Rollstuhlrampen – das eigene Zuhause mit wenigen Handgriffen barrierefrei machen

Rollstuhlrampe-Innenbereich

Stufen, Absätze oder Schwellen können im Leben eines bewegungseingeschränkten Menschen gefährliche Hürden darstellen, die unüberwindbar sind. Doch das muss nicht sein: Mit der Hilfe von Rampensystemen für gehbehinderte Menschen können Sie Ihr eigenes Zuhause schnell und kostengünstig zu einem barrierefreien Wohnraum machen - egal, ob Sie oder Ihr Angehöriger auf einen Rollator, Rollstuhl oder Elektromobil angewiesen sind. Eine Rollstuhlrampe hilft Rollstuhlfahrern und allen anderen Nutzern von anderen Hilfsmitteln dabei, diese Hindernisse im Alltag zu überwinden. Damit wird das eigene Zuhause zu einem sicheren Ort.

Erfahren Sie hier mehr darüber, welche Rollstuhlrampen und Rampensysteme sich für welche Bedürfnisse und Umgebungen eignen – und was vor der Anschaffung zu beachten ist, um einen Zuschuss der verschiedenen Kostenträger zu bekommen.

Modelle

Rollstuhlrampen und andere Rampensysteme

Bei Rollstuhlrampen handelt sich um eine schräge Fläche aus stabilem Kunststoff oder Metall, die man mit dem Rollstuhl oder anderen Bewegungshilfen einfach und sicher überwinden kann. Rampen tragen zu einem großen Teil dazu bei, das Zuhause barrierefrei zu machen, was die Voraussetzung dafür ist, um lange in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können. Denn generell gilt: Barrieren stellen eine häufige Unfallursache im Alltag dar - Rampen machen das Leben von bewegungseingeschränkten Menschen also nicht nur einfacher, sondern vor allem sicherer.

Rollstuhlrampen und Rampensysteme

Die Rampe als sogenanntes medizinisches Hilfsmittel wird bei nachgewiesenem Bedarf durch das Rezept des Hausarztes von der Krankenkasse des Betroffenen bezuschusst! Alternativ kann es Förderungen der Pflegekasse, Rentenversicherung oder Unfallversicherung geben. Damit sind die Rampen eine echte Alternative zu einem aufwändigen Wohnungsumbau. Die Rampen sind mit ein paar Handgriffen innerhalb kurzer Zeit installiert und daher eine sowohl einfache als auch kostengünstige Möglichkeit, das eigene Zuhause barrierefrei zu gestalten.

Einsatz von Rollstuhlrampen

Rampen fürs Badezimmer

Rampe-Dusche-aussen

Badezimmer-Rampen erleichtern den sicheren Zugang zur Duschkabine für Benutzer und Helfer ungemein. Bereits kleinste Kanten der Duschkabine können für den Zugang mit einem Rollstuhl oder Toilettenstuhl große Probleme bereiten, da sie das Rollen verhindern und für das Pflegepersonal schweres Anheben bedeuten, was ein Sicherheitsrisiko darstellt.

Die Badezimmer-Rampen sind flexibel gestaltbar und können an alle Duschkabinen angepasst werden. Die Anbringung erfolgt innerhalb kurzer Zeit an Ort und Stelle und befreit ihr Bad damit schnell von gefährlichen Barrieren ohne aufwändige Komplettsanierung. Es gibt Rampensysteme, bei denen es nicht nötig ist, Löcher in die Fliesen des Badezimmers zu bohren – das ist besonders wichtig für Bewohner von Mietwohnungen. Nach einem Auszug können diese Rampen auch wieder rückstandfrei deinstalliert werden.

Rampe-Dusche-innen

Auch wenn Ihre Dusche nicht mit einer Kante als Umrandung versehen ist, sondern die Duschwanne als Duschnische im Vergleich zum Bodenniveau abgesenkt ist, gibt es eine Lösung: Hier wird die Duschwanne mit speziellen Platten ausgelegt, sodass eine barrierefreie Gesamtfläche im Badezimmer mit einer glatten und gleichzeitig rutschfesten Oberfläche entsteht. Schweres Heben zur täglichen Körperpflege wird damit vermieden.

