Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen

Selbstbestimmt in einer barrierefreien und altengerechten Wohnung leben, bei gleichzeitiger Sicherheit, je nach Bedarf genau die pflegerische Unterstützung zu erhalten, die Sie benötigen: Das bietet das Betreute Wohnen. Bei dieser Lebensform bewahren sich Senioren Ihre Eigenständigkeit mit einem Plus an individueller Pflege und Betreuung.

Auf diesen Seiten informiert der Verband Pflegehilfe Sie kompakt und übersichtlich zu allem, was Sie zu dieser Wohnform im Alter wissen müssen. Was kann Betreutes Wohnen leisten und was nicht? Wie erkennt und findet man seriöse und bezahlbare Einrichtungen in der Nähe? Mit welchen Kosten ist zu rechnen und welche Förderungen können Sie beantragen? Außerdem gibt es Tipps und Tricks für den Einzug, die sowohl für den Pflegebedürftigen als auch für die Angehörigen eine große Erleichterung darstellen.

Wohnkonzept - Betreutes Wohnen

Betreutes Wohnen – Was versteht man eigentlich darunter?

Persönliche Desinfektion

Das Betreute Wohnen ist eine Wohn- und Betreuungsform, bei der eine altersgerechte und barrierefreie Wohnung mit konkreten Betreuungsleistungen kombiniert angeboten werden. Deshalb wird Betreutes Wohnen auch als Wohnen mit Service, begleitetes Wohnen oder Wohnen plus bezeichnet. Diese Wohnform ist besonders für Senioren geeignet, die nicht oder leicht pflegebedürftig sind und sich den Kontakt zu anderen Senioren wünschen. Betreutes Wohnen ist in Deutschland sehr beliebt, da es das eigenständige Leben mit den Vorteilen einer Gemeinschaft verbindet: Ältere Menschen leben in einer eigenen Wohnungseinheit und können vor Ort je nach Bedarf Verpflegung und Betreuung in Anspruch nehmen.

In den meisten Wohnanlagen werden bestimmte Dienstleistungen als „Grundservice“ angeboten, die dann individuell von mobilen Sozial- und Gesundheitsdiensten ergänzt werden können. Damit können ältere Menschen, so lange es sozial und gesundheitlich möglich ist, in einer vertrauten und wohnlich ansprechenden Umgebung leben. Zusätzlich gibt es in vielen Einrichtungen für Betreutes Wohnen zusätzliche Veranstaltungsangebote wie zum Beispiel Tagesausflüge, Vorträge, Konzerte oder Ausstellungen. Viele Wohnanlagen verfügen zudem über ein internes Fitnessstudio, einen Friseur oder sonstige Dienstleister.

In der Organisationsform des Betreuten Wohnens und in Art und Umfang der Hilfestellungen gibt es große Unterschiede. Allen Varianten des Betreuten Wohnens ist gemeinsam, dass mehrere Senioren weitestgehend selbstbestimmt in einer Wohn- oder Hausgemeinschaft leben. Jeder hat – je nach Einrichtung - sein eigenes Zimmer oder sein eigenes Apartment. Die Gemeinschaftsräume wie Küche, Bad, Esszimmer und Wohnzimmer oder Aufenthaltsraum werden gemeinsam benutzt und bieten Begegnungsfläche. Folgende Modelle werden unterschieden:

  1. Private Senioren-WGs als selbst organisierte Wohngemeinschaft, die sich eigenständig um einen ambulanten Pflegedienst kümmern, der sie stundenweise betreut.
  2. Professionelle Pflege-WGs, die von einer Pflegeeinrichtung betrieben werden oder einer stationären Pflegeeinrichtung angeschlossen sind. Diese Wohnungen können je nach Anbieter gekauft oder gemietet werden - sowohl von einzelnen Bewohnern als auch von Paaren. Je nach Mobilität und Pflegebedürftigkeit ist es möglich, keine bis wenig pflegerische Betreuung oder aber später den vollen Umfang eines Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen.

Betreutes Wohnen – Für wen eignet sich diese Lebensform?

