Ambulante Pflegedienste – Professionelle Unterstützung für die häusliche Pflege

Ambulante Pflegedienste

Ohne die vielfältigen Leistungen ambulanter Pflegedienste wäre es für die rund zwei Millionen pflegebedürftigen Menschen in Deutschland kaum denkbar, zu Hause in ihrer vertrauten Umgebung zu leben. Die Versorgung zu Hause, auch „häusliche Pflege“ oder „ambulante Pflege“ genannt, kann sowohl durch einen Familienangehörigen oder aber durch einen professionellen ambulanten Pflegedienst geleistet werden. Diese Pflegedienste können den Betroffenen sowie seine Angehörigen zeit- und stundenweise entlasten, genau dann, wenn Hilfe benötigt wird. Dabei kann es sich beim Betroffenen um eine vorübergehenden Erkrankung oder eine dauerhafte Pflegebedürftigkeit handeln. Durch ambulante Pflege erhalten bedürftige Menschen sowohl medizinische, pflegerische als auch hauswirtschaftliche Versorgung im eigenen häuslichen Umfeld. Lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Pflegeformen der Pflege zu Hause und darüber, wie hoch die Kosten sind und wie Förder- und Zuschussmöglichkeiten aussehen.

Leistungskatalog

Für wen eignet sich die Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst?

Pflegebedürftigkeit kann jeden von uns treffen, beispielsweise durch einen Unfall oder Krankheit. Gerade mit zunehmendem Alter brauchen Senioren immer öfter Unterstützung und Betreuung durch Pflegemaßnahmen. Werden Krankheiten chronisch und nehmen körperliche und geistige Einschränkungen weiter zu, helfen ambulante Pflegedienste, den Alltag besser zu bewältigen. Mit professioneller Unterstützung kann der Umzug in ein Heim damit hinausgezögert oder sogar vermieden werden.

Die Leistung eines ambulanten Pflegedienstes unterstützt diejenigen Menschen, die im eigenen Zuhause weiterleben möchten und stunden- oder tageweise Unterstützung brauchen, die die Familie zu diesem Zeitpunkt nicht leisten kann, beispielsweise, weil sie zu weit weg wohnt oder aber anderweitig verhindert ist. Ambulante Pflegedienste bieten der zu pflegenden Person die Möglichkeit, trotz Pflegebedarf in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Je nachdem, welcher Pflegebedarf besteht und welche Unterstützung benötigt wird, übernimmt der ambulante Pflegedienst die Grund- und Behandlungspflege. Ihr Vorteil ist, dass Sie die Hilfe eines professionellen Pflegedienstes genau in Anspruch nehmen können, wenn sie notwendig ist.

Übernommene Tätigkeiten

Das Leistungsangebot eines Pflegedienstes erstreckt sich über pflegerische Tätigkeiten. Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen, Organisation von Fahrdiensten und Krankentransporten sowie hauswirtschaftliche Versorgung. Diese Leistungen bietet ein ambulanter Pflegedienst in aller Regel – fragen Sie gezielt beim Anbieter nach:

Ambulante Pflegedienste
  • Medizinische Behandlungspflege nach Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V): Medikamentengabe, Spritzen geben, Verbandswechsel, Injektionen verabreichen, Bandagen anlegen. Hierbei handelt es sich um eine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Grundpflege: Unterstützung bei Körperpflege, Essensaufnahme, Mobilisation, Lagerung und spezielle Förderung von Fähigkeiten. Inkontinenzversorgung.
  • Hauswirtschaftliche Versorgung: Einkaufen, Kochen, Reinigen der Wohnung, leichte Gartenarbeiten nach Absprache.
  • Betreuung und Beschäftigung: Spaziergänge, Ausflüge, Spiele, Begleitung zu kulturellen Veranstaltungen.
  • Beratung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen: Pflegeschulung für Angehörige, Beratung zu Pflegeeinstufung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK), Anwesenheit beim Besuch des MDK-Gutachters.
  • Qualitätssicherungsbesuche gemäß § 37.3 Sozialgesetzbuch Elf (SGB XI) bei pflegenden Angehörigen, die ihren Pflegebedürftigen als Pflegegeldempfänger alleine versorgen.
  • Verhinderungspflege: Übergangsweise Vertretung des pflegenden Angehörigen, wenn dieser in Urlaub ist oder Termine hat.
  • Tages- und Nachtpflege: Unterstützung zu bestimmten Tages- oder Nachtzeiten zur Stärkung der häuslichen Pflegesituation.
  • Stundenweise Betreuung oder 24-Stunden-Betreuung, je nach Pflegegrad und Bedarf
Ambulante Pflegedienste