Rollstuhlrampen und Rampensysteme

Die Platten und Rampen fürs Badezimmer haben eine glatte, porenlose Oberfläche. Daher können Bakterien nicht an ihnen haften, während Wasser und Seife leicht durch die Löcher in den Platten ablaufen. Die Platten vertragen alle üblichen Reinigungsmittel und sind deshalb besonders hygienisch.

Rampen für Türschwellen

Rampe für Türschwellen

Damit ein barrierefreier Zugang zu allen Räumen der Wohnung möglich ist, gibt es spezielle Rampensysteme für Türschwellen. Diese Rampen gibt es in verschiedenen Höhen und Breiten sowie mit und ohne Ecken. So gibt es für jede Tür eine maßgeschneiderte Lösung. Der Vorteil: Das Installieren der Rampen beschädigt nicht das vorhandene Inventar und man kann die Türen weiterhin schließen.

Rollstuhlrampen und Rampensysteme

Die Rampen für Türschwellen können in wenigen Minuten montiert werden und haben standardmäßg eine hohe Tragfähigkeit von bis zu 1000 Kilogramm. Sie sind in verschiedenen Farben verfügbar, sodass Sie die Rampe auf Wunsch in einer ähnlichen Farbe wie Ihren Fußboden wählen können.

Rampen für Hauseingänge im Außenbereich

Außenrampe zur leichten Erreichbarkeit

Durch die Rampen ist es nicht mehr erforderlich, an dem Wohngebäude selbst Änderungen vorzunehmen, sondern die Rampen für Hauseingänge können flexibel an alle Gebäude und Eingänge angepasst werden. Wenn besonders wenig Platz vorhanden ist, kann die Rampe mit Wendeabsatz und einem Winkel von 90 Grad gebaut werden. Sowohl Rahmen als auch die Stufen bleiben dabei intakt. Für Rampen im Außenbereich empfiehlt sich eine Breite von 1,20 Metern. Wenn der Rollstuhlfahre allerdings auf der Rampe wenden möchte, braucht es eine Breite von mindestens 1,50 Metern Breite.

Rollstuhlrampen und Rampensysteme

Es gibt auch im Dunkeln beleuchtete Rampen.

Für Senioren oder Sehbehinderte kann es im Dunkeln schwer sein, die Rampen zu sehen, was ein Sicherheitsrisiko darstellt. Wählen Sie deshalb bei Bedarf eine Rampe mit selbstleuchtendem Rand, damit immer sichtbar ist, wo sich die Rampe befindet.

Videoempfehlung: Rollstuhlrampe für Hauseingänge

In diesem kurzen Film erfahren Sie, wie eine feste Rollstuhlrampe für Treppenaufgänge aufgebaut ist und wie sie angebracht wird.

Rampen für unterwegs: Die mobile Rampe

Mobile Rampe, einfach praktisch

Nehmen Sie Ihre Rampe einfach mit – So haben Sie die Sicherheit, sich überall, wo Sie hinkommen, mit Ihrem Rollstuhl oder Rollator frei bewegen zu können. Sie können die mobile Rollstuhlrampe nutzen, um Treppen zu überwinden, um einen Bordstein hochzufahren, um in den Bus einzusteigen, aber auch für den Einstieg ins Auto. Mobile Rampen können klappbar, faltbar oder ausziehbar sein. Die besonders platzsparenden Modelle können oft sogar direkt im Rollstuhl verstaut und transportiert werden. Durch ihr geringes Gewicht können Sie gut transportiert sowie auf- und abgebaut werden. Dafür wird allerdings eine fachgerechte Einweisung benötigt. Mobile Rampen sollten für eine sichere Benutzung immer über seitliche Aufkantungen und eine rutschhemmende Fahrfläche verfügen.

Stufenrampe für Treppenaufgänge

Stufenrampe für Treppenaufgänge

Treppenstufen, egal ob im Innen- oder Außenbereich eines Hauses, gehören zu den höchsten Hindernissen für Rollstuhlfahrer. Um sie zu überwinden, wird eine sogenannte Stufenrampe eingesetzt. Je nachdem, über wie viele Stufen die Rampe führt, muss sie relativ lang sein. Je länger die Rampe ist, desto stabiler und fester muss wiederum das Material sein – und je steiler die Rampe ist, desto rutschfester muss sie sein. Eine Stufenrampe ist fest auf der Treppe montiert und besitzt ein hohes Eigengewicht.