Das Betreute Wohnen eignet sich vor allem für ältere Menschen, die noch relativ rüstig sind und in Gemeinschaft leben möchten. Oft entscheiden sich Menschen zu einem Übergang ins Betreute Wohnen, wenn sie merken, dass sie ihr eigenes großes Haus, teils auch mit Garten, nicht mehr selbst bewirtschaften können. Wenn die Senioren noch weitestgehend selbstständig und gar nicht bis leicht pflegebedürftig sind, eignet sich diese Lebensform besonders gut. Der Vorteil liegt vor allem in der Flexibilität dieser Wohnform. Hier können ältere Menschen einziehen, die nicht zwangsläufig einen ausgeprägten Hilfe-, Betreuungs- oder Pflegebedarf haben, jedoch in einer gemeinschaftlichen Wohnanlage leben wollen, die neben barrierefreiem Wohnraum eine Reihe von Grundleistungen anbietet. Das selbständige Leben im Alter wird so deutlich erleichtert.

Persönliche Desinfektion

Betreutes Wohnen eignet sich allerdings nicht nur für Senioren. In dieser Wohnform finden alle Menschen Unterstützung, die je nach Lebenssituation ganz unterschiedliche Formen der Hilfe benötigen. Das können psychisch Kranke sowie geistig oder körperlich behinderte Menschen sein. Die Betreuung wird dann durch Sozialarbeiter, Psychologen, Heilpädagogen, Therapeuten oder Pflegekräfte gewährleistet.

24 Stunden Pflege

Wie ist die Pflegesituation im Betreuten Wohnen gelöst?

Bis zu einem gewissen Grad der notwendigen Pflege und Betreuung können ambulante Pflegedienste innerhalb des Betreuten Wohnens engagiert werden. Ein gewisser Teil der Pflegekosten wird dann von der Pflegekasse übernommen. Dabei ist es ausschlaggebend, ob ein Pflegegrad vorhanden ist und um welchen es sich handelt. Der ambulante Pflegedienst kann nicht nur bei der Pflege unterstützen, sondern den Bewohnern auch als Begleiter im Alltag für Einkäufe oder Spaziergänge, als Hauswirtschaftshilfe oder einfach nur als Gesprächspartner zur Seite stehen.

Besonders empfehlenswert sind Einrichtungen, die an eine Pflegestation angeschlossen sind. Damit ist sichergestellt, dass zum einen stets professionelle Pflegekräfte vor Ort sind, und zum anderen, dass Sie auch dort wohnen bleiben können, wenn sich der Zustand Ihrer Pflegebedürftigkeit verschlechtert.

Betreuungsvertrag & Checkliste

Welche Angebote gibt es in Einrichtungen für Betreutes Wohnen?

Zu den Leistungen in einer Unterkunft für Betreutes Wohnen zählen zum einen der Grundservice, der in der monatlichen Wohnpauschale enthalten ist, sowie zusätzliche Wahlleistungen.

Der Grundservice beinhaltet normalerweise:

Richtig Beantragen und rechnen
  1. Die routinierte Betreuung durch einen Betreuer mit individuell vereinbarter Stundenanzahl
  2. Einen Hausnotruf-Service rund um die Uhr
  3. Regelmäßige und feste Sprechzeiten mit den Betreuungskräften
  4. Die Förderung von sozialen Kontakten und des Gemeinschaftslebens
  5. Die Vermittlung und Organisation von Hilfsdiensten bei Bedarf
  6. Einen Hausmeisterservice
  7. Die wöchentliche Reinigung Ihrer Wohnung

Neben dem Grundservice gibt es bei dieser Wohnform auch weitere Serviceleistungen sowie je nach Unterkunft ein unterschiedlich gestaltetes Freizeitangebot. Bei der Wahl für eine Wohnanlage des Betreuten Wohnens sollte auf dieses Angebot und die damit verbundenen Kosten geachtet werden. Machen Sie sich am besten eine Liste der Zusatzangebote, die Sie als besonders wichtig empfinden und fragen Sie bei den Einrichtungen, die für Sie in Frage kommen, gezielt danach.

