 2, Pflegegrad 3, Pflegegrad 4 und Pflegegrad 5 Anspruch auf Kurzzeitpflege. Auch Menschen, die durch eine Krankheit oder einen Unfall plötzlich pflegebedürftig sind, haben einen Anspruch auf Kurzzeitpflege.

Ist die Kurzzeitpflege auch ohne Pflegegrad möglich?

Ja, auch ohne Pflegegrad kann Anspruch auf Kurzzeitpflege bestehen, nämlich dann, wenn durch eine Krankheit oder einen Unfall eine plötzliche Pflegebedürftigkeit eintritt. In diesem Fall wird die Kurzzeitpflege akut nach einem Krankenhausaufenthalt benötigt und dient der Überbrückung von zeitweisen pflegerischen Engpässen. Wenden Sie sich in solch einem Fall am besten direkt an den Sozialdienst der jeweiligen Klinik. Die Mitarbeiter haben Erfahrung mit der Beantragung von Kurzzeitpflege nach einem Krankenhausaufenthalt und verfügen über die notwendigen Anträge für Kurzzeitpflege bei den Krankenkassen.

Wie kann man Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege sinnvoll kombinieren?

Allgemein gilt: Jeder Pflegebedürftige mit Pflegegrad hat Anspruch auf sechs Wochen Verhinderungspflege. Die Idee ist, dass in dieser Zeit die Pflegekraft, egal ob es sich um einen Verwandten oder eine andere Person handelt, Zeit für eine Ruhe- und Erholungspause hat. Für die Zeit der Verhinderungspflege wird die Pflegekraft durch eine Ersatzperson vertreten, die entweder tage- oder stundenweise angefordert werden kann. Dafür kommen Angehörige, Bekannte oder professionelle Pflegekräfte in Frage.

Wenn Sie im Kalenderjahr die gesamten sechs Wochen der Verhinderungspflege noch nicht aufgebraucht haben, können Sie die verbleibende Zeit für eine Ausdehnung der Kurzzeitpflege nutzen. Für die verlängerte Pflege stehen Ihnen dann insgesamt 3.224 Euro zur Verfügung und die Unterbringung in der Pflegeeinrichtung verlängert sich auf bis zu acht Wochen. Es lohnt sich also, diese beiden Formen der Pflege zu kombinieren!

Intensivpflege – Komplexe Gesundheitspflege und Versorgung

Intensivpflege – Komplexe Gesundheitspflege und Versorgung

Die Intensivpflege wird im Fall der akuten oder lebensbedrohlichen Erkrankung eines Angehörigen notwendig und stellt die gesamte Familie vor große Herausforderungen. So müssen rasch bestimmte Voraussetzungen für eine entsprechende Versorgung geleistet werden – entweder ambulant oder stationär. Die Betroffenen müssen nun rund um die Uhr betreut werden und brauchen oft eine spezielle, professionell geschulte Betreuung.

Intensivpflege - professionell geschulte Betreuung

Im Gegensatz zu der Intensivpflege zu Hause steht die intensivpflegerische Versorgung in einer Klinik oder einer speziellen Pflegeeinrichtung. Der Vorteil ist, dass geschultes Personal dauerhaft anwesend ist. Der Nachteil besteht in der unwohnlichen Umgebung, in der sich Patienten teils nur sehr langsam erholen. Das Ziel dieser intensivpflegerischen Unterstützung ist, dass der Körper des Patienten die Funktionen nach einiger Zeit wieder selbst übernehmen kann. Im Bereich der stationären Intensivpflege gibt es sowohl fachspezifische Intensivstationen als auch intensivmedizinische Zentren. Im intensivmedizinischen Bereich einer Klinik werden gestörte oder ausgefallene Organfunktionen, beispielweise die Herz-, Lungen- oder Nierenfunktion zeitweilig überwacht und unterstützt oder ersetzt.

