Pflegeimmobilien als Kapitalanlage
Vergleich, Risiken & Kauf

Pflegeimmobilie mit grünem Garten

Pflegeimmobilien als Kapitalanlage sind eine beliebte und sinnvolle Investition für private Anleger. Sie profitieren von langfristig garantierten Mieteinnahmen und einer Rendite von etwa 3 bis 4 Prozent. Als Besitzer einer Pflegeimmobilie erhalten Sie außerdem ein bevorzugtes Belegungsrecht, dass bei vielen Betreibern auch für direkte Angehörige gilt.

In der Finanzbranche gelten Pflegeimmobilien schon lange als zukunftsorientiert. In der immer älter werdenden Gesellschaft sind Pflegeimmobilien gefragter als je zuvor. Der geringe Verwaltungsaufwand und die stetig steigernde Nachfrage nach Pflegeplätzen machen die Pflegeimmobilie zu einer sozial und finanziell sinnvollen Kapitalanlage.

In den häufigsten Fragen finden Sie außerdem eine Zusammenfassung der wichtigsten Informationen.

Was sind Pflegeimmobilien?

Pflegeimmobilie mit moderner Fassade

Eine Pflegeimmobilie, oft auch als Pflegeapartment bezeichnet, ist eine Eigentumswohnung in einem privaten oder staatlichen Pflegeheim. Aber auch Immobilien in Wohnheimen mit angeschlossener Pflege oder Einrichtungen für betreutes Wohnen sind Pflegeimmobilien. Als privater Anleger können Sie in eine oder mehrere Pflegeappartements investieren und profitieren von einer sicheren Mietrendite.

Eine Pflegeimmobilie ist, ähnlich wie ein Mehrfamilienhaus, in Teileigentum aufgeteilt. Sie erwerben ein einzelnes Pflegeappartement oder Zimmer in dieser Immobilie. Der Inhaber der Gesamtimmobilie ist der Betreiber. Der Mieter ist somit nicht der Bewohner, sondern der Betreiber der Pflegeeinrichtung. So erhalten Sie als privater Anleger auch dann weiter Ihre Mietrendite, wenn das Zimmer für eine gewisse Zeit nicht belegt ist.

Das sorgt für den niedrigen Aufwand, der für Sie als Anleger mit der Investition einhergeht. Der Betreiber kümmert sich um die Verwaltung der Pflegeimmobilie. Er sorgt für die Vermietung der Zimmer, betreut und bewirtschaftet die Pflegeimmobilie und trägt die Verantwortung für die Instandhaltung. Sie haben als Anleger also keine zusätzliche Arbeit.

Die Mietlaufzeit beträgt in der Regel mindestens 20 Jahre. Die Mietrendite, die Sie vom Betreiber erhalten, wird an einen Verbraucherpreisindex teilweise angepasst. Dadurch sind Sie vor Mieteinbrüchen durch Inflation sicher. Sie können bei Pflegeimmobilien mit etwa 3 bis 4 Prozent Rendite rechnen. Das macht Pflegeapartments zu einer guten privaten Vermögensvorsorge.

So funktioniert ein Investment in eine Pflegeimmobilie

Pflegeimmobilien als Kapitalanlage
  • Sie erwerben als privater Anleger ein oder mehrere Zimmer beziehungsweise Wohnungen in einer Pflegeimmobilie.
  • Der Betreiber kümmert sich um die Vermietung der Zimmer, sodass Sie auch bei kurzzeitigem Leerstand keine Mietausfälle befürchten müssen.
  • Um die Verwaltung und Instandhaltung kümmert sich der Betreiber: Auf Sie kommt so keine zusätzliche Arbeit zu.
  • Sie erhalten eine attraktive Mietrendite von etwa 3 bis 4 Prozent, die durch einen Verbraucherpreisindex inflationssicher ist.

Die Geldanlage der Zukunft

Pflegeheim Villa im Grünen

Pflegeimmobilien als Kapitalanlage rentieren sich also nicht nur finanziell, sie sind auch ein gesellschaftlich sinnvolles Anlageprodukt. Im Gegensatz zu anderen Kapitalanlagen ist diese konjunktur­unabhängig, bietet hohe Sicherheit und eine vergleichsweise hohe Rendite.