Nutzen Sie auch kostenlose Pflegehilfsmittel und den gratis Hausnotruf für die Pflege zu Hause!

Egal, ob die Pflege durch Angehörige oder einen Pflegedienst erfolgt: Es ist ratsam, einen Hausnotruf zu installieren, damit die Sicherheit jederzeit garantiert ist, wenn einmal niemand zu Hause ist, der helfen kann. Ein Hausnotruf ist anerkanntes Hilfsmittel und wird in der Regel von der Krankenkasse finanziert, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist. Außerdem haben Bedürftige mit anerkanntem Pflegegrad Anspruch auf bestimmte Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro pro Monat. Nutzen Sie diese Angebote als Unterstützung der häuslichen Pflege!

Spezialisierte Pflegedienste

Spezialisierungen der Pflegedienste auf Schlaganfall- oder Demenzpatienten

Es gibt Pflegedienste, die sich auf bekannte Erkrankungen des Patienten ausrichten. Das Personal des jeweiligen ambulanten Pflegedienstes ist besonders gut geschult, wenn die zu betreuende Person unter einer speziellen Krankheit wie Krebs, Diabetes, Schlaganfall oder Demenz leidet.

Spezialisierungen der Pflegedienste
  • Die onkologische Pflege ist spezialisiert auf Krebspatienten.
  • Die psychiatrische Pflege kümmert sich beispielsweise um Demenzkranke.
  • Die Dienste für Dekubitus-Patienten schließen auch die Wundversorgung von Druckgeschwüren mit ein.
  • Die häusliche Intensivpflege und Heimbeatmung sind auf Intensivpflege zu Hause spezialisiert. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Patienten der Intensiv- oder Beatmungspflege fast vollständig.
  • Bei bestimmten Pflegediensten gibt es auch Fachpersonal, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung durchführen.
Ambulante Pflegedienste

Auch eine 24-Stunden-Pflege ist mit ambulanten Pflegediensten möglich!

Patienten mit schwerer Pflegebedürftigkeit oder Demenzkranke können durch die 24-Stunden-Betreuung zu Hause behandelt werden. Für die körperliche Versorgung und hauswirtschaftliche Hilfe stehen dann Pflegekräfte rund um die Uhr auf Abruf zur Verfügung. Aufgrund der hohen Kosten, die pro Monat über 6000 Euro betragen können, ist es oft empfehlenswert, eine ausländische Pflegekraft einzustellen. Über die Agentur für Arbeit oder vertrauenswürdige Pflegeagenturen können die Pflegekräfte engagiert werden, für die die Kosten monatlich ab 1.900 Euro liegen. Bei der Beschäftigung einer ausländischen Pflegekraft muss auf ein legales Arbeitsverhältnis und eine bestehende Sozialversicherung geachtet werden. Letzteres wird mit der A1-Bescheinigung bestätigt. Fragen Sie bei der Agentur Ihrer Wahl einfach gezielt nach!

