Rollatoren – Ihre Gehhilfe auf Rollen für mehr Selbstständigkeit

Pflegesachleistungen

Ein Rollator hilft Ihnen dabei, Ihre Unabhängigkeit zu bewahren, wenn das Laufen schwerer wird. Er unterstützt sie, Ihre Balance besser zu halten und gibt Ihnen die notwendige Sicherheit. Zusätzlich nimmt er Ihnen durch den eingebauten Korb das Tragen von Gegenständen und Einkäufen ab. Durch einen Rollator bleiben Sie mobil.

Der Verband Pflegehilfe unterstützt Sie dabei, das für Sie passende Modell zu finden und erklärt Ihnen, was Sie über Gebrauch, Kauf und Zuschüsse wissen müssen.

Die 5 besten Rollatoren im Überblick

 Rollator Dietz Taima XCDietz Taima XCRollator Let's goLet's goRollator Weinberger 9269 AluWeinberger 9269 Alu-RollatorRollator Weinberger 48667 XXLWeinberger 48667 XXL RollatorRollator Arthritis mit ArmauflagenArthritis mit Armauflagen
AbbildungTestsiegerRollator Dietz Taima XCRollator Let's goPreis-Leistungs-SiegerRollator Weinberger 9269 AluRollator Weinberger 48667 XXLRollator Arthritis mit Armauflagen
ModellDietz Taima XCLet's go (Drive Medical GmbH & Co. KG)Weinberger 9269 Alu-RollatoWeinberger 48667 XXL RollatorArthritis mit Armauflagen (Adlermobility)
KategorieAußen (Outdoor)Innen (Indoor)Kombination (Indoor & Outdoor)XXL AußmaßeArmablagen
Testergebnis
Verband Pflegehilfe
Bewertung1,0sehr gut
10/2017
Verband Pflegehilfe
Bewertung1,0sehr gut
10/2017
Verband Pflegehilfe
Bewertung1,6gut
10/2017
Verband Pflegehilfe
Bewertung1,5gut
10/2017
Verband Pflegehilfe
Bewertung1,7gut
10/2017
Kundenbewertungbei Amazon
59 Bewertungen
111 Bewertungen
231 Bewertungen
2 Bewertungen
9 Bewertungen
Meinung des Testers
Leichtgängig und geeignet für unebenes Gelände. Auch Kopfsteinpflaster ist durch Lufträder kein Problem. Ein- und Ausklappen klappt problemlos. Sehr stabil und sicher.
Sehr gut verarbeitet, platzsparend, wendig und dennoch stabil und sicher. Aufgrund Bremsbügellösung auch für Personen gut geeignet, die nur eine Hand benutzen können.
Sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis. Für drinnen und für leichtere Strecken draußen gedacht. Dank faltbarer Sitzfläche gut transportierbar. Sehr gut zu bedienen und aufzubauen.
Leichter, faltbarer, handlicher und stabiler Rollator. Extra breite Sitzfläche für große Menschen mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.
Robustes Basismodell: Einfacher Rollator mit kompletter Ausstattung und gepolsterten Arthritisauflagen für die Unterarme. Geeignet für Personen bis 200cm Körpergröße.
Sitzbequemlichkeit
sehr gut
nicht vorhanden
sehr gut
sehr gut
gut
BremsenRollator Dietz Taima XC
Ergonomische Griffe
Rollator Let's go
Durchgehender Bremsbügel
Rollator Weinberger 9269 Alu
Ergonomische Griffe
Rollator Weinberger 48667 XXL
Ergonomische Griffe
Rollator Arthritis mit Armauflagen
Unterarmstütz bedienbar
Zusammenklappbar
Einstellbare Griffhöhe85 bis 95 cmin 5 Stufen83,5 bis 93,5 cmin 5 Stufen81,5 bis 94,5 cmin 5 Stufen77 bis 95 cmin 5 Stufen110 - 139,5cmin 5 Stufen
Maximale Breite66 cm55 cm63,5 cm75 cm(57cm Sitzfläche)62 cm
Maximale Tragfähigkeit150 kg100 kg136 kg227 kg110 kg
Maximale Tragfähigkeit8,2 kg6,3 kg7,5 kg9,5 kg13,5 kg
Integriertes Zubehör
  • Einkaufstasche
  • Gehstockhalter
  • Reflektoren
  • Fixierbares Tablett
  • Stoffkorb
  • Reflektoren
  • Rückenlehne
  • Gehstockhalter
  • Reflektoren
  • Rückenlehne
  • Abnehmbare Tasche
  • Tablett
  • Korb
Kritikpunkte
  • Luftreifen müssen mit Fahrradpumpe aufgepumt werden
  • Keine Rückenlehne
  • Keine Gehstock-Halter
  • Rollen eher hart
  • Keine Fixierung beim Zusammenklappen
  • Kleiner Korb
  • Weniger Komfort durch Vollgummireifen
  • Gegebenfalls Nachrüstbarkeit eines bestehenden Rollators mit Unterarmstützen
TestergebnisZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum AngebotZum Angebot
Preis
ca. €264
ca. €143
ca. €99
ca. €169
ca. €149