Welche Ursachen können zu einer Intensivtherapie führen?

  1. Störung von Vitalfunktionen (Bereiche: Atmung, Herz-Kreislauf, Neurologie oder Körpertemperatur)
  2. Septischer, hypovolämischer oder kardialer Schock
  3. Einschränkungen der Lungenfunktion, beispielsweise durch Verletzungen oder Vorerkrankungen wie Asthma
  4. Bewusstlosigkeit oder komatöse Zustände durch schwere Schädelverletzungen oder Vergiftungen
  5. Nachbeatmung nach großen Operationen
Videoempfehlung: „Das Geschäft mit der Intensivpflege“

Die Kurz-Doku berichtet über die Schwierigkeiten ders Organisation von Beatmungspatienten und deren Angehörigen unter den Spielregeln des freien Marktes.

Checkliste für die Auswahl

Top Ten: Was gilt es bei der Auswahl der geeigneten Pflegeeinrichtung zu beachten?

Die richtige Pflegeeinrichtung finden

Die Anbieter für eine stationäre Unterbringung unterscheiden sich im Hinblick auf Kosten und Qualität stark voneinander – und in der Pflege gibt es leider immer wieder schwarze Schafe auf dem Markt. Da rechtlich bindende Qualitätsmerkmale weitestgehend fehlen, sollten Sie bei Ihrer Auswahl ganz genau hinsehen. Der Verband Pflegehilfe hat Ihnen nach langjähriger Arbeit im Bereich Pflege diese Checkliste zusammengestellt, mit der Sie für die Auswahl Ihrer Einrichtung gut gewappnet sind und sicherer treffen können.