Die Vorteile von ambulanten Pflegediensten

  • Die Betreuung in den eigenen vier Wänden wirkt sich förderlich auf den Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen aus.
  • Durch das 1:1-Verhältnis geht die Betreuungskraft exakt auf das ein, was der Pflegebedürftige gerade benötigt – im Gegensatz zum Betreuungsverhältnis in einer stationären Pflegeeinrichtung.
  • Die Betreuungskräfte sind offiziell kranken- und haftpflichtversichert, wenn Sie sich an eine seriöse Agentur wenden.
  • Kosten: von wenigen hundert Euro für die stundenweise Betreuung bis hin zu etwa 1.900 Euro monatlich für eine 24-Stunden-Betreuung ─ damit ist die Pflege zu Hause eine günstige Alternative zu einer Unterbringung in einem Pflegeheim.
  • Die Kosten für die Pflege sind steuerlich absetzbar.
  • Zuschüsse durch die Pflegekasse sind möglich; die Höhe richtet sich nach dem Pflegegrad.
  • Die Vermittlung einer Pflegekraft kann durch eine seriöse Agenturen innerhalb weniger Tage erfolgen. Achten Sie zum Schutz des Pflegebedürftigen und sich selbst auf kurze Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen.
  • Individuelle Betreuung und Unterstützung für Ihren Angehörigen; Entlastung und beruhigende Gewissheit für die ganze Familie.

Kosten & Zuschüsse

Mit welchen Kosten müssen Sie bei der Pflege zu Hause rechnen?

Pflege zu Hause

Seit dem 1. Januar 2017 gilt ein Mindestlohn für alle Pflege- und Betreuungskräfte in den alten Bundesländern (einschließlich Berlin) von 10,20 Euro und in den neuen Bundesländern von 9,50 Euro pro Stunde. Danach richten sich die Kosten für die Pflege zu Hause. Beachten Sie, dass die Kosten je nach Anbieter, Qualifikation und Leistungsspektrum ganz unterschiedlich hoch ausfallen können.

Kosten je nach Pflegeform

Durch die Beitragszahlungen zur Pflegeversicherung während der Erwerbsjahre hat jeder gesetzliche Versicherte einen Rechtsanspruch auf Hilfe, sobald er pflegebedürftig wird. Die Pflegeversicherung übernimmt dann die Kosten für ambulante Pflegeleistungen, was je nach Pflegeform unterschiedlich aussehen kann:

  • Im Falle einer Versorgung durch einen Familienangehörigen erhalten die Pflegebedürftigen Pflegegeld, was im Regelfall der Pflegeperson weitergereicht wird. Um Pflegegeld zu erhalten, muss der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) der pflegebedürftigen Person einen Pflegegrad zuteilen, nach dem sich dann die Höhe des Pflegegelds richtet.
  • Im Falle einer Versorgung durch einen ambulanten Pflegedienst erhalten die Pflegebedürftigen Pflegesachleistungen. Die Kosten für den übrig bleibenden Eigenanteil, wenn man einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch nimmt, können nur schwierig konkret angegeben werden, denn sie hängen von der Art und Intensität der Pflege und vom Pflegegrad des Bedürftigen sowie dem Bundesland, in dem er wohnt, ab. Als Faustregel gilt: Der Pflegeversicherte muss als Eigenanteil bei ambulanter Pflege 10 Prozent der Kosten und 10 Euro pro Verordnung durch den zuständigen Arzt an allenfalls 28 Tagen im Jahr übernehmen.

Im Rahmen der sogenannten Kombinationsleistungen kann die Pflege durch Angehörige mit der Pflege durch professionelle Kräfte auch kombiniert werden, sodass Versicherte anteilig Pflegegeld und Pflegesachleistungen erhalten.

Ambulante Pflegedienste

Nehmen Sie den mobilen Altenpflegedienst an Wochenenden und Feiertagen in Anspruch, dürfen dafür keine höheren Kosten berechnet werden. Für Nachteinsätze zwischen 22.00 Uhr abends und 6.00 Uhr morgens wird allerdings ein Aufschlag verlangt.

Welche finanziellen Förderungen und Unterstützungen gibt es?

