Lesehilfen

Das sollten Sie über Lesehilfen wissen

Die Tageszeitung durchschauen, in einem guten Buch schmökern oder ein Preisschild lesen – kleinere Buchstaben zu entziffern ist Teil des Alltags älterer Menschen. Lesehilfen sind für Senioren daher eine große Unterstützung, denn gerade mit zunehmendem Alter lässt die Sehkraft oft nach. Für viele Senioren sind Lesehilfen eine nicht wegzudenkende Hilfe im Alltag.

Die geschwächte Sehkraft ist eine deutliche Einschränkung der Lebensqualität. Eine Lesehilfe gibt Ihrem Angehörigen daher ein Stück Unabhängigkeit zurück. Auch schont sie gleichzeitig die Augen. Sehhilfen gibt es in unterschiedlichen Formaten und mit zahlreichen Ausstattungen. Dazu gehören sowohl elektronische Lesehilfen als auch klassische Lupen.

Im Folgenden informieren wir Sie gerne rund um das Thema Lesehilfen:

In den häufigsten Fragen finden Sie die wichtigsten Informationen.

Stoppuhr-Icon Kurzgesagt: Lesehilfen

  • Lesehilfen unterstützen dank der Vergrößerung beim Lesen.
  • Sie eignen sich für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen.
  • Günstige Modelle sind bereits ab circa 12 Euro erhältlich.

Was sind Lesehilfen?

Seniorin liest mit einer Lupe die Zeitung

Unter einer Lesehilfe versteht man eine Sehhilfe, die die Lesefähigkeit Ihres Angehörigen verbessert. Gerade mit zunehmendem Alter wird diese besonders für kleingedruckte Texte benötigt. Im Gegensatz zu Lesebrillen sind Sehhilfen auch für Personen geeignet, die sich nur schwer an eine Brille gewöhnen. Je nach Präferenz gibt es Lesehilfen in verschiedenen Ausführungen und mit zusätzlicher Ausstattung.

Zu den Lesehilfen zählen neben der klassischen Lupe auch Lesetische oder Leselupen mit zusätzlichen Extras wie Standfüßen oder Umhängebändern. Viele dieser praktischen Hilfen sind mit LED-Leuchten für eine angenehme Helligkeit beim Lesen ausgestattet. Auch elektronische Lesehilfen sind erhältlich. Außerdem gibt es verschiedene Brillenaufsätze, die als Vorsatzlupe direkt an der Brille angebracht werden.

Für wen eignen sich Lesehilfen?

Lesehilfen eignen sich grundsätzlich für Menschen, deren Sehkraft geschwächt ist. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Auch wenn Ihr Angehöriger bereits eine Brille trägt, kann eine Lesehilfe zusätzlich genutzt werden. Ein Grund für die verringerte Sehleistung ist die Alterssehschwäche, durch die oft die Kurzsichtigkeit beeinträchtigt wird.

Auch bei einer anderweitig bedingten Sehschwäche eignet sich eine Lesehilfe. Dazu gehören Augenkrankheiten wie Grüner oder Grauer Star. Weiterhin kann eine Lesehilfe bei Erkrankungen der Netzhaut, zum Beispiel diabetische Retinopathie oder Makuladegeneration, abhelfen. Ebenso unterstützen Lesehilfen bei Augenverletzungen nach einer Operation oder einem Unfall für einen zeitlich begrenzten Rahmen.

Eine Lesehilfe eignet sich für Menschen mit:

  • Alterssehschwäche wie zum Beispiel Kurz- oder Weitsichtigkeit
  • Augenkrankheiten wie zum Beispiel Grünem oder Grauem Star
  • Erkrankungen der Netzhaut, etwa diabetische Retinopathie oder Makuladegeneration
  • Augenverletzungen nach einer Operation oder einem Unfall

Welche Lesehilfen gibt es?

