Ambulante Pflegedienste
Aufgaben, Kosten und Zuschüsse im Überblick

Die Pflegerin des ambulanten Dienstes lächelt die Seniorin an.

Im Alter weiterhin zu Hause leben, auch wenn der Alltag nicht mehr allein zu bewältigen scheint – ambulante Pflegedienste unterstützen Ihren Angehörigen bei diesem Herzenswunsch. Das eigene Zuhause ist ein vertrauter Ort und Quelle der Erinnerungen. Ambulante Pflegedienste helfen Ihrem Angehörigen in seinem täglichen Leben, sodass er in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann.

Doch ambulante Pflege bringt nicht nur für Ihren Angehörigen Vorteile. Auch Sie profitieren von der Unterstützung, mit der Sie Beruf und Pflege vereinbaren können. Die Leistungen der ambulanten Dienste sind vielseitig und auf die persönlichen Pflegebedürfnisse anpassbar. So erhält Ihr Angehöriger die individuelle Betreuung, die er verdient - und Sie die benötigte Entlastung.

Wir begleiten Sie bei der Entscheidung für einen ambulanten Pflegedienst mit den Themen:

Einen Überblick aller wichtigen Informationen erhalten Sie in den häufigsten Fragen.

Für wen sind ambulante Pflegedienste geeignet?

Die Seniorin und die Pflegekraft des ambulanten Pflegedienstes besprechen die Einnahme der Medikamente.

Pflegebedürftige sollen selbst darüber entscheiden können, wo und vom wem sie gepflegt werden. Hegt Ihr Angehöriger den Wunsch, im vertrauten Zuhause zu bleiben, ist ein ambulanter Pflegedienst eine gute Entscheidung. Aber auch in anderen Wohnformen profitieren die Bewohner von den ergänzenden Leistungen ambulanter Pflege.

Wenn medizinische Behandlungspflege benötigt wird, kann das geschulte Fachpersonal des ambulanten Pflegedienstes diese übernehmen. So kann ein Umzug in ein Pflegeheim herausgezögert oder in vielen Fällen ganz vermieden werden, und Ihr Angehöriger kann in seinem vertrauten Zuhause bleiben.

Erfahren Sie mehr über ambulante Pflege für:

  • Häusliche Pflege:
    Drei Viertel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt. Viele nutzen unterstützende Leistungen durch ambulante Pflegedienste. Mobile Pflegedienste übernehmen Verantwortung und entlasten Sie als pflegenden Angehörigen. Hilfe durch die ambulanten Dienste für die Pflege zu Hause zu beanspruchen ist kein Zeichen von Schwäche. Es zeigt, dass Sie die Vorteile eines objektiven Blicks einer Fachkraft auf die Pflege Ihres Angehörigen anerkennen.
  • Betreutes Wohnen:
    Häufig wird betreutes Wohnen für Rentner durch die Dienste ambulanter Pflege unterstützt. Selbstständigkeit bedeutet nicht, dass Ihr Angehöriger alles allein bewältigen muss. Häusliche Pflegedienste helfen Ihrem Angehörigen bei der täglichen Grundpflege und übernehmen Behandlungspflege. So werden auch die sozialen Kontakte Ihres Angehörigen weiter gefördert.
  • Senioren-WGs:
    Die Präsenzperson, die in einer Senioren WG allgemein betreuende oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten ausübt, ist nicht zu medizinischen Behandlungen befugt. Die medizinische Versorgung übernehmen die ambulanten Pflegedienste. So profitiert Ihr Angehöriger von einem starken sozialen Netz und einer ausgereiften medizinischen Infrastruktur.
  • Verhinderungspflege:
    Sind Sie als pflegender Angehöriger abwesend, entlastet Sie die Verhinderungspflege. Hierfür sind mobile Pflegedienste gut geeignet, denn das Pflegefachpersonal vertritt Sie in Ihrer Abwesenheit mit einem ganzheitlichen Pflegeangebot, welches neben der Grundpflege auch medizinische Behandlungen beinhaltet. Die Pflegekraft führt eine Pflegedokumentation, durch die Sie die Behandlungsmaßnamen nachvollziehen können.

