Seniorenpflege zu Hause –
Diese Möglichkeiten haben Sie

Pflege zu Hause

Die Pflege zu Hause ist in vielerlei Hinsicht eine gute Wahl: In den gewohnten vier Wänden fühlen sich Senioren oftmals wohler als in einer neuen Umgebung, was sich förderlich auf den Gesundheitszustand auswirken kann. Außerdem können so soziale Kontakte leichter erhalten werden. Die Pflege zu Hause stellt außerdem eine kostengünstige Alternative zu einer Unterbringung in einem Pflegeheim dar. Je nach Pflegebedürftigkeit Ihres Angehörigen gibt es die Möglichkeit, eine stundenweise Seniorenbetreuung in Anspruch zu nehmen, sodass immer dann Unterstützung kommt, wenn Bedarf da ist. Ist die Pflegebedürftigkeit dagegen höher, fühlen Sie sich vermutlich sicherer, wenn sich rund um die Uhr eine 24-Stunden-Betreuung auf Abruf um Ihren Angehörigen kümmert. Ist die Pflegekraft einmal in Urlaub oder aus anderen Gründen nicht verfügbar, übernimmt die Pflegekasse die Kosten für die sogenannte Verhinderungspflege für bis zu 1.612 Euro und bis zu sechs Wochen im Jahr. Um eine umfassende Pflege zu Hause zu sichern, egal in welchem Umfang, kümmern sich verschiedene ambulante Pflegedienste. Lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Pflegeformen der Pflege zu Hause und darüber, wie hoch die Kosten sind und wie Förder- und Zuschussmöglichkeiten aussehen.

Seniorenpflege zu Hause – Ihre Möglichkeiten

Welche Wohnformen im Alter gibt es?

Neben der voll- oder teilstationären Unterbringung in Pflegeheimen für Senioren gibt es verschiedene Modelle der Pflege zu Hause. Mit professioneller Unterstützung kann der Umzug in ein Heim damit hinausgezögert oder sogar vermieden werden. Unterschiede bestehen bei der Pflege zu Hause vor allem in der Intensität und Dauer der Pflege. Im Folgenden stellt Ihnen die Pflegehilfe die drei Arten der Pflege zu Hause vor. Sie erfahren, was die verschiedenen Modelle leisten können und was nicht, welche Kosten zu erwarten sind, und welche Vor- und Nachteile diese Pflegekonzepte bieten.

24-Stunden-Betreuung

24-Stunden-Betreuung

Die Bezeichnungen 24-Stunden-Pflege, 24-Stunden-Betreuung und Rund-um-die-Uhr-Pflege sind gleichbedeutend. Alle Begriffe beschreiben eine Pflegeform, bei der eine durch Sie ausgewählte Pflegekraft die alltägliche Pflege Ihres Angehörigen übernimmt und diesem bei Bedarf beziehungsweise auf Abruf 24 Stunden zur Seite steht. Wenn Pflege- und Hilfsbedürftige alleine oder mit Partner wohnen und rund um die Uhr Unterstützung und Betreuung benötigen, die Angehörige nicht leisten können, bietet sich eine 24-Stunden-Betreuung oder -Pflege durch eine externe Pflege- und Betreuungskraft an. Die Pflegekräfte leben in aller Regel in der Wohnung des Pflegebedürftigen und sind da, wenn Hilfe benötigt wird.

Ist die Pflege und Betreuung wirklich rund um die Uhr sichergestellt?

Nein, denn es kann natürlich niemand den ganzen Tag und die ganze Nacht über tätig sein. Die Bezeichnung „24 Stunden“ soll eher ausdrücken, dass sinnbildlich jemand rund um die Uhr da ist und auf Abruf beziehungsweise nach Vereinbarung zur Verfügung steht, um sich um Ihren Angehörigen zu kümmern. Dass die meist osteuropäischen Helferinnen rund um die Uhr arbeiten dürfen, würde das deutsche Arbeitszeitengesetz ohnehin verbieten. Die maximal zulässige Wochenarbeitszeit für Angestellte beträgt etwa 60 Stunden pro Woche. Sie können mit der Pflegekraft absprechen, wann diese geleistet werden.

Welche Tätigkeiten übernimmt eine 24-Stunden-Betreuungskraft – und welche kann sie nicht übernehmen?

