Pflegeeinrichtungen
Arten stationärer Pflege im Überblick

Die Senioren sind froh, jetzt gemeinsam statt einsam zu wohnen.

Pflegeeinrichtungen entlasten Sie als pflegenden Angehörigen. Je nach Wohnform lebt Ihr Angehöriger lange selbstständig oder wird voll- oder teilstationär versorgt. Welche Pflegeeinrichtung die richtige für Ihren Angehörigen ist, richtet sich nach seiner Pflegebedürftigkeit und seinen Ansprüchen an Komfort und Betreuung.

Wenn Sie tagsüber berufstätig sind und Ihren Angehörigen weiterhin zuhause pflegen möchten, eignet sich eine teilstationäre Pflege. In der Nacht ist Ihr Angehöriger weiterhin zuhause, tagsüber wird er professionell gepflegt und betreut. Bei gesteigerter Pflegebedürftigkeit eignen sich vollstationäre Einrichtungen, in denen Ihr Angehöriger dauerhaft wohnt.

Hier finden Sie eine Übersicht aller Pflegeeinrichtungen und der Finanzierung der Pflege Ihres Angehörigen:

In den häufigsten Fragen finden Sie in einer kompakten Übersicht alle wichtigen Informationen.

Welche Arten stationärer Pflege gibt es?

Stationäre Pflege bedeutet nicht immer direkt Pflegeheim. Unter „Pflegeeinrichtungen“ werden alle Arten teil- & vollstationärer Unterbringung zusammengefasst. Welche Art für Ihren Angehörigen die richtige ist, hängt von seinem Pflegegrad sowie seinen Erwartungen an Komfort und Betreuungsangebot ab. Wir stellen Ihnen die wichtigsten (teil-)stationären Wohnformen vor.

Pflegeheime
Ganzheitliche Pflege bei jedem Pflegegrad

Die Seniorinnen und Senioren im Pflegeheim haben Spaß bei einem gemeinsamen Spiel.

In einem Pflegeheim wird Ihr Angehöriger rundum gepflegt und betreut. Wenn Ihr Angehöriger im häuslichen Rahmen nicht mehr ausreichend versorgt werden kann, ist ein Umzug manchmal die einzige Lösung. Plätze in Pflegeheimen sind sehr begehrt, denn der Bedarf wird in Deutschland aktuell nur zur Hälfte gedeckt. Oft muss daher mit langen Wartelisten gerechnet werden, um einen Platz finden zu können.

Pflegeheime bieten ein vielseitiges Betreuungs- und Freizeitangebot für die Bewohner. Ihr Angehöriger hat viele soziale Kontakte mit den anderen Bewohnern, den Pflegekräften und Besuchern. Der Eigenanteil für ein Pflegeheim liegt im Bundesdurchschnitt bei etwa 2.000 Euro monatlich. In Nordrhein-Westfalen sind die Pflegeplätze am teuersten, im Osten Deutschlands sind sie am günstigsten. In der Zuschuss-Übersicht erfahren Sie, wie Sie den Pflegeplatz Ihres Angehörigen finanzieren können.

  • In einem Pflegeheim wird Ihr Angehöriger von ausgebildeten Fachkräften gepflegt und betreut.
  • Die Kosten liegen bei durchschnittlich 2.000 Euro und setzen sich aus Eigenanteil, Unterbringung und Verpflegung sowie den Investitionskosten zusammen.
  • Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die Pflege, die Zuschüsse sind abhängig vom Pflegegrad Ihres Angehörigen.

Mehr Informationen zu Pflegeheimen »

Betreutes Wohnen
Gut betreut in einer barrierefreien Wohnung

Der Senior sitzt auf der Couch seiner Wohnung in der Einrichtung für Betreutes Wohnen.

Das Betreute Wohnen ist ein Hybrid aus Pflegeheim und eigener Wohnung. Hier leben Senioren selbstständig in einer barrierefreien Wohnung, die mit Zusatzleistungen ausgestattet ist. Ein Hausnotruf ist in der Wohnung bereits installiert. So ist im Notfall immer jemand erreichbar. Auch ein haustechnischer Service ist vorhanden, der sich um die Wohnanlage kümmert und die umliegenden Außenbereiche sauber hält.

