Krankenpfleger

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Durch die Erneuerung des Gesetzes über Berufe in der Krankenpflege (eingeführt 1985) im Juli 2003 wurde der Begriff Gesundheits- und Krankenpfleger für alle nach dem 1. Januar 2004 ausgebildeten Fachkräfte eingeführt und löste die alten Berufsbezeichnungen Krankenschwester und Krankenpfleger ab (diese sind jedoch nach wie vor geschützt). Der Gesundheits- und Krankenpfleger ist ein Gesundheitsfachberuf des deutschen Gesundheitswesens. Die Fachkräfte finden sowohl im stationären, als auch im ambulanten Bereich Verwendung. Zu ihren Aufgaben gehören dabei die selbstständige Pflege, die Aufsicht, sowie die Betreuung und Beratung von Patienten und auch der Angehörigen. Außerdem führen sie ärztliche Anordnungen aus und assistieren bei ärztlichen Eingriffen. Alle Durchführungen und Maßnahmen müssen dabei stets dokumentiert und ausgewertet werden. Gesundheits- und Krankenpfleger übernehmen ebenso die Sterbebegleitung und die Umsorgung der Angehörigen in einem solchen Fall. Sie sind generell nicht nur für die physische Versorgung des Patienten zuständig, sondern betreuen ihn auch bei psychischer Labilität. Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger dauert in der Regel drei Jahre und muss an einer staatlich anerkannten Krankenpflegeschule absolviert werden, um die geschützte Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenpflegerin, Gesundheits- und Krankenpfleger, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin oder Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger zu führen. Nach der Grundausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger gibt es viele weitere Qualifikationsmöglichkeiten, um sein Wissen zu erweitern und in spezielleren Bereichen der Pflege arbeiten zu können. Ebenso breitflächig wie der Aufgabenbereich von Gesundheits- und Krankenpflegern ist auch der Arbeitsort. So finden sie Einsatz in normalen Krankenhäusern, in Fachkrankenhäusern, wie zum Beispiel Psychiatrien, in Altenheimen, Pflegeheimen oder Hospizen.