Neben der grundpflegerischen Leistung können auch betreuerische Tätigkeiten wie gemeinsames Singen, Spielen und Spazierengehen übernommen werden. Nicht zuletzt ist die Pflegekraft auch eine wichtige Bezugsperson, die Ihrem Angehörigen Gesellschaft leistet und den Alltag mit ihm teilt. Der Alltag eines kranken Menschen wird durch diese Art von Betreuung oft vielfältiger und schöner, weil nun jemand da ist, der Spaziergänge und kurze Ausflüge mit ihm macht. Auf Wunsch werden auch hauswirtschaftliche Aufgaben übernommen, wie der Abwasch, das Aufräumen und Putzen, das Einkaufen. Leichte Gartenarbeiten können nach Absprache ebenfalls übernommen werden. Auch die Begleitung des Pflegebedürftigen bei Arztbesuchen und Behördengängen durch die Pflegekraft bietet eine große Unterstützung. Seit der Änderung der deutschen Beschäftigungsverordnung im Jahre 2009 dürfen 24-Stunden-Pflegekräfte in deutschen Haushalten auch notwendige pflegerische Alltagshilfen übernehmen. Dazu gehören Hilfe beim An- und Auskleiden, beim Waschen und Duschen, bei der Nahrungs- und Medikamentenaufnahme, beim Gang zur Toilette (Blasen- und Darmentleerung) und beim Zu-Bett-Gehen. Die Betreuung zu Nachtzeiten und die erforderliche Pflege während dieser Zeit können 24-Stunden Pflegekräfte ebenfalls übernehmen.

Generell kann eine Pflegekraft alle diejenigen Aufgaben übernehmen, die auch eine Tochter oder ein Sohn für einen pflegebedürftigen Elternteil übernehmen würde. Oft lässt sich beobachten, dass durch solche Freizeitbeschäftigungen die Betreuten von Neuem motiviert und vitalisiert werden, was sich förderlich auf deren Gesundheitszustand und die Stimmung auswirkt. Dies kann sich wiederum positiv auf die Gesamtstimmung der Familie übertragen. Alles in allem bietet eine 24-Stunden-Betreuung eine enorme und dennoch preisgünstige Entlastung für Sie als Angehörige. Sie gibt Ihnen außerdem das sichere Gefühl, dass Ihr hilfsbedürftiges Familienmitglied zu jeder Zeit zu Hause fürsorglich und verantwortungsvoll betreut wird, während Sie in dieser Aufgabe entlastet werden.

Pflege zu Hause - 24 Stunden Betreuung

Betreuungskräfte dürfen keine medizinische Behandlungspflege übernehmen.

Darunter fällt beispielsweise das Verbandanlegen oder das Geben von Spritzen. Diese Regel gilt es auch dann zu beachten, wenn die Betreuungskraft im Heimatland eine vorliegende Genehmigung hierfür hat. Für diese medizinische Betreuung gibt es andere Möglichkeiten und Wege: Die Behandlungspflege wird typischerweise von einem ambulanten Pflegedienst übernommen, der auch zusätzlich zur Rund-um-die-Uhr-Betreuung eingesetzt werden kann. Denn medizinische Behandlungspflege wird, ganz unabhängig von der Pflegestufe, vom Arzt verordnet und ist eine Leistung der Krankenkasse

Stundenweise Seniorenbetreuung – Flexible Unterstützung im Alltag

Stundenweise_Seniorenbetreuung

Etwas Unterstützung im Alltag, genau dann, wenn es notwendig ist – Welcher Senior wünscht sich das nicht? Die stundenweise Seniorenbetreuung bietet genau das: Die Betreuungskraft ist nicht dauerhaft vor Ort wie bei der 24-Stunden-Betreuung, sondern genau dann, wenn der Senior sich das wünscht oder es braucht. Damit stellt die stundenweise Seniorenbetreuung eine enorme Entlastung im Alltag älterer Menschen und derer Angehörigen dar. Meist findet dieses Pflegekonzept ergänzend zur Betreuung durch Angehörige oder zur ambulanten Pflege durch einen Pflegedienst statt. Im Regelfall kann der Senior noch relativ viel selbst erledigen oder bekommt in der restlichen Zeit anderweitige Unterstützung durch ausgebildete Pflegekräfte. Stundenweise Seniorenbetreuung ist für die kurzzeitige Entlastung der pflegenden Angehörigen sinnvoll und stellt durch ihre zeitliche Flexibilität einen großen Vorteil dar.

Sind die Betreuungskräfte der stundenweise Seniorenbetreuung qualifiziert für den Umgang mit Demenzkranken?

Stundenweise_Seniorenbetreuung

Wenn sich bei alleinstehenden älteren Menschen die ersten Anzeichen von Demenz bemerkbar machen, unabhängig von der körperlichen Verfassung, ist die Planung der weiteren Betreuungssituation dringend notwendig. So ist es beispielsweise für die Sicherheit des Senioren bei Ausflügen sinnvoll, dass eine Betreuungskraft anwesend ist, die sich um die räumliche Orientierung kümmert. Auch beim täglichen Einkauf im Supermarkt oder auf dem Weg zum Hausarzt kann es sonst passieren, dass der Patient den Weg nicht mehr findet und sich verläuft. Tagsüber kann die Betreuungskraft sicherstellen, dass der Patient regelmäßig isst und trinkt, wenn dieser das Gefühl für Zeit verliert.