Welche Aufgaben übernehmen ambulante Pflegedienste?

Ambulante Pflegedienste übernehmen viele unterschiedliche Aspekte der Versorgung. Wir haben für Sie eine Übersicht erstellt:

  • Medizinische Behandlungspflege: Ambulante Pflegedienste beschäftigen qualifiziertes Fachpersonal und übernehmen die medizinische Versorgung Ihres Angehörigen. Die Fachkräfte der ambulanten Pflege geben Ihrem Angehörigen Medikamente, wechseln Verbände und setzen Spritzen.
  • Grundpflege: Das Wohlbefinden Ihres Angehörigen steht im direkten Zusammenhang mit Körperpflege und ist altersunabhängig. Häusliche Pflegedienste kümmern sich um die tägliche Hygiene und helfen Ihrem Angehörigen beim Essen.
  • Mobilität und Hauswirtschaftliche Unterstützung: Der mobile Pflegedienst hilft Ihrem Angehörigen, indem er einkaufen geht, ihn bei Behördengängen oder Arztbesuchen begleitet oder die Wäsche wäscht. Er bietet ihm auch mobilisierende Leistungen und hilft beim Aufstehen und Zubettgehen. Ambulante Pflegedienste helfen Ihrem Angehörigen auch, sich an- und auszuziehen.
  • Beratung: Sie profitieren vom Fachwissen der Pflegekräfte, die Sie in der Pflege Ihres Angehörigen schulen. Außerdem helfen die Pflegekräfte Ihnen, Anträge zu schreiben und unterstützen Sie in der Pflegeeinstufung durch den Medizinischen Dienst.
  • Verhinderungspflege: Sind Sie einmal krank oder anderweitig an der Pflege Ihres Angehörigen verhindert, übernimmt der ambulante Pflegedienst übergangsweise die Pflege.

Durch die hohe Auslastung der ambulanten Dienste bleibt in der Realität oft nur Zeit für die medizinische Behandlungs- und Grundpflege Ihres Angehörigen. Unterhaltende Aktivitäten, die wichtig für das seelische Befinden Ihres Angehörigen sind, kann eine Seniorenbetreuung leisten. Diese können Sie auch stundenweise in Anspruch nehmen und sowohl den Entlastungsbetrag als auch bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistungen zur Finanzierung verwenden.

Ambulante Intensivpflege

Ambulante Intensivpflegedienste versorgen Ihren Angehörigen im Falle einer schweren Pflegebedürftigkeit oder lebensbedrohlichen Krankheit zu Hause. So kann Ihr Angehöriger trotz der schweren Umstände in seiner vertrauten Umgebung professionell gepflegt werden. In der gewohnten Umgebung erholen sich viele Menschen schneller, denn auch die Psyche hat einen großen Anteil am Heilungsprozess.

Möchten Sie Ihren Angehörigen weiterhin im Familienalltag wissen, sind ambulante Intensivpflegedienste eine gute Entscheidung. Beachten Sie aber, dass die Wohnung barrierefrei sein muss. Sie erhalten Zuschüsse, die Sie beim Umbau finanziell unterstützen. Ein Teil der Pflege bleibt weiterhin in Ihrer Verantwortung. Daher sollten Sie im schweren Einzelfall abwägen, ob eine vollstationäre Intensivpflege Ihres Angehörigen eine bessere Entscheidung ist.

Was kosten ambulante Pflegedienste?

Locker zusammengerollte 50 Euro Scheine.

