Pflege zu Hause
Pflegeformen, Kosten & Zuschüsse im Vergleich

Die Seniorin wird zuhause gepflegt, denn hier fühlt sie sich am wohlsten.

Die Pflege zu Hause ist oft die erste Wahl, denn die meisten Pflegebedürftigen möchten in den eigenen vier Wänden alt werden. Wenn Sie Ihrem Angehörigen diesen Herzenswunsch erfüllen möchten, nehmen Sie eine große Aufgabe auf sich, mit der auch viel Verantwortung einhergeht.

Bevor die Pflege Ihres Angehörigen überhaupt beginnen kann, gibt es viel zu organisieren. Sie müssen Anträge stellen, Ihren Tagesablauf neu strukturieren, eventuell muss die Wohnung umgebaut werden – und zeitgleich müssen Sie sich an die neue Situation und Rolle gewöhnen.

In dieser herausfordernden Zeit begleiten wir Sie gerne und unterstützen Sie mit umfassenden Informationen:

In den häufigsten Fragen finden Sie eine kompakte Übersicht über alle wichtigen Informationen.

Häusliche Pflege in Zeiten von Corona

  • Sonderregelungen bis 30.09.2020: Für die häusliche Pflege wurden mit dem "Zweiten Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite" Angleichungen an bestehende Gesetze vorgenommen. Pflegebedürftige und Angehörige sind derzeit besonders gefordert und sollen durch diese Sonderregelungen entlastet werden.
  • Erhöhter Zuschuss für Pflegehilfsmittel: 60 statt 40 Euro im Monat für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch
  • Verlängerung der bezahlten Auszeit von der Arbeit in akuten Fällen: Bis zu 20 Tage Pflegeunterstützungsgeld für pflegende Angehörige
  • Entlastungsleistungen aus 2019 verfallen erst Ende September 2020 und sind für Pflegegrad 1 flexibler einsetzbar

Welche Arten der häuslichen Pflege gibt es?

Die pflegende Angehörige und Ihre Mutter sind gemeinsam vor Ihrem Haus.

74 Prozent aller Pflegebedürftigen in Deutschland werden zuhause gepflegt – das sind über 2,3 Millionen Menschen. Abhängig von der Pflegebedürftigkeit, der Verfügbarkeit von Angehörigen und Bekannten und der häuslichen Situation gibt es für jeden Bedarf die passende Pflegeform. Der größte Teil der zu Hause Gepflegten wird durch pflegende Angehörige versorgt. Der Überbegriff „Häusliche Pflege“ umspannt aber weit mehr als die Pflege durch Angehörige.

Es gibt viele Pflege- und Betreuungsangebote, die pflegende Angehörige entlasten und unterstützen. Gerade Erwerbstätige haben nach der Pflegezeit und Familienpflegezeit oft Schwierigkeiten, Beruf und Pflege zu vereinen. Mit fortschreitender Pflegebedürftigkeit kommen viele Angehörigen an die persönliche Belastungsgrenze. Dann ist es essenziell, die vielseitigen Unterstützungsangebote zu kennen und sich über die unterschiedlichen Finanzierungsangebote zu informieren.

Pflegende Angehörige
Die häufigste Pflegeform Deutschlands

Pflege durch Angehörige ist eine oft gewählte Möglichkeit - auch auf diesem Bild unterstützt die Tochter ihre Mutter gerade bei einem gemeinsamen Spaziergang.

Wenn Sie Ihren Angehörigen versorgen und dieser mindestens Pflegegrad 2 hat, hat er Anspruch auf Pflegegeld zwischen 316 und 901 Euro monatlich. Meistens wird das Pflegegeld von dem Pflegebedürftigen an den pflegenden Angehörigen weitergegeben. Sollten Sie noch kein Pflegegeld für Ihren Angehörigen erhalten, lohnt sich ein zeitnaher Antrag: Im Monat des Erstantrags wird es nur anteilig gezahlt. Der erste Berechnungstag ist der Tag der Antragsstellung.