Rollstuhlrampen und Rampensysteme

Vorsicht beim Selbstbauen!

Gerade für Stufenrampen finden sich zahlreiche Anleitungen, eine solche Rampe selbst zu bauen, meist aus Holz. Der Verband Pflegehilfe rät davon ab, da diese Rampen ein enormes Sicherheitsrisiko für Sie und Ihren Angehörigen darstellen können. Dafür ist vor allem das Material verantwortlich: Bei der hohen Belastung, der eine Rampe standhalten muss, gerade wenn ein Nutzer mit Elektrorollstuhl oder mit Elektromobil darüber fährt, kann Holz nach einiger Zeit brechen. Vorsicht ist besonders bei der Verbauung von Holz im Außenbereich geboten: Bei Nässe kann das Material rutschig werden. Beides kann unter Umständen zu schwerwiegenden Verletzungen führen.

Beachten Sie, dass die Rampen aus dem Handel meist aus den Stoffen PELD und PEHD hergestellt werden. Diese sind nicht nur extrem stabil und giftfrei, sondern auch nachhaltig: Sie können zu hundert Prozent regeneriert und wiederverwertet werden. Die Stufenrampen aus dem Handel sind deshalb den selbstgebauten Rampen vorzuziehen.

Rampe für die Balkon- oder Terrassentür

Rampe für Balkon- und Terassentür

Um einen ebenerdigen Zugang zum Balkon oder zur Terrasse zu schaffen, werden oft Keil- oder Schwellenbrücken eingebaut. Diese bestehen aus einem gewölbten Stück Aluminium, das wie eine Brücke über der Schwelle liegt und so das Auf- und Abfahren ermöglicht. Das Problem: Auf diese Weise kann die Tür nicht mehr richtig geschlossen werden – außerdem nimmt eine solche Brücke sehr viel Platz in Anspruch und verkleinert die Fläche auf dem Balkon oder der Terrasse.

Die Alternative: Ein durchgängig angehobener Boden gibt Zugang zum ganzen Balkon und spart Platz. Bei dieser Variante werden auf dem Balkon Platten ausgelegt, sodass er danach genau das Bodenniveau des Zimmers hat, aus dem man den Balkon betritt. Der Benutzer hat so einen absolut barrierefreien Zugang zu seinem Balkon oder seiner Terrasse. Bei einem Umzug kann der Boden leicht demontiert und anderorts wieder verwendet werden. Die Platten sind rutschfest, flexibel und anpassungsfähig. Das Regenwasser kann durch die Fliesen und den Abfluss des Balkons weiterhin frei ablaufen.

Rampe für den Einstieg ins Auto

Unter Umständen können Sie die bereits vorgestellte mobile Rampe für den Einstieg ins Auto verwenden. Wenn Sie oder Ihre Familie allerdings ein Fahrzeug besitzen, das sie dauerhaft auf das spezielle Bedürfnis der mobilitätseingeschränkten Person ausrichten möchten und regelmäßig zum Transport verwenden möchten, dann lohnt sich der Einbau einer festen Autorampe.

Diese Rampe wird immer bei Bedarf aus dem Inneren des Fahrzeugs ausgeklappt, damit der Rollstuhlfahrer ins Fahrzeug fahren kann, und vor dem Losfahren wieder hochgeklappt. Besonders komfortabel sind dabei Rollstuhlrampen, die über eine Fernbedienung elektrisch abgesenkt oder angehoben werden können. Achten Sie unbedingt auf die fest vorgeschriebenen Ausstattungs-Richtlinien zur Befestigung von Rollstuhl und Fahrgast, wenn Sie eine Person mit Rollstuhl in Ihrem Fahrzeug mitnehmen möchten.

Stationäre Rampen für höhere Absätze

Rampe für Balkon- und Terassentür

Die Besonderheit von stationären Rampen ist, dass sie auch einen höheren Absatz von bis zu einem Meter überbrücken können und dass sie Sommer wie Winter an ihrem Einsatzort verbleiben. Das unterscheidet gleichzeitig die stationären Rampen von den Rampen für Hauseingänge, die flexibel abbaubar sein können. Stationäre Rampen sind besonders stabil und dienen als Auffahrrampe für Gebäudeeingänge, Gärten, Terrassen und andere Plätze. Sie machen das eigene Zuhause barrierefrei erreichbar und sind eine preiswerte Alternative zu baulich gestalteten Zuwegungen. Stationäre Rampen können selbst dort umgesetzt werden, wo bauliche Maßnahmen bereits abgeschlossen oder aus Platzgründen gar nicht mehr möglich sind. Für Ihre eigene Sicherheit können Sie auf einer oder beiden Seiten der Rampe Handläufe einbauen.