Pflegedienste berechnen jede Leistung einzeln. Einen Teil der hierbei entstehenden Kosten übernimmt Ihre Pflege- oder Krankenkasse. Die Kostenübernahme richtet sich nach Art und Dauer der Versorgung durch den ambulanten Pflegedienst. Eine kurzfristige häusliche Pflege von maximal vier Wochen finanziert Ihre Krankenkasse. Bei einer längerfristigen Pflegebedürftigkeit ist Ihre Pflegekasse zuständig. Die Zuschüsse, die Ihnen hierfür zustehen, hängen von dem Pflegegrad Ihres Angehörigen ab.

Häufig helfen ambulante Pflegedienste bei der täglichen Körperpflege. Hierzu gehören Mund-, Haut- und Haarpflege, aber auch Hilfe bei der Rasur und der Nagelpflege. Die Pflegefachkraft hilft Ihrem Angehörigen beim Waschen, Baden oder Duschen. Sie können mit Kosten von etwa 20 Euro pro Versorgung rechnen. Beachten Sie, dass es sich hierbei um einen Durchschnittswert handelt, der lediglich zu Ihrer ersten Orientierung dient.

Welche Zuschüsse gibt es für den Pflegedienst?

Der ambulante Pflegedienst erklärt dem Ehepaar die Kosten.

Benötigen Sie die Unterstützung ambulanter Pflegedienste länger als vier Wochen, ist die Pflegekasse für die finanzielle Bezuschussung zuständig. Über die Pflegesachleistungen haben Sie ein Budget zur Verfügung, über das ambulante Pflegedienste ihre Tätigkeiten abrechnen. Die Höhe dieses Budgets variiert zwischen 689 und 1.995 Euro monatlich, je nach Pflegegrad. Hat Ihr Angehöriger Pflegegrad 1, erhält er keine Pflegesachleistungen.

Bei Pflegegrad 1 können Sie lediglich den Entlastungsbetrag zur Finanzierung der mobilen Pflegedienste verwenden. Dieser beträgt 125 Euro im Monat. Bei PG 1 darf der Entlastungsbetrag auch für körperbezogene Maßnahmen der ambulanten Pflegedienste verwendet werden. Nehmen Sie die Verhinderungspflege in Anspruch, können Sie das Ihnen zur Verfügung gestellte Budget von 1.612 Euro im Jahr für ambulante Pflegedienste in Ihrer Abwesenheit stunden- oder tageweise nutzen.

  1. Pflegegrad 1: Keine Pflegesachleistungen, aber 125 Euro Entlastungsbetrag
  2. Pflegegrad 2: 689 Euro
  3. Pflegegrad 3: 1.298 Euro
  4. Pflegegrad 4: 1.612 Euro
  5. Pflegegrad 5: 1.995 Euro

Kombinationspflege bei häuslichen Pflegediensten
Pflegesach­leistungen & Pflegegeld kombinieren

Personen, die häuslich gepflegt werden, können Pflegegeld oder Pflegesachleistungen beziehen. Es ist aber auch möglich, die beiden Zuschüsse miteinander zu kombinieren. Dann spricht man von der sogenannten Kombinationspflege, auch kurz Kombipflege genannt. Wenn Sie die Pflegesachleistungen nicht vollständig ausgeschöpft haben, bekommen Sie den Restbetrag prozentual als Pflegegeld ausgezahlt.

Wenn Sie die Pflegesachleistungen nur zu 50 Prozent verbraucht haben, erhalten Sie 50 Prozent des Pflegegelds, dass Ihnen beim vorhandenen Pflegegrad zusteht. Verbrauchen Sie 60 Prozent der Pflegesachleistung, erhalten Sie noch 40 Prozent anteiliges Pflegegeld. Verbrauchen Sie die Pflegesachleistungen in einem Monat vollständig, wird kein Pflegegeld ausgezahlt.