Eine Zeitung wird mithilfe einer Lupe gelesen

Lesehilfen gibt es in zahlreichen Modellen und mit diversen Ausstattungen, um älteren und sehbehinderten Menschen den Alltag zu erleichtern. Dabei ist es wichtig, die richtige zu finden. Ein weiterer Tipp: Lassen Sie Ihren Angehörigen verschiedene Hilfen ausprobieren. Dies ist oft bei Bekannten oder auch im Geschäft möglich.

Aufgrund der Vielzahl an Möglichkeiten ist es sinnvoll vor dem Kauf zu überlegen, wofür genau die Lesehilfe genutzt werden soll. Denken Sie beispielsweise darüber nach, ob ein LED-Licht benötigt wird, welche Vergrößerung die Lesehilfe mit sich bringt und ob sie elektronisch sein soll. Auch Größe und Gewicht variieren. Wenn Ihr Angehöriger eine Brille trägt, beeinflusst dies ebenfalls oft die Entscheidung.

Klassische Leselupen

Diese einfache Variante verfügt über eine kratzfeste Hochleistungslinse, die je nach Modell zwei-, vier-, zehnfach oder mehr vergrößert. Die Lupe, oft auch Vergrößerungsglas genannt, ist leicht und handlich. Oft sind die Leselupen mit LED-Licht ausgestattet, das auch bei Dämmerlicht für eine gute Lesbarkeit sorgt. Zu den Extras einer Lupe gehören ein Klappständer und ein Umhängeband.

Mit einem Klappständer stellt Ihr Angehöriger die Leselupe vor sich ab. Alternativ klappt er den Ständer weg und hängt sie sich um den Hals. So kann er sich bequem zurücklehnen und das Buch mit den Händen festhalten. Preislich ist eine einfache klassische Leselupen ab circa 12 Euro erhältlich, eine Leselupe mit Klappständer ab etwa 15 Euro. Je nach Vergrößerung und Material steigen die Preise.

Spezielle Leselupen

Eine Tischlupe wird für die Nutzung stabil auf einen Tisch gestellt, sodass Ihr Angehöriger die Hände frei hat, zum Beispiel auch zum Schreiben. Die Höhe kann dank des verstellbaren Standfußes individuell eingestellt werden. Das integrierte LED-Licht ermöglicht eine angenehme Beleuchtung. Preislich sollten Sie für eine Tischlupe mit circa 25 Euro rechnen.

Eine Vorsatzlupe bietet sich bei Brillenträgern an, die die Lesehilfe nur ab und zu benötigen. Die Lupe wird mit einer integrierten Klemme an der Brille befestigt und ist für alle Modelle geeignet. Alternativ gibt es Lupenbrillen, die bereits über einen integrierten Vorsatz verfügen und teilweise UV-Licht blockieren. Vorsatzlupen haben den Vorteil, dass Ihr Angehöriger sich damit freihändig bewegen kann. Günstige Modelle sind ab etwa 20 Euro erhältlich.

Elektronische Lesehilfen

Elektronische Lesehilfen sind ebenfalls vergrößernde Sehhilfen mit verschiedenen Funktionen. Angenehm für Senioren ist die leichte Bedienung. Über den Bildschirm kann ein Text bis zu 32-fach vergrößert werden. Obwohl das Display recht klein ist, bildet ein Weitwinkelobjektiv eine große Fläche wie ein A4-Blatt mit scharfem Bild ab. Der Bildschirm verfügt über eine LED-Beleuchtung sowie verschiedene Farbeinstellungen.

Die Geräte sind klein und kompakt, sodass sie problemlos in eine Handtasche passen und dadurch auch für unterwegs geeignet sind. Zum Abstellen des Geräts sind elektronische Lesehilfen oft mit einem Standfuß ausgestattet. Einige Modelle sind über ein Kabel an einen Fernseher oder Computer-Bildschirm anschließbar, um den vergrößerten Text auf dem großen Bildschirm zu lesen. Die Preise für einfache Modelle beginnen bei circa 70 Euro.