Seit 2008 gibt es in der Pflege den Beruf des Alltagbegleiters, auch Seniorenbetreuer oder Betreuungsassistent genannt. Diese Personen haben eine Qualifizierungsmaßnahme nach § 43b Sozialgesetzbuch (SGB) XI (vormals § 87 b) absolviert. Für diese Aus- beziehungsweise Weiterbildung haben die gesetzlichen Krankenkassen bundesweit geltende Richtlinien festgelegt. Besonders gut sind die Seniorenbetreuer für den Umgang mit Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen ausgebildet. Sie sind aber auch spezialisiert auf den würdevollen Umgang mit Menschen, die psychische Erkrankungen aufweisen oder an geistigen Behinderungen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen leiden. Fragen Sie beim Pflegedienst in Ihrer Region gezielt nach, ob er „aktivierende und qualitätsgesicherte zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45 SGB XI“ anbietet. So kommen entsprechend geschulte Mitarbeiter zu Ihnen nach Hause, die Fachwissen und Erfahrung im Umgang mit Demenzkranken mit sich bringen.

Verhinderungspflege – Damit die Pflegeperson neue Kraft tanken kann

Verhinderungspflege

Wer selbst pflegender Angehöriger ist, weiß aus eigener Erfahrung: Die eigenen Eltern oder andere Familienmitglieder im Alter zu pflegen und zu betreuen, ist eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die viel Zeit einnimmt und oft kräftezehrend ist. Regelmäßige Erholungszeiten sind gerade deshalb wichtig und dienen der eigenen Regeneration und Entlastung. Die Verhinderungspflege soll die Versorgungslücke schließen, die eintritt, wenn die Pflegekraft einmal vorübergehend nicht zur Verfügung steht: Mit diesem Pflegekonzept ermöglicht der Gesetzgeber eine Vertretung, wenn die Pflegeperson in Urlaub fährt, krank wird oder aus anderen Gründen verhindert ist. Die Verhinderungspflege deckt alle Situationen ab, in denen der Pflegebedürftige vorübergehend nicht wie gewohnt zu Hause versorgt werden können.

Verhinderungspflege - Wer hat Anspruch darauf?

Im Januar 2017 haben die neuen Pflegegrade die bisher geltenden Pflegestufen abgelöst. Damit haben seit dem 01.01.2017 Personen mit anerkanntem Pflegegrad 2, Pflegegrad 3, Pflegegrad 4 und Pflegegrad 5 Anspruch auf Verhinderungspflege, und zwar dann, wenn die pflegebedürftige Person seit mindestens einem halben Jahr von einem Angehörigen zu Hause gepflegt und entsprechend durch die Pflegekasse Pflegegeld bezieht. Für die Pflege zu Hause werden mindestens zehn Stunden pro Woche von einer Privatperson aufgewendet. Wenn diese Person vorübergehend verhindert ist, greift die Verhinderungspflege. Dieses Pflegekonzept kann auch für nicht zusammenhängende Zeiträume in Anspruch genommen werden, und zwar stunden-, tage- oder wochenweise. Insgesamt hat die Pflegekraft bis zu 42 Tage oder längstens sechs Wochen im Jahr einen rechtlichen Anspruch auf Auszeit und wird in dieser Zeit vertreten. Übrigens: Ein Antrag auf Verhinderungspflege ist auch rückwirkend möglich.

Verhinderungspflege in Anspruch nehmen und trotzdem Pflegegeld weiter beziehen

Seit dem Inkrafttreten des Pflege-Neuausrichtungsgesetzes ist es so, dass während der Zeit der Verhinderungspflege das Pflegegeld weiterhin zur Hälfte gezahlt wird. Gut für Sie zu wissen: Das Pflegegeld wird nicht gekürzt, wenn die Verhinderungspflege nur stundenweise, das heißt weniger als oder genau acht Stunden täglich in Anspruch genommen wird. In diesem Fall gilt nur die Grenze der Erstattung von 1.612 Euro pro Jahr.

Was kann die Verhinderungspflege leisten und was nicht?

Verhinderungspflege

Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI ist eine Leistung der Pflegeversicherung. Die Grundpflege ist Leistung der Verhinderungspflege, das heißt, Ihr Angehöriger wird bei der Körperpflege und Badbesuchen unterstützt, beim Essen sowie bei der Mobilität. Die Hauswirtschaftliche Versorgung ist ebenfalls Leistung der Verhinderungspflege, das heißt, Ihr Angehöriger bekommt Unterstützung bei der Haushaltsführung, also beispielsweise beim Kochen, beim Einkaufen und Wäsche waschen.

