Senioren-WG: Lieber gemeinsam statt einsam!

Glückliche Bewohner in einer Senioren-WG

Im Alter selbstbestimmt leben – aber nicht alleine: Eine Senioren-WG kann für Sie die richtige Wohnform sein, wenn Sie noch rüstig oder nur leicht eingeschränkt sind und sich Austausch mit Gleichaltrigen wünschen. Soziale Kontakte werden deutlich erleichtert, da man sich „Tür an Tür“ oder im Gemeinschaftsraum kennen lernen kann. Die Wege, um sich gegenseitig zu besuchen, sind kurz. Das Schöne an dem Konzept ist nicht nur die gemeinsame Zeit, die miteinander verbracht wird, sondern es sind auch die geteilten, geringeren Kosten für die Miete und beispielsweise auch für den ambulanten Pflegedienst. Selbstbestimmt in einer barrierefreien und altersgerechten Wohnung leben - bei gleichzeitiger Sicherheit, je nach Bedarf durch einen Pflegedienst genau die pflegerische Unterstützung zu erhalten, die Sie benötigen: Das bietet eine Senioren-WG.

Lesen Sie hier alles, was Sie zu dieser Wohnform im Alter wissen müssen. Was kann eine Senioren-WG leisten und was nicht? Wie erkennt und findet man bezahlbare Einrichtungen in der Nähe – und was ist bei einer privaten WG-Gründung zu beachten? Mit welchen Kosten ist zu rechnen und welche Förderungen können Sie beantragen?

Wohnkonzept „Senioren-WG“

Senioren-WG – Was versteht man eigentlich darunter?

Senioren beim Schach

Senioren-WGs eignen sich vor allem für ältere Menschen, die noch relativ fit sind und mit Gleichgesinnten in einem Haus oder einer Wohnung zusammenleben möchten, um im Alter nicht alleine zu sein. Typischerweise handelt es sich um Personen, die entweder bereits in Rente oder kurz davor sind und merken, dass sie ihr eigenes großes Haus, teils auch mit Garten, nicht mehr selbst bewirtschaften können. Die Kräfte lassen etwas nach und die kleinen Dinge des Lebens kosten mehr Kraft. Solange die Senioren noch weitestgehend selbstständig und gar nicht bis leicht pflegebedürftig sind, eignet sich diese Lebensform besonders gut. Im Normalfall hat jeder Bewohner ein eigenes oder mehrere Zimmer oder ein gesamtes Apartment für sich. Die Gemeinschaftsräume wie Küche, Bad, Terrasse, Garten, Esszimmer und Wohnzimmer werden gemeinsam benutzt und bieten Begegnungsfläche.

Ein Pflegedienst kann in Senioren-WGs stundenweise zusätzlich organisiert werden. Durch die Barrierefreiheit von Senioren-WGs wird ein selbstständiges Leben im Alter zusätzlich unterstützt. Beachten Sie jedoch, dass ab einem gewissen Pflegegrad eine Senioren-WG nicht mehr die passende Wohnform darstellt und dadurch eventuell ein weiterer Umzug notwendig wird.

Warum sind Senioren-WGs so beliebt?

Spaziergang durch den WG-Park

In einer Gemeinschaft geht im Alter Vieles leichter. Die demografische Entwicklung in Deutschland ist ein Grund, weshalb Senioren-WGs immer beliebter werden, denn die Gesellschaft wird zunehmend älter. Die Zahl der über 65-Jährigen wird in den nächsten zwanzig Jahren um bis zu fünf Millionen steigen. Während die Menschen früher oft in einem großen Familienverbund lebten, bleiben Senioren heute nach dem Wegzug der Kinder und dem Tod des Partners oft alleine zurück. Die daraus resultierende zunehmende Einsamkeit kann eine der Ursachen für Altersdepressionen sein.

Dem kann das Leben in einer Senioren-Wohngemeinschaft entgegenwirken: Eine Senioren-WG verbindet die Vorteile des eigenständigen Lebens mit den Vorteilen einer Gemeinschaft. Die Mitbewohner können sich umeinander kümmern, wenn einer von ihnen etwas gebrechlicher wird, sie können die Lasten des Alltags gemeinsam meistern und gleichzeitig nach dem eigenen Tagesrhythmus leben. Jeder lebt in einer eigenen Wohnungseinheit oder dem eigenen Zimmer, doch kann sich vor Ort je nach Wunsch mit den Mitbewohnern zusammentun und gemeinsame Aktivitäten planen. Außerdem sind Senioren-WGs bei Menschen beliebt, die sich aufgrund der steigenden Mieten in deutschen Großstädten kein eigenes Wohneigentum mehr leisten können.