4.000 Euro Zuschuss mit Pflegegrad

gluehbirne

Gerade bei nachlassender Sehkraft sollte für die Sicherheit Ihres Angehörigen zu Hause gesorgt sein. Mit Pflegegrad steht ihm über die Pflegekasse ein Zuschuss von bis zu 4.000 Euro für die Wohnumfeldverbesserung zu. Dazu gehören beispielsweise der Umbau einer Badewanne zur Dusche sowie der Einbau eines Treppenlifts .

Wer bezahlt Lesehilfen?

Eine Lupe als Lesehilfe vergrößert den Ausschnitt einer Geldbörse

Die Preise für Lesehilfen sind abhängig von Modell, Ausstattung und Material. Einfache Lupen sind bereits ab etwa 12 Euro erhältlich, während hochpreisige elektronische Lesehilfen bis zu mehrere hundert Euro kosten. Um finanzielle Unterstützung zu erhalten, stellen Sie einen Antrag bei der Krankenkasse Ihres Angehörigen. Sehhilfen wie Lupen sind als Hilfsmittel gelistet und werden daher bezuschusst.

Um eine Kostenübernahme zu beantragen, benötigt Ihr Angehöriger eine augenärztliche Verordnung. In dem Rezept wird der Grund für die Notwendigkeit des Hilfsmittel wie beispielsweise eine Krankheit festgehalten. Wird die Kostenübernahme genehmigt, trägt Ihr Angehöriger als gesetzlich Versicherter nur die gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent, aber maximal 10 Euro.

So finden Sie die passende Lesehilfe

Senior mit Brille als Lesehilfe lächelt und blickt zur Seite

Um die richtige Lesehilfe zu finden, ist es essentiell, sich umfassend zu informieren. Wir empfehlen Ihnen dafür die folgenden vier Punkte zu beachten. Dazu gehört das Probetragen. Da die Lesehilfe langfristig genutzt werden soll, ist es wichtig, das passende Modell zu finden. In einem Sanitätshaus oder beim Optiker kann Ihr Angehöriger unterschiedliche Modelle testen, sodass der Arzt das entsprechende Hilfsmittel per Rezept verordnet.

Äußerst wichtig ist der Grad der Vergrößerung, damit Ihr Angehöriger die Schrift entsprechend seinen Wünschen vergrößern kann. Hier eignet sich eine elektronische Lesehilfe, die den Text bis auf das 32-fache vergrößert. Bei geringem Verlust der Sehkraft genügt oft eine optische Vergrößerungshilfe wie die klassische Lupe. Eine Vorsatzlupe lässt sich zum Beispiel mit einer vorhanden Brille kombinieren.

Auch eine Befestigungsmöglichkeit sollte berücksichtigt werden. Schließlich möchte Ihr Angehöriger es beim Lesen auch bequem haben. Eine Vorsatzlupe zum Anklemmen an die Brille oder eine Lesehilfe mit Umhängeband oder Klappständer machen dies möglich. Achten Sie darauf, dass Ihr Angehöriger die Lesehilfe bei Bedarf problemlos mitnehmen kann. Für unterwegs eignet sich besonders eine Vorsatzlupe oder eine elektronische Lesehilfe.

Lesehilfen für Senioren im Vergleich

VergrößerungsgradMitnahme-möglichkeitMögliche Förderung durch Krankenkasse
Klassische LeselupeBis zu 10-fach
Leselupe mit Klappständer/TischlupeBis zu 4-fach
Elektronische LesehilfeBis zu 32-fach
Vorsatzlupe für alle BrillentypenBis zu 5-fach

Weitere Hilfen für Senioren

Betreuungskraft liest Seniorin etwas vor

Mit zunehmendem Alter müssen sich viele ältere Menschen mit verschiedenen Einschränkungen auseinandersetzen und Möglichkeiten finden, mit diesen umzugehen. Doch auch in dieser Lebensphase möchten Senioren so selbstbestimmt und unabhängig wie möglich leben. Um dies zu ermöglichen, wünschen sich viele mehr Unterstützung im Alltag.