Wichtig zu wissen: Medizinische Behandlungspflege gehört nicht zu den Leistungen der Verhinderungspflege. Grund: Diese wird vom Arzt verordnet, muss von einer examinierten Pflegekraft durchgeführt werden und wird von der Krankenkasse übernommen. Medizinische Behandlungspflege ist eine Leistung nach SGB V.

Welche Personen können die Verhinderungspflege übernehmen?

Die Vertretung können geschulte Pflegehilfskräfte eines professionellen ambulanten Pflegedienstes übernehmen, aber auch Angehörige, Verwandte, Nachbarn oder Freunde. In Abstimmung mit der zu pflegenden Person können Sie als pflegender Angehöriger Ihre Vertretung frei bestimmen. Achten Sie allerdings nicht nur darauf, dass die Person fachlich qualifiziert, sondern auch persönlich geeignet ist. Bei den Personen, welche die Verhinderungspflege ausführen, muss es sich nicht um gelernte Pflegekräfte handeln.

Verhinderungspflege und Kurzzeitpflege kombinieren – gewusst wie!

Was Viele nicht wissen: Die Restmittel aus der Kurzzeitpflege können für die Verhinderungspflege genutzt werden! Seit dem 1. Januar 2015 gibt es die Regelung, dass die Verhinderungspflege mit bis zu 50 Prozent des Kurzzeit-Pflegebetrages ergänzt werden kann. Das entspricht einer Aufstockung von bis zu 806 Euro pro Kalenderjahr. Auf diese Weise können Sie als pflegender Angehörige Ihre Auszeiten besser finanzieren, weil Sie zusätzlich den halben Leistungsbetrag der Kurzzeitpflege für die Kostenerstattung von Leistungen der Verhinderungspflege verwenden können. Insgesamt stehen somit 2.418 Euro pro Kalenderjahr für die Verhinderungspflege zur Verfügung. Besonders für Patienten, die bisher keine vollstationäre Kurzzeitpflege in Anspruch genommen haben, jedoch mehr Budget für die Verhinderungspflege benötigen, ist dies eine ökonomische Möglichkeit der Leistungsnutzung.

Ambulante Pflegedienste – Professionelle Unterstützung für die häusliche Pflege

Ambulante Pflegedienste

Pflege zu Hause kann sowohl durch einen Familienangehörigen oder aber durch einen professionellen Pflegedienst geleistet werden. Pflegedienste können den Betroffenen sowie seine Angehörigen zeit- und stundenweise entlasten, oder aber das gesamte Pflegepensum abdecken. Unter dem Begriff ambulante Pflegedienste werden alle professionellen Dienstleister zusammengefasst, die bei der Pflege zu Hause unterstützen, dabei kann es sich beim Betroffenen um eine vorübergehenden Erkrankung oder eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit handeln. Durch ambulante Pflege erhalten pflegebedürftige Menschen sowohl medizinische, pflegerische als auch hauswirtschaftliche Versorgung im eigenen häuslichen Umfeld.

Was leisten ambulante Pflegedienste?

Ohne die vielfältigen Leistungen von ambulanter Pflege wäre es für viele pflegebedürftige Menschen kaum denkbar, zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Diese Leistungen bietet ein ambulante Pflegedienst – fragen Sie auf Wunsch direkt gezielt beim Anbieter nach:

  1. Medizinische Behandlungspflege nach Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V): Medikamentengabe, Spritzen geben, Verbandswechsel, Injektionen verabreichen. Hierbei handelt es sich um eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung
  2. Grundpflege: Unterstützung bei der Körperpflege, der Essensaufnahme, der Mobilität, der Lagerung und spezielle Förderung von Fähigkeiten
  3. Hauswirtschaftliche Versorgung: Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, leichte Gartenarbeiten nach Absprache
  4. Betreuung und Beschäftigung: Spaziergänge, Ausflüge, Spiele, Begleitung zu kulturellen Veranstaltungen
  5. Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen: Pflegeschulung für Angehörige, Beratung zu Pflegeeinstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), Anwesenheit beim Besuch des MDK-Gutachters
  6. Qualitätssicherungsbesuche gemäß § 37.3 Sozialgesetzbuch Elf (SGB XI) bei pflegenden Angehörigen, die ihren Pflegebedürftigen als Pflegegeldempfänger alleine versorgen
  7. Verhinderungspflege: übergangsweise Vertretung des pflegenden Angehörigen, wenn dieser in Urlaub ist oder Termine hat
  8. Tages- und Nachtpflege: Unterstützung zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten zur Stärkung der häuslichen Pflegesituation
Pflege zu Hause - Pflegedienste

Spezialisierungen der Pflegedienste auf bestimmte Krankheiten

Es gibt spezielle ambulante Pflegedienste, die sich auf bekannte Erkrankungen des Patienten ausrichten. Das Personal des jeweiligen ambulanten Pflegedienstes ist dann für die vorliegenden Umstände besonders geschult. So gibt es die onkologische Pflege für Krebspatienten, die ambulante psychiatrische Pflege oder spezielle Dienste für Dekubitus-Patienten, die die Wundversorgung von Druckgeschwüren mit einschießt. Auch die häusliche Intensivpflege und Heimbeatmung zählt zu den speziellen Pflegediensten. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Patienten der Intensiv- oder Beatmungspflege fast vollständig.