Anspruch prüfen

Was sind medizinische Hilfsmittel?

Im Hilfsmittelverzeichnis und Hilfsmittelkatalog der gesetzlichen Krankenkassen sind alle Produkte aufgelistet, die zur Leistungspflicht der Kassen gehören. Das heißt für Sie: Für alle diese Produkte übernehmen die Kassen die Kosten für den Kauf oder eine Leihgabe. Sie müssen lediglich einen Eigenanteil von 10 Euro dazuzahlen, wobei es einerlei ist, ob das Gerät für Sie gekauft werden muss oder ob Sie es leihweise von einem Sanitätshaus erhalten. Unter den medizinischen Hilfsmitteln sind auch die mobilen Rollstuhlrampen gelistet, die übergangsweise benötigt werden. Vor der Auswahl und dem Kauf einer Rampe sollten Sie sich unbedingt entsprechend beraten lassen und mit der eignen Krankenkasse in Kontakt treten.

Bedingungen einer Kostenübernahme

Zufriedene Seniorin

Die folgenden Voraussetzungen müssen erfüllt werden, damit Sie eine Kostenübernahme für eine Rollstuhlrampe beantragen können:

  1. Die pflegebedürftige Person besitzt einen offiziell zugewiesenen Pflegegrad.
  2. Die pflegebedürftige Person lebt zu Hause, in einer Wohngemeinschaft oder in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen.
  3. Die pflegebedürftige Person wird von mindestens einer privaten Person zu Hause betreut und gepflegt, das kann ein Angehöriger, ein Nachbar, ein Freund oder der Partner sein.
  4. Ein verantwortlicher Arzt weist die Notwendigkeit der Rampe durch ein ärztliches Rezept und eine ausreichende Begründung nach.
  5. Die Rampe weist eine Hilfsmittelnummer auf und ist im Hilfsmittelverzeichnis & Hilfsmittelkatalog gelistet.
  6. Es muss eine Empfehlung für die Notwendigkeit des Hilfsmittels durch den MDK, den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, ausgesprochen werden.

Krankenkasse oder Pflegekasse – Wer übernimmt die Kosten für die Rampe?

Rollstuhlrampen sind praktisch

Ein barrierefreies Wohnumfeld wird öffentlich gefördert. Zuschüsse kann es von den Pflegekassen, den Krankenkassen, der Unfallversicherung oder der Rentenversicherung geben. Die Zuständigkeiten sind allgemein im Sozialgesetzbuch (SGB) geregelt. Doch welcher Kostenträger bezuschusst welche Rampe unter welchen Bedingungen?

  1. Die Krankenkassen fördern mobile Rollstuhlrampen. Ein Beispiel: Eine Person ist durch einen Schlaganfall vorrübergehend auf einen Rollator angewiesen und muss das Wohnumfeld baulich anpassen, beispielsweise mit einer Rampe zum Hauseingang hin. Dann finanziert die Krankenkasse gegen Vorlage eines Arztrezeptes eine mobile Rampe für den individuellen Einzelfall passend.
  2. Die Pflegekassen fördern fest mit dem Gebäude verbundene Rampen, die dauerhaft benötigt werden. Ein Beispiel: Die Rampe zur Dusche hin dient der Erleichterung der Pflege einer Person, die dauerhaft auf Hilfe angewiesen ist. Allgemein kann die Pflegekasse im Falle einer Pflegebedürftigkeit barrierefreie Wohnraumanpassungen in Höhe von bis zu 4.000 Euro bezuschussen.
  3. Die Rentenversicherung fördern Rampen, wenn sie der Rehabilitation dienen, zum Beispiel wenn die Rampe nach einer durch die Rentenversicherung erfolgte Reha-Maßnahme eingebaut wird.
  4. Die Unfallversicherung zahlt die Rampe, wenn eine Gehbehinderung nach einem Arbeitsunfall entstanden ist oder sie im Zusammenhang mit Berufsunfähigkeit steht. Gerade wenn die Pflegebedürftigkeit aus einem Arbeitsunfall entstanden ist, empfiehlt es sich, die Berufsgenossenschaft um Unterstützung zu fragen.