Zusätzlich zum Pflegegeld und unabhängig vom Pflegegrad haben alle Pflegebedürftigen Anspruch auf den Entlastungsbetrag. Dieser beträgt 125 Euro monatlich und wird für Haushaltshilfen und anderen Unterstützungsgebote verwendet. Personen mit Pflegegrad 1 dürfen den Entlastungsbetrag auch für die Finanzierung von körperbezogenen Pflegemaßnahmen verwenden. Nicht verwendetes Budget aus dem Entlastungsbetrag verfällt erst zum 30. Juni des folgenden Jahres (aufgrund der aktuellen Situation verfällt das Budget 2020 erst zum 30. September).

24 Stunden Pflege
Fürsorgliche Rund-um-die-Uhr-Pflege zu Hause

Die 24 Stunden Pflegekraft und die Seniorin frühstücken gemeinsam.

Die 24 Stunden Pflege unterstützt Pflegebedürftige bei dem Wunsch, zu Hause alt zu werden. Eine Pflegekraft zieht bei Ihrem Angehörigen ein. Dadurch ist Ihr Angehöriger nie allein und Sie müssen sich keine Sorgen machen. Um eine 24 Stunden Pflege beherbergen zu können, benötigt Ihr Angehöriger ein freies Zimmer zu Hause. Ob es eine Mietwohnung oder ein eigenes Haus ist, spielt keine Rolle. Ein Internetzugang ist wünschenswert, damit die Pflegekraft mit ihrer Familie in Verbindung bleiben kann.

Die Kosten der 24 Stunden Pflege liegen zwischen 1.900 und 5.000 Euro pro Monat. Sie können diese Kosten mit dem Pflegegeld, dem Entlastungsbetrag und mit Mitteln aus der Verhinderungspflege finanzieren. Außerdem kann Ihr pflegebedürftiger Angehöriger jedes Jahr bis zu 4.000 Euro von der Steuer absetzen. Die 24 Stunden Pflege ist deutlich günstiger als eine stationäre Unterbringung, zum Beispiel in einem Pflegeheim. Außerdem umgehen Sie so lange Wartelisten: Die Pflegekraft kann bereits nach einer Woche da sein, um Sie bei der Pflege Ihres Angehörigen zu unterstützen.

  • Die 24 Stunden Pflege zieht bei Ihrem Angehörigen zu Hause ein, sodass er nie allein ist.
  • Ihr Angehöriger kann seinen Tagesablauf selbstbestimmt im eigenen Zuhause beibehalten und erhält genau dann Unterstützung, wenn er es benötigt.
  • Die Pflegekraft kann bereits eine Woche nach Vertragsabschluss bei Ihnen sein und direkt anfangen, Sie zu entlasten.

Mehr Informationen zur 24-Stunden-Pflege »

Ambulante Pflegedienste
Professionelle Unterstützung in der Pflege zu Hause

Die Pflegekraft des ambulanten Pflegedienstes unterstützt die Seniorin in ihrem Zuhause.

Wenn medizinische Behandlungspflege nötig ist, übernimmt diese ein ambulanter Pflegedienst direkt bei Ihrem Angehörigen zu Hause. In Deutschland gibt es über 14.000 ambulante Pflegedienste. Ein Viertel aller pflegenden Angehörigen wird in der häuslichen Pflege durch dieses Angebot unterstützt. Oft kann so ein Umzug in eine stationäre Einrichtung herausgezögert oder ganz vermieden werden.

Ambulante Pflegedienste geben Medikamente, wechseln Verbände und Katheter und bieten mobilisierende Leistungen. Die Pflegekasse übernimmt die Kosten für die Pflege über die sogenannten Pflegesachleistungen. Abhängig vom Pflegegrad Ihres Angehörigen steht Ihnen hierüber ein monatliches Budget zwischen 689 und 1.995 Euro zur Verfügung. Bei Pflegegrad 1 kann der Entlastungsbetrag eingesetzt werden, um den Pflegedienst zu finanzieren. Als Ausnahmeregelung kann dieser dann auch für körperbezogene Pflegemaßnahmen verwendet werden.