Momentan wird der Bedarf an Pflegeplätzen in Deutschland nur etwa zur Hälfte gedeckt – die Nachfrage ist somit sehr stark und eine Investition in eine Pflegeimmobilie gleich zweifach sinnvoll: Sie lohnt sich für Sie nicht nur finanziell, sondern hat auch sozial einen hohen Stellenwert.

Pflegeimmobilien sind die Geldanlage der Zukunft: Die Grafik zeigt die steigende Lebenserwartung in Deutschland mit einer Prognose bis 2060.

Auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes prognostiziert der vdek in seinen Basisdaten des Gesundheitswesens einen Anstieg der Lebenserwartung in Deutschland 2060 auf durchschnittlich 87 Jahre - eine Steigerung um 30 Prozent innerhalb des letzten Jahrhunderts. Die Deutschen werden immer älter und liegen auch im internationalen Vergleich nur knapp hinter der Spitzengruppe.

  • Die Nachfrage nach Pflegeplätzen wird in den nächsten 40 Jahren steigen.
  • Gesundheitsimmobilien sind ein Markt mit großem Wachstumspotential.
  • Eine Investition in eine Pflegeimmobilie ist gleich zweifach zukunftsorientiert.

Video: Pflegeimmobilien in zwei Minuten erklärt

Erfahren Sie in nur zwei Minuten alles über die Vorteile von Pflegeimmobilien, die Höhe der Rendite und für wen eine Investition geeignet ist. Außerdem klärt das Video auf, worauf bei Gesundheitsimmobilien geachtet werden sollte.

Für wen eignet sich eine Pflegeimmobilie?

Die Senioren planen eine Investition in eine Pflegeimmobilie.

Wenn Sie viel Wert auf sichere Kapitalanlagen legen, die eine planbare Rendite einbringen, sind Pflegeimmobilien die richtige Entscheidung. Oft sind es die Risiken vor Wertminderung und Inflation, die private Anleger abschrecken. Pflegeimmobilien sind zukunftsorientierte Wertanlagen, denn die Mieten für Pflegeeinrichtungen sind konjunktur- und inflationsunabhängig.

Immobilien gelten schon lange als die am höchsten vor Inflation geschützte Anlageform. Im Falle einer Inflation steigt der Immobilienpreis, während das Geld seinen Wert verliert. Sollten Sie eine Immobilie finanziert haben, bleibt der Nennwert der Schulden gleich, während der reale Wert der Schulden durch die inflationsbedingte Geldentwertung sinkt. Somit kann es sogar einen positiven Effekt für Sie als Immobilienanleger haben.

Ein weiterer Vorzug von Pflegeimmobilien als Wertanlage ist der geringe Aufwand. Da der Betreiber der Pflegeeinrichtung die gesamte Vermietung und Verwaltung übernimmt, haben Sie wenig bis keinen Eigenaufwand für Ihre Investition. So sind Pflegeimmobilien auch als passive Vermögensanlage, zum Beispiel als private Altersvorsorge, ideal.

Oft bieten Betreiber außerdem einen weiteren Vorteil für private Anleger an, der nicht vernachlässigt werden sollte. Investieren Sie in eine Pflegeimmobilie, wird Ihnen im Gegenzug vielerorts ein bevorzugtes Belegungsrecht gewährt. In den meisten Fällen wird dieses auch auf die direkten Angehörigen ausgeweitet – sollten Sie, Ihr Partner oder Ihre Eltern einen Platz im Pflegeheim benötigen, haben Sie dank Ihrer Investition einen entscheidenden Vorzug.

Glühbirne. Wichtiger Hinweis: Das bevorzugte Belegungsrecht bei Pflegeimmobilien

Bevorzugtes Belegungsrecht bei Pflegeimmobilien

Beachten Sie, dass das bevorzugte Belegungsrecht an einige Bedingungen geknüpft ist. Wenn der Betreiber Ihnen dieses Recht vertraglich zusichert, zählt dies für alle Pflegeimmobilien, die dieser besitzt. Sollten Sie oder ein direkter Angehöriger einen Pflegeplatz benötigen, wird es in den meisten Fällen nicht das von Ihnen erworbene Pflegeapartment sein.