  1. Vorauswahl treffen: Halten Sie Ausschau nach Pflegeeinrichtungen in dem Gebiet, in dem der Pflegebedürftige gerne leben möchte. Informationen dazu erhalten Sie beispielsweise beim Verband Pflegehilfe, bei den Kommunen oder bei den Sozialdiensten der Krankenhäuser. Vergleichen Sie das Infomaterial im Hinblick auf Lage, Angebot und Pflegekonzept. Noch bevor Sie einige Heime in die engere Auswahl ziehen, achten Sie auf eine gute oder sehr gute Pflegenote. Diese gibt Ihnen einen ersten objektiven Eindruck davon, wie das Qualitätsmanagement geregelt ist und in welchem Maße die Bewohner aktiviert und betreut werden.
  2. Der persönliche Besuch und Ihr Bauchgefühl: Schauen Sie sich gemeinsam mit Ihrem Angehörigen die Unterkunft unbedingt selbst an (am besten mehrmals!), statt sich auf Empfehlungen oder Besuche von Freunden oder Verwandten zu verlassen. Fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin, schließlich soll Ihr Angehöriger ja vor Ort auch mit dem Öffentlichen Nahverkehr mobil sein. Achten Sie darauf, ob sich Ihr Verwandter hier spontan wohl und zu Hause fühlen könnte.
  3. Die Ausstattung: Achten Sie vor allem darauf, dass alles ordentlich instandgehalten wird und die Unterkunft eher eine Wohnhaus-Atmosphäre als Krankenhauscharakter hat. Folgende Fragen können Sie sich beim Rundgang stellen: Sind die Aufzüge leicht erreichbar oder müssen Sie weit gehen, bis Sie einen Lift finden? Fühlt man sich in den Aufenthaltsräumen und im Speisesaal spontan wohl? Wenn möglich, kosten Sie einmal das Essen und achten Sie auf gesunde, abwechslungsreiche und ausgewogene Mahlzeiten. Gibt es einen gemütlichen Bereich, in dem Sie sich mit Ihren Besuchern aufhalten können?
  4. Die Lage: Deren Wichtigkeit sollte nicht unterschätzt werden, da die Lage und Erreichbarkeit mit der Lebensqualität des Bewohners unmittelbar zusammenhängt. Idealerweise sollte sich die Einrichtung in einer ruhigen Umgebung befinden und dennoch zentrumsnah sein. Nur mit einer guten Verkehrsanbindung können Sie wichtige Dinge wie zum Beispiel Behördengänge, Arztbesuche oder Einkäufe zu Fuß oder mit dem Bus erledigen. Für Ihren Besuch ist es ebenso von Vorteil, wenn die Einrichtung gut zu erreichen ist.
  5. Pflegeeinrichtungen kompetent finden
  6. Expertise des Personals: Achten Sie auf das Aussehen und die Kleidung der Bewohner: Machen diese einen gepflegten Eindruck? Daraus können Sie einen Eindruck gewinnen, wie engagiert das Personal arbeitet. Klopft das Personal an, bevor es ein Zimmer betritt, und wie respektvoll und wertschätzend geht es mit den Bewohnern um? Hören Sie sich diesbezüglich am besten einmal bei den Bewohnern um und fragen Sie nach deren Eindruck.
  7. Komfort und Sicherheit: Folgende Aspekte sollten selbstverständlich in jeder Pflegeeinrichtung vorhanden sein, ganz unabhängig vom Preis. Fragen Sie im Sinne Ihrer eigenen Sicherheit allerdings besser gezielt nach folgenden Dingen: Brandmeldeanlage, Klingel- und Gegensprechanlage, Hausnotruf-Einrichtung, Nutzung von Gemeinschaftseinrichtungen ohne zusätzliches Entgelt.
  8. Kosten vergleichen: Wenn Sie mehrere potenzielle Pflegeeinrichtungen finden, die für Sie oder Ihren Angehörigen in Frage kommen, vergleichen Sie die Preise. Bei den Pflegekassen erhalten Sie Preisvergleichslisten, die Ihnen hierbei helfen. Sie werden sehen, dass die Preise für Pflegeheime selbst im gleichen Bundesland sehr unterschiedlich und mitunter auch ziemlich hoch ausfallen können. Fordern Sie konkrete, schriftliche Angebote von den Seniorenheimen an und prüfen Sie diese genau.
  9. Probewohnen: Nutzen Sie bei der Pflegeheimsuche die Möglichkeit des Probewohnens für Ihren Angehörigen, entweder durch ein spezielles „Schnupper-Angebot“ oder im Rahmen der Kurzzeitpflege. Wenn diese Kurzzeitpflege im möglichen zukünftigen Altenheim verbracht wird, lernt der Betroffene die Einrichtung schon vorab kennen und Sie können beobachten, ob die Einrichtung zu ihm passt oder nicht. Sie haben außerdem das Recht, mit einem „Schnupper-Angebot“ bis zu 14 Tage in einem ausgewählten Pflegeheim auf Probe zu wohnen. Das wurde durch den Gesetzgeber mit dem Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG) möglich gemacht.
  10. Der Heimvertrag: Neben der Grundlage und Philosophie der Heimführung sowie der Pflegearbeit sollte der Heimvertrag nachvollziehbar alle Kostenpunkte auflisten. Es empfiehlt sich, den Heimvertrag vor dem Unterzeichnen von einem Anwalt oder der Verbraucherzentrale prüfen zu lassen.
  11. Qualitätsstandards: Ihr größtes Augenmerk bei der Entscheidung sollte den Pflege- und Qualitätsstandards gelten, denn egal, wie teuer eine Einrichtung ist, kann die Versorgungsqualität zu wünschen übrig lassen. Da sowohl Pflegeheime als auch Seniorenresidenzen meist dem Heimrecht unterliegen, werden sie somit obligatorisch von Heimaufsicht und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) begutachtet. Das Ergebnis der Gutachten sollte gut sichtbar in der Einrichtung ausgehängt sein. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, verlangen Sie Einsicht in die Prüfungsprotokolle.
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Objektive Qualität

Weitere Zertifizierungen, die Ihnen Aufschluss über die Qualität einer Pflegeeinrichtung geben können