Mögliche Wahlleistungen sind:

  1. Angebote der Freizeitgestaltung: gemeinsame Spaziergänge oder Walking-Ausflüge, Besuch von Ausstellungen und Konzerten
  2. Hauswirtschaftliche Hilfe (Kleiderreinigungs- und Wäscheservice, Einkaufsdienste)
  3. Fahr- und Begleitservice zum Beispiel bei Arztterminen oder bei Behördengängen
  4. Unterstützung beim Schriftverkehr mit Versicherungen und Verwaltungen
  5. Ambulante Pflegeleistungen, in der Regel bis Pflegegrad 3
  6. Ein gemeinsamer Mittagstisch
24 Stunden Pflege

Wichtiges zum Betreuungsvertrag

Mit dem Träger der Unterkunft schließen Sie vor dem Einzug einen Mietvertrag sowie einen Betreuungsvertrag ab. Der Betreuungsvertrag setzt sich normalerweise aus zwei Teilen zusammen: den Grundleistungen, auch Grundservice genannt, und den Wahlleistungen. Die Grundleistungen werden in der Regel pauschal pro Monat berechnet. Die Wahlleistungen können bedarfsgerecht hinzu gebucht werden. Gezahlt wird hier nur, was auch in Anspruch genommen wird. Achten Sie auf folgende Punkte:

  1. Lassen Sie sich nicht auf Pauschalangebote ein. Akzeptieren Sie keine Kombination der Leistungen Wohnen, Betreuung und Freizeitangebote. Achten Sie auf exakte Leistungsaufschlüsselung.
  2. Lassen Sie festhalten, wie der maximal mögliche Pflegeumfang aussieht und welche Kosten die Pflege mit sich bringt. Damit die Pflege vor Ort abgedeckt werden kann, ist es sinnvoll, eine Unterkunft zu wählen, die an eine Pflegeeinrichtung gekoppelt ist.
  3. Lassen Sie sich ein lebenslanges Wohnrecht garantieren. So kann Ihnen nicht wegen plötzlicher Pflegebedürftigkeit oder Eigenbedarfs gekündigt werden, sondern Sie können sicher sein, dass Sie, so lange Sie können und möchten, in der Einrichtung bleiben dürfen.

Videoempfehlung: Ambulant betreutes Wohnen

Dieser Bericht der Fachhochschule Münster zeigt, wie Betreutes Wohnen Menschen in hohem Alter oder mit geistiger Behinderung neue Perspektiven aufzeigt und wie der Alltag aussehen kann.

Checkliste: Ihr Weg zur richtigen Einrichtung für Betreutes Wohnen in fünf Schritten

Halten Sie schon frühzeitig nach der richtigen Unterkunft für Betreutes Wohnen für sich selbst, Ihre Eltern oder Ihren Partner Ausschau. Folgende Schritte helfen Ihnen dabei, eine gute Entscheidung zu treffen:

Persönliche Desinfektion
  1. Vorauswahl treffen
    Halten Sie Ausschau nach Betreutem Wohnen in dem Gebiet, in dem Sie oder Ihr Angehöriger gerne leben möchte. Informationen zu passenden Unterkünften erhalten Sie beispielsweise beim Verband Pflegehilfe oder bei den Kommunen. Vergleichen Sie das Infomaterial im Hinblick auf Lage, Angebot und Kosten.
  2. Der persönliche Besuch und Ihr Bauchgefühl
    Schauen Sie sich die Unterkunft unbedingt selbst an (am besten mehrmals!), statt sich auf Empfehlungen oder Besuche Ihrer Verwandten zu verlassen. Fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin, schließlich wollen Sie dort ja auch damit mobil sein. Achten Sie nicht nur auf das Offensichtliche wie die Einrichtung, sondern lassen Sie vor allem die Freundlichkeit des Personals sowie die Stimmung unter den Bewohnern auf sich wirken. Wenn möglich, nehmen Sie sich bei der Besichtigung einen Verwandten oder Bekannten mit, der Sie bei der Entscheidung unterstützen kann.
  3. Die zentrale Lage der Unterkunft
    Die Wichtigkeit der Lage sollte nicht unterschätzt werden, da diese mit der Lebensqualität des Bewohners unmittelbar zusammenhängt. Im Idealfall liegt die Wohnung in einer ruhigen Umgebung und wichtige Geschäfte, Behörden oder Arztpraxen sind zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zu erreichen. Auch weitere Freizeitangebote gibt es in der Stadt eher als auf dem Land. Ebenfalls ist es für Ihren Besuch von Vorteil, wenn die Unterkunft nicht zu abgelegen ist. Wenn die Einrichtung in der Nähe Ihres bisherigen Wohnorts gelegen ist, können soziale Kontakte leichter erhalten bleiben.
  4. Die Ausstattung der Einrichtung
    Klären Sie unbedingt vorab, was passiert, wenn bei Ihnen eine Schwerstpflegebedürftigkeit eintritt. Gibt es zum Beispiel eine an das Betreute Wohnen angeschlossene Pflegestation? Folgende Fragen können Sie sich beim Rundgang stellen: Gibt es einen gemütlichen Bereich, in dem Sie sich mit Ihren Besuchern oder Mitbewohnern aufhalten können? Bedenken Sie, dass Sie mehr Besuch bekommen werden, wenn sich Ihre Gäste wohlfühlen. Im Zimmer oder Apartment sollten Sie auf genügend PIatz achten, vor allem im Bad, sowie auf Haltegriffe zur eigenen Sicherheit. Dürfen Sie Ihre eigenen Möbel mitbringen? Ist es den Bewohnern erlaubt, ihre Haustiere ins Betreute Wohnen mitzubringen?
  5. Kosten vergleichen
    Wenn Sie mehrere potenzielle Unterkünfte finden, die für Sie in Frage kommen, vergleichen Sie die Preise. Bei den Pflegekassen erhalten Sie Preisvergleichslisten, die Ihnen hierbei helfen. Fordern Sie konkrete, schriftliche Angebote von den Unterkünften an und prüfen Sie diese genau im Hinblick auf die Wohn- und Betreuungsleistungen.
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Woran erkennen Sie die objektive Qualität einer Pflegeeinrichtung für Betreutes Wohnen?

Aktuell existieren weder ein Gesetz noch eine Institution, die verbindliche Mindeststandards der Betreuungs- und Pflegeleistungen definieren und sicherstellen. Das macht es für Laien sehr schwierig, zu entscheiden, welche Einrichtung qualifiziert ist und seriös arbeitet. Es gibt allerdings Zertifizierungsverfahren, denen sich die Unterkünfte für Betreutes Wohnen freiwillig unterziehen können.

Mit der vor einigen Jahren eingeführten DIN-Norm 77800 des Deutschen Instituts für Normung wurde erstmals ein einheitliches Instrument zur freiwilligen Qualitätssicherung auf dem Markt des Betreuten Wohnens geschaffen. Die Norm definiert Mindestqualitätsstandards, die für Anbieter eine Orientierung schaffen, welche Leistungsangebote sie bereitstellen sollten. Gleichzeitig wird für die Verbraucher damit die Leistungstransparenz des Wohnangebotes gewährleistet. Begutachtet werden die Angebote des Betreuten Wohnens von akkreditierten Gutachtern des DIS Institut für ServiceImmobilien. Wenn Ihre Einrichtung DIN-zertifiziert ist, ist das also als sehr positives Zeichen zu werten.

Es gibt außerdem regionale Zertifizierungen: Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat beispielsweise 2009 ein eigenes Qualitätssiegel Betreutes Wohnen aufgelegt. Damit werden gute Projekte des Betreuten Wohnens in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Fragen Sie nach, ob auch Ihre Wunsch-Unterkunft zertifiziert ist!

Vor- & Nachteile

Entscheidungshilfe: Betreutes Wohnen, ja oder nein?