Pflegekasse

Von der Pflegeversicherung mit einem Pflegegrad anerkannten Pflegebedürftige dürfen ihr monatliches Pflegegeld als Zuschuss für die Pflege durch Angehörige, Freunde, oder die 24-Stunden-Pflegekraft verwenden. Die Höhe des Pflegegelds richtet sich nach dem Pflegegrad. Wichtig zu wissen: Diese Förderung für reine Betreuungsleistungen müssen die Pflegebedürftigen oder Sie als Angehörige bei der Pflegekasse beantragen, der Ihre Krankenkasse angeschlossen ist.

Welcher Pflegegrad?Wie viel Pflegegeld?Wie viel Pflegesachleistungen?
Pflegegrad 1kein PflegegeldKeine Pflegesachleistungen
Pflegegrad 2316 Euro Pflegegeld689 Euro Pflegegsachleistungen
Pflegegrad 3545 Euro Pflegegeld1.298 Euro Pflegesachleistungen
Pflegegrad 4728 Euro Pflegegeld1.612 Euro Pflegesachleistungen
Pflegegrad 5901 Euro Pflegegeld1.995 Euro Pflegesachleistungen

Fallbeispiel:

Ambulante Pflegedienste

Frau Roser hat Pflegegrad zwei und wird von ihrer Tochter zu Hause gepflegt. Einmal pro Woche kommt ein ambulanter Pflegedienst. Wenn die Kosten für den Pflegedienst niedriger sind als die Sachleistungen, die ihr durch die Pflegekasse zustehen, kann Frau Roser womöglich noch ein anteiliges Pflegegeld als Kombinationsleistung gewährt werden. Aufgepasst: Die Kombinationspflege muss gesondert beantragt werden

Außerdem stehen Frau Roser zu:

Steuererleichterung

Ambulante Pflegedienste

Nützliches Wissen für die Steuererklärung: Bis zu 20 Prozent der jährlichen Aufwendungen für Pflege und Betreuung in Höhe von bis zu 4.000 Euro pro Jahr können die Pflegebedürftigen oder ihre Angehörigen gegenüber ihrem Finanzamt als besondere Belastungen geltend machen und damit ihre Steuerlast senken. Das ist seit 2009 möglich. Die Pflegeleistungen fallen unter die haushaltsnahen Dienstleistungen.

Zusätzliche Betreuungsleistungen

Anerkannt Demenzkranke, psychisch kranke oder geistig behinderte Menschen bekommen außerdem die zusätzlichen Betreuungsleistungen gewährt, die je nach Schwere der Fähigkeitsstörungen 104 Euro oder 208 Euro pro Monat ausmachen. Dieses erhöhte Pflegegeld kann ebenfalls als Zuschuss für die 24-Stunden-Betreuung verwendet werden. Wenn dieser Betrag nicht ausreicht, um niedrigschwellige Betreuungsangebote zu nutzen, dann kann man bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistungen zusätzlich dafür verwenden.

Ehrenamtliche Helfer der Gemeinde

Fragen Sie einmal in der Gemeindeverwaltung oder im Bürgerbüro Ihrer Gemeinde nach Unterstützung. Diese können Angaben über ehrenamtliche Mitarbeiter in der Gemeinde oder der näheren Umgebung machen, die Sie eventuell stundenweise unterstützen können.

Niedrigschwellige Betreuungsgruppen

In vielen Städten und Gemeinden gibt es die sogenannten niedrigschwelligen Betreuungsgruppen, meist für Menschen mit Demenz. Hier engagieren sich ehrenamtliche Helfer, angeleitet von einer gerontologisch ausgebildeten Fachkraft, in Form von Gruppenstunden oder Demenzcafés. Diese Initiativen können Sie auch zusätzlich zu der 24-Stunden-Pflege nutzen.

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Checkliste

Welcher Pflegedienst ist der richtige für Sie?