Es gibt einige Zertifizierungsverfahren, denen sich Pflegeeinrichtungen freiwillig unterziehen können. Dazu gehören beispielsweise die Qualitätssiegel für Pflegeheime des Instituts für Qualitätskennzeichnung von sozialen Dienstleistungen oder der „grüne Haken“ der Heimverzeichnis GmbH. Für die kontinuierliche Kontrolle der Pflegequalität sowie die regelmäßige Qualitätsüberwachung sorgen der MDK sowie die Heimaufsicht der Stadt oder des Landkreises. Beschwerden über schlechte Betreuung oder sonstige Missstände in einem Heim müssen die MDK-Prüfer mit einer „anlassbezogenen Prüfung“ nachgehen.

Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es in Pflegeeinrichtungen?

In Deutschland bestimmen das Pflegeversicherungsrecht (SGB XI) und Sozialhilferecht (SGB XII) die Rahmenbedingungen für die Anerkennung und Finanzierung von Pflegeeinrichtungen. Auf dieser gesetzlichen Grundlage schließen Kostenträger und Heimträger Rahmenvereinbarungen, in denen auch Qualitäts-Mindeststandards definiert werden. Des Weiteren unterliegen Alten- und Pflegeheime der Heimaufsicht, die je nach Träger oft bei den Stadt- oder Kreis-Sozialämtern angesiedelt ist, aber auch bei den Gesundheitsämtern. Die Heimaufsicht achtet unter anderem darauf, dass die gesetzlichen Mindestanforderungen an die personelle Ausstattung eingehalten werden.

Qualitativ gute Pflegeeinrichtung finden

Woran erkennen Sie die objektive Qualität einer Pflegeeinrichtung?

Was Viele nicht wissen: In Deutschland werden alle Pflegeeinrichtungen vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bewertet und bekommen eine sogenannte Pflege-Gesamtnote von 1 (sehr gut) bis 5 (mangelhaft). Diese weitestgehend neutrale Gesamtnote muss von der Pflegeeinrichtung gut sichtbar ausgehängt werden. Die Note wird jährlich neu vergeben und setzt sich aus vielen Einzelnoten zusammen: die Qualität der sozialen Betreuung und Alltagsgestaltung, die Intensität der Pflege und medizinischen Versorgung, dem Umgang mit Demenzkranken, die Wohnqualität, die Verpflegung, die Hauswirtschaft und die allgemeine Sauberkeit und Hygiene.

Die genauen Kriterien für die Vergabe der Pflegenote sind:

  1. Die Qualität der sozialen Betreuung und Alltagsgestaltung
  2. Die Intensität der Pflege und medizinischen Versorgung
  3. Dem Umgang mit Demenzkranken
  4. Die Wohnqualität
  5. Die Verpflegung
  6. Die Hauswirtschaft
  7. Die allgemeine Sauberkeit und Hygiene

Sämtliche Pflege-Gesamtnoten sind im Internet hier einsehbar. Schauen Sie dort doch einmal nach, wie die Pflegeeinrichtung, für die Sie sich interessieren, bewertet wurde!

Kosten

Was kosten die verschiedenen Unterbringungsarten in Pflegeeinrichtungen?

Die Höhe der Kosten für einen Heimplatz variieren stark und sind abhängig von Faktoren wie der Region, der Einrichtung, dem Anspruch des Pflegebedürftigen und Spezialleistungen. Der monatlich zu zahlende Betrag für die Unterbringung in einem Pflegeheim beträgt durchschnittlich 2.770 Euro pro Monat. Dieser Betrag wurde aus allen Bundesländern errechnet. Der Betrag unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland allerdings sehr: Sachsen liegt mit einem Beitrag von etwa 2.250 Euro zum Beispiel deutlich unter Hamburg mit einem Beitrag von etwa 3.040 Euro.