Funktionen: Was kann ein Rollator?

Durch die robusten Räder, die Sitzgelegenheit und die Bremsen ist ein Rollator sehr stabil und außerdem sicherer zu bedienen als ein Gehstock oder Einkaufstrolley. Im Vergleich zu Rollstühlen bietet ein Rollator mehr Bewegungsfreiheit, da man nicht auf einen Fahrer angewiesen ist. Auch sind Rollatoren normalerweise weniger sperrig als Rollstühle. Dafür benötigen Rollatoren ein gewisses Maß an Eigenständigkeit und Kraft: Wer einen Rollator benutzen möchte, muss in der Lage sein, sich mit Unterstützung der eigenen Armkraft zu Fuß fortzubewegen.

Die Vor- und Nachteile von Rollatoren haben wir hier für Sie aufgelistet:

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  1. Rollatoren geben notwendige Stabilität beim Laufen und funktionieren als Stützhilfe beim Stehen.
  2. Durch die Rollen muss man den Rollator nicht vom Boden abheben. Elektrische Modelle helfen zusätzlich beim Erklimmen von steileren Wegabschnitten.
  3. Viele Modelle bieten beim Stehen eine Sitzgelegenheit, um Pausen möglichst angenehm zu machen.
  4. Die meisten Rollatoren können mit Zubehör wie Schirmhaltern ausgestattet werden. Lampen und Reflektoren stellen sicher, dass Sie auch bei nächtlichen Ausflügen sehen und gesehen werden.
  1. Rollatoren eignen sich nicht zum Treppensteigen. Hier ist man auf die Nutzung eines Hublifts oder Plattformlifts, eines Aufzugs oder einer Rampe angewiesen.
  2. Die meisten Rollatoren sind weniger sperrig als ein Elektromobil oder ein Rollstuhl. Dennoch passen nicht unbedingt alle Rollatoren durch jede Tür. Achten Sie allerdings nicht zuerst auf ein möglichst schmales Modell, sondern darauf, dass der Rollator zu Ihrem Körperbau passt. Nur dann kann der Rollator Sie zuverlässig und langfristig unterstützen.

Die richtige Rollator-Nutzung

Gebrauch: Wie benutze ich einen Rollator richtig?

Videoempfehlung: Richtige Rollator-Nutzung

In diesem Video können Sie direkt am Beispiel sehen, wie man einen Rollator richtig einstellt, zusammenklappt und benutzt. Beachten Sie, dass die Funktionen des Rollators von Ihnen selbstständig ausgeführt und verwendet werden können.

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Einstellungs-Tipp:

Beachten Sie: Die Griffe des Rollators sollten sich auf Höhe der Handgelenke befinden, wenn Sie die Arme locker hängen lassen. So ist sichergestellt, dass der Rollator Ihnen die nötige Unterstützung bietet. Nur mit einer aufrechten Haltung kann der Rollator Sie zuverlässig vor Stürzen bewahren. In der Regel wird bei einem Neukauf der Rollator direkt für Sie passend eingestellt.

Modelle & Zubehör

Modelle und Zubehör: Welcher Rollator passt zu mir?

Für viele Menschen mit Gehbehinderung sind Rollatoren eine notwendige Hilfe, die täglich gebraucht wird. Deshalb können Rollatoren bei Bedarf den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.