Die Kosten liegen etwa bei 1.100 Euro monatlich. Hier sind die Grundmiete, die Nebenkosten und die Betreuungsgebühr enthalten. Durch das Angebot an Betreuung sind die Mieten für Betreutes Wohnen etwa 20 Prozent teurer als das Mietniveau vor Ort. Für eine fortgeschrittene Pflegebedürftigkeit ist das leichte Betreuungsangebot allerdings nicht geeignet. Dann ist ein Pflegeheim die bessere Wahl. Wenn Ihr Angehöriger weiter zuhause wohnen möchte, ist eine 24-Stunden-Betreuung die beste Alternative.

  • Im Betreuten Wohnen lebt Ihr Angehöriger in einer barrierefreien Wohnung mit vielen Extras.
  • Die Kosten liegen bei etwa 1.100 Euro monatlich und bestehen aus der Grundmiete, den Nebenkosten und der Betreuungsgebühr.
  • Ihr Angehöriger kann die eigene Wohnung ganz nach Wunsch mit eigenen Möbeln, Dekorationen und Erinnerungen füllen.

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Die Senioren-WG
Gemeinsam statt einsam im Alter wohnen

Der Senior sitzt auf der Couch seiner Wohnung in der Einrichtung für Betreutes Wohnen.

Die Senioren Wohngemeinschaft ist ideal für gesellige Senioren, die gemeinsam in einer schönen Wohnung alt werden möchten. Einsamkeit im Alter ist ein weitverbreitetes Problem - Ansätze wie das Mehrgenerationenwohnen oder die Senioren-WG sind eine moderne und zeitgemäße Lösung. Die Senioren helfen sich gegenseitig im Alltag und werden von einer Präsenzkraft unterstützt.

Wenn nötig, übernimmt ein Pflegedienst medizinische Behandlungen. Die Mieten variieren je nach Wohngemeinschaft stark - als Richtwert können Sie mit monatlichen Kosten zwischen 600 und 1.000 Euro rechnen. Als Mitbewohner einer Senioren-WG hat Ihr Angehöriger Anspruch auf den sogenannten Wohngruppenzuschlag in Höhe von 214 Euro monatlich, wenn zwischen 4 und 12 Senioren gemeinsam wohnen und mindestens drei davon einen Pflegegrad haben.

  • Ein Zimmer in einer Senioren-WG ist ideal, wenn Ihr Angehöriger aktiv und gesellig ist.
  • Die Kosten liegen etwa zwischen 600 und 1.000 Euro monatlich - je nach Lage und Ausstattung variieren diese stark.
  • Ihr Angehöriger verbringt in den Gemeinschaftsräumen Zeit mit seinen Mitbewohnern und geht in das private Zimmer, wenn er alleine sein möchte.

Mehr Informationen zu Senioren-WG's »

Stationäre Kurzzeitpflege
Akute Pflegesituationen überbrücken

Die Senioren sind während der Kurzzeitpflege in einem Pflegeheim und sitzen gemeinsam im Foyer.

Die Kurzzeitpflege ist die vollstationäre Alternative zur Verhinderungspflege. Wenn Sie an der Pflege Ihres Angehörigen verhindert sind, oder er eine vorübergehend erhöhte Pflegebedürftigkeit hat, überbrückt die Kurzzeitpflege Notsituationen. Für bis zu acht Wochen im Jahr zieht Ihr Angehöriger hier in einem Pflegeheim ein.

Die Kosten für die Kurzzeitpflege variieren je nach Pflegegrad und bestehen aus Unterkunft, Verpflegung, Investitions­pauschale und Pflegeleistungen. Die Pflegeleistungen werden von der Pflegekasse übernommen. Eine Woche Kurzzeitpflege bei Pflegegrad 2 kostet im Durchschnitt etwa 600 Euro, wovon circa 300 Euro Eigenanteil sind. Die Zuschüsse für die Kurzzeitpflege erhält Ihr Angehöriger bereits ab Pflegegrad 2.