    Beispiel für die Kombinationspflege

    Herr Müller hat Pflegegrad 3. Somit stehen ihm 1.298 Euro Pflegesachleistungen oder 545 Euro Pflegegeld zur Verfügung. Seine Tochter pflegt ihn in häuslicher Umgebung und wird dabei von einem mobilen Pflegedienst unterstützt. Im vergangenen Monat hat sie hierzu 610 Euro genutzt - also 47 Prozent der Pflegesachleistungen. Daher erhält Sie durch die Kombinationspflege noch ein anteiliges Pflegegeld von 53 Prozent. Das sind 289 Euro.

Entlastungsbetrag & mobile Pflegedienste

Alle Pflegebedürftigen mit Pflegegrad haben Anspruch auf den Entlastungsbetrag. Grundsätzlich darf dieser nicht für körperbezogene Maßnahmen verwendet werden. Die einzige Ausnahme bilden Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1, da diese den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 Euro monatlich auch für körperbezogene Pflegemaßnahmen (die sogenannte Grundpflege) verwenden.

Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 dürfen den Entlastungsbetrag für die folgenden Leistungen verwenden:

  • Körperpflege
  • Kleidungswechsel
  • Inkontinenzversorgung
  • Mobilisierende Hilfen

Bei Pflegegrad 2-5 darf der Entlastungsbetrag ausschließlich für haushaltsbezogene Leistungen der ambulanten Pflegedienste verwendet werden:

  • Fahrdienste
  • Hilfe bei der Haushaltsführung

Was finanziert die Krankenkasse?

Ambulante Pflegedienste: Senioren Ehepaar denkt über Finanzierung nach.

Handelt es sich um Leistungen der häuslichen Pflege, bezahlt die Krankenkasse Ihres Angehörigen den mobilen Pflegedienst. Hier werden die medizinischen Behandlungen für Ihren Angehörigen ärztlich verordnet. Meist verschreibt der Hausarzt diese Maßnahmen, bei einem vorhergehenden Krankenhausaufenthalt die Stationsärzte. Häusliche Krankenpflege erhält Ihr Angehöriger auch ohne Pflegegrad. Dies beinhaltet auch ambulante Intensivpflegedienste nach Operationen, zum Beispiel Beatmungspflege.

Aber auch das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen gehört zu der häuslichen Krankenpflege. Wie auch bei Massagen oder Krankengymnastik handelt es sich bei der häuslichen Pflege um eine Verordnungsleistung. Diese bedarf einer Zuzahlung von zehn Euro pro ärztlicher Verordnung Ihrerseits. Außerdem tragen Sie zehn Prozent der Kosten für eine Höchstbehandlungsdauer von 28 Tagen im Jahr. Falls Ihr Angehöriger von der Zuzahlung befreit ist, entfallen diese Kosten.

Gibt es weitere Finanzierungsmöglichkeiten?

Die Finanzierung der Pflege ist oft ein sensibles Thema. Viele pflegende Angehörige fragen sich, was möglich ist, wenn die Finanzierungsmöglichkeiten durch die Pflege- und Krankenkassen ausgeschöpft sind. Wir haben gute Nachrichten: Sie können bis zu 20 Prozent der Pflegeanwendungen als besondere Belastungen steuerlich geltend machen. So können Sie jährlich bis zu 4.000 Euro von der Steuer absetzen. Monatlich sparen Sie so bis zu 333 Euro.

Hat Ihr Angehöriger keinen Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung, kann er trotzdem finanzielle Unterstützung erhalten. Denn in diesen Fällen gewährt das Sozialamt die Pflegekosten als "Hilfe zur Pflege". Beachten Sie, dass die Pflegekosten nur übernommen werden, wenn bereits alle anderen Möglichkeiten der Kostenübernahme genutzt wurden. Hierzu zählen alle Leistungen aus der Unfall- und Pflegeversicherung.