Wir empfehlen Ihnen, die Option auf bevorzugtes Belegungsrecht direkt mit dem Betreiber zu besprechen. Ein seriöser Betreiber wird Sie über die Möglichkeiten aufklären. Außerdem haben Sie so die Möglichkeit, im Voraus auch andere Standorte zu begutachten und haben für den Ernstfall vorgesorgt.

Kosten und Finanzierung

Die Senioren besichtigen Pflegeimmobilien.

Der wichtigste Punkt bei einer Investition in Pflegeimmobilien ist die Finanzierung. Entscheiden Sie sich, ein Pflegeapartment als Wertanlage zu nutzen, haben Sie eine große Auswahl verschiedener Standorte, Betreiber und Pflegeeinrichtungen. Die Preise variieren hier von Einrichtung zu Einrichtung – wie bei jeder Immobilie gibt es hier Standardliegenschaften und hochpreisige Luxusanlagen.

Legen Sie zu allererst fest, wie viel Sie in die Pflegeimmobilie investieren möchten. Treffen Sie diese Entscheidung bevor Sie mögliche Betreiber miteinander vergleichen, haben Sie von Anfang an eine klare Linie. Die Investitionen in Pflegeimmobilien beginnen bei 100.000 Euro und sind nach oben hin offen. Außerdem ist entscheidend, ob Sie Eigen- oder Fremdkapital zur Finanzierung der Pflegeimmobilie verwenden möchten.

Kosten von Pflegeimmobilien

Das Ehepaar beschäftigt sich mit den Kosten von Pflegeimmobilien.

Die Kosten von Pflegeimmobilien sind je nach Standort, Ausstattung und Betreiber unterschiedlich. Im Durchschnitt liegt der Kaufpreis für Pflegeapartments in Deutschland bei 3.000 Euro pro Quadratmeter – hierbei handelt es sich um einen Richtwert zur Orientierung. Genaue Preise erfahren Sie im Gespräch mit einem Betreiber, bei dem Sie Objekte begutachten.

Wie bei jedem Immobilienkauf kommen hier noch zusätzliche Notar- und Gerichtsgebühren, sowie die Kosten für den Grundbucheintrag hinzu. Hierbei handelt es sich um unumgängliche Gebühren, die zur rechtlichen Absicherung Ihres Immobilienkaufes dienen. Notar und Grundbucheintrag schlagen mit etwa 1,5 – 2 Prozent des Kaufpreises zu Buche.

Die Nebenkosten der Pflegeimmobilie werden in der Regel direkt von der Betreibergesellschaft getragen. Diese ist ebenfalls für kleinere Reparaturen und Renovierungsarbeiten zuständig. Daher liegt Ihre Instandhaltungsrücklage bei nur etwa 20 Cent pro Quadratmeter. Bei einer Größe von 50 Quadratmeter kommen Sie auf 10 Euro Instandhaltungsrücklage.

  • Der Kaufpreis liegt durchschnittlich bei 3.000 Euro pro Quadratmeter.
  • Diese Kosten hängen von Standort und Ausstattung ab.
  • Hinzu kommen Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag.
  • Die Instandhaltungsrücklage beträgt etwa 20 Cent pro Quadratmeter.

Die Instandhaltungsrücklage bei Pflegeimmobilien

Die Instandhaltungsrücklage wird auch Rücklage, Instandhaltungsrückstellung, Erneuerungsfond oder Reparaturfond genannt. Sie beträgt durchschnittlich 20 Cent pro Quadratmeter. Die Betreiber sparen diese Rücklage als eine finanzielle Reserve an, um Instandhaltungsmaßnahmen der Pflegimmobilie durchzuführen. Hohe Einmalzahlungen der Eigentümer werden so vermieden.

Der Betreiber ist verpflichtet, die Instandhaltungsrücklage der Anleger zinsgünstig anzulegen und die Geldsumme muss jederzeit abrufbar sein. Die Rücklage ist zweckgebunden, darf also nur für Maßnahmen zur Wartung und Reparatur der Immobilie verwendet werden. Sie wird nur für „Dach und Fach“ verwendet – für die Instandhaltung des Inneren der Immobilie ist der Betreiber selbst zuständig.

