Betreutes Wohnen
Vorteile, Kosten & Erfahrungen

Eine Gruppe Senioren sitzt auf einem Sofa.

Das Betreute Wohnen kombiniert eine altersgerechte und barrierefreie Wohnung mit flexibel wählbaren Betreuungsleistungen. Die Wohnform ist besonders für Senioren interessant, die noch wenig Unterstützung im Alltag benötigen, sich aber Sicherheit für die Zukunft wünschen.

Sie haben wenig Zeit? Einen Überblick erhalten Sie unter „Häufige Fragen“.

Was ist Betreutes Wohnen?

Barrierefreies Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen gibt Ihrem Angehörigen Sicherheit für die Zukunft. Zunächst zieht er in eine barrierefreie Wohnung um, wo er selbstständig lebt. Sobald er mehr Unterstützung oder Pflege benötigt, kann er zusätzliche Angebote buchen.

Außerdem organisieren viele Einrichtungen ein Unterhaltungsangebot.

  • Tagesausflüge
  • Vorträge
  • Konzerte
  • Ausstellungen

Was ist der Unterschied zum Servicewohnen?

Betreutes Wohnen ist darauf vorbereitet, pflegebedürftige Bewohner zu versorgen. Sie können jederzeit Hilfsangebote dazubuchen. Im Servicewohnen liegt der Fokus auf Komfort: Bei steigender Pflegebedürftigkeit ist ein Umzug in ein Pflegeheim oft unumgänglich.

Video: Für Sie kurz zusammengefasst

In diesem Video haben wir die wichtigsten Informationen in weniger als einer Minute für Sie zusammengefasst. So haben Sie schnell einen Überblick!

Was kostet Betreutes Wohnen?

Marianne O. sitzt in ihrem Sessel und berichtet von ihren Erfahrungen mit ihrer Senioren-WG.

Die Miet- und Kaufpreise für Betreutes Wohnen variieren je nach Region und Angebot. Wegen der hohen Anforderungen an barriefreie Wohnungen ist die Grundmiete relativ hoch. In der Regel liegt sie 20 % über dem örtlichen Niveau.

Dazu kommen monatliche Betreuungsgebühren und die Kosten für individuelle Zusatzleistungen. Bei manchen Einrichtungen zahlen Sie außerdem einmalig beim Einzug ein Wohndarlehen von etwa 4.000 Euro.

Betreutes Wohnen: Kosten-Beispiel

  • Grundmiete: ca. 750 Euro
  • Nebenkosten: ca. 150 Euro
  • Betreuungsgebühr: ca. 100 bis 200 Euro
  • Gesamtmiete: ca. 1.000 bis 1.100 Euro

Zuschüsse von der Pflegekasse

Da Betreutes Wohnen als häusliche Pflege gilt, hat Ihr Angehöriger Anspruch auf Zuschüsse der Pflegekasse – sobald er einen Pflegegrad hat. Diese Leistungen kann er beantragen:

Förderungen von Ihrem Wohnungsamt

  • In öffentlich geförderte Einrichtungen kann Ihr Angehöriger mit einem Wohnberechtigungsschein einziehen. Diesen erhält er auf dem Wohnungsamt nach einer Bedarfsprüfung.
  • Auch Wohngeld steht Ihrem Angehörigen für Betreutes Wohnen zur Verfügung. Ihr Angehöriger hat Anspruch, wenn er ein geringes Einkommen hat und keine weiteren Sozialleistungen bezieht.

So finden Sie die passende Einrichtung

Haus und Lupe: Einrichtung für Betreutes Wohnen finden.

Suchen Sie zunächst drei bis vier Einrichtungen in Ihrer Nähe aus, die Sie vergleichen wollen. Machen Sie in diesen Anlagen Besichtigungstermine aus.

Natürlich ist es wichtig, dass Sie sich in der Anlage wohlfühlen. Einige praktische Überlegungen sollten aber im Vordergrund stehen: Ist die Wohnung gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden? Sind Geschäfte und Arztpraxen gut erreichbar?

Achten Sie außerdem darauf, dass die Wohnung barrierefrei und pflegegerecht ist. Idealerweise ist bereits ein Hausnotruf installiert. Nur so ist eine langfristige Pflege in der neuen Wohnung möglich.