Standard-Rollatoren sind einfach und robust gebaut. Durch ihre Machart sind sie hauptsächlich für den Gebrauch zu Hause und für kurze Strecken im Freien gedacht. Das Standardmodell besitzt feste Bremsen für einen sicheren Stand und gut greifbare Handgriffe für die Stabilität. Zusätzlich gehört mittlerweile ein Sitz und eine Einkaufstasche oder -korb zur Standardausrüstung. Bei den Premium-Modellen gibt es zusätzliche Ausrüstung, die Ihnen das Leben leichter macht. Außerdem sind diese Modelle aus besonders leichtem Material gefertigt. Egal, ob Sie sich für ein Standard- oder Premium-Modell entscheiden: Legen Sie Wert auf die folgenden Faktoren.

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten:
  1. Ist der Nutzungsbereich des Rollators innen oder außen? Es gibt sowohl sogenannte Indoor- als auch Outdoor-Rollatoren. Erstere sind ausschließlich für den Gebrauch in der Wohnung gedacht. Outdoor-Rollatoren können auch auf unebenen und holprigen Wegen wie Kopfsteinpflaster oder Feldwegen benutzt werden.
  2. Passt der Rollator zu Ihrem Körperbau? Achten Sie darauf, dass die Breite und Höhe des Rollators für Ihre Statur geeignet sind. Der Sitz sollte so breit sein, dass Sie, auch wenn Sie dick angezogen sind, bequem darauf Platz nehmen können.
  3. Wie leicht soll Ihr Rollator sein? Standard-Rollatoren, die Sie zum Beispiel bei Discountern kaufen können, wiegen meist über 10 kg. Diese Modelle können auf langen Strecken schnell sehr anstrengend zu fahren sein, vor allem bei bergigem oder holprigen Gelände. Wenn Sie häufiger lange unterwegs sind, oder den Rollator im Auto oder Bus transportieren möchten, kann es sich lohnen, ein Leichtgewicht-Modell aus Carbon oder Aluminium zu wählen.
  4. Ist der Rollator klappbar? Vor allem bei der Verstauung und beim Transport von Rollatoren kann ein faltbares Modell viele Ärgernisse ersparen. Hier sollten Sie darauf achten, ob Sie ihn leicht selbst falten und wieder sicher aufrichten können.
  5. Benötigen Sie eine Rückenlehne? Es kann für Sie und Ihren Komfort sinnvoll sein, an der Sitzfläche des Rollators eine Rückenlehne zu haben. Für Schlaganfallpatienten gibt es spezielle Rollatoren mit Unterarmauflagen.
  6. Gibt es für den Rollator Zubehör? Die meisten Modelle können mit einer Lampe oder Halterungen für Ihren Regenschirm oder Gehstock ausgestattet werden. Eine abnehmbare Tragetasche und Reflektoren für den nächtlichen Heimweg können eine sinnvolle Ergänzung darstellen. Schauen Sie am besten vor dem Kauf des Rollators nach passendem Zubehör für Ihr Wunsch-Modell.
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Gut zu wissen:

Rollatoren können verschiedene Bremsvorrichtungen haben. Manche haben einen durchgehenden Bremsbügel, der sich für Menschen, die nur einen Arm benutzen können, anbietet. Bei den meisten Rollatoren können Sie die normale Bremsen einfach als Feststellbremse fixieren. Achten Sie beim Test Ihres Rollators darauf, wie einfach diese Bremsen für Sie persönlich zu betätigen sind! In unseren Empfehlungen sehen Sie die verschiedenen Bremsarten nochmals bildlich.

Kosten & Förderung

Was kostet mich ein Rollator?

Krankenkasse

Sie können sich von Ihrem Arzt einen Rollator auf Rezept verschreiben lassen. Dann übernimmt Ihre Krankenkasse 90 Prozent der Kosten. In der Regel erwarten Krankenkassen, dass Sie für Pflegehilfsmittel 10 Prozent der Kosten selbst tragen. Allerdings darf dieser Eigenanteil nie teurer werden als €25. Die Krankenkassen gehen bei der Vergabe von Pflegemitteln unterschiedlich um. Manche vergeben Rollatoren leihweise, andere bezahlen nur bestimmte Modelle, aus denen Sie sich eins aussuchen können. Sprechen Sie mit Ihrer Krankenkasse daher auf jeden Fall vor dem Arztbesuch, was für die Auswahl zu beachten ist. So wissen Sie genau, welche Kosten und welche Modelle Ihre Krankenkasse übernimmt!