  • Ein ambulanter Pflegedienst übernimmt die medizinische Behandlungspflege Ihres Angehörigen direkt bei ihm zu Hause.
  • Für die Finanzierung stehen jeden Monat je nach Pflegegrad über die Pflegesachleistungen zwischen 689 und 1.995 Euro zur Verfügung.
  • Eine Kombination aus 24 Stunden Pflege und Pflegedienst garantiert eine umfassende Pflege und Betreuung im eigenen Zuhause.

Mehr Informationen zu Pflegediensten »

Seniorenbetreuung zu Hause
Stundenweise Unterstützung für Senioren

Pflege durch Angehörige ist eine oft gewählte Möglichkeit - auch auf diesem Bild unterstützt die Tochter ihre Mutter gerade bei einem gemeinsamen Spaziergang.

Die Seniorenbetreuung ist bei einer leichten Pflegebedürftigkeit eine starke Unterstützung für Pflegebedürftige und Angehörige. Die Betreuungskraft begleitet Ihren Angehörigen im Alltag, hilft im Haushalt und übernimmt Einkäufe, unterstützt bei der täglichen Hygiene und übernimmt Fahrdienste. Das vielseitige Angebot lässt sich ganz nach den persönlichen Wünschen Ihres Angehörigen zu einem individuellen Betreuungspaket zusammenstellen.

In der Regel liegen die Preise zwischen 25 und 35 Euro pro Stunde. Für die Finanzierung können Sie Entlastungsbetrag verwenden. Zusätzlich können Sie bis zu 40 Prozent der ungenutzten Pflegesachleistungen für die Seniorenbetreuung nutzen, also zwischen 275 und 798 Euro Zuschuss pro Monat plus 125 Euro Entlastungsbetrag. So lassen sich viele Stunden Seniorenbetreuung komplett über Zuschüsse der Pflegekasse finanzieren. Die Seniorenbetreuung eignet sich auch bei Demenz- und Schlaganfallpatienten.

  • Die Seniorenbetreuung begleitet Ihren Angehörigen im Alltag, in seiner Freizeit und übernimmt Fahrdienste.
  • Mit der Kombination aus Entlastungsbetrag und bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistungen wird sie oft komplett durch Zuschüsse finanziert.
  • Für Demenz- und Schlaganfallpatienten gibt es speziell ausgebildete Seniorenbetreuer, die viel Erfahrung haben.

Mehr Informationen zur Seniorenbetreuung »

Verhinderungspflege
Wochen- oder stundenweise Entlastung für pflegende Angehörige

Die Pflegekraft des ambulanten Pflegedienstes unterstützt die Seniorin in ihrem Zuhause.

Wenn Sie an der Pflege Ihres Angehörigen verhindert sind, können Sie Verhinderungspflege beantragen. Ab Pflegegrad 2 stehen Ihnen hierfür 1.612 Euro jährlich zur Verfügung. Dieses Budget kann zusätzlich mit 50 Prozent der Kurzzeitpflege auf bis zu 2.418 Euro aufgestockt werden. Wenn Ihre Vertretung bis zum zweiten Grade mit Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen verwandt oder verschwägert ist, beträgt der Zuschuss das 1,5 fache des Pflegegeldes.

Die Verhinderungspflege kann von Verwandten, Bekannten, professionellen Pflegekräften oder von einer 24 Stunden Pflegekraft übernommen werden. Voraussetzung ist aber, dass Sie Ihren Angehörigen zuvor mindestens sechs Monate in der häuslichen Umgebung gepflegt haben. Warum Sie verhindert sind, ist egal. Wenn die Verhinderungspflege nicht mehr als acht Stunden pro Tag in Anspruch genommen wird, wird weiterhin volles Pflegegeld gezahlt. Bei über acht Stunden wird ein anteiliges Pflegegeld von 50 Prozent weitergezahlt.