Vor- & Nachteile des Betreuten Wohnens

  • Die Wohnungen sind barrierefrei eingerichtet.
  • Ihr Angehöriger richtet seine Wohnung mit seinen Möbeln ein.
  • Ihr Angehöriger bleibt so lange wie möglich unabhängig.
  • Er hat Kontakt zu anderen Senioren.
  • Bei Bedarf erhält er sofort Unterstützung.
  • Ihr Angehöriger muss umziehen – eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause ist eine Alternative.
  • Ein weiterer Umzug ist dennoch möglich: Bei hohem Pflegebedarf kann nur noch ein Pflegeheim die nötige Pflege gewährleisten.

Betreutes Wohnen
Ein Erfahrungsbericht von Marianne O.

Bewohnerin einer Senioren-WG sitzt in einem Sessel in ihrem Appartement.

Als ich mich mit der eigenständigen Pflege meiner Mutter überfordert gefühlt habe, habe ich mich für eine Kurzzeitpflege entschieden. Dort war meine Mutter 28 Tage lang. Die Erfahrung war sowohl für meine Mutter als auch meine ganze Familie und mich sehr positiv – man hat gemerkt, wie wohl sie sich gefühlt hat. Ich hatte schon fast Angst vor dem Ende der Kurzzeitpflege und ließ mich beraten.

Auf demselben Gelände, auf dem die Kurzzeitpflege ist, gibt es auch eine Einrichtung für betreutes Wohnen. Ich habe meine Mutter darauf angesprochen und zu meiner Überraschung hat sie direkt zugestimmt. Sie erzählte mir, dass sie oft das Gefühl hatte, mir zur Last zu fallen. Und ich hatte ein schlechtes Gewissen, weil ich mich überfordert gefühlt habe.

Der Umzug war unkompliziert. Die nötigen Umbauten in ihrer vorherigen Wohnung wären schwierig geworden, da diese sehr verwinkelt ist. Meine Mutter wohnt jetzt seit acht Monaten in der neuen, barrierefreien Wohnung. Wir besuchen sie oft und sie ist sehr froh darüber, wieder selbstständiger zu sein.

Letzten Monat war sie mit anderen Bewohnern auf einem Tagesausflug in ein Museum, den die Einrichtung organisiert hat. Die angrenzende Parkanlage ist ein toller Ort für Spaziergänge. Außerdem trifft meine Mutter dort immer andere Bewohner, manchmal lädt sie diese auch zum Kaffee bei sich zuhause ein.

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Häufige Fragen

Seniorin unterhält sich mit junger Frau.
  • Ihr Angehöriger lebt in einer barrierefreien Wohnung.
  • Bei Bedarf erhält er pflegerische Unterstützung.
  • Er hat Zugang zu einem umfassenden Service.
  • Er kann an verschiedenen Freizeitangeboten teilnehmen.
  • Betreutes wohnen eigenet sich für Senioren, die gar nicht bis leicht pflegebedürftig sind, aber die Möglichkeit haben wollen, in der Zukunft weitere Betreuung in Anspruch zu nehmen.
  • Die Mieten oder Kaufpreise liegen circa 20 % über örtlichem Niveau.
  • Dazu kommt die monatliche Betreuungspauschale von 100 bis 200 Euro.
  • Manche Einrichtungen für Betreutes Wohnen berechnen beim Einzug eine Einmalzahlung von circa 4.000 Euro.
  • Staatlich geförderte Einrichtungen akzeptieren Wohnberechtigungsscheine.
  • Haben Sie ein niedriges Einkommen, können Sie Wohngeld beantragen.
  • Bei einem Pflegegrad stehen Ihnen einige Leistungen der Pflegekasse zu:
  • Geschulten Berater finden passende Einrichtungen in Ihrer Nähe.
  • Die Berater schicken Ihnen die besten drei Angebote zum Vergleich zu.
  • Tragen Sie dazu einfach Ihre Anforderungen in das Formular oben ein und unsere Berater rufen Sie für ein persönliches Beratungsgespräch zurück.
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