Ambulante Pflegedienste

Bei der Auswahl eines Pflegedienstes hilft Ihnen die folgende Checkliste:

  • Ist Ihr Ersteindruck des Pflegedienstes positiv? (Gespräch, umfassende Information, seriöses Auftreten, Freundlichkeit)
  • Nimmt sich der Pflegedienst Zeit dafür, auf Ihre individuelle Situation einzugehen und fragt sie exakt nach der Pflegebedürftigkeit, den Vorerkrankungen und Wünschen des Betroffenen?
  • Fragen Sie einmal im Bekannten- und Verwandtenkreis sowie beim eigenen Hausarzt nach: Hat schon einmal jemand mit einem bestimmten Pflegedienst gute Erfahrungen gemacht?
  • Seit wann gibt es den Pflegedienst? Je länger ein Pflegedienst besteht, desto eher kann man davon ausgehen, dass seine Pflege- und Serviceleistungen von guter Qualität sind.
  • Ist das Informationsmaterial, die Sie von dem Pflegedienst erhalten, aussagekräftig und verständlich?
  • Erhalten Sie einen vollständigen schriftlichen Vertrag, den sogenannten Pflegevertrag, der Ihnen auf Anfrage erläutert wird?
  • Bietet der Pflegedienst ausreichend Unterstützung bei Ausfällen der Betreuungsperson, zum Beispiel bei Krankheit?
  • Klären Sie, ob sich immer die gleichen Pflegekräfte des Pflegedienstes um den Pflegebedürftigen kümmern. Feste Bezugspersonen sind gerade in der häuslichen Intensivpflege von großem Vorteil, um ein Vertrauensverhältnis zu dem pflegebedürftigen Menschen aufzubauen.
  • Gibt es ein geregeltes Qualitätsmanagement beim Pflegedienst? Fragen Sie gezielt danach, wie dieses aussieht.

Die Pflege-Gesamtnote des Pflegedienstes durch den MDK

Es ist trotz Checkliste oft nicht leicht, einen guten Pflegedienst zu erkennen. Die Erfahrung mit ambulanten Pflegediensten fehlt logischerweise meist so lange, bis ein Pflegefall in der eigenen Familie auftritt. Gut zu wissen: Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) vergibt nicht nur an stationäre Einrichtungen die sogenannten Pflegenoten, sondern auch an ambulante Pflegedienstleister. Fragen Sie bei den ambulanten Pflegediensten, die Sie in Betracht ziehen, gezielt nach der Pflege-Gesamtnote und den Einzelnoten. Die Pflegenoten bewerten ambulante Dienste in folgenden vier Bereichen:

  • Pflegerische Leistungen
  • Ärztlich verordnete pflegerische Leistungen
  • Dienstleistung und Organisation
  • Befragung der Kunden

Wer im Detail wissen möchte, wie eine Gesamtnote des Pflegedienstes zustande gekommen ist, kann sich dazu die ebenfalls offen gelegten Einzelergebnisse der Kriterien ansehen sowie die Ergebnisse der einzelnen Bereiche.

Videoempfehlung: Aufgepasst bei der Pflegedienstauswahl!

Dieser kurze Film zeigt, wie einige ambulante Pflegedienste umstrittene Patientenerklärungen zur Umgehung der Qualitätsprüfungen unterschreiben lassen. Fragen Sie deshalb ganz gezielt nach!

Freie, öffentliche oder privatgewerbliche Trägerschaft des Pflegedienstes?

Knapp die Hälfte aller Pflegedienste gehört freien, gemeinnützigen Trägern an wie der Diakonie, dem Roten Kreuz oder der Caritas. Auch Kommunen betreiben als öffentliche Träger einige Pflegedienste. Etwas mehr als die Hälfte aller Pflegedienste werden von privatgewerblichen Trägern betrieben. Die Anzahl der privaten Pflegedienste hat dabei in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die privaten Pflegedienste sind meist deutlich kleiner und betreuen im Durchschnitt 33 Patienten, während freigemeinnützige Pflegedienste 60 Pflegbedürftige betreuen.