Kosten der Pflegeeinrichtungen

Eine Wohnung in einer Seniorenresidenz kann mehrere tausend Euro pro Monat kosten. Der Preis hängt vor allem vom angebotenen Leistungsspektrum ab. Wichtig zu wissen: Meist wird bei Seniorenresidenzen nicht die reine Miete angegeben, sondern pauschale Pensionspreise, in denen die Miete sowie eine Grundversorgung enthalten sind. Hiermit sind normalerweise Wohn- und Betreuungskosten abgedeckt. Achten Sie darauf, was inklusive ist und was extra bezahlt werden muss, damit Sie nicht zu viele Leistungen mitbezahlen, die Sie (noch) nicht in Anspruch nehmen. Das kann sich nicht nur auf dem Konto negativ auswirken, sondern auch auf Ihre Eigenständigkeit.

Der Preis bei Betreutem Wohnen hängt zunächst einmal natürlich davon ab, ob Sie die Wohneinheit in der Einrichtung für Betreutes Wohnen mieten oder kaufen möchten. Als Richtlinie gilt: Meist liegen die Miet- und Kaufpreise von barrierefreien, altersgerechten Betreuten Wohneinheiten etwa zwanzig Prozent über dem örtlichen Immobilienpreisniveau. Die Preise variieren sehr stark je nach Region, Ausstattung und Größe der Wohnung. Die Kaufkosten für ein Apartment mit einem zusätzlichen Leistungsangebot von Therapieräumen, Friseur, Kosmetik und Freizeitangeboten liegen bei einer Größe von etwa 60 qm bei rund 2.750 Euro pro Quadratmeter. Apartments zur Miete im Betreuten Wohnen gibt es ab etwa 52 Euro pro Quadratmeter monatlich. Wichtig: Zum monatlichen Mietpreis kommt eine Einmalzahlung von rund 4.000 Euro als Wohndarlehen hinzu. Auch beim Wohndarlehen ist der Unterschied zwischen den Regionen hoch. Zu den reinen Wohnkosten kommt beim Betreuten Wohnen in aller Regel dann noch der Grundservice in Form einer monatlichen Betreuungspauschale. Dafür müssen zusätzlich zwischen hundert und zweihundert Euro pro Monat einkalkuliert werden.

Für die Kurzzeitpflege übernehmen die Pflegekassen jeweils einen Betrag von bis 1.612 Euro jährlich. Diese Unterstützung wird allen Bedürftigen mit dem Pflegegrad zwei oder höher gezahlt und hat für jeden Pflegegrad die gleiche Höhe. Dazu kommt das ebenfalls von den Pflegekassen bezuschusste Budget für die Verhinderungspflege von ebenfalls 1.612 Euro pro Jahr, sodass jeder Person ab Pflegegrad 2 insgesamt 3.224 Euro pro Jahr zur Verfügung stehen, die die anfallenden Pflegekosten verringern sollen. Wichtig zu wissen: Die Kosten für eine Kurzzeitpflege werden nur dann von den Pflegekassen übernommen, wenn die entsprechende Einrichtung auch tatsächlich die sogenannte Pflegezulassung besitzt! Vergewissern Sie sich also, dass Ihre Einrichtung entsprechend zertifiziert ist. Generell gilt: Die Pflegekasse kommt ausschließlich für die Pflegekosten auf. Dazu gehören der Pflegeaufwand, die medizinische Behandlungspflege und die soziale Betreuung. Die sogenannten „Hotelkosten“ für Unterbringung und Verpflegung und andere zusätzliche Leistungen werden von dem Pflegebedürftigen übernommen.

Welche Förderungen sind möglich?

Kosten der Pflegeeinrichtungen

Beträge, die über die Pflegepauschalen der Pflegeversicherung hinausgehen und nicht durch den Pflegebedürftigen getragen werden können, werden von den kreisfreien Städten oder den Landkreisen als Sozialhilfeträger übernommen. In dem Fall, wenn der Pflegebedürftige oder seine Angehörigen nicht für die Kosten für den Aufenthalt in einem Altenheim aufkommen können, werden diese also übernommen.