Hilfen gibt es in verschiedenster Form für diverse Einschränkungen. Allerdings wissen viele Menschen nicht, welche das sind und wie sie Unterstützung in Anspruch nehmen können. Auch die Frage von Kosten und Zuschüssen spielt dabei eine wichtige Rolle. Im Folgenden geben wir Ihnen einen ersten Überblick über die wichtigsten Möglichkeiten und Hilfen im Pflegealltag.

Unterstützung im Alltag

Eine 24 Stunden Pflege übernimmt Aufgaben im Bereich Pflege, Haushalt und Betreuung. Sie zieht bei Ihrem Angehörigen ein und ist so für die individuelle Betreuung im Notfall und auch nachts vor Ort. Über das Entsendemodell liegen die Kosten mit osteuropäischem Personal zwischen 1.900 und 3.000 Euro pro Monat. Für die Finanzierung kann Ihr Angehöriger mit Pflegegrad das Pflegegeld sowie den Entlastungsbetrag nutzen.

Wenn eine Unterstützung im Alltag nur zeitlich begrenzt benötigt wird, bietet sich eine stundenweise Seniorenbetreuung an. Ob zur Gesellschaft, als Begleitung zu Terminen oder als Hilfe im Haushalt – die Aufgaben werden individuell festgelegt. Die Kosten liegen bei etwa 25 – 35 Euro pro Stunde. Mit Pflegegrad können Sie dafür den Entlastungsbetrag sowie bis zu 40 Prozent der Pflegesachleistungen verwenden.

Ambulante Pflegedienste bedienen ein breites Aufgabenspektrum. Sie übernehmen die medizinische Versorgung, leisten Hilfe bei der Körperpflege und unterstützen bei der Haushaltsführung. Die Tätigkeiten werden vorab festgelegt und nach Leistungs­komplexen abgerechnet. Lassen Sie sich daher unbedingt Kostenvoranschläge machen. Ab Pflegegrad 2 können Sie für die Finanzierung die Pflegesachleistungen nutzen.

Zuschüsse für Umbauten und Hilfsmittel

Ein Senior sieht einer Seniorin bei der Fahrt mit einem Treppenlift zu

Um möglichst lange im vertrauten Zuhause wohnen zu bleiben, muss auch dieses altersgerecht gestaltet sein. Um dies zu erreichen, bieten sich verschiedene Umbaumöglichkeiten und Anpassungen an, die wohnumfeldverbessernden Maßnahmen. So werden Barrieren abgebaut und das altersgerechte Wohnen ermöglicht. Mit Pflegegrad erhält Ihr Angehöriger dafür einen Zuschuss von bis zu 4.000 Euro von der Pflegekasse.

Treppen sind Bestandteil vieler Eigenheime, werden im Alter aber oft zum Hindernis. Dann empfiehlt sich der Einbau eines Treppenlifts. Damit erreicht Ihr Angehöriger unabhängig, sicher und komfortabel das nächste Stockwerk – auch bei kurvigen Treppen. Der Sitz lässt sich platzsparend hochklappen. Preislich ist der Einbau bereits ab 3.800 Euro möglich. Ein Plattformlift bietet sich alternativ dazu für Rollstuhlfahrer an.

Auch das Badezimmer bildet für viele Senioren eine Stolperfalle. Dazu zählt besonders die Wanne mit ihrem hohen Einstieg. Um das Bad sicherer zu gestalten, lässt sich in wenigen Stunden die Badewanne in eine ebenerdige Dusche umbauen. Dies ist bereits ab 4.000 Euro möglich. Alternativ bietet sich eine Badewannentür an, die für einen niedrigen Einstieg in die vorhandene Wanne eingebaut wird. Die Tür schließt selbstverständlich wasserdicht. Dies kostet etwa 1.200 Euro.

Gut zu wissen: Kostenlose Hilfsmittel

gluehbirne

Bereits ab Pflegegrad 1 hat Ihr Angehöriger Anspruch auf einen kostenlosen Hausnotruf. Dieser wird im Notfall gedrückt, woraufhin ein Angehöriger oder die Notrufzentrale kontaktiert wird.