Die Größe ist allerdings nicht unbedingt ausschlaggebend bei der Auswahl für einen Pflegedienst, es ist eher das persönliche Engagement der Mitarbeiter. Welcher Träger hinter welchem ambulanten Pflegeanbieter steckt, muss die Auswahl ebenfalls nicht beeinflussen, es sei denn, man hat ganz persönliche Motive, zum Beispiel, weil man sich aus Glaubensgründen bei einem kirchlichen Träger besser aufgehoben fühlt. Insgesamt beschäftigen ambulante Pflegedienste in Deutschland knapp über 200.000 Menschen. Davon ist die Mehrzahl, fast neunzig Prozent, weiblich. Gerade bei hohem körperlichem Einsatz, wie zum Beispiel bei sehr schweren Patienten, werden aber auch Männer eingesetzt.

Häufige Fragen

FAQ der ambulanten Pflegedienste

Die Pflegehilfe ist ein Verband eigenständiger Pflegeanbieter und kann auf Wunsch für Sie deutschlandweit mit „sehr gut“ bewertete Pflegedienste für Ihre Bedürfnisse finden, egal ob für eine stundenweise Betreuung oder eine Unterstützung rund um die Uhr. Das Wichtige: Die Pflegehilfe ist deutschlandweit vernetzt und kann Ihnen deshalb Anbieter direkt aus Ihrer Region empfehlen, sodass hohe Anfahrtskosten entfallen. Nach der telefonischen Beratung leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein, nimmt Ihre individuellen Wünsche auf oder beantwortet Ihnen Fragen zu dem Thema, die Ihnen noch unklar geblieben sind. Die Pflegehilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit breitem Fachwissen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen beratend zur Seite zu stehen. Die Pflegehilfe ist dazu da, die richtige Pflegelösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Diese Beratung und Hilfestellung ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Viele Pflegedienste richten sich auf die bekannten Erkrankungen des Patienten aus. Das Personal des jeweiligen ambulanten Pflegedienstes ist dann für die vorliegenden Umstände besonders gut geschult. Das ist wichtig zu wissen, wenn die zu betreuende Person unter einer speziellen Krankheit wie Krebs, Diabetes, Schlaganfall oder Demenz leidet. So ist die onkologische Pflege beispielsweise spezialisiert auf Krebspatienten. Die Dienste für Dekubitus-Patienten schließen auch die Wundversorgung von Druckgeschwüren mit ein. Die häusliche Intensivpflege und Heimbeatmung sind auf die Intensivpflege zu Hause spezialisiert. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten für Patienten der Intensiv- oder Beatmungspflege fast vollständig. Die psychiatrische Pflege kümmert sich beispielsweise um Demenzkranke. Bei bestimmten Pflegediensten gibt es auch Fachpersonal, die spezialisierte ambulante Palliativversorgung durchführen.

Generell gibt es ambulante Pflegedienste in freier, öffentlicher oder privatgewerblicher Trägerschaft. Knapp die Hälfte aller Pflegedienste gehört freien, gemeinnützigen Trägern an wie der Diakonie, dem Roten Kreuz oder der Caritas. Auch Kommunen betreiben als öffentliche Träger einige Pflegedienste. Die Anzahl der privatgewerblichen Pflegedienste hat dabei in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Die privaten Pflegedienste sind meist deutlich kleiner und betreuen im Durchschnitt 33 Patienten, während freigemeinnützige Pflegedienste 60 Pflegbedürftige betreuen. Die Größe ist allerdings nicht unbedingt ausschlaggebend bei der Auswahl für einen Pflegedienst, es ist eher das persönliche Engagement der Mitarbeiter. Welcher Träger hinter welchem ambulanten Pflegeanbieter steckt, muss die Auswahl ebenfalls nicht beeinflussen, es sei denn, man hat ganz persönliche Motive, zum Beispiel, weil man sich aus Glaubensgründen bei einem kirchlichen Träger besser aufgehoben fühlt.

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Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.