  • Mit der Kurzzeitpflege schließen Sie kurzfristige Versorgungslücken - auch im Notfall.
  • Die Kosten liegen bei etwa 600 Euro pro Woche, hiervon sind etwa 300 Euro Eigenanteil.
  • Für die Kurzzeitpflege zieht Ihr Angehöriger für maximal acht Wochen im Jahr stationär in ein Pflegeheim ein.

Mehr Informationen zur Kurzzeitpflege »

Intensivpflege
Stationär in einer Einrichtung oder ambulant in einer WG

Die Intensivpflegerin kümmert sich liebevoll um die im Bett liegende Seniorin.

Die Intensivpflege versorgt schwer Pflegebedürftige rund um die Uhr. Speziell ausgebildete Intensivpflege-Fachkräfte sind Tag und Nacht für die Bewohner da. Die Intensivpflege findet entweder stationär in einer Einrichtung oder in einer speziellen Intensivpflege-WG statt. In der barrierefrei gestalteten Wohngemeinschaft leben drei bis zwölf Senioren und haben jeweils ein eigenes Privatzimmer.

Gemeinschaftsräume sind ebenfalls verfügbar, um sich mit den anderen Bewohnern auszutauschen. Wenn die Intensivpflege medizinisch notwendig ist, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Eine gesetzliche Zuzahlung in Höhe von zehn Prozent der Pflegekosten der ersten 28 Tage pro Kalenderjahr wird als Eigenanteil fällig. Bei einer chronischen Erkrankung ist es möglich, Ihren Angehörigen von der Zuzahlung befreien zu lassen. Für Personen, die beatmet werden müssen, gibt es spezielle Beatmungs-WG's.

  • Die Intensivpflege versorgt schwer pflegebedürftige Personen rund um die Uhr.
  • Sie ist auch für Senioren geeignet, die durchgehend beatmet werden müssen - hierfür gibt es auch sogenannte Beatmungs-WG's.
  • Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Intensivpflege, wenn eine medizinische Notwendigkeit ärztlich bestätigt wurde.

Mehr Informationen zur Intensivpflege »

Was sind stationäre Pflegeeinrichtungen?

gluehbirne

Stationäre Pflege bezeichnet nach §71 SGB XI eine Pflegeeinrichtung, in der Ihr Angehöriger von ausgebildeten Pflegekräften betreut und versorgt wird. Ihr Angehöriger kann entweder teil- oder vollstationär gepflegt werden.

In Deutschland gibt es viele stationäre Pflegeeinrichtungen. Die Pflegestatistik 2017 benennt über 14.000 Pflegeheime. Davon bieten circa 11.000 eine vollstationäre Dauerpflege für ihre Bewohner an.

Zuschüsse für die (teil-)stationäre Pflege

Pflegeeinrichtungen sind barrierefrei – so wie dieser von Bewohnern gemeinsam gestaltete Garten vor dem Haus.

Für die verschiedenen Pflegeeinrichtungen erhalten Sie und Ihr Angehöriger viele Zuschüsse. Diese hängen sowohl von der gewählten Pflegeeinrichtung als auch dem Pflegegrad Ihres Angehörigen ab. Wir haben die verschiedenen Zuschüsse für Sie übersichtlich zusammengefasst. Einen tieferen Einblick erhalten Sie in unseren Ratgebern zu den einzelnen Pflegeeinrichtungen.

Wählen Sie in der Tabelle einfach den aktuellen Pflegegrad, um die Höhe Ihrer Zuschüsse für die stationäre Pflege zu erfahren. Manche Zuschüsse sind kombinierbar oder können durch andere finanzielle Förderungen aufgestockt werden. Gerne hilft Ihnen unsere Pflegeberatung dabei, alle Zuschüsse für die stationäre Pflege zu erhalten. Auf Wunsch erhalten Sie unverbindliche Angebote von Anbietern aus Ihrer Nähe bequem in Ihr E-Mail-Postfach.