Da es bei Pflegeimmobilien weitere Investoren gibt, die ebenfalls ein Pflegeapartment erworben haben, verteilt sich das Risiko und damit verbundene Kosten auf viele Personen. Das ist ein weiterer Faktor, der die Pflegeimmobilie zu einem sehr sicheren Investment macht. Investieren Sie in eine neugebaute Immobilie, greift in den ersten Jahren in der Regel die Gewährleistung der am Bau beteiligten Gewerke.

  • Die Instandhaltungsrücklage beträgt etwa 20 Cent pro Quadratmeter des Pflegeapartments.
  • Sie wird als finanzielle Rücklage angespart, vom Betreiber zinsgünstig angelegt und ist zweckgebunden.
  • Durch diese Rücklage werden Reparaturmaßnahmen am „Dach und Fach“ der Immobilie finanziert.
  • Das Risiko für hohe Einmalzahlungen wird hierdurch minimiert, denn der Betreiber kann jederzeit auf die Rücklage zugreifen.
  • Bei einem Neubau greift in den ersten Jahren in der Regel die Gewährleistung der einzelnen Gewerke.
Glühbirne. Wichtiger Hinweis: Die Dach- und Fachklausel bei Pflegeimmobilien

Die Dach- und Fachklausel bei Pflegeimmobilien

Bei Pflegeimmobilien ist der Betreiber für die Instandhaltung verantwortlich. Die Instandhaltung für Dach und Fach verbleibt aber bei der Eigentümergemeinschaft, also den einzelnen Anlegern der Pflegeapartments.
„Dach“ bezeichnet das Dach und die tragende Konstruktion. „Fach“ bezeichnet das Äußere des Gebäudes, also Fenster und Fassade der Immobilie, sowie feste Installationen wie Rohrleistungssysteme.

Finanzierung von Pflegeimmobilien

Die Seniorin beschäftigt sich mit der Finanzierung von Pflegeimmobilien.

An erster Stelle steht die Unterscheidung zwischen einer Investition von Eigen- oder Fremdkapital. Finanzieren Sie einen Teil des Kaufpreises mit einem Kredit, profitieren Sie von zurzeit sehr günstigen Zinskonditionen. Kreditunternehmen kennen den hohen Inflationsschutz von Pflegeimmobilien und vergeben gerne Kredite für die Finanzierung – eine entsprechende Bonität wird vorausgesetzt.

Ein Großteil der neugebauten Pflegeobjekte ist zudem über ein KfW-Effizienzhaus-Darlehen förderfähig. Der KfW-Effizienzhaus-Standard setzt sich auf Gesamtenergiebedarf und Wärmedämmung der Immobilie zusammen. Hieraus ergeben sich die Standards 40, 40 plus und 55. Je kleiner der Wert, desto geringer ist der Energiebedarf und umso höher die Förderung der KfW.

So erhalten Sie Kredite von bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit mit 15 – 25 Prozent Tilgungszuschuss. Den Tilgungszuschuss von 25 Prozent, also bis zu 30.000 Euro erhalten private Investoren nur für Immobilien, die den Standard 40 Plus erfüllen: Der Strom wird bei diesen Anlagen über eine Photovoltaik-Anlage erzeugt und in modernen Batterien gespeichert.

  • Sie profitieren von aktuell sehr günstigen Zinskonditionen, mit denen Sie Ihr Pflegeapartment finanzieren.
  • Banken vergeben bevorzugt Kredite für Pflegeimmobilien, da sie als besonders sichere Anlage gelten.
  • Neubauten sind über den KfW-Effizienzhaus-Standard förderungsfähig, wenn sie einen festgelegten Gesamtenergiebedarf nicht überschreiten.

10 Gründe für eine Investition in Pflegeimmobilien

Fröhliche, zustimmende Senioren

Pflegeimmobilien sind die Geldanlage der Zukunft. Hier finden Sie 10 Gründe, die für ein Investment in ein Pflegeapartment sprechen. In der Finanzbranche sind Pflegimmobilien lange kein Geheimtipp mehr: Sie gelten als besonders sichere und planbare Kapitalanlage. Viele Anleger schätzen diese Vorzüge und investieren in ein Pflegeapartment als private Vermögensvorsorge für das Alter.

Natürlich sollten Sie eine große Investition immer eingehend überdenken und sich professionell beraten lassen. Es gibt viele Anbieter auf dem Markt, und eine eigenständige Suche ist mit viel Aufwand verbunden. Wir helfen Ihnen bei Fragen oder bei der Suche nach dem passenden Betreiber gerne kostenlos und unverbindlich weiter, indem wir die Betreiber für Sie vorselektieren und Ihnen eine übersichtliche Liste zukommen lassen.