Sozialamt, Agentur für Arbeit, Rentenversicherung
Kostenübernahme

In der Regel werden Rollatoren vom Arzt verschrieben, von den gesetzlichen Krankenkassen finanziert und vom Sanitätsfachhandel leihweise bereitgestellt. Das Sanitätshaus zeigt Ihnen dann den richtigen Umgang mit dem Rollator und stellt diesen richtig für Sie ein.

Wenn Sie allerdings mehr Ausstattung benötigen als Ihre Krankenkasse anbietet oder der Eigenanteil für Sie zu hoch ist, können Sie immer bei den oben genannten Ämtern nachfragen, ob Ihnen für Ihre besondere Situation ein Zuschuss gewährt werden kann. Hierfür kommen das Sozialamt, die Agentur für Arbeit oder die Rentenversicherung in Frage. Dies kann sogar unabhängig von Pflegegraden der Fall sein. Nachfragen lohnt sich!

Rollatoren gebraucht kaufen oder leihen

Rollatoren müssen nicht teuer in der Anschaffung sein – selbst wenn Sie keine Förderung durch die Krankenkasse bekommen. Einfache Modelle bekommen Sie bereits ab €60.

Einen gebrauchten Rollator zu kaufen, erscheint manchen als praktische und günstige Alternative zum Neukauf. Die Pflegehilfe rät allerdings aus folgenden Gründen ab, Rollatoren gebraucht zu kaufen:

  1. Test oder Probefahrt: Sie sollten vor Ihrer Kaufentscheidung unbedingt mehrere Modelle testen, ehe Sie sich entscheiden, denn nicht jeder Rollator ist für alle Nutzer geeignet. Achten Sie darauf, mit welchem Rollator Sie sich sicher fühlen und welches Modell Sie am leichtesten bedienen können. Das Problem beim Gebrauchtkauf: Hier haben Sie meist nur ein einziges Modell zur Auswahl. Oft muss man bei gebrauchten Modellen seine Kaufentscheidung auch treffen, ohne den Rollator persönlich getestet zu haben. Bei einer Internetbestellung ist häufig eine Rücksendegarantie enthalten.
  2. Fachmännische Beratung: Damit der Rollator Sie zuverlässig und langfristig beim Gehen unterstützt, muss er unbedingt individuell auf Sie zugeschnitten sein. Das gilt für die Körpergröße, aber auch im Hinblick auf Ihre krankheitliche Vorgeschichte. Dazu braucht es einen geübten Blick und professionellen Rat. Benötigen Sie an Ihrem Rollator beispielsweise eine Rückenlehne, eine Einhandbremse oder eine Unterarmauflage? Während die Pflegehilfe Sie gerne über die für Sie relevanten Aspekte beraten kann, ist die richtige Einstellung des Rollators nur bei einem Fachmann garantiert.
  3. Individuelle Einstellung: Professionelle Anbieter und Sanitätshäuser stellen Ihnen mehrere Modelle vor, aus denen Sie mit Unterstützung das Modell wählen, das Ihnen am ehesten zusagt und das im Idealfall auch von Ihrer Krankenkasse bezuschusst wird. Wer einen Rollator privat gebraucht kauft, muss auf die professionelle Beratung verzichten und geht möglicherweise ein Risiko für seine eigene Gesundheit und Sicherheit ein. So kann die falsche Höhe Ihres Rollators beispielsweise zu langfristigen Rückenschmerzen führen. Und wenn Sie den Rollator verschrieben bekommen, ist Ihr Eigenanteil von lediglich 10 Prozent des Neupreises weitaus geringer als der Preis eines gebrauchten Modells.
  4. Garantie: Bei einem Neukauf haben Sie einen Garantieanspruch. Wenn etwas nicht funktioniert, haben Sie Anspruch auf Ersatz und gehen kein Risiko ein. Bei einem Gebrauchtkauf gibt es keine Garantie!

Eine gute Möglichkeit zum Ausprobieren ist, sich zunächst einen Rollator zu mieten oder zu leihen. Viele Sanitätshäuser bieten diesen Service an. Auf diese Weise können Sie mehrere Modelle testen, bevor Sie Ihre endgültige Entscheidung treffen. Das Mieten oder Leihen ist ebenfalls sinnvoll, wenn absehbar ist, dass Sie den Rollator nur vorübergehend benötigen, zum Beispiel nach einem Unfall.

