Pflegewohnheim

Geschrieben am
Bewertung: 10 von 10 - basierend auf 1 abgegebenen Stimmen.

Ein Pflegewohnheim dient der medizinischen und sozialen Betreuung von älteren oder physisch und psychisch kranken Menschen, die meist nicht mehr in der Lage sind, ihren Alltag vollkommen allein zu bewältigen. Für die Unterbringung von Senioren wird dann eher der Begriff des Altenwohnheimes genutzt. In einem Pflegewohnheim werden sowohl die vollstationäre, wie auch die teilstationäre Pflege, wozu zum Beispiel die Tages-, Nacht- oder Kurzzeitpflege gehören, übernommen. Pflegewohnheime zentralisieren die Pflege der Patienten unter der Berücksichtigung des wohnlichen Aspektes. Dies bedeutet, dass die Patienten zumeist in Ein- bis Zweibettzimmern untergebracht sind, es aber auch Pflegewohnheime gibt, in denen ganze Wohnungen gemietet werden können. Der Patient oder Senior wird dann je nach seiner noch vorhandenen Selbstständigkeit betreut und unterstützt. Welche Leistungen erbracht werden, hängt von der Pflegestufe des Patienten ab. Diese werden mit der Pflegekasse abgerechnet. Neben der medizinischen Versorgung der Senioren, werden auch soziale und kulturelle Bedürfnisse bedient. Dies geschieht durch Gemeinschaftsräume oder Freizeitgestaltung. Daraus ergibt sich auch, dass nicht zwangsläufig nur Fachkräfte in Pflegewohnheimen tätig sind, sondern auch ehrenamtliche Mitarbeiter Beschäftigung im Freizeitbereich finden können. Neben den „einfachen“ Pflegewohnheimen gibt es ebenfalls solche, die sich auf Krankheiten, wie zum Beispiel Demenz, spezialisieren.