  1. Finanzielle Sicherheit
    Sie erhalten eine attraktive Rendite und einen langfristigen Mietvertrag. Über Mietausfälle müssen Sie sich keine Sorgen machen. Außerdem bieten Pflegeimmobilien einen hohen Inflationsschutz.
  2. Attraktive Finanzierung
    Derzeit erhalten Sie dank niedriger Zinsen günstige Kredite. Pflegeimmobilien werden bevorzugt von Kreditunternehmen gefördert, da sie als sichere Anlage gelten.
  3. Grundbucheintrag
    Sie stehen als Eigentümer im Grundbuch und haben die Immobilie als sachlichen Gegenwert. Sie können Ihre Immobilie verkaufen, verschenken, beleihen oder vererben.
  4. Unabhängigkeit von Finanzmärkten und Börse
    Pflegeimmobilien sind ein sehr sicheres Investment. Ihre Immobilie hat eine hohe Wertstabilität und ist nicht von Konjunkturschwankungen oder Spekulationen abhängig.
  5. Rendite über langen Zeitraum
    Als Investor einer Pflegeimmobilie profitieren Sie über einen langen Zeitraum von 20 bis 30 Jahren von einer festgeschriebenen Mieteinnahme, die auch bei Leerstand oder Mietausfall des Bewohners gesichert ist.
  6. Bevorzugtes Belegungsrecht
    Sie haben bei Bedarf meist ein bevorzugtes Belegungsrecht für Heimplätze der Betreibergesellschaft in Ihrer Nähe. Dieses Recht wird von vielen Betreibern auch für Ihre Angehörigen ausgesprochen.
  7. Steuerliche Vorteile
    Bei Pflegeimmobilien setzen Sie durch den geringen Grundstücksanteil einen größeren Teil Ihrer Investition steuerlich ab. Nach zehn Jahren können Sie die Pflegeimmobilie steuerfrei verkaufen.
  8. Kein Verwaltungsaufwand
    Die Betreibergesellschaft verwaltet das Pflegeheim. Sie müssen sich um nichts weiter kümmern. Das macht die Pflegeimmobilie zur idealen, passiven Altersvorsorge.
  9. Krisensicherheit
    Die Miete erhalten Sie auch bei Leerstand. Der Betreiber selbst ist über das Sozialamt auch im Falle eines Mietausfalls der Bewohner abgesichert und zahlt Ihnen weiter Ihre Rendite.
  10. Gesellschaftlich sinnvolles Anlageprodukt
    Nicht zu vergessen ist der soziale Aspekt. Je mehr Leute ihr Geld in diese wichtige Angelegenheit investieren, desto mehr Pflegeplätze werden geschaffen, die dringend benötigt werden.

Risiken der Investition

Allgemein gilt der Kauf einer Pflegeimmobilie als eine sichere Kapitalanlage mit geringen Risiken im Vergleich zu anderen Anlageformen. Denn die Rendite erhalten Sie nicht von den Bewohnern, sondern vom Betreiber. Dieser ist über das Sozialamt im Falle eines Mietausfallen seitens des Bewohners geschützt. Somit erhalten Sie Ihre Rendite weiterhin.

Zu einem Mietausfall seitens des Betreibers kommt es nur im Extremfall, wenn er in Konkurs geht und das gesamte Pflegeheim geschlossen werden muss. Wenn ein Betreiber insolvent gehen sollte, sind in der Regel mehrere Pächter daran interessiert, die Pflegeimmobilie zu übernehmen. Ein Restrisiko verbleibt - dieses kann aber durch eine sorgfältige Auswahl des Anbieters minimiert werden.

Den richtigen Anbieter auswählen

Birne

Obwohl die Pflegebranche ein Wachstumsmarkt ist, ist es nicht leicht, ein Pflegeheim wirtschaftlich zu betreiben. Erwirtschaftet das Unternehmen trotz staatlicher Pflegegelder keine Gewinne, wird sie langfristig in Konkurs gehen. Vergleichen Sie die Pflegeimmobilien Angebote gründlich.