Kosten & Förderungen

Mit welchen Kosten müssen Sie bei der Pflege zu Hause rechnen?

Zufriedene Treppenliftnutzerin

Seit dem 1. Januar 2017 gilt ein Mindestlohn für alle Pflege- und Betreuungskräfte in den alten Bundesländern (einschließlich Berlin) von 10,20 Euro und in den neuen Bundesländern von 9,50 Euro pro Stunde. Danach richten sich die Kosten für die Pflege zu Hause grob. Beachten Sie, dass die Kosten je nach Anbieter, Qualifikation und Leistungsspektrum ganz unterschiedlich hoch ausfallen können.

Kosten für die 24-Stunden-Betreuung

Die Rund-um-die-Uhr-Betreuung kann Ihnen in der Regel ab etwa 1900 Euro pro Monat zur Verfügung gestellt werden. Somit stellt diese Betreuungsform eine günstige Alternative zur stationären Pflege dar. Dieser veranschlagte Preis schließt die Sozialversicherung, Krankenkasse, Haftpflicht und Mehrwertsteuer (brutto) mit ein und berechnet sich auf Basis des in Deutschland geltenden Mindestlohns. Die Qualifikationen der Pflegekraft können die Kosten erheblich erhöhen oder reduzieren: Entscheidend für Ihre Kosten ist hier beispielsweise, wie ausgeprägt Sie sich die Deutschkenntnisse der Pflegekraft wünschen, ob sie möchten, dass die Pflegekraft einen Führerschein besitzt, oder wie viel Pflegeerfahrung sie mitbringen soll. All Ihre Wünsche können Sie bei den Informationsgesprächen direkt angeben. Außerdem fallen die Kosten für eine 24-Stunden Pflege je nach Art, wie die ausgewählte Pflegekraft im deutschen Privathaushalt beschäftigt wird, unterschiedlich aus. Es gibt folgende Modelle:

  1. Entsendemodell: Die Pflegekraft wird von einem Pflegedienst in den osteuropäischen Beitrittsländern der Europäischen Union (EU) angestellt, sozialversichert und haftpflichtversichert. Dann wird sie, üblicherweise durch eine deutsche Vermittlungsagentur, an Sie vermittelt. Dieses Modell stellt für Sie die kostengünstigste Variante dar (etwa 1.900 Euro pro Monat). Zudem ist diese Lösung mit dem geringsten bürokratischen Aufwand und Risiko verbunden.
  2. Direkte Anstellung: Die Pflegekraft wird direkt von Ihnen als Arbeitgeber angestellt. Sie fungieren als Arbeitgeber mit den entsprechenden Pflichten, wie z. B. Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, Kündigungs- und Versicherungsschutz, Gewährung von Sozialleistungen und so weiter. Die Kosten betragen hier etwa 5.000 Euro pro Monat, da Sie mehrere Pflegekräfte parallel anstellen müssen.
  3. Selbstständigkeit: Die Pflegekraft hat als selbstständiger Dienstleister ihr Gewerbe in Deutschland oder in einem EU-Land angemeldet und kümmert sich selbst um Sozial- und Haftpflichtversicherung. Wenn es sich dabei allerdings um eine „Scheinselbstständigkeit“ handelt, besteht das Risiko, dass Sie als Auftraggeber Sozialabgaben und Versicherungsleistungen nachzahlen müssen. Die Kosten betragen hier etwa 2.000 bis 3.000 Euro pro Monat. Das Risiko, das Sie tragen, ist hier allerdings am höchsten

Kosten für die stundenweise Seniorenbetreuung

Zufriedene Treppenliftnutzerin

Der Preis für die stundenweise Seniorenbetreuung liegt bei etwa 15 bis 25 Euro pro Stunde. Es kommt bei dem Preis hier sehr auf den ausgewählten Pflegedienst und die geforderten Dienstleistungen an. Beachten Sie: Manche Anbieter nennen Pauschalpreise für eine Betreuungsstunde, andere Anbieter berechnen zusätzlich die Anfahrtskosten. Die Pflegehilfe empfiehlt deshalb, mindestens drei Angebote von Anbietern einzuholen, die in Ihrer Region tätig sind. Qualifizierte und erfahrene Anbieter können Sie auch ausführlich zu den Finanzierungsmöglichkeiten beraten. Ein Preisvergleich lohnt sich! Noch wichtiger bei der Auswahl einer geeigneten Seniorenbetreuung ist aber, ob die Chemie stimmt und sich Betreuer und Betreuter gut miteinander verstehen.