Wie ist die Pflegesituation in einer Senioren-WG gelöst?

Bis zu einem gewissen Grad der notwendigen Pflege und Betreuung können ambulante Pflegedienste engagiert werden. Diese können sich von mehreren Bewohnern geteilt werden. Beim Bündeln von Ressourcen für Pflege oder Haushalt spricht man vom sogenannten „Poolen“. Wenn gemeinsam ein Pflegedienst beauftragt wird, können die Kosten zum Beispiel durch geringere Anfahrtskosten gesenkt werden. Diese Leistung wird als Pflegesachleistung durch die Pflegekasse bezuschusst. Die Höhe richtet sich dabei nach dem Pflegegrad.

Es gibt sogar Senioren-WGs, die an eine Pflegestation einer stationären Einrichtung angeschlossen sind. Damit ist sichergestellt, dass stets professionelle Pflegekräfte vor Ort sind.

Modelle

Modelle von Senioren-WGs

  1. Private Senioren-WGs sind selbst gegründete und organisierte Wohn- oder Hausgemeinschaften, in denen die Bewohner selbstständig und ohne externe Hilfe zusammenleben. Wenn sich die Situation ändert, kümmern sich diese WG-Mitbewohner eigenständig um einen ambulanten Pflegedienst, der sie stundenweise betreut.
    Bei einer Eigengründung sollten Sie unbedingt Rechtsform klären: Generell ist die Gründung eines Vereins ein guter Einstieg bei der Gründung einer Wohngemeinschaft. Es sollte eine Kooperationsvereinbarung mit allen Bewohnern geschlossen werden. Darin wird konkret festgelegt, wie sich die Zusammenarbeit in der Gruppe gestalten soll. Weitere wichtige Punkte sind Mitbestimmungsrechte, die Nutzung der Gemeinschaftsflächen und Entscheidungskompetenzen bei eventuellen Bewohnerwechseln.
  2. Professionelle Betreuung
  3. Professionell betreute Senioren-WGs werden von einer Pflegeeinrichtung betrieben oder sind einer stationären Pflegeeinrichtung angeschlossen. Diese WGs sind also meist trägerinitiiert. Damit entfällt für Sie der Planungs- und Organisationsaufwand im Vorfeld – dafür haben Sie nur wenig Einfluss auf die Auswahl der Mitbewohner. Je nach Mobilität und Pflegebedürftigkeit ist es möglich, keine bis wenig pflegerische Betreuung oder aber später den vollen Umfang eines Pflegedienstes in Anspruch zu nehmen. Manche dieser professionellen Senioren-WGs funktionieren sogar in einer heimähnlichen Betreuung wie eine stationäre Hausgemeinschaft.

Die Herausforderungen privater Senioren-WGs

Die Suche nach Mitbewohnern und geeignetem Wohnraum kann sich schwierig gestalten. Immerhin muss die Wohnung oder das Haus geräumig, barrierefrei oder zumindest barrierearm und zentral sein und über eine gleichmäßige Zimmeraufteilung für alle Bewohner verfügen. Das Umfeld muss mit dem Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, Kultureinrichtungen und Grünanlagen ebenfalls zu Senioren passen, das heißt, diese Orte sollten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.

Übrigens: Ihre Mitbewohner können WG-Gründer über Zeitungsanzeigen, Internetbörsen oder Aushänge im nächstgelegenen Seniorentreff finden. Neben der gegenseitigen Sympathie sollten auch vermeintliche Banalitäten wie die Haltung von Haustieren oder die Besuchszeiten für Gäste, Kinder und Enkel im Vorfeld abgeklärt werden.

Sonderformen der Senioren-WGs

Generell ist es so, dass Senioren-WGs am besten zu den „fitten, jungen Alten“ passen, die sich zusammentun möchten. Doch das muss nicht immer so sein: Für Demenzkranke und Beatmungspatienten gibt es ebenfalls geeignete WG-Konzepte.

