Sterbebegleitung

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Die Sterbebegleitung ist die Form der psychischen Betreuung von sterbenden Menschen. Sie ist oft eng mit der Palliativmedizin verbunden. Die Sterbebegleitung umfasst die Zeit vom aufklärenden Gespräch zwischen dem Arzt und dem Patienten über die unheilbare Krankheit bis zum unumgänglichen Tod des Patienten. In der Sterbebegleitung geht es vor allem darum, sterbenden Menschen Beistand zu leisten. In den Prozess der Sterbebegleitung werden oft auch die Angehörigen einbezogen und betreut. Die Sterbebegleitung ist Teil der Paliative Care und wird in Hospizen umgesetzt. Für den Betroffenen und die Beteiligten stellt der Sterbeprozess eine starke emotionale Belastung dar. Es kommt vor, dass sterbende Menschen sich in ihrer letzten Lebensphase mit Gott, Religion und dem Sinn des Lebens beschäftigen möchten, auch wenn sie keine Beziehungen zur Kirche haben. Die Sterbebegleitung befindet sich im rechtlichen Rahmen der Grundsätze der Bundesärztekammer. Die Sterbebegleitung wird durch kirchliche und soziale Institutionen angeboten. Sie bieten auch eine Ausbildung auf diesem Gebiet an. Es ist wichtig, dass Personen, die für die Sterbebegleitung arbeiten auf diese schwierige Aufgabe vorbereitet werden.