  • Die Verhinderungspflege vertritt Sie als pflegenden Angehörigen bei Krankheit und Urlaub.
  • Ihr Angehöriger wird auch in Ihrer Abwesenheit weiterhin zu Hause versorgt und muss die gewohnte Umgebung nicht verlassen.
  • Mit kombinierten Zuschüssen haben Sie ein jährliches Budget von 2.418 Euro für die Verhinderungspflege zur Verfügung.

Mehr Informationen zur Verhinderungspflege »

Wer darf was in der häuslichen Pflege?

Auf diesem Bild wird die Seniorin zuhause gepflegt.

Bei der Vielzahl unterschiedlicher Pflege- und Betreuungsangebote stehen Angehörige oft vor der Frage, welche zu der individuellen Pflegesituation passt. Ambulante Pflegedienste und die 24 Stunden Betreuung haben unterschiedliche Kompetenzen. Es ist wichtig zu bedenken, bei welchen Alltagsaufgaben Ihr Angehöriger Unterstützung benötigt.

Eine Übersicht über die Aufgabenbereiche schafft die Tabelle. Eine Kombination aus Pflegedienst und Betreuungskraft sorgt für eine ganzheitliche Versorgung, die sowohl pflegerische als auch soziale Aspekte berücksichtigt. Je nach Pflegesituation stellen Sie die Dienste individuell zusammen. Wir helfen Ihnen gerne dabei, einen Plan für die häusliche Pflege zu erstellen und verschiedene Dienste zu organisieren.

Pflegedienst(24h-) Betreuer
Wundversorgung
Medikamente geben
Injektionen
Katheter/Magensonden
wechseln
Körperpflege
Toilettengang
Aus- und Ankleiden
Hilfe im Haushalt
Spaziergänge
Behördengänge
Begleitung zum Arzt

Was sind die ersten Schritte?

In der Planung der Pflege zu Hause sind die ersten Schritte oft die wichtigsten.

Ihr Angehöriger benötigt Pflege. Ein großer Einschnitt in sein Leben, aber auch in Ihren Alltag. Die Situation ist neu, und nicht selten auch belastend. Organisieren Sie die Pflege Ihres Angehörigen oder übernehmen diese sogar, steht Ihnen eine große Aufgabe mit viel Verantwortung bevor.

Bevor die Pflege Ihres Angehörigen aber wirklich beginnen kann, müssen viele Vorbereitungen getroffen werden. Um Ihnen diese Zeit der großen Änderungen zu erleichtern, haben wir die ersten Schritte für eine organisierte häusliche Pflege übersichtlich für Sie zusammengestellt.

  • Die Pflegekasse informieren
    Je früher Sie melden, dass Ihr Angehöriger pflegebedürftig ist, desto früher erhalten Sie finanzielle Unterstützung durch die Pflegekasse. Das Angebot an Zuschüssen ist vielfältig und entlastet Sie in der neuen Situation.
  • Lassen Sie sich beraten
    Eine professionelle Beratung schafft Klarheit. Wir helfen Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich weiter. Pflege ist so individuell wie der Mensch selbst – so erfahren Sie, was für die ideale Versorgung Ihres Angehörigen wichtig ist.
  • Holen Sie sich Unterstützung
    Scheuen Sie sich nicht davor, die Unterstützung anzufordern, die Sie und Ihr Angehöriger benötigen. Pflegehilfen wie 24-Stunden-Pflegekräfte oder ambulante Dienste sind eine große Erleichterung in der häuslichen Pflege.

Welche Zuschüsse für die häusliche Pflege gibt es?

Die Seniorin freut sich über die Vielfältigen Zuschüsse für die Pflege zu Hause.

Wenn Ihr Angehöriger pflegebedürftig wird, geht es um die Organisation der häuslichen Pflege. Nicht selten sind Umbaumaßnahmen und die Anschaffung von Produkten für die Pflege nötig. Je nach Pflegegrad gibt es unterschiedliche Zuschüsse, die Sie für die häusliche Pflege nutzen können. Manche werden monatlich gezahlt, bei anderen handelt es sich um jährliche Zuschussbudgets.