Die Vorteile, die Betreutes Wohnen für Ihren Angehörigen bieten, sind:

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  1. Soziale Kontakte mit Gleichaltrigen werden erleichtert, da man sich „Tür an Tür“ oder im Gemeinschaftsraum kennen lernen kann und kurze Wege hat, um sich gegenseitig zu besuchen.
  2. Die Senioren können ein unabhängiges Leben genießen und haben dennoch die Sicherheit, genau dann die Hilfe zu bekommen, die benötigt wird.
  3. Vielfältige Sport-, Weiterbildungs- und Freizeitangebote bieten eine willkommene Abwechslung und sorgen für eine rundum gute Betreuung.
  4. Bei einer Verschlechterung des Zustandes des Seniors kann in den meisten Einrichtungen auch die Betreuung in einer Pflegestation angeboten werden.
  5. Der Wohnraum in einer Seniorenwohnanlage kann unter großer individueller Freiheit an die eigenen Bedürfnisse und den eigenen Geschmack angepasst werden, was die Anlehnung an die alte Wohnung ermöglicht.

Folgende mögliche Nachteile könnten sich aus der Entscheidung für Betreutes Wohnen ergeben:

  1. Das Wohnumfeld im Betreuten Wohnen ist wenig durchmischt, es gibt hauptsächlich Senioren in der Nachbarschaft.
  2. Viele Senioren möchten in dieser Lebensphase keinen Umzug mehr mitmachen, auch nicht in eine betreute Wohnanlage. Je nach Situation kann in diesem Falle eine 24-Stunden-Betreuung zu Hause eine Alternative sein.
  3. Ab einer bestimmten Intensität des Pflegebedarfs ist das Betreute Wohnen nicht mehr geeignet. Dann ist ein Pflegeheim passender. Manche Einrichtungen für Betreutes Wohnen sind direkt an eine Pflegestation angeschlossen.
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Kosten & Förderung

Welche Kosten entstehen beim Betreuten Wohnen?

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Der Preis hängt zunächst einmal natürlich davon ab, ob Sie die Wohneinheit in der Einrichtung für Betreutes Wohnen mieten oder kaufen möchten. Als Richtlinie gilt: Meist liegen die Miet- und Kaufpreise von barrierefreien, altersgerechten Betreuten Wohneinheiten etwa zwanzig Prozent über dem örtlichen Immobilienpreisniveau. Die Preise variieren je nach von Region, Ausstattung und Größe der Wohnung stark.

Preisbeispiel für einen Wohnungskauf: Die Kaufkosten für ein Apartment mit einem zusätzlichen Leistungsangebot von Therapieräumen, Friseur, Kosmetik und Freizeitangeboten liegen bei einer Größe von etwa 60 Quadratmetern bei rund 2.750 Euro pro Quadratmeter.

Preisbeispiel für eine Wohnungsmiete: Apartments im Betreuten Wohnen gibt es ab etwa 52 Euro pro Quadratmeter monatlich. Wichtig: Zum monatlichen Mietpreis kommt eine Einmalzahlung von rund 4.000 Euro als Wohndarlehen hinzu. Auch beim Wohndarlehen ist der Unterschied zwischen den Regionen hoch.

Zu den reinen Wohnkosten kommt beim Betreuten Wohnen in aller Regel dann noch der Grundservice in Form einer monatlichen Betreuungspauschale. Dafür müssen zusätzlich zwischen hundert und zweihundert Euro pro Monat einkalkuliert werden. Wenn Sie Zusatzleistungen in Anspruch nehmen, fallen die Kosten natürlich entsprechend höher aus, so zum Beispiel, wenn Sie sich Mahlzeiten bringen lassen möchten. Viele Einrichtungen bieten auch den Service der Tagespflege oder Nachtpflege an. Es ist wichtig, sich von der Unterkunft die Leistungen und entsprechenden Preise genau erläutern und aufschlüsseln zu lassen. Aus dem Vertrag muss unbedingt hervorgehen, welche Leistungen durch die Pauschale des Grundservice abgedeckt und welche Kosten extra bezahlt werden müssen.