Birne

Ehrenamtliche Helfer

In vielen Gemeinden gibt es ehrenamtliche Mitarbeiter. Fragen Sie Ihre Gemeindeverwaltung oder Ihr Bürgerbüro. Die Helfer übernehmen oft kleinere Hilfsdienste, indem sie für Senioren einkaufen gehen oder bei Terminen begleiten.

Woran erkenne ich gute Pflegedienste?

Ambulante Pflegedienste: Pflegekraft und Senior im Rollstuhl geben sich einen Handschlag.

Gerade weil ein häuslicher Pflegedienst auch medizinische Behandlungen vornimmt, sollten Sie unbedingt auf die Qualität des Pflegedienstes achten. Sie können nicht immer persönlich da sein, wenn der Pflegedienst sich um Ihren Angehörigen kümmert. Fundament für die Unterstützung durch einen Pflegedienst ist also immer gegenseitiges Vertrauen.

Achten Sie bei dem persönlichen Erstgespräch mit einem Mitarbeiter des Pflegedienstes darauf, ob auf Wünsche und Ängste eingegangen wird. Scheuen Sie nicht davor zurück, Fragen zu stellen. Das Vertrauen sollte aber durch mehr als ein gutes Bauchgefühl begründet sein. Vergleichen Sie nach Möglichkeit Bewertungen von Pflegediensten aus Ihrer Region. Hierbei unterstützen wir Sie gerne, wenn Sie es wünschen.

Schaffen Sie klare Verhältnisse. Sprechen Sie im Voraus mit Ihrem Angehörigen und integrieren Sie ihn in die Entscheidungsfindung. Beachten Sie aber, dass der Mitarbeiter des Pflegedienstes manches vielleicht anders macht, als Sie es tun. Das bedeutet nicht, dass seine oder Ihre Pflege besser oder gar weniger gut ist – kommunizieren Sie klar, was Ihnen und Ihrem Angehörigen besonders wichtig ist. So eröffnen Sie gleich von Beginn an einen Dialog, in dem sich beide Parteien wohlfühlen.

Die meisten Senioren bevorzugen die Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst gegenüber dem Umzug in eine stationäre Einrichtung. Benötigt Ihr Angehöriger mehr Hilfe, kann auch eine 24-Stunden-Pflege in Betracht gezogen werden. Diese wohnt bei Ihrem Angehörigen und ist zur Not rund um die Uhr verfügbar – auch in der Nacht. Der ambulante Dienst ist damit aber nicht ersetzt, denn die Pflegekräfte der 24 Stunden Pflege dürfen keine medizinischen Behandlungen vornehmen.

Video: Ambulante Pflegedienste kurz erklärt

In diesem kurzen Erklärvideo fassen wir in 100 Sekunden für Sie zusammen, welche Aufgaben ein Pflegedienst übernimmt, welche Zuschüsse Ihnen zustehen und welche Vorteile ein ambulanter Pflegedienst hat.

Vor- & Nachteile der ambulanten Pflege

Zu Ihrer Übersicht haben wir die Vor- und Nachteile der ambulanten Pflege im Zuhause Ihres Angehörigen zusammengefasst:

  • Die Unterstützung durch einen häuslichen Pflegedienst hilft Ihnen, Privatleben und Pflege zu vereinbaren.
  • Ihr Angehöriger wird professionell in seiner gewohnten Umgebung versorgt.
  • Die Pflegekräfte sind für eine medizinische Pflege qualifiziert.
  • Sie erhalten für die Finanzierung der ambulanten Pflegedienste Zuschüsse der Kranken- und Pflegekassen.
  • Durch die Pflegedokumentation können Sie die vorgenommenen Behandlungen nachvollziehen.
  • Häusliche Pflegedienste haben oft zu wenig Zeit, um eine soziale Betreuung Ihres Angehörigen zu bieten.
  • Bei starken gesundheitlichen Einschränkungen übernehmen Sie einen Großteil der Pflege selbst.

"Mein Mann hat Parkinson"
Ein persönlicher Erfahrungsbericht von Friederike A.