Investieren Sie nur in Betreiber, die schon lange am Markt sind und mehrere Pflegeheime erfolgreich führen. Hier haben Sie über das bevorzugte Belegungsrecht dann auch eine größere Standortauswahl, wenn Sie einen Pflegeplatz für sich selbst oder einen Angehörigen benötigen.

Die Anlageformen im Vergleich

Es gibt neben dem Kauf einer Pflegeimmobilie noch andere Möglichkeiten, in den zukunftsträchtigen Pflegemarkt zu investieren und die eigenen Finanzen aufzubessern. Die vier vorgestellten Modelle funktionieren ganz unterschiedlich und haben verschiedene Sicherheits- und Risikomerkmale.

Pflegeimmobilien

Rustikale Pflegeimmobilie mit Grünanlage.

Sie kaufen ein Appartement in einer Pflegeimmobilie. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, über das bevorzugte Belegungsrecht lange Wartelisten zu umgehen und schnell einen Pflegeplatz bei einer Anlage des Betreibers zu erhalten. Um die effiziente Bewirtschaftung kümmert sich der Heimbetreiber. Sie selbst haben mit der Verwaltung des Pflegeheimes nichts zu tun.

Nach dem Erwerb sind Sie offiziell im Grundbuch eingetragen. Sie können mit einer Rendite von etwa 3 bis 4 Prozent rechnen. Der Kaufpreis liegt bei etwa 3.000 Euro pro Quadratmeter, die laufenden Kosten für die Instandhaltungsrücklage beträgt etwa 20 Cent pro Quadratmeter. Zusätzliche Kosten kommen für den Notar und den Grundbucheintrag zustande.

Offene Fonds

Eine weitere Möglichkeit in den Pflegemarkt zu investieren sind offene Fonds. Eine Investmentgesellschaft sammelt Ihr Geld und das Geld anderer Anleger. Diese Summe wird als Investmentfonds gebündelt und in eine flexible Anzahl von Pflegeimmobilien investiert. Das können nicht nur Pflegeheime oder betreutes Wohnen, sondern auch Krankenhäuser sowie Reha-Kliniken sein.

Die Fondsanteile unterliegen dabei Wertschwankungen. Sie können daher keine großen Wertsteigerungen erwarten. Ihr Geld gehört zum „Sondervermögen“ der Investmentgesellschaft und ist auch im Falle eines Konkurses der Investmentgesellschaft sicher. Sie bekommen es bei Insolvenz der Gesellschaft direkt ausgezahlt. Kaum eine andere Anlageart ist so sicher und gut überwacht.

Geschlossene Fonds

Rustikale Pflegeimmobilie mit Grünanlage.

Hier kaufen Großinvestoren mehrere Pflegeheime und bündeln sie zu einem geschlossenen Fonds. Sie als Investor beteiligen sich unternehmerisch und finanzieren diese Immobilien mit. Die Mindestanlagesumme beträgt je nach Fonds zwischen 2.500 und 25.000 Euro. Auch ist die Laufzeit mit 10 bis 20 Jahren relativ lang.

Die Anteile werden nicht an der Börse gehandelt und lassen sich vor Ende der Laufzeit nicht oder nur mit Verlust verkaufen. Als Anleger haften Sie mit der Höhe Ihrer Einlage und können so Ihr Geld verlieren. Da diese Anlageform risikoreich ist, sollten Sie bereits Erfahrungen mit Immobiliengeschäften haben.

Aktien

Alternativ investieren Sie klassisch in Aktien. Hier legen Sie Ihr Geld eher langfristig an, da der Kurs über die Zeit stark schwanken kann. Gleichzeitig ist die Gewinnmöglichkeit höher als bei anderen Anlagen. Sie sollten aber bedenken, dass Sie hierbei keine Sicherheiten haben, denn der Wert Ihrer Anlage unterliegt täglichen Konjunkturschwankungen.

Aktienkurse verlaufen nicht linear, sondern sind einem ständigen Auf und Ab unterworfen. Somit ist diese Anlageform ist nur für Personen mit viel Erfahrung empfehlenswert, da das Risiko nicht zu unterschätzen ist. Außerdem ist diese Anlageform auch mit mehr Eigenaufwand verbunden, da Sie einen dauerhaften Überblick über den Markt behalten müssen.