Nutzen Sie die Zuschüsse, die Ihnen zustehen. So wird die Finanzierung der Pflege zu Hause deutlich vereinfacht. Neben diesen Zuschüssen haben Pflegebedürftige außerdem Anspruch auf kostenlose Hilfsmittel, wie zum Beispiel Elektromobile oder Patientenlifter. Gerne helfen wir Ihnen dabei, Hilfsmittel zu beantragen. Unsere kostenlose Pflegeberatung unterstützt Sie bei der Suche nach Anbietern und berät Sie zu Zuschüssen und Finanzierung.

Pflegegrad12345
Pflegegeld
monatlich
316 €545 €728 €901 €
Pflegesachleistungen
monatlich
689 €1.298 €1.612 €1.995 €
Verhinderungspflege
Durch nahe Angehörige, jährlich
474 €817,50 € 1.092 €1.351,50 €
Verhinderungspflege
Durch sonstige Personen, jährlich
1.612 €1.612 € 1.612 €1.612 €
Entlastungsbetrag
125 € monatlich
Pflegehilfsmittel
60 € monatlich
Wohnumfeldverbesserung
4.000 € je Maßnahme

Welche Vor-& Nachteile hat die häusliche Pflege?

Die vielen neuen Eindrücke erschweren oft den Überblick. Um die richtige Entscheidung für Ihren Angehörigen zu treffen, haben wir die Vor- und Nachteile für Sie zusammengestellt.

  • Sie ermöglichen Ihrem Angehörigen, zu Hause alt zu werden.
  • Ihr Angehöriger erhält eine individuelle Pflege: Sie entscheiden gemeinsam, welche Unterstützung Sie wünschen.
  • Durch ambulante Dienste werden Sie in der medizinischen Versorgung unterstützt.
  • Die Pflege ist persönlicher als in einem Pflegeheim.
  • Oft ist die Pflege zu Hause günstiger als ein Heimplatz.
  • Sie tragen einen Großteil der Verantwortung für Ihren Angehörigen.
  • Oft entsteht eine Doppelbelastung durch Beruf und Pflege.

Was ist die Alternative zur häuslichen Pflege?

Wo man alt wird ist für viele ein wichtiges Thema – Pflege zu Hause oder Pflegeheim?

Bei steigender Pflegebedürftigkeit sind manchmal die Grenzen der häuslichen Pflege erreicht. Fällt es Ihrem Angehörigen immer schwerer im eigenen Zuhause zu wohnen, sollten Sie frühzeitig eine Pflegeeinrichtung in Betracht ziehen. Treffen Sie diese Entscheidung, sind Sie in guter Gesellschaft: In Deutschland leben über 900.000 Menschen in einem Pflegeheim.

Eine vollstationäre Dauerpflege im Pflegeheim eignet sich bei jeder Pflegebedürftigkeit – ist aber vor allem bei höheren Pflegegraden ratsam. Denn die gesamte Einrichtung ist für ein barrierefreies Wohnen angelegt. Ihr Angehöriger wird rund um die Uhr versorgt. Das schafft Sicherheit für Sie und ihn. Allerdings haben die meisten Pflegeheime lange Wartelisten für freie Plätze.

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Antworten auf die häufigsten Fragen

Die Pflege zu Hause hat viele Facetten und kann auf persönliche Anforderungen angepasst werden.

Häusliche Pflege umfasst die Pflege durch Angehörige. Oft werden pflegende Angehörige von ambulanten Diensten in der medizinischen Versorgung unterstützt. Auch die 24-Stunden-Betreuung zählt zur häuslichen Pflege. Benötigt Ihr Angehöriger nur einige Stunden am Tag Unterstützung, empfiehlt sich eine stundenweise Seniorenbetreuung.

Eine 24-Stunden-Betreuung kostet zwischen 1.900 und 3.000 Euro. Seniorenbetreuer berechnen pro Stunde 25 bis 35 Euro. Ambulante Pflegedienste rechnen jede Leistung einzeln ab, ein Teil dieser Kosten wird von der Pflegekasse übernommen.