    Zuschüsse für die (teil-)stationäre Pflege(Teil-)Stationäre Pflege
    Pflegeaufwendungen
    in Pflegeheimen, monatlich
    770 €
    Kurzzeitpflege
    / inkl. Aufstockung, Jahresbudget
    1.612 €
    / 3.224 €
    Tages- und Nachtpflege
    monatlich
    689 €
    Wohngruppenzuschlag
    in Senioren-WGs, monatlich
    214 €

Sonderfälle: Betreutes Wohnen & Senioren-WG

Obwohl Ihr Angehöriger in eine Pflegeeinrichtung umzieht, gelten Betreutes Wohnen und Senioren-WG's rechtlich als häusliche Pflege. Dadurch hat Ihr Angehöriger auch Anspruch auf andere Zuschüsse als bei den anderen Pflegeeinrichtungen. Wohnt Ihr Angehöriger in einer Senioren-WG, erhält er den Wohngruppenzuschlag. Dieser beträgt 214 Euro monatlich und Bewohner.

Bei einer WG-Neugründung gibt es außerdem eine einmalige Anschubfinanzierung von 2.500 Euro pro Bewohner oder maximal 10.000 Euro pro Wohngruppe. Lebt er in einer Senioren WG, erhält Ihr Angehöriger einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für eine Wohnumfeldverbesserung. Wohnt Ihr Angehöriger mit anderen Pflegebedürftigen zusammen, ist dieser Betrag auf 16.000 Euro pro Wohngruppe erweitert.

Objektive Bewertung

gluehbirne

Im Oktober 2019 wurde der neue Pflege-TÜV eingeführt. Er beinhaltet, dass alle Pflegeeinrichtungen halbjährlich Angaben zur Qualitätssicherung machen müssen, die sie von den Bewohnern erheben. Die Eigenangaben werden durch eine unabhängige Datenauswertung überprüft.

Zusätzlich führt der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) eine Qualitätskontrolle aller Pflegeeinrichtungen durch. Das Gesamtergebnis der eigenen Angaben und der Kontrolle durch den MDK wird auf den Webseiten der Pflege- und Krankenkassen veröffentlicht und in den Einrichtungen ausgehängt. Bis 2020 sollen alle Pflegeeinrichtungen Deutschlands mindestens einmal überprüft und bewertet werden.

Wie finde ich die richtige Pflege­einrichtung?

Die Senioren fragt sich, welche Pflegeeinrichtung die richtige ist und schaut in Gedanken vertieft zur Seite.

Es ist meist weder für den Senior noch für die Angehörigen leicht, die passende Pflegeeinrichtung zu finden. Das eigene Zuhause zu verlassen ist ein großer Schritt, der viel Vorbereitung und viele kleine und große Entscheidungen fordert. Natürlich ist es am wichtigsten, dass Ihr Angehöriger sich wohlfühlt und gut versorgt ist. Daher kommt es auf die Pflegebedürfnisse und die persönlichen Präferenzen Ihres Angehörigen an.

Wenn Ihr Angehöriger nicht oder nur leicht pflegebedürftig ist, gerne in Gesellschaft ist und Menschen um sich hat, ist eine Wohngemeinschaft eine gute Wahl. In den Gemeinschaftsräumen verbringen die Senioren schöne Stunden, aber auch gemeinsame Ausflüge stehen oft auf dem Programm. Betreutes Wohnen besteht meist aus mehreren Einzelwohnungen in einer größeren Wohnanlage. Auch hier ist, wenn gewünscht, viel Kontakt und Austausch mit den anderen Bewohnern möglich.

Bei einer fortgeschrittenen Pflegebedürftigkeit ist ein größeres Betreuungs- und Pflegeangebot notwendig. Dann lohnt es sich, die Pflegeplatz-Suche für ein vollstationäres Pflegeheim zu beginnen. Die meisten Heime haben eine umliegende Parkanlage, in der Ihr Angehöriger frische Luft tanken kann. Die anderen Bewohner und Besucher sind der soziale Anker und das Pflegepersonal kann sich umfassend um alle pflegerischen Belange kümmern.

