Kosten Pflegeheim

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Der Heimvertrag sieht vor, dass die Bewohner eines Pflegeheims ein sogenanntes Entgeld zahlen müssen. Diese Einzahlung der Patienten dient der Aufrechterhaltung des dauernden Betriebs der Einrichtung. Wie hoch die Kosten sind hängt davon ab, in welchem Bundesland sich die Pflegeeinrichtung befindet und wer der jeweilige Träger ist. Die Kosten für ein Pflegeheim setzen sich aus den Pflegekosten, den Hotelkosten und den Investitionskosten zusammen. Seit 2009 gehört auch der sogenannte Ausbildungszuschlag dazu. Die Pflegekosten werden durch die Pflegekasse übernommen, wenn der gesetzlich Pflegeversicherte in einem Pflegeheim untergebracht ist und mindestens die Pflegestufe I aufweist. Die Höhe der Leistungserbringung durch die Pflegekasse hängt generell von der Pflegestufe des Betroffenen ab. Die Pflegekosten beinhalten alle allgemeinen Pflegeleistungen und Maßnahmen der medizinischen Behandlungspflege. Dazu gehört außerdem die soziale Betreuung. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung, also Hotelkosten und Investitionskosten, müssen, laut § 82 Abs. 1 SGB XI, vom Bewohner selbst übernommen werden. Sie umfassen die Miete, Energiekosten, Reinigungsarbeiten und Ernährungskosten. Investitionskosten dienen der Instandhaltung des Gebäudes.