Wenn Sie Ihren Angehörigen zu Hause pflegen, erhalten Sie zwischen 316 und 901 Euro Pflegegeld pro Monat. Ambulante Pflegedienste rechnen Ihre Kosten über die sogenannten Pflegesachleistungen direkt mit der Pflegekasse ab. Hierzu steht Ihnen ein Budget zwischen 689 und 1.995 Euro zur Verfügung.

Den Entlastungsbetrag von 125 Euro und Pflegehilfsmittel im Wert von 60 Euro erhalten alle Pflegebedürftigen unabhängig vom Pflegegrad. Für Umbauten im eigenen Zuhause steht Pflegebedürftigen ein Zuschuss in Höhe von 4.000 Euro zur Wohnumfeldverbesserung zu. Ab Pflegegrad 2 besteht Anspruch auf ein jährliches Budget von 1.612 Euro für die Verhinderungspflege.

  • Neben dem fortschreitenden Alter kann auch ein Sturz oder Unfall zur Pflegebedürftigkeit führen.
  • In diesem Fall ist Ihr Angehöriger auf die Hilfe anderer angewiesen.
  • Möchte Ihr Angehöriger trotz Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben, ist dieser Wunsch mit einer häuslichen Pflege umsetzbar.
  • Bei der Pflege zu Hause kommt eine Person zu Ihrem Angehörigen nach Hause, um ihn medizinisch zu pflegen oder zu umsorgen.
  • Die Pflege kann eine Person aus dem nahen Familien- und Freundeskreis allein übernehmen, oder Unterstützung von Pflegediensten erhalten.
  • Eine häusliche Pflege funktioniert nur dann, wenn die pflegebedürftige Person die Zuwendung anderer auch annimmt.
  • Übernehmen Sie oder ein Freund die häusliche Pflege, kann Ihr Angehöriger bei der Pflegekasse einen Antrag auf Pflegegeld stellen.
  • Wichtig ist, dass der Antrag im Namen der pflegebedürftige Person selbst gestellt wird.
  • Warten Sie nicht zu lange, denn die Kasse zahlt das Pflegegeld erst ab dem Tag, an dem Sie den Antrag stellen.
  • Sie benötigen je nach Pflegebedürftigkeit unterschiedliche Hilfsmittel.
  • Die Wohnung muss gegebenenfalls barrierefrei umgebaut werden.
  • Sie haben Anspruch auf Verhinderungspflege, damit Sie in den Urlaub fahren und sich regenerieren können.
  • 24-Stunden-Pfleger und Seniorenbetreuer versorgen Ihren Angehörigen und kümmern sich um die Pflege, Grundversorgung und den Haushalt.
  • Ambulante Pflegedienste sind hauptsächlich für die Grundpflege und die medizinische Versorgung zu Hause zuständig.
  • Die Pflegekasse übernimmt monatlich 60 Euro für Pflegehilfsmittel wie Einweghandschuhe oder Desinfektionsmittel, die Sie für die Pflege zu Hause benötigen.
  • Für eine Pflege zu Hause benötigen Sie als pflegender Angehöriger Zeit, Geduld und die finanziellen Mittel.
  • Für eine bestmögliche Versorgung ist es hilfreich, den Wohnraum Ihres Angehörigen barrierefrei umzugestalten und Hilfsmittel einzufordern.
  • Wenn Sie ein Pflegedienst bei der Betreuung unterstützen soll, sind oft wohnumfeldverbessernde Maßnahmen notwendig.
  • Gerne beraten wir Sie kostenlos und unverbindlich.
  • Unsere kostenlose Pflegeberatung beantwortet Ihnen alle Fragen und gibt Ihnen Informationen zu allen Zuschüssen, die Ihnen zustehen.
  • Sie erhalten Vergleichsangebote von qualifizierten Pflege- und Betreuungsdiensten.