Kosten für die Verhinderungspflege

Die Erstattung für den Aufwand der Verhinderungspflege hängt davon ab, ob sie durch einen Angehörigen oder einen professionellen Pflegedienst übernommen wird. Die Details für beide Fälle:

  1. Verhinderungspflege durch Familienangehörige:
    Ein anderer Familienangehöriger kümmert sich während Ihrer Abwesenheit um den Pflegebedürftigen und übt diese Tätigkeit nicht erwerbsmäßig aus. Dieser Familienangehörige ist mit dem Patienten bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert, es kann sich also um den Ehepartner, um Kinder oder den Schwiegersohn bzw. die Schwiegertochter handeln. In diesem Fall erhält der Pflegebedürftige Leistungen in Höhe des Pflegegeldes für maximal sechs Wochen, das entspricht dem 1,5-fachen des monatlichen Pflegegelds. Das Pflegegeld fällt je nach Pflegegrad unterschiedlich aus. Gut zu wissen: Die Leistungen können allerdings auf bis zu 1.612 Euro aufgestockt werden – wenn nachgewiesen wird, dass besondere Aufwendungen der Pflegeperson notwendig sind. Dafür muss ein Nachweis über anfallende Fahrkosten oder den Verdienstausfall erbracht werden.

    Zufriedene TreppenliftnutzerinRechenbeispiel:
    Pflegegeld des jeweiligen Pflegegrades
    / 28 Tage (4 Wochen Fortzahlung Pflegegeld)
    x 42 Tage (6 Wochen Dauer Inanspruchnahme Verhinderungspflege)
    ----------------------------------------------------------------------------
    = 1,5-faches Pflegegeld während der Verhinderungspflege
    Zum Beispiel bei Pflegegrad 2: 316,00 EUR / 28 Tage x 42 Tage = 474,00 EUR

  2. Verhinderungspflege durch ambulante Dienste oder eine stationäre Pflegeeinrichtung:
    Ein ambulanter Pflegedienst mit professionell geschulten Pflegekräften wird während Ihrer Abwesenheit mit der Pflege beauftragt. Diese Form der Vertretung kann geeignet sein, wenn niemand sonst aus der Familie in der Nähe wohnt oder aber aus anderen Gründen die Pflege für diesen Zeitraum übernehmen kann. In diesem Fall stehen pauschal 1.612 Euro pro Kalenderjahr bereit. Das gilt auch, wenn die Verhinderungspflege Nachbarn oder entfernte Verwandte ab dem zweiten Grad übernehmen. Ebenso stehen für die Verhinderungspflege 1.612 Euro Zuschuss zur Verfügung, wenn die Verhinderungspflege in einer stationären, von der Pflegekasse anerkannten Pflegeeinrichtung, stattfindet.

Kosten für einen ambulanten Pflegedienst

Durch die Beitragszahlungen zur Pflegeversicherung während der Erwerbsjahre hat jeder gesetzliche Versicherte einen Rechtsanspruch auf Hilfe, sobald er pflegebedürftig wird. Die Pflegeversicherung übernimmt dann die Kosten für ambulante Pflegeleistungen, was je nach Pflegeform unterschiedlich aussehen kann: Im Falle einer Versorgung durch einen Familienangehörigen erhalten die Pflegebedürftigen Pflegegeld, was im Regelfall der Pflegeperson weitergereicht wird. Um Pflegegeld zu erhalten, muss der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) der pflegebedürftigen Person einen Pflegegrad zuteilen, nach dem sich dann die Höhe des Pflegegelds richtet. Im Falle einer Versorgung durch einen ambulante Pflegedienst erhalten die Pflegebedürftigen Pflegesachleistungen. Die Kosten für den übrig bleibenden Eigenanteil, wenn man einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nimmt, können nur schwierig konkret angegeben werden, denn sie hängen von der Art und Intensität der Pflege ab und auch vom Pflegegrad des Bedürftigen sowie dem Bundesland, in dem er wohnt. Als Faustregel gilt: Der Pflegeversicherte muss als Eigenanteil bei ambulanter Pflege 10 Prozent der Kosten und 10 Euro pro Verordnung durch den zuständigen Arzt an allenfalls 28 Tagen im Jahr übernehmen.

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Pflege zu Hause allgemein: Welche Förderungen, Unterstützungen und Einsparungen sind möglich?