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Welche Förderungen sind möglich?

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Handelt es sich um eine Mietwohnung in öffentlichem gefördertem Wohnraum, so können Sie dort mit einem Wohnberechtigungsschein einziehen. Sollte Ihr Einkommen zu gering sein, können Sie auch einen Antrag auf Wohngeld stellen.

Mit anerkanntem Pflegegrad werden zusätzlich einige Kosten für Sie übernommen. Die Pflegekasse trägt dann die Kosten für ambulante Pflege und Leistungen wie etwa den Hausnotruf oder Maßnahmen zur Wohnraumanpassung.

Wenn Sie aufgrund einer zeitweisen Krankheit oder nach einem Klinikaufenthalt Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen und dazu ins Betreute Wohnen ziehen, trägt die Krankenkasse die Kosten für die pflegebedürftigen Anwendungen, die medizinische Behandlungspflege sowie die soziale Betreuung. Es werden Kosten bis zu einem Maximalbetrag von 1.612 Euro übernommen. Die Kosten für Unterkunft und Verpflegung tragen Sie im Falle der Kurzzeitpflege allerdings selbst.

Unsere Empfehlungen zum Weiterlesen:

Häufige Fragen

Pflegemittel

Wenn die Senioren noch weitestgehend selbstständig und gar nicht bis leicht pflegebedürftig sind, eignet sich diese Lebensform besonders gut. Der Vorteil liegt vor allem in der Flexibilität dieser Wohnform. Hier können ältere Menschen einziehen, die nicht zwangsläufig einen ausgeprägten Hilfe-, Betreuungs- oder Pflegebedarf haben, jedoch in einer gemeinschaftlichen Wohnanlage leben wollen, die neben barrierefreiem Wohnraum eine Reihe von Grundleistungen anbietet. Das selbständige Leben im Alter wird so deutlich erleichtert. Betreutes Wohnen eignet sich allerdings nicht nur für Senioren. In dieser Wohnform finden alle Menschen Unterstützung, die je nach Lebenssituation ganz unterschiedliche Formen der Hilfe benötigen. Das können psychisch kranke sowie geistig oder körperlich behinderte Menschen sein. Die Betreuung wird durch Sozialarbeiter, Psychologen, Heilpädagogen, Therapeuten oder Pflegekräfte gewährleistet.

Bis zu einem gewissen Grad der notwendigen Pflege und Betreuung können ambulante Pflegedienste innerhalb des Betreuten Wohnens engagiert werden. Ein gewisser Teil der Pflegekosten wird dann von der Pflegekasse übernommen. Dabei ist es ausschlaggebend, ob ein Pflegegrad vorhanden ist und um welchen es sich handelt. Der ambulante Pflegedienst kann nicht nur bei der Pflege unterstützen, sondern den Bewohnern auch als Begleiter im Alltag für Einkäufe oder Spaziergänge, als Hauswirtschaftshilfe oder einfach nur als Gesprächspartner zur Seite stehen. Besonders empfehlenswert sind Einrichtungen, die an eine Pflegestation angeschlossen sind. Damit ist sichergestellt, dass zum einen stets professionelle Pflegekräfte vor Ort sind, und zum anderen, dass Sie auch dort wohnen bleiben können, wenn sich der Zustand Ihrer Pflegebedürftigkeit verschlechtert.

Die Pflegehilfe als Verband eigenständiger Pflegeanbieter kann auf Wunsch für Sie deutschlandweit mit „sehr gut“ bewertete Unterkünfte für Betreutes Wohnen finden. Nur zertifizierte, speziell ausgestattete und anerkannte Einrichtungen werden in diese Auswahl mit aufgenommen. Nach der telefonischen Beratung leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein, nimmt Ihre individuellen Wünsche auf oder beantwortet Ihnen Fragen zu dem Thema, die Ihnen noch unklar geblieben sind. Die Pflegehilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit breitem Fachwissen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen beratend zur Seite zu stehen. Die Pflegehilfe ist dazu da, die richtige Pflegelösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Diese Beratung und Hilfestellung ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

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Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.