Egal, welcher Kostenträger für die Rampe in Ihrem individuellen Fall in Frage kommt: Wer vorher abklärt, ob seine gewünschte Rampe finanziert werden kann, erspart sich ärgerliche Auseinandersetzungen im Nachhinein.

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Kosten

Mit welchen Kosten muss ich rechnen, wenn ich keine Förder-Voraussetzungen erfülle?

TRampen, Kostenübernahme

Sollten Sie keine Unterstützung durch die erwähnten Kostenträger erhalten, bekommen Sie hier einen Überblick über die Kosten, mit denen beim Kauf einer Rollstuhlrampe zu rechnen ist. Bedenken Sie, auch wenn Ihnen die Kosten zunächst hoch erscheinen, dass Sie mit den Rampen dazu beitragen, länger im eigenen Zuhause wohnen bleiben zu können. Jede Investition, die die eigenen vier Wände barrierefrei und damit komfortabler für einen Pflegebedürftigen macht, ist sinnvoll, da so der Umzug ins Pflegeheim hinausgezögert oder sogar vermieden werden kann.

Beachten Sie: Die angegebenen Preise sind durchschnittliche Komplettpreise in Euro ohne Mehrwertsteuer und beinhalten Lohn- und Materialanteile. Beachten Sie, dass Kosten für An- und Abfahrt von den Bau- und Handwerkerfirmen zusätzlich berechnet werden können. Je nach Qualität, Marke, Umbausituation und persönlichem Bedürfnis des Betroffenen können die Preise variieren. Es handelt sich bei den Preisen nicht um feste Kosten, sondern um ungefähre Größenordnungen, die eine erste Orientierung geben sollen. Allgemein variieren die Kosten je nach Länge, Material und Zubehör wie beispielsweise dem Geländer.

RampenmodellAnschaffungspreis für Selbstzahler
Metallausführung mit Handlauf und Radabweisernab 840 Euro
Mobile Metallrampe, faltbar, längenverschiebbarab 710 Euro
Mobile Schwellenrampeab 470 Euro
Mobiles Rampen-System aus Kunststoff oder Aluminiumab 190 Euro
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Rollstuhlrampe gebraucht kaufen oder mieten

Wenn absehbar ist, dass die Rollstuhlrampe dauerhaft benötigt wird, ist es kostengünstiger, sie zu kaufen. Wer gebraucht kaufen möchte, sollte sicherstellen, dass die Maße der gebrauchten Rampe exakt zu der eigenen Wohnsituation passen. Da man bei einem Privatkauf keine Garantie erhält, empfiehlt es sich, einen Fachmann bei der Auswahl dabei zu haben. So können bei einem Gebrauchtkauf bis zur Hälfte der Kosten eingespart werden.

Wird die Rampe nur vorübergehend benötigt, beispielsweise nach einem Unfall, oder möchte jemand vor der dauerhaften Anschaffung gerne unterschiedliche Rampentypen testen, kann man sich bei verschiedenen Anbietern eine Rollstuhlrampe mieten. Fragen Sie hierzu in Sanitätshäusern und direkt bei den Herstellern nach und vergleichen Sie die Konditionen.

Checkliste für die Auswahl

So finden Sie die passende Rollstuhlrampe

Für jedes Hindernis gibt es die geeignete Rampe. Folgende Fragen helfen Pflegebedürftigen und Angehörigen bei der Auswahl der passenden Rollstuhlrampe weiter:

  1. Wo soll die Rampe eingesetzt werden? Rampen können innerhalb oder außerhalb eines Wohnhauses angebracht werden. Im Außenbereich ist darauf zu achten, dass die Rampe wetterfest und korrosionsbeständig ist, sodass sie auch bei Regen eine sichere Fahrt gewährleistet.
  2. Wie hoch ist das zu überwindende Hindernis? Handelt es sich um eine wenige Zentimeter hohe Bodenschwelle oder muss die Rampe über mehrere Treppenstufen angelegt werden?
  3. Welches Gewicht muss die Rampe tragen können? Gerade Außenrampen müssen oft den Pflegebedürftigen inklusive Elektromobil tragen können und müssen daher besonders belastbar sein.
  4. Soll die Rampe fest installiert oder mobil sein? Rollstuhlrampen können nicht nur fest installiert dabei helfen, den Einstieg in die Dusche, den Zugang zum Balkon oder den Treppenaufstieg zu erleichtern, sondern können auch mitgenommen werden. So werden sie zum Alltagshelfer für den Einstieg ins Auto, in öffentliche Verkehrsmittel oder für das Überwinden von Bordsteinkanten.