Muss Ihr Angehöriger durchgängig beatmet werden oder ist schwerstpflegebedürftig, ist eine Intensivpflege die richtige Option. Hier ist rund um die Uhr jemand für Ihren Angehörigen da. Das Personal ist speziell für die Pflege von Intensivpflegepatienten ausgebildet. Die Wohnung oder Einrichtung ist an die Bedürfnisse der Bewohner angepasst, barrierefrei und sicher. Das schafft nicht nur die bestmögliche Versorgung für den geliebten Pflegebedürftigen, sondern auch für ein beruhigtes Gefühl bei den Angehörigen.

Welche Alternativen zu Pflegeeinrichtungen gibt es?

Die Pflegerin legt dem im Rollstuhl sitzenden Senior bei einem gemeinsamen Spaziergang liebevoll eine Decke um.

Viele Senioren möchten das eigene Zuhause nicht verlassen. Oft fühlt es sich an, als würde man ein Stück der Selbstständigkeit mit den eigenen vier Wänden zurücklassen. Glücklicherweise gibt es vielseitige Alternativ-Angebote, die eine Pflege im eigenen Zuhause möglich machen und Ihren Angehörigen vor einem Umzug in eine Pflegeeinrichtung bewahren.

Wenn Ihr Angehöriger mehr Unterstützung im Alltag benötigt, ist eine 24 Stunden Pflege eine gute Alternative zu einem Umzug. Hier zieht eine Pflegekraft bei Ihrem Angehörigen ein und er kann weiterhin im eigenen Zuhause wohnen bleiben. Damit das möglich ist, braucht die Betreuungskraft ein eigenes Zimmer. Wenn medizinische Behandlungspflege nötig ist, ist die Kombination aus 24 Stunden Pflege und einem ambulanten Pflegedienst ideal. Dadurch ist Ihr Angehöriger auch zu Hause rundum versorgt.

Eine Seniorenbetreuung ist auch stundenweise möglich. Wenn Ihr Angehöriger nur ein paar Stunden am Tag Hilfe benötigt, ist die Seniorenbetreuung eine gute Entscheidung. Seniorenbetreuer unternehmen gemeinsam mit Ihrem Angehörigen Freizeitausflüge, betreuen ihn zu Hause, übernehmen Fahrdienste und helfen im Haushalt. Auch die Kombination aus Seniorenbetreuung und Pflegedienst ist hilfreich, um Ihren Angehörigen zu Hause gut versorgt zu wissen. Auch dann, wenn Sie nicht da sind.

Die Vor- & Nachteile stationärer Pflege

Damit Sie sich einen Blick über die Vor- und Nachteile stationärer Pflege verschaffen können, haben wir sie kompakt in dieser Übersicht für Sie zusammengefasst:

  • Pflegeeinrichtungen entlasten Sie als pflegenden Angehörigen und übernehmen die Versorgung Ihres Angehörigen vollständig oder teilweise.
  • Die Kosten werden durch Zuschüsse reduziert.
  • Es gibt viele unterschiedliche Pflegeeinrichtungen, sodass Sie und Ihr Angehöriger eine Entscheidung treffen können, die Ihren Vorstellungen und Wünschen entspricht.
  • In vollstationären Einrichtungen ist Ihr Angehöriger rund um die Uhr von professionellem Pflegepersonal versorgt.
  • Ihr Angehöriger muss umziehen.
  • Oft gibt es lange Wartelisten, vor allem für Pflegeeinrichtungen in großen Städten.
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Antworten auf die häufigsten Fragen

Pflege ist vielseitig, daher gibt es auch viele unterschiedliche Pflegeeinrichtungen in Deutschland.

Pflegeeinrichtungen sind voll- oder teilstationäre Einrichtungen, in denen Pflegebedürftige unterschiedlicher Pflegegrade betreut und versorgt werden. In teilstationären Einrichtungen, zum Beispiel Einrichtungen für Tagespflege, werden Pflegebedürftige tagsüber professionell gepflegt und verbringen die Nacht im eigenen Zuhause. Vollstationäre Einrichtungen wie Pflegeheime übernehmen die Pflege rund um die Uhr.