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  1. Fragen Sie einmal in der Gemeindeverwaltung oder im Bürgerbüro Ihrer Gemeinde nach Unterstützung. Diese können Angaben machen über ehrenamtliche Mitarbeiter in der Gemeinde oder der näheren Umgebung, die Sie eventuell stundenweise unterstützen können.
  2. Es gibt zudem in vielen Städten und Gemeinden sogenannte niedrigschwellige Betreuungsgruppen, meist für Menschen mit Demenz. Hier engagieren sich ehrenamtliche Helfer, angeleitet von einer gerontologisch ausgebildeten Fachkraft, in Form von Gruppenstunden oder Demenzcafés. Diese Initiativen wurden ins Leben gerufen, um pflegenden Angehörigen eine Auszeit zu verschaffen.
  3. Gut zu wissen für die Steuererklärung: Bis zu 20 Prozent der jährlichen Aufwendungen für Pflege und Betreuung in Höhe von bis zu 4.000 Euro pro Jahr können die Pflegebedürftigen oder Ihre Angehörigen gegenüber ihrem Finanzamt als besondere Belastungen geltend machen.
  4. Von der Pflegeversicherung anerkannt Pflegebedürftige, das heißt, diejenigen mit einer anerkannten Pflegestufe, dürfen ihr monatliches Pflegegeld je nach Pflegegrad als Zuschuss für die Pflege durch Angehörige, Freunde, oder 24-Stunden-Pflegekraft verwenden.
  5. Anerkannt Demenzkranke, psychisch kranke oder geistig behinderte Menschen bekommen außerdem die zusätzlichen Betreuungsleistungen gewährt, die je nach Schwere der Fähigkeitsstörungen 104 Euro oder 208 Euro pro Monat ausmachen. Dieses erhöhte Pflegegeld kann ebenfalls als Zuschuss für die 24-Stunden-Betreuung verwendet werden. Wenn dieser Betrag nicht ausreicht, um niedrigschwellige Betreuungsangebote zu nutzen, dann kann man bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistungen zusätzlich dafür verwenden.
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Vor- & Nachteile

Was kann eine Pflege zu Hause leisten und was nicht?

Die entscheidenden Vorteile, wenn Sie eine Ihren Angehörigen zu Hause pflegen oder pflegen lassen, sind folgende:

Familienzusammenhalt
  1. Betreuung in den eigenen vier Wänden für den Pflegebedürftigen, was sich förderlich auf den Gesundheitszustand auswirken kann
  2. Durch das 1:1-Verhältnis kann die Betreuungskraft exakt auf das eingehen, was der Pflegebedürftige gerade benötigt
  3. Die Betreuungskräfte sind offiziell kranken- und haftpflichtversichert, wenn Sie sich an einen seriösen Pflegedienst wenden
  4. Kosten: von wenigen hundert Euro für die stundenweise Betreuung bis hin zu etwa 1900,- Euro monatlich für eine 24-Stunden-Betreuung ─ damit ist die Pflege zu Hause eine günstige Alternative zu einer Unterbringung in einem Pflegeheim
  5. Die Kosten für die Pflege sind steuerlich absetzbar
  6. Zuschüsse durch die Pflegekasse sind möglich; die Höhe richtet sich nach dem Pflegegrad
  7. Es kann Ihnen innerhalb weniger Tage eine Pflegekraft vermittelt werden. Seriöse Agenturen bieten außerdem kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen an, die dem Schutz des Pflegebedürftigen und dessen Angehörigen dienen
  8. Individuelle Betreuung und Unterstützung für Ihren Angehörigen; Entlastung und beruhigende Gewissheit für die ganze Familie

Was gibt es zu bedenken – Was könnten Nachteile der Betreuungsform zu Hause sein?

  1. Sie müssen der Pflegekraft, sofern es sich um eine 24-Stunden-Betreuung handelt, ein Gästezimmer zur Verfügung stellen, damit sie regenerieren kann und sich wohl fühlt. Auch ein Zugang zum Internet wäre hilfreich. Damit kann die Pflegekraft in der freien Zeit Kontakt zu ihrer Familie zu Hause halten. Ein eigenes Badezimmer für die Pflegekraft ist nicht notwendig
  2. Die Wohnung sollte und muss für den persönlichen Bedarf des Betreuten seniorengerecht ausgebaut sein, damit der Betreute möglichst lange zu Hause wohnen kann. Das kann zusätzliche Kosten verursachen, wie beispielsweise der Umbau zu einem barrierefreien Badezimmer
  3. Generell dürfen Betreuungskräfte keine medizinische Behandlungspflege übernehmen, wie zum Beispiel Spritzen geben oder Verband anlegen. Dies muss auch dann beachtet werden wenn die Betreuungskraft im Heimatland eine vorliegende Genehmigung hierfür hat. Das sollte allerdings kein Problem darstellen, denn die Behandlungspflege wird normalerweise von einem ambulanten Pflegedienst übernommen, der zusätzlich eingesetzt werden kann