Häufige Fragen

24 Stunden Pflege

Sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass Sie ihr Modell persönlich vor dem Kauf testen können und fachmännisch beraten werden. Achten Sie vor allem darauf, dass der Rollator an Ihren Körperbau anpassbar ist. Können Sie bequem laufen und Platz nehmen? Es gibt zum Beispiel XXL-Rollatoren oder spezielle Rollatoren für sehr große Menschen. Wenn Sie Probleme mit dem Gleichgewicht haben, ist Rückenlehne zur Sitzfläche sinnvoll. Wenn Sie gerne draußen unterwegs sind und Ihre Gehhilfe im Bus oder Auto transportieren möchten, sollten Sie auf die Faltbarkeit des Rollators achten. Kinder und kleine Menschen können kleine und leichte Rollatoren in verschiedenen Farben wählen. Speziell für Schlaganfallpatienten gibt es Rollatoren mit Einhandbremse und Unterarmauflage.

Der Rollator gehört zu den Pflegehilfsmitteln. Als Pflegehilfsmittel werden Geräte und Sachmittel bezeichnet, die zur häuslichen Pflege nötig sind oder diese erleichtern. Die Krankenkasse ist gesetzlich dazu verpflichtet, zu zahlen, wenn Sie von Ihrem Arzt ein Rezept bekommen haben. Machen Sie sich vor dem Arztbesuch Gedanken, was Ihr Rollator alles braucht. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, welche Zusatzfunktionen er Ihnen verschreiben kann, damit die Krankenkasse Ihnen das Sondermodell für Ihre Bedürfnisse bezuschusst. Wichtig zu wissen: Die meisten Krankenkassen bezahlen nur bestimmte Modelle. Welche Modelle das bei Ihrer Krankenkasse genau sind, sollten Sie also direkt bei Ihrer Krankenkasse erfragen. Die Krankenkasse zahlt außerdem nur einen Rollator. Wenn Sie also einen zusätzlichen Rollator wollen, müssten Sie sich diesen immer selbst finanzieren.

Normalerweise müssen Sie für ein Pflegehilfsmittel wie einen Rollator einen Eigenanteil von 10 Prozent tragen. Allerdings gibt es hier einen Maximal-Zuzahlungsbeitrag von €25. Wenn Sie jedoch Extra-Funktionen wünschen, die nicht auf dem ärztlichen Rezept stehen, müssen Sie diese selbst tragen. Wenn Sie sich einen zusätzlichen Rollator zulegen wollen, der nicht von der Krankenkasse bezuschusst wird, liegt die Preisklasse zwischen €60 und mehreren hundert Euro. Günstigere Modelle haben nur eine Standard-Ausrüstung und wiegen oft vergleichsweise viel. Teurere Modelle sind oft aus ultraleichtem Carbon oder Aluminium und verfügen über Zusatz-Ausrüstung wie Beleuchtung oder einen elektrischen Antrieb. Auch zusätzliche Ausstattung wie eine Rückenlehne oder eine Unterarmauflage kann Ihren Rollator teurer machen.

Ein Rollator ist dann richtig eingestellt, wenn sich die Haltegriffe auf der Höhe Ihrer Handgelenke befinden, wenn Sie Ihre Arme locker herunterhängen lassen. So ist sichergestellt, dass der Rollator Ihnen die nötige Unterstützung bietet. Stellen Sie sich zum Einstellen der Höhe aufrecht und gerade zwischen die Hinterräder des Rollators und ziehen Sie die Griffoberkante bis auf Handgelenkhöhe heraus. Die Ellbogen müssen leicht gebeugt sein, wenn die Hände auf den Griffen liegen. Nur mit einer aufrechten Haltung bei einem korrekt eingestellten Rollator kann dieser Sie zuverlässig vor Stürzen bewahren. In der Regel wird bei einem Neukauf der Rollator direkt für Sie passend eingestellt und nach der Einstellung die Feststellschrauben korrekt festgezogen. Stellen Sie den Fachmann beim Kauf alle Fragen, die Ihnen noch unklar geblieben sind.