Weiterhin steht Pflegebedürftigen für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch ein Zuschuss von 60 Euro monatlich zu. Dabei handelt es sich um für die häusliche Pflege geeignete Produkte wie Einmal-Handschuhe und Desinfektionsmittel, die auf Wunsch jeden Monat bequem nach Hause geliefert werden.

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Antworten auf die häufigsten Fragen

Senioren sitzen mit Lesehilfe auf einer Bank im Freien und lesen

Eine Lesehilfe ist eine vergrößernde Sehhilfe, die Menschen mit eingeschränkter Sehkraft beim Lesen unterstützt. Je nach Nutzung und Präferenz gibt es diverse Modelle, wie beispielsweise Lupen, die Ihrem Angehörigen das Lesen im Alltag erleichtern.

Lesehilfen eignen sich für alle Personen mit eingeschränkter Sehkraft. Diese tritt besonders bei älteren Menschen auf, kann aber auch durch verschiedene Augenkrankheiten bedingt sein.

Neben Lesebrillen gibt es zahlreiche Sehhilfen für ältere und sehbehinderte Menschen. Dazu gehören klassische Leselupen wie Handlupen, die teilweise klappbar sind. Weiterhin sind Tisch- oder Standlupen erhältlich sowie Vorsatzlupen für Brillenträger. Elektronische Lesehilfen sind mobil, verfügen über LED-Lampen und eine besonders starke Vergrößerung.

Elektronische Lesehilfen sind kleine und mobile Geräte, die sich durch eine leichte Bedienung sowie eine bis zu 32-fache Vergrößerung auszeichnen. LED-Lampen sorgen für ausreichend Helligkeit. Zusätzliche Standfüße sorgen für Stabilität.

Die elektronische Lesehilfe verfügt über einen digitalen Bildschirm. Eine Kamera auf der Rückseite sorgt dafür, dass der Text auf dem Bildschirm erscheint. Für die Nutzung führt Ihr Angehöriger das Gerät einfach langsam über den Text.

Die Preise für Lesehilfen variieren je nach Modell, Ausstattung und Vergrößerung. Günstige Handlupen sind bereits ab circa 12 Euro erhältlich. Elektronische und mobile Lesehilfen können Sie ab etwa 70 Euro kaufen. Diese werden bei besserer Qualität und Ausstattung oft deutlich teurer.

Sehhilfen sind als Hilfsmittel gelistet, sodass Ihr Angehöriger mit ärztlicher Verordnung einen Antrag für die Kostenübernahme bei seiner Krankenkasse stellen kann. Bei Genehmigung fällt die gesetzliche Zuzahlung von 10 Prozent der Kosten, aber maximal 10 Euro für Ihren Angehörigen an.

Sie können Lesehilfen im Sanitätshaus oder beim Optiker vor Ort kaufen und ausprobieren. Weiterhin gibt es zahlreiche Online-Händler, die verschiedene Modelle anbieten.

Wichtig für die richtige Entscheidung ist das Ausprobieren und Probetragen der Lesehilfen. Überlegen Sie auch, wie hoch die Vergrößerung für Ihren Angehörigen sein sollte. Auch die Wahl der Ausstattung ist wichtig: Sollte die Lesehilfe eine LED-Lupe sein? Sollte sie mobil und klappbar oder eher stabil und feststehend sein?

Ein Treppenlift oder Plattformlift lässt sich in fast jedes Treppenhaus einbauen und bietet zusätzliche Sicherheit. Im Bad lässt sich die Badewanne in eine ebenerdige Dusche umbauen. Wenn Ihr Angehöriger die Wanne behalten möchte, bietet sich eine Badewannentür für einen niedrigen Einstieg an. Um im Notfall schnell Hilfe zu erhalten, hat Ihr pflegebedürftiger Angehöriger Anspruch auf einen kostenlosen Hausnotruf. Auch stehen ihm bis zu 60 Euro monatlich für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch zu.

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