Basis- und Grundpflege

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pflegerin serviert essen Zur Basis- und Grundpflege gehören Tätigkeiten in der Altenpflege, welche einen routinierten Ablauf innehaben. Diese sollen dazu dienen, das körperliche und psychische Wohlbefinden des Patienten aufrecht zu erhalten. Das SGB XI regelt diese Tätigkeiten.  Die Basis- und Grundpflege lässt sich in drei Gruppen gliedern. Diese sind Körperpflege, Ernährung und Mobilität. Die Intensität und der Aufwand der Basis- und Grundpflege richten sich immer nach der Pflegestufe des Seniors. Zu dem Bereich der Körperpflege gehören das Waschen, Duschen und baden. Außerdem die Zahnpflege, das Rasieren, Kämmen und die Blasen- und Darmentleerung. Die Ernährung umfasst die Zubereitung und Hilfe bei der Aufnahme der Nahrung. Zu der Basis- und Grundpflege im Bereich der Mobilität gehören das Aufstehen aus dem und das Hinlegen in das Bett. Zusätzlich noch das Stehen und Gehen, Treppen steigen, das An- und Ausziehen und das sichere Verlassen der Wohnung und ebenso das Heimkommen. Jede Pflegeeinrichtung hat klare Zeitvorgaben für die einzelnen Abläufe der Basis- und Grundpflege. Außerdem lässt sich diese in die passive und aktive Form unterteilen. Bei der passiven Form beobachtet der Altenpfleger oder die Altenpflegerin alltägliche Aufgaben, welche in der Basis- und Grundpflege enthalten sind, die noch von dem Senior allein ausgeführt werden können, ohne einzuschreiten. Gibt die Pflegekraft Anleitungen oder ab und zu Unterstützung, handelt es sich zum eine Zwischenform der passiven und aktiven Basis- und Grundpflege.