Der Verband Pflegehilfe unterstützt Sie bei der Auswahl des richtigen Rollator-Modells. Nachdem einer der fachlich geschulten Berater Sie am Telefon beraten hat, leitet die Pflegehilfe die notwendigen Schritte ein und schickt Ihnen Vergleichsangebote verschiedener geprüfter Anbieter zu. Diese können Ihnen dann auf Wunsch unverbindlich ihre Modelle vorstellen. Die Pflegehilfe hat ein deutschlandweites Netzwerk an Partnern, die sich auf Rollatoren spezialisiert haben und sich durch jahrelange Erfahrung in diesem Bereich auszeichnen. Die Pflegehilfe hilft Ihnen gerne bei der Suche nach dem optimalen Anbieter weiter! Dieser Beratungs-Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich. Das Experten-Team der Pflegehilfe hat für Sie außerdem ausgewählte Modelle verglichen, die Sie übersichtlich in unserer Tabelle nachlesen können.

Das sagen andere über uns

Ohne Unterstützung der Pflegehilfe hätten wir die Pflegestufe 1 für unsere Oma nicht bekommen. Die Investition in eine gute Beratung hat sich gelohnt.

Hans L.

Wir möchten uns für die erfolgreiche, fachlich kompetente und schnelle Hilfe der Pflegehilfe bedanken. Mit der Arbeit unseres Beraters waren wir sehr zufrieden. Wir werden Sie in jedem Fall weiterempfehlen.

Ilona J.

Dank Ihrer engagierten Unterstützung wurde meiner Frau die Pflegestufe 2 zuerkannt. Ohne die Hilfe von kompetenten Profis wäre die Anerkennung einer Pflegestufe wahrscheinlich nicht so erfolgreich verlaufen.

Dietmar S.

Mit der Pflegehilfe haben wir schnell und problemlos eine Seniorenbetreuung für meine Eltern in Dresden gefunden. Bei Problemen ist Herr Vaque, unser Berater, aber auch heute noch eine große Unterstützung!

K. Mahler

Vielen Dank für die Hilfe. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass es eine so schöne Seniorenresidenz gleich in unserer Nähe gibt.

D. Schröder

Mit der Pflegehilfe habe ich eine individuelle und trotzdem bezahlbare Betreuung für meine Eltern gefunden. Am meisten freue ich mich darüber, dass die beiden nun sicher und trotzdem zu Hause wohnen können.

J. Schuster

Vielen Dank für die Unterstützung. Wir sind froh, uns mit der Pflegehilfe in Verbindung gesetzt zu haben. Wie werden Sie jederzeit weiter empfehlen!

Ottmar & Elfriede W.

Danke für Ihr Durchhaltevermögen Herr Morath und Ihre kompetente Beratung. Ohne Sie hätte meine Mutter bestimmt nicht die Pflegestufe 2 bekommen.

Franziska J.

Sie haben uns sehr gut auf die Begutachtung durch den MDK vorbereitet, was letztendlich zu einem positiven Ergebnis geführt hat. Vielen herzlichen dank dafür.

Robert W.

Der Service der Pflegehilfe war eine starke Unterstützung um aus dem riesigen Pflegeangebot genau die richtige Lösung für uns zu finden.

J. Schuster

Frau Röger, meine Beraterin hat mir und meinen Vater bei der Suche nach einem Seniorenheim sehr geholfen! Es tut gut, in einer schweren Zeit professionelle Unterstützung an seiner Seite zu wissen.

K. Ackermann

Sympathisch finde ich, dass meine Beraterin sich noch immer nach meiner Mutter erkundigt, obwohl der Kontakt schon ein Jahr zurückliegt.

Ute T.

Von einer Bekannten haben wir den Tipp bekommen, die Pflegehilfe zu kontaktieren. Zum Glück haben wir das getan! Nach nicht einmal zwei Monaten wurde die zuvor abgelehnte Pflegestufe 1 bewilligt. Vielen Dank für Ihre tolle Unterstützung!

Familie G.

Dank Ihrer kompetenten Hilfe wurde uns das Pflegegeld bewilligt und sogar rückwirkend ausgezahlt. Dafür bedanken wir uns sehr.

Gudrun V.

Nach 2-maliger Ablehnung der Pflegestufe 2 ist es Pflegehilfe auf Anhieb gelungen, diese für meine Mutter durchzusetzen. Dafür danke ich Ihnen sehr!

Hedwig V.