Friederike A. hat die Pflegezeit in Anspruch genommen, um sich um ihren an Parkinson erkrankten Mann zu kümmern. Aber nach den sechs Monaten brauchte Stefan A. weiterhin eine weitreichende Unterstützung im Alltag - an einen direkten Berufseinstieg wäre ohne die Unterstützung des ambulanten Pflegedienstes nicht zu denken gewesen. Lesen Sie hier, wie ein Pflegedienst der ganzen Familie durch schwere Zeiten helfen konnte.

Friederike A. umarmt ihren im Rollstuhl sitzenden Vater. Die Unterstützung vom ambulanten Pflegedienst macht sie beide glücklich.
Als „eine große Entlastung“ beschreibt Friederike A. die Unterstützung durch die ambulanten Dienste.

Nach der sechsmonatigen Pflegezeit wollte ich wieder in meinen Beruf einsteigen. Das hatte nicht nur finanzielle Gründe, obwohl die doch sehr ausgeprägt waren. Nachdem der erste Schock der Parkinson-Krankheit meines Mannes sich gesetzt hatte, war Geld oft ein Konfliktthema. Zukunftsängste nehmen Kraft und die Pflege meines Mannes war ohnehin schon sehr fordernd. Ich liebe ihn sehr und er liebt mich auch, das weiß ich.

Angespannt waren wir trotzdem alle. Wir haben den Familienrat zusammengetrommelt und gemeinsam entschieden, einen ambulanten Pflegedienst zu finden. Ich möchte dem Verband Pflegehilfe an dieser Stelle nochmal persönlich danken, denn der vom Verband vermittelte Pflegedienst kommt nun täglich. Das ist eine große Entlastung für mich. Morgens beim Aufstehen und Frühstücken helfe ich meinem Mann selbst, das ist uns ein wichtiges Ritual. Vormittags kommt der Pflegedienst und unterstützt meinen Mann bei der Körperpflege, der Tremor macht’s ihm schwer, das selbst zu machen.

Sie geben ihm außerdem die Medikamente und ich muss ihm nun Gott sei Dank die Spritzen nicht mehr selber geben. Der mobile Pflegedienst war eine gute Entscheidung, und zwar für uns alle als Familie. Zwar arbeite ich jetzt nur halbtags, aber das ist schon ein großer Fortschritt – finanziell und für meine eigene Zufriedenheit! Mir geht es mit der Situation besser und darum kann ich mich nachmittags auch liebevoller um meinen Mann kümmern.

Wir danken Frau Friederike A. von Herzen für den Bericht.

Kostenlose Broschüre: Ambulante Pflegedienste

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  • Praktische Checklisten und Tipps
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Antworten auf die häufigsten Fragen