Häufige Fragen

24 Stunden Pflege

Die Pflegehilfe ist ein Verband eigenständiger Pflegeanbieter und kann auf Wunsch für Sie deutschlandweit mit „sehr gut“ bewertete Pflegedienste für Ihre Bedürfnisse finden, egal ob für eine stundenweise Betreuung oder eine Unterstützung rund um die Uhr. Das Wichtige: Die Pflegehilfe ist deutschlandweit vernetzt und kann Ihnen deshalb Anbieter direkt aus Ihrer Region empfehlen, sodass hohe Anfahrtskosten entfallen. Nach der telefonischen Beratung leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein, nimmt Ihre individuellen Wünsche auf oder beantwortet Ihnen Fragen zu dem Thema, die Ihnen noch unklar geblieben sind. Die Pflegehilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit breitem Fachwissen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen beratend zur Seite zu stehen. Die Pflegehilfe ist dazu da, die richtige Pflegelösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Diese Beratung und Hilfestellung ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Die Agenturen versuchen immer, zwei Betreuungskräfte einzusetzen, die sich alle zwei bis drei Monate gegenseitig turnusmäßig abwechseln. So ist genügend Zeit, dass die Betreuungskraft gut eingearbeitet wird und zu einer Bezugsperson für den Pflegebedürftigen wird. Danach hat sie aber auch wieder Zeit für Regeneration, was für die gleichbleibend hohe Leistung und Motivation wichtig ist. Die Pflegekräfte kommen meist aus Polen, gefolgt von Rumänien, Kroatien und Tschechien.

Es handelt sich meist nicht explizit um examinierte Pflegekräfte oder Krankenschwestern, sondern um Betreuungspersonen. Die offizielle Qualifikation als Pflegekraft ist erfahrungsgemäß auch nicht notwendig, da die Anforderungen eher in dem Bereich der Betreuung und Grundpflege liegen, wofür eher die Persönlichkeit entscheidend ist. Das heißt, die Pflegekraft sollte vor allem geduldig, fürsorglich, herzlich, belastbar und pflichtbewusst sein. Übrigens: Bei den Betreuungskräften handelt es sich meist um Frauen, auf Wunsch oder je nach Bedarf – zum Beispiel bei sehr schweren Patienten – werden allerdings auch Männer vermittelt.

Seit 2008 gibt es in der Pflege den Beruf des Alltagbegleiters, auch Seniorenbetreuer oder Betreuungsassistent genannt. Diese Personen haben eine Qualifizierungsmaßnahme nach § 43b Sozialgesetzbuch (SGB) XI absolviert. Für diese Aus- bzw. Weiterbildung haben die gesetzlichen Krankenkassen bundesweit geltende Richtlinien festgelegt. Besonders gut sind die Seniorenbetreuer für den Umgang mit Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen ausgebildet. Sie sind aber auch spezialisiert auf den würdevollen Umgang mit Menschen, die psychische Erkrankungen aufweisen oder an geistigen Behinderungen und/oder körperlichen Beeinträchtigungen leiden. Fragen Sie auf Wunsch gezielt bei dem Pflegedienst Ihrer Wahl nach, ob die Betreuungskräfte dementsprechend ausgebildet sind.

Pflegt eine Privatperson die pflegebedürftige Person in der Verhinderungspflege, so werden die Leistungen der Pflegeversicherung, zu der auch das Pflegegeld gehört, an die pflegebedürftige Person überwiesen. Die Leistungen, sowohl Pflegegeld als auch der Betrag der Verhinderungspflege, sind prinzipiell dazu gedacht, die Pflegeperson für ihren Aufwand zu entschädigen und werden deshalb in der Regel an diese Person weitergegeben. Anders ist der Fall gelagert, wenn die Verhinderungspflege von einem Pflegedienst oder einer professionellen Pflegeperson übernommen wird, denn diese erhalten in der Regel das Geld direkt von der Pflegekasse.

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So bewerten Nutzer unseren Service

Frau B. ist eine wirklich eine sehr gute Wahl. Sie ist liebevoll und aufmerksam - genauso wie ich mir eine Betreuungskraft vorstelle.

Frau M. Klein, Tutzing

Wir sind sehr zufrieden mit I., so eine liebe, fürsorgliche, aufmerksame und hilfsbereite Frau. Sie ist ausgezeichnet für meinen Vater geeignet.

Familie G.-M., Bonn

Vielen Dank Pflegehilfe, wir haben uns aus den Angeboten das für uns beste ausgesucht und wissen, dass unsere Mutter gut versorgt ist.

Herr Zacher, Gießen

L. ist eine super Betreuerin, sie ist intelligent, zuverlässig, sorgfältig und spricht ausgezeichnet Deutsch.

Frau Dr. P., Essen

Wir sind sehr dankbar für die zuverlässige Hilfe, die Sie uns vermittelt haben. Danke!

Frau F., Eberswalde

Wir haben uns für eine Betreuerin von Sunacare entschieden und sind sehr zufrieden damit. Herzlichen Dank.

Herr F. A., Mainz