Laut dem Statistischen Bundesamt gibt es 14.500 Pflegeheime in Deutschland (Stand 2019). Hiervon bieten 11.200 Pflegeeinrichtungen eine vollstationäre Dauerpflege an. Der Bedarf an Pflegeplätzen wird aktuell nur etwa zur Hälfte gedeckt. Daher gibt es für viele Pflegeeinrichtungen lange Wartelisten.

Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) und der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) führen einmal im Jahr eine Qualitätsprüfung in Pflegeeinrichtungen durch. Prüftermine in stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen werden in der Regel einen Tag im Voraus angekündigt. Zusätzlich werden unangekündigte Prüfungen durchgeführt, wenn Pflegebedürftige oder Angehörige Beschwerden zur Qualität in der Pflegeeinrichtungen eingelegt haben.

In einem Pflegeheim werden Pflegebedürftige von professionellen Pflegekräften Tag und Nacht versorgt. Die Kurzzeit- und Intensivpflege findet ebenfalls in einem Pflegeheim statt. Einrichtungen für Betreutes Wohnen bieten ein selbstständigeres Wohnkonzept, bei dem bei Bedarf Betreuungsleistungen hinzugebucht werden können. Eine Senioren-WG ist eine Wohngemeinschaft mehrerer aktiver Senioren, die ihren Alltag gemeinsam mit der Unterstützung einer Präsenzkraft gestalten.

Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für pflegerische Maßnahmen, zum Beispiel die medizinische Versorgung. Für eine vollstationäre Pflege übernimmt die Pflegekasse monatlich 770 Euro bei Pflegegrad 2, 1.262 Euro bei Pflegegrad 3, 1.775 Euro bei Pflegegrad 4 und 2.005 Euro bei Pflegegrad 5. Für die Kurzzeitpflege in einer stationären Einrichtung steht für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2-5 ein Budget von 1.612 Euro im Jahr zur Verfügung.

Die Kosten für Pflegeeinrichtungen setzen sich aus der Art der Einrichtung, der Pflegeform, dem Bundesland und der Wohnlage zusammen. Ein Platz in einem Pflegeheim kostet im Bundesdurchschnitt etwa 1.900 Euro monatlich. Die Miete für ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft liegt circa zwischen 600 und 1.000 Euro.

Bei steigender Pflegebedürftigkeit ist die häusliche Pflege oft nur noch schwer oder gar nicht möglich. Dann entlasten stationäre Pflegeeinrichtungen die Angehörigen und übernehmen die Pflege, Tag und Nacht. Professionelles Pflegepersonal versorgt die Pflegebedürftigen und die Pflegeeinrichtung ist bereits auf die Bedürfnisse der Senioren eingerichtet. Pflegeeinrichtungen bieten ein vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm, an dem sich die Bewohner beteiligen können.

Stationäre Pflegeeinrichtungen entlasten und unterstützen Sie als pflegenden Angehörigen. Professionelles Pflegepersonal versorgt Ihren Angehörigen, und er genießt tagsüber die Gesellschaft anderer Bewohner. Pflegeeinrichtungen bieten ein vielfältiges Kultur- und Freizeitprogramm, an dem sich die Bewohner beteiligen können.

Viele stationäre Pflegeeinrichtungen bieten ein sogenanntes Probewohnen an. Dann können Pflegebedürftige testweise dort übernachten. Fragen Sie bei Interesse direkt bei der Pflegeeinrichtung nach, um Möglichkeiten für das Probewohnen zu erörtern.

Unsere geschulten Berater helfen Ihnen kostenlos und unverbindlich, die richtige Pflegekraft für Ihren Angehörigen zu finden. Auf Wunsch bekommen Sie eine Liste mit Anbietern aus Ihrer Region direkt per E-Mail. Wir beraten Sie individuell und begleiten Sie auch gerne in der Zukunft als persönlicher Ansprechpartner, falls sich die Pflegebedürfnisse Ihres Angehörigen ändern sollten.

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