Rollator

Geschrieben am
Bewertung: 10 von 10 - basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.

Der Rollator wird auch als Gehwagen bezeichnet und ist eine mobile bzw. fahrbare Gehhilfe. Er wurde 1978 von der durch Kinderlähmung gehbehinderten Schwedin Aina Wifalk erfunden. Ein Rollator hat die Funktion, Menschen mit einer Gehbehinderung oder aus anderen Gründen geschwächten physischem Zustand, als Stütze zu dienen. Im Laufe der Zeit wurden dem Rollator noch andere Funktionen hinzugefügt, wie zum Beispiel einem Tragekorb oder einer Sitzmöglichkeit mit Rückenlehne und sämtlichen Haltungsoptionen für zum Beispiel Getränke, die an ihm befestigt ist. Rollatoren verfügen über feststellbare Bremsen, um Sicherheit beim Aufstützen oder Stehen zu gewährleisten. Es gibt sowohl Rollatoren aus Metallrohren, welche zu den üblichen Modellen gehören, als auch Varianten aus Holz, die vorwiegend zur Nutzung in Innenräumen vorgesehen sind. Ein klassischer Rollator besteht aus vier Metallrohren, an denen jeweils an den unteren Teilen ein Rad befestigt ist. An den oberen Metallstücken befinden sich zwei Handgriffe. Die Berührungspunkte am Boden bilden nach alter Form ein Viereck und nach moderner Form ein Trapez. Rollatoren haben gegenüber Gehilfen wie Gehstützen den Vorteil, dass sie die ganze Zeit am Boden bleiben können. Moderne Formen des Rollators können sehr gut zusammen geklappt werden und nehmen somit wenig Platz ein, wenn sie nicht benötigt werden. Vom Rollator zu unterscheiden ist das sogenannte Gehgestell. Dies verfügt zumeist nicht über Räder. Der Rollator gehört zu den anerkannten Hilfsmitteln der Gesetzlichen Krankenversicherung.