Pflegebedürftigkeit

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Unter den Begriff der Pflegebedürftigkeit fallen Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung den Alltag nicht mehr allein bewältigen können und auf Hilfe anderer angewiesen sind und unter Umständen auch gepflegt werden müssen. Die Pflegebedürftigkeit ist gesetzlich durch den § 14 SGB XI geregelt. Pflegebedürftigkeit wird durch Krankheit oder Behinderung verursacht, welche Schädigungen des Stütz- und Bewegungsapparates, der inneren Organe oder des zentralen Nervensystems betreffen. Auch psychische Erkrankungen können zur Pflegebedürftigkeit führen. Oft haben Senioren eine hohe Pflegebedürftigkeit. Unterstützung und Pflege können Betroffene sowohl von Angehörigen, als auch von ausgebildetem Personal erhalten. Wichtig ist dabei, dass die noch vorhandenen Fähigkeiten der Patienten berücksichtigt und in den Pflegeplan einbezogen werden. Im günstigsten Fall ist das Ziel der Pflege, dass der zu Pflegende die Tätigkeiten wieder selbstständig ausführen kann. Zur Pflege gehören hauswirtschaftliche Versorgung, Förderung der Mobilität und Körperpflege. Um die Pflegebedürftigkeit anerkennen zu lassen, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Diese lässt dann durch den Medizinischen Dienst der Pflegeversicherungen ein Gutachten anfertigen, dass die Pflegebedürftigkeit einstuft. Dieses hat zur Grundlage, wie viel Zeit für einzelne Tätigkeiten, wie zum Beispiel dem Anziehen benötigt wird. Denn der Gesetzgeber gibt dafür bestimmte Zeitspannen vor. Die Pflegebedürftigkeit teilt sich nach der niedrigsten, Stufe I, bis zur höchsten, Stufe III, Pflegestufe ein.