Häufige Fragen

Patientenlifter

Generell gilt: Die Krankenkassen fördern mobile Rollstuhlrampen. Ein Beispiel: Eine Person ist durch einen Schlaganfall vorrübergehend auf einen Rollator angewiesen und muss das Wohnumfeld baulich anpassen, beispielsweise mit einer Rampe zum Hauseingang hin. Dann finanziert die Krankenkasse gegen Vorlage eines Arztrezeptes eine mobile Rampe für den individuellen Einzelfall passend. Die Pflegekassen dagegen fördern fest mit dem Gebäude verbundene Rampen, die dauerhaft benötigt werden. Ein Beispiel: Die Rampe zur Dusche hin dient der Erleichterung der Pflege einer Person, die dauerhaft auf Hilfe angewiesen ist. Allgemein kann die Pflegekasse im Falle einer Pflegebedürftigkeit barrierefreie Wohnraumanpassungen in Höhe von bis zu 4.000 Euro bezuschussen.

Mit den folgenden vier Fragen finden Sie die richtige Rampenvariante für Sie: Wo soll die Rampe eingesetzt werden – im Innen- oder Außenbereich? Wie hoch ist das zu überwindende Hindernis - handelt es sich um eine wenige Zentimeter hohe Bodenschwelle oder muss die Rampe über mehrere Treppenstufen angelegt werden? Welches Gewicht muss die Rampe tragen können? Gerade Außenrampen müssen oft den Pflegebedürftigen inklusive Elektromobil tragen können und müssen daher besonders belastbar sein. Soll die Rampe fest installiert oder mobil sein? Rollstuhlrampen können nicht nur fest installiert dabei helfen, den Einstieg in die Dusche, den Zugang zum Balkon oder den Treppenaufstieg zu erleichtern, sondern können auch mitgenommen werden. So werden sie zum Alltagshelfer für den Einstieg ins Auto, in öffentliche Verkehrsmittel oder für das Überwinden von Bordsteinkanten.

Beides ist möglich. Wenn absehbar ist, dass die Rollstuhlrampe dauerhaft benötigt wird, ist es kostengünstiger, sie zu kaufen. Wer gebraucht kaufen möchte, sollte sicherstellen, dass die Maße der gebrauchten Rampe exakt zu der eigenen Wohnsituation passen. Da man bei einem Privatkauf keine Garantie erhält, empfiehlt es sich, einen Fachmann bei der Auswahl dabei zu haben. So können bei einem Gebrauchtkauf bis zur Hälfte der Kosten eingespart werden. Wird die Rampe nur vorübergehend benötigt, beispielsweise nach einem Unfall, oder möchte jemand vor der dauerhaften Anschaffung gerne unterschiedliche Rampentypen testen, kann man sich bei verschiedenen Anbietern eine Rollstuhlrampe mieten. Fragen Sie hierzu in Sanitätshäusern und direkt bei den Herstellern nach und vergleichen Sie die Konditionen.

Die Pflegehilfe unterstützt Sie bei der Auswahl des richtigen Rampenmodells für Sie. Nachdem einer der fachlich geschulten Berater Sie kompetent und kostenlos am Telefon beraten hat, leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein und schickt Ihnen mehrere Vergleichsangebote zu. Die Pflegehilfe hat ein deutschlandweites Netzwerk an Partnern, die sich auf Rollstuhl-Rampensysteme spezialisiert haben und sich durch jahrelange Erfahrung in diesem Bereich auszeichnen. Die Pflegehilfe hilft Ihnen gerne bei der Suche nach dem optimalen Anbieter weiter!

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Badewanne zur DuscheBarrierefreies Bad

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Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.