Beatmungs-WG: Intensivpflege zu Hause

Für Pflegebedürftige, die dauerhaft beatmet werden müssen und intensivpflegebedürftig sind, gibt es die sogenannten „Beatmungs-WGs“. Für die Bewohner ist diese Art der Unterbringung sehr viel angenehmer als ein Platz in einer Klinik, da sie hier zumindest die Vorteile einer häuslichen Umgebung haben: Den schwerstkranken Menschen soll in diesen Wohngemeinschaften ein möglichst normaler Alltag in familiärer Atmosphäre ermöglicht werden – sowohl mit individueller medizinischer Betreuung als auch mit sozialer Mobilität und Kommunikation. Auch für viele Angehörige ist es beruhigend, den Patienten in dieser Art Umgebung versorgt zu wissen. Das Pflegeteam besteht hier aus examinierten Kranken – und Altenpflegern, Anästhesie-/Intensiv Pflegern, Physiotherapeuten sowie Atemtherapeuten. Eine bestmögliche und individuelle Versorgung für Ihren Angehörigen ist damit sichergestellt.

Demenz-WG: Verbesserung der Lebensqualität von Demenzkranken

Bei Demenz-WGs handelt es sich um eine professionell betreute Wohngemeinschaft mit vier bis zehn Menschen, die unter Demenz oder Alzheimer leiden. Solche Demenzwohngemeinschaften gibt es bereits in vielen deutschen Städten und Landkreisen. Da diese WGs immer mit professioneller Betreuung einhergehen, sind die meisten Einrichtungen trägergesteuert. Es gibt aber auch selbstorganisierte Formen. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie von Angehörigen und ehrenamtlichen oder beruflichen Betreuern organisiert werden. Meist schließen sie sich mit einer Satzung zusammen, um ihre dementen Angehörigen oder Betreuten gemeinsam zu versorgen. Die Lebensqualität der Menschen soll mit dieser Wohn- und Betreuungsform verbessert werden, indem eine größtmögliche Selbstbestimmtheit auf der einen Seite und der notwendige Schutz auf der anderen Seite gewährleistet wird.

Unterschied Senioren-WG - Mehrgenerationenhaus

Seniorinnen beim Kaffeetrinken

Eine Kombination aus jungen Familien und Senioren ist die sogenannte „Mehrgenerationen-Wohngemeinschaft“ oder das „Mehrgenerationenhaus“. Mehrere Generationen leben mit dem Ziel eines nachbarschaftlichen Miteinanders zusammen. Die Idee ist, dass die Bewohner sich gegenseitig unterstützen. Das ist in einer Senioren-WG im Idealfall ebenfalls so. Da hier allerdings ausschließlich ältere Menschen zusammenleben, übernimmt meistens ein professioneller Pflegedienst die Pflege und Betreuung. Ein möglicher Nachteil bei Senioren-Wohngemeinschaften: Hier ist das Wohnumfeld im Vergleich zum Mehrgenerationenhaus wenig durchmischt, es gibt hauptsächlich Senioren in der Nachbarschaft.

Unterschied Senioren-WG - Betreutes Wohnen

Der Unterschied einer Senioren-WG zum Betreuten Wohnen liegt darin, dass diese Wohnform direkt mit konkreten Betreuungsleistungen kombiniert angeboten wird. Beim Betreuten Wohnen ist in der monatlichen Wohnpauschale automatisch der Grundservice mit inbegriffen, der zum Beispiel eine Betreuung mit individuell vereinbarter Stundenanzahl einschließt. Der Nachteil: So müssen Sie eventuell für Leistungen bezahlen, die Sie noch gar nicht benötigen. In einer Senioren-WG steht in aller Regel nur die monatliche Miete fest – benötigte Pflegeleistungen kann man sich je nach Bedarf selbst organisieren.

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Checkliste

Checkliste: Ihr Weg zur richtigen Senioren-WG in drei Schritten

Eine passende Senioren-WG braucht mehr als nur helle und geräumige Zimmer. Halten Sie schon frühzeitig nach passenden Objekten für sich selbst, Ihre Eltern oder Ihren Angehörigen Ausschau. Folgende Schritte helfen Ihnen dabei, eine gute Entscheidung zu treffen:

Senioren-WG in guter Lage
  1. Vorauswahl treffen – Fokus auf Barrierefreiheit
    Halten Sie Ausschau nach Senioren-WGs in dem Gebiet, in dem Sie oder Ihr Angehöriger gerne leben möchten. Informationen zu passenden Unterkünften erhalten Sie beispielsweise beim Verband Pflegehilfe oder bei den Kommunen. Vergleichen Sie das Infomaterial im Hinblick auf Lage, Angebot und Kosten. Achten Sie direkt darauf, welche Unterkünfte barrierefrei gestaltet sind. Was Sie jetzt noch nicht benötigen, kann Ihnen bereits in einigen Monaten das Leben enorm erleichtern.
  2. Der persönliche Besuch und Ihr Bauchgefühl
    Schauen Sie sich die Senioren-WG unbedingt selbst an (am besten mehrmals!), statt sich auf Empfehlungen oder Besuche Ihrer Verwandten zu verlassen. Fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln hin, schließlich wollen Sie dort ja auch damit mobil sein. Denn wer weiß, wie lange Sie noch Auto fahren möchten. Achten Sie nicht nur auf das Offensichtliche wie die Einrichtung, sondern lassen Sie vor allem die Stimmung unter den Bewohnern auf sich wirken. Wenn möglich, nehmen Sie sich bei der Besichtigung einen Verwandten oder Bekannten mit, der Sie bei der Entscheidung unterstützen kann.
  3. Die zentrale Lage der Senioren-WG
    Die Wichtigkeit der Lage sollte nicht unterschätzt werden, da diese mit der Lebensqualität des Bewohners unmittelbar zusammenhängt. Im Idealfall liegt die Wohnung in einer ruhigen Umgebung und wichtige Geschäfte, Behörden oder Arztpraxen sind zu Fuß oder mit dem Bus zu erreichen. Auch weitere Freizeitangebote gibt es in der Stadt eher als auf dem Land. Ebenfalls ist es für Ihren Besuch von Vorteil, wenn die Unterkunft nicht zu abgelegen ist. Wenn die Senioren-WG in der Nähe Ihres bisherigen Wohnorts gelegen ist, können soziale Kontakte leichter erhalten werden.

Videoempfehlung: Das Leben im Alter

In dieser Dokumentation erfahren Sie, wie sich Senioren-WGs im Alltag gestalten können und was es bei der Auswahl zu beachten gilt.

Kosten & Förderung

Was kostet das Leben in einer Senioren-WG?

Richtig Beantragen und rechnen

Die monatlichen Mietkosten für ein Zimmer oder Apartment in einer Senioren-WG belaufen sich auf etwa 600 bis etwa 1.000 Euro. Die Preise variieren je nach von Region, Ausstattung und Größe der Wohnung selbstverständlich stark. Bei professionell organisierten Senioren-WG enthält dieser Betrag auch Strom, Heizung und Betriebskosten sowie eine wöchentliche Reinigung und einen regelmäßigen Besuchsdienst. Bei privat organisierten Senioren-WGs entsprechen die Kosten in aller Regel den üblichen Mietpreisen auf dem lokalen Wohnungsmarkt: Jeder Bewohner bezahlt in der Regel die Miete für seinen privaten Wohnbereich je nach Größe; die Kosten für die Gemeinschaftsflächen werden üblicherweise unter allen Bewohnern aufgeteilt. Der Kauf ist bei Senioren-WGs meist keine Möglichkeit, da es sich meist nicht um einzelne Apartments handelt, sondern um Zimmer mit geteilten Gemeinschaftsräumen.

Welche Förderungen sind möglich?

Speziell für Wohngemeinschaften von pflegebedürftigen Senioren sind von der Pflegeversicherung zusätzliche Förderungen vorgesehen: Senioren, die zusammenwohnen, bekommen den sogenannten Wohngruppenzuschlag. Dieser liegt monatlich bei 205 Euro, sofern mindestens zwei weitere Mitbewohner ebenfalls eine nachgewiesene Pflegebedürftigkeit oder eine eingeschränkte Alltagskompetenz haben. Diese beginnt direkt bei Pflegegrad 1.

Mit anerkanntem Pflegegrad werden zusätzlich einige Kosten für Sie übernommen. Die Pflegekasse trägt dann die Kosten für ambulante Pflege und Leistungen wie etwa den Hausnotruf oder weitere Maßnahmen zur Wohnraumanpassung. Die Pflegekasse übernimmt außerdem bei jedem Bewohner mit Pflegegrad bis zu 4.000 Euro für notwendige Umbaumaßnahmen für die Barrierefreiheit. Diese finanzielle Unterstützung ist für den behinderten- und altersgerechten Umbau der Wohnung vorgesehen.

Der Staat unterstützt finanziell die Gründung von Senioren-Wohngemeinschaften. Beim Grundsicherungsamt können Sie die bedarfsorientierte Grundsicherung beantragen. Bei der Wohngeldstelle der Stadt oder der Gemeinde können Sie Wohngeld beantragen. Wenn es sich um eine Mietwohnung in öffentlichem gefördertem Wohnraum handelt, können Sie dort mit einem städtischen Wohnberechtigungsschein einziehen.