Wenn der Heimbewohner Leistungen der sozialen Pflegeversicherung beanspruchen kann, werden die Entgeltbeträge für die Betreuung und Pflege direkt mit der Pflegekasse abgerechnet. Dies ist durch das Sachleistungsprinzip geregelt. Hierbei ist zu beachten, dass das Pflegeheim durch die Pflegekassen in Deutschland zugelassen sein muss. Lediglich der Restbetrag, der nicht durch die Pflegekasse abgedeckt wird, wird dann vom Bewohner übernommen.

Vor der Kostenübernahme wird jedoch geprüft, ob die Kinder der Pflegebedürftigen die Kosten tragen können. Dies regelt der sogenannte "Elternunterhalt" nach §§ 1601ff BGB. Demnach sind Kinder ihren Eltern und Schwiegereltern gegenüber einstandspflichtig. Das Sozialamt darf die Einkommens- und Vermögensverhältnisse prüfen und sich diese offenlegen lassen. Bei einer vorliegenden Leistungsfähigkeit des Kindes oder der Kinder wird ein sogenannter "angemessener Selbstbehalt" berechnet. Liegen noch andere Unterhaltsverpflichtungen vor, wird laut § 1609 BGB der Nächste in der Rangfolge der Unterhaltsberechtigten benachrichtigt und geprüft.

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Häufige Fragen

24 Stunden Pflege

Die Pflegehilfe ist ein Verband eigenständiger Pflegeanbieter und kann auf Wunsch für Sie deutschlandweit mit „sehr gut“ bewertete Pflegeeinrichtungen für Ihre Bedürfnisse finden. Nur zertifizierte, speziell ausgestattete und anerkannte Einrichtungen werden in diese Auswahl aufgenommen. Nach der telefonischen Beratung leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein, nimmt Ihre individuellen Wünsche auf oder beantwortet Ihnen Fragen zu dem Thema, die Ihnen noch unklar geblieben sind. Die Pflegehilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit breitem Fachwissen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen beratend zur Seite zu stehen. Die Pflegehilfe ist dazu da, die richtige Pflegelösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Diese Beratung und Hilfestellung ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Tritt unerwartet ein Pflegefall ein, kann das eigene Zuhause von einem auf den anderen Moment nicht mehr zweckmäßig sein, weil es nicht alters- oder behindertengerecht ausgestattet und damit für die häusliche Pflege ungeeignet ist. Niemand möchte sich oder seinen Angehörigen unnötigen Gefahren und Stürzen aussetzen. Deshalb ist es sinnvoll, den potenziellen Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung bereits jetzt zu planen und anzugehen und einige geeignete Einrichtungen auszuwählen, bevor der Ernstfall eintritt.

Wenn Sie im Kalenderjahr die gesamten sechs Wochen der Verhinderungspflege noch nicht aufgebraucht haben, können Sie die verbleibende Zeit für eine Ausdehnung der Kurzzeitpflege nutzen. Für die verlängerte Pflege stehen Ihnen dann insgesamt 3.224 Euro und bis zu acht Wochen Unterbringung zur Verfügung. Im Umkehrschluss können ungenutzte Kurzzeit-Pflegezeiten auch für Verhinderungspflege verwendet werden. Allerdings kann hier nur der halbe Betrag aus der Kurzzeitpflege angesetzt werden. Damit ergibt sich ein Höchstbetrag von 2.418 Euro. Zusammengefasst: Es lohnt sich, diese beiden Formen der Pflege zu kombinieren!

24 Stunden Pflege24h Betreuung

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SeniorenbetreuungSeniorenbetreuung

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ElektromobilElektromobil

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PflegehilfsmittelPflegehilfsmittel

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Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.