Die Pflegerin des ambulanten Dienstes hilft der Seniorin beim Aufstehen und stützt sie.
  • Ein ambulanter Pflegedienst unterstützt Sie zu Hause bei der Pflege Ihres Angehörigen.
  • Qualifiziertes Pflegepersonal bietet Ihrem Angehörigen medizinische Versorgung und Hilfe im Alltag.
  • Die professionelle Unterstützung eines Pflegedienstes entlastet Sie und hilft Ihnen, Beruf und Pflege besser zu vereinbaren.
  • Ambulante Pflegedienste helfen Ihrem Angehörigen bei der Körperpflege, den Mahlzeiten und führen Maßnahmen zur Förderung seiner Beweglichkeit durch.
  • Die Pflegefachkräfte erbringen Leistungen der häuslichen Krankenpflege und übernehmen medizinische Behandlungen.
  • Manche haben sich zusätzlich auf eine außerklinische Intensivbetreuung oder auf die professionelle Sterbebegleitung spezialisiert.
  • Können Sie die Pflege Ihres Angehörigen kurzzeitig nicht wahrnehmen, vertritt Sie ein häuslicher Pflegedienst auch im Rahmen der Verhinderungspflege.
  • Die Unterstützung ambulanter Pflegedienste eignet sich für alle nicht-stationären Pflegesituationen.
  • Insbesondere, wenn medizinische Maßnahmen notwendig sind, ist ein ambulanter Pflegedienst hilfreich.
  • Ambulante Pflegedienste berechnen ihre Leistungen einzeln.
  • Die Preise der einzelnen Leistungen variieren von Bundesland zu Bundesland.
  • Hat Ihr Angehöriger einen anerkannten Pflegegrad, basieren die Preise auf Vergütungsvereinbarungen zwischen Pflegekasse und Pflegedienst.
  • Unsere kostenlose Beratung unterstützt Sie gerne bei der Suche nach einem geeigneten Pflegedienst in Ihrer Umgebung.
  • Benötigt Ihr Angehöriger beispielsweise nach einer Operation eine vom Arzt verordnete häusliche Krankenpflege, übernimmt die Krankenkasse die Kosten.
  • Ist Ihr Angehöriger nachweislich pflegebedürftig, übernimmt die Pflegekasse Pflegesachleistungen in Höhe von bis zu 689 Euro bei Pflegegrad 2 und maximal 1.995 Euro bei Pflegegrad 5.
  • Die privaten Krankenversicherungen müssen die Kosten einer ambulanten Versorgung in gleicher Höhe der Leistungen der sozialen Pflegeversicherung erstatten.
  • Übernehmen Sie als Angehöriger weiterhin einen Teil der Pflege, haben Sie neben den Pflegesachleistungen zusätzlich auch Anspruch auf Pflegegeld.
  • Eine ambulante Pflege müssen Sie nicht beantragen. Verfügt ein Pflegedienst über freie Plätze, können Sie die Dienstleistung in Anspruch nehmen.
  • Bedenken Sie, dass die Pflegekasse die Kosten für eine ambulante Versorgung erst ab Pflegegrad 2 bezuschusst - sonst zahlen Sie die Kosten selbst.
  • Gerne beraten wir Sie rund um das Thema häusliche Pflege und finden für Sie einen geeigneten Pflegedienst in Ihrer Nähe.
  • Mindestens einmal pro Jahr führt der medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) Qualitätskontrollen durch.
  • Die MDK-Prüfung untersucht, welche pflegerischen Maßnahmen bei Ihrem Angehörigen tatsächlich ankommen.
  • Der MDK legt besonderes Augenmerk auf die pflegerischen Leistungen, die Zufriedenheit der Pflegebedürftigen, und die Abrechnungsdokumentation.
  • Die Behandlungspflege Ihres Angehörigen übernehmen Pflegefachkräfte.
  • Pflegefachkräfte haben eine staatlich anerkannte Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger oder zum Altenpfleger absolviert.
  • Pflegehilfskräfte oder Pflegediensthelfer übernehmen leichte pflegerische Aufgaben wie die tägliche Körperpflege.
  • Der größte Vorteil der ambulanten Pflege ist, dass Ihr Angehöriger in seinem eigenen Zuhause bleiben kann.
  • Ihr Angehöriger profitiert von einer professionellen Pflege und einer medizinischen Versorgung.
  • Ein Nachteil ist, dass eine ambulante Pflegekraft nur kurze Zeit vor Ort ist.
  • Einen Teil der Pflege übernehmen weiterhin Sie selbst.
  • Gerne beraten wir Sie kostenlos und unverbindlich in einem persönlichen Gespräch zu allen Fragen, die Sie zum Thema ambulante Pflegedienste haben.
  • Klicken Sie hier, damit wir Sie mit zu Ihren Vorstellungen passenden Informationen kontaktieren können.
  • Zu Ihrer Übersicht erhalten Sie drei Vergleichsangebote. So können Sie die beste Entscheidung für Sie und Ihren Angehörigen treffen.