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Häufige Fragen

Pflegemittel

Bis zu einem gewissen Grad der notwendigen Pflege und Betreuung können ambulante Pflegedienste engagiert werden. Diese können sich von mehreren Bewohnern geteilt werden. Beim Bündeln von Ressourcen für Pflege oder Haushalt spricht man vom sogenannten „Poolen“. Wenn gemeinsam ein Pflegedienst beauftragt wird, können die Kosten zum Beispiel durch geringere Anfahrtskosten gesenkt werden. Diese Leistung wird als Pflegesachleistung durch die Pflegekasse bezuschusst. Die Höhe richtet sich dabei nach dem Pflegegrad. Es gibt sogar Senioren-WGs, die an eine Pflegestation einer stationären Einrichtung angeschlossen sind. Damit ist sichergestellt, dass stets professionelle Pflegekräfte vor Ort sind.

Selbstverständlich. Es gibt selbst gegründete und organisierte Wohn- oder Hausgemeinschaften, in denen die Bewohner selbstständig und ohne externe Hilfe zusammenleben. Wenn sich die Situation ändert, kümmern sich diese WG-Mitbewohner eigenständig um einen ambulanten Pflegedienst, der sie stundenweise betreut. Bei einer Eigengründung sollten Sie unbedingt Rechtsform klären: Generell ist die Gründung eines Vereins ein guter Einstieg bei der Gründung einer Wohngemeinschaft. Es sollte eine Kooperationsvereinbarung mit allen Bewohnern geschlossen werden. Darin wird konkret festgelegt, wie sich die Zusammenarbeit in der Gruppe gestalten soll. Weitere wichtige Punkte sind Mitbestimmungsrechte, die Nutzung der Gemeinschaftsflächen und Entscheidungskompetenzen bei eventuellen Bewohnerwechseln.

Die monatlichen Mietkosten für ein Zimmer oder Apartment in einer Senioren-WG belaufen sich auf etwa 600 bis etwa 1.000 Euro. Die Preise variieren je nach von Region, Ausstattung und Größe der Wohnung selbstverständlich stark. Bei professionell organisierten Senioren-WG enthält dieser Betrag auch Strom, Heizung und Betriebskosten sowie eine wöchentliche Reinigung und einen regelmäßigen Besuchsdienst. Bei privat organisierten Senioren-WGs entsprechen die Kosten in aller Regel den üblichen Mietpreisen auf dem lokalen Wohnungsmarkt: Jeder Bewohner bezahlt in der Regel die Miete für seinen privaten Wohnbereich je nach Größe; die Kosten für die Gemeinschaftsflächen werden üblicherweise unter allen Bewohnern aufgeteilt. Der Kauf ist bei Senioren-WGs meist keine Möglichkeit, da es sich meist nicht um einzelne Apartments handelt, sondern um Zimmer mit geteilten Gemeinschaftsräumen.

Die Pflegehilfe als Verband eigenständiger Pflegeanbieter kann auf Wunsch für Sie deutschlandweit freie Plätze in geprüften Senioren-WGs finden. Nur zertifizierte, speziell ausgestattete und anerkannte Einrichtungen werden in diese Auswahl mit aufgenommen. Nach der telefonischen Beratung leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein, nimmt Ihre individuellen Wünsche auf oder beantwortet Ihnen Fragen zu dem Thema, die Ihnen noch unklar geblieben sind. Die Pflegehilfe hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit breitem Fachwissen Pflegebedürftigen und deren Angehörigen beratend zur Seite zu stehen. Die Pflegehilfe ist dazu da, die richtige Pflegelösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Diese Beratung und Hilfestellung ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

24 Stunden Pflege24h Betreuung

Das sichere Gefühl, dass immer jemand für Ihren Angehörigen da ist.

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Badewanne zur DuscheBarrierefreies Bad

So gestalten Sie Ihr Badezimmer barrierefrei. Die besten Tipps und Tricks.

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TreppenliftTreppenlifte

Keine Probleme mehr beim Treppensteigen. So finden Sie den richtigen Lift.

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SeniorenbetreuungSeniorenbetreuung

Stundenweise mehr Lebensqualität. So finden Sie eine Betreuung vor Ort.

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ElektromobilElektromobil

Mehr Lebensqualität im Alter. So finden Sie das richtige Modell.

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HausnotrufHausnotruf

Das sichere Gefühl im Notfall nicht alleine zu sein. Bereits ab 0,00 Euro möglich.

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Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.