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Antworten auf die häufigsten Fragen

Eine schöne Pflegeimmobilie mit großzügiger Anlage.

Eine Pflegeimmobilie ist eine Eigentumswohnung in einem privaten oder staatlichen Pflegeheim. Oft werden Pflegeimmobilien auch als Pflegeapartments bezeichnet. Sie erwerben also nicht ein komplettes Pflegeheim, sondern eine einzelne Wohnung.

Inhaber der gesamten Immobilie ist eine Betreibergesellschaft mit mehreren Pflegeappartements in Deutschland im Angebot. An diese Betreibergesellschaft vermieten Sie das Appartement, die es dann an einen Bewohner vermietet.

Die Betreibergesellschaft verwaltet die Pflegeimmobilie. Sie selbst haben also keinen Kontakt zu dem Bewohner und müssen sich auch sonst nicht um die Appartements kümmern. Die Betreiber sorgen für die Betreuung der Bewohner, die Bewirtschaftung, die Instandhaltung und die Organisation.

Der Kaufpreis einer Pflegeimmobilie liegt pro Quadratmeter im Durchschnitt bei 3000 Euro. Dazu kommen Kosten für den Notar und den Grundbucheintrag. Diese betragen in etwa 1,5 – 2 Prozent des Kaufpreises. Die Instandhaltungsrücklage, die Sie an den Betreiber zahlen, liegt bei circa 20 Cent pro Quadratmeter im Monat.

Natürlich haben Sie die Möglichkeit, einen Teil des Kaufpreises zu finanzieren und so von den derzeit günstigen Zinskonditionen zu profitieren. Ein Großteil der neugebauten Pflegeobjekte ist zudem über ein KfW-Effizienzhaus-Darlehen förderfähig. Außerdem haben Sie mit einer Pflegeimmobilie einen hohen Inflationsschutz.

Die Verwaltung der Pflegeappartements übernimmt die Betreibergesellschaft, sodass Sie sich um nichts kümmern müssen. Die langfristig auslegten Mietverträge garantieren eine gute Rendite von circa 3 bis 4 Prozent über einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren. Dadurch sind Pflegeimmobilien die ideale private Altersvorsorge.

Viele Betreiber bieten das sogenannte bevorzugte Belegungsrecht für private Investoren an. Dieses sichert Ihnen bei Bedarf einen Platz in einem Pflegeapartment des Betreibers zu. Beachten Sie, dass dies nicht das Pflegeapartment ist, in welches Sie investiert haben. Dieses Recht gilt auch für Ihre Angehörigen.

Bei Pflegeimmobilien setzen Sie durch den geringen Grundstücksanteil im Vergleich zu anderen Objekten einen größeren Teil Ihrer Investition steuerlich ab. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, Ihr Pflegeapartment nach 10 Jahren steuerfrei zu verkaufen.

Die Geldanlage im Pflegeheim gilt allgemein als sehr sicher. Zu einem Mietausfall kommt es nur im Extremfall, wenn der Betreiber in Konkurs geht und das gesamte Pflegeheim geschlossen werden muss. Wenn ein Betreiber insolvent gehen sollte, haben in der Regel mehrere Pächter Interesse daran, die Immobilie im Anschluss zu übernehmen und wieder auf Kurs zu bringen.

Pflegeimmobilien als Kapitalanlage eignen sich vor allem für private Anleger, die viel Wert auf eine sichere Geldanlage legen. Pflegeimmobilien bringen eine planbare Rendite von circa 3 bis 4 Prozent ein und haben einen hohen Inflationsschutz. So sind die Mieten konjunktur- und inflationsunabhängig. Außerdem profitieren Sie von einem bevorzugten Belegungsrecht, mit dem Sie im Pflegefall die Wartelisten des Betreibers überspringen können und schneller einen Pflegeplatz finden.

Wir beraten Sie unverbindlich und kostenlos zu Ihren Möglichkeiten, eine Pflegeimmobilie als Kapitalanlage zu erwerben und helfen Ihnen bei der Wahl passender Finanzierungsmöglichkeiten. Außerdem schicken wir Ihnen im Anschluss an die telefonische Erstberatung eine Liste ausgewählter Anbieter vor, bei denen Sie direkt verschiedene Pflegeimmobilien vergleichen können.