Alzheimer

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Die Alzheimer Krankheit oder Morbus Alzheimer ist eine Erkrankung des Nervensystems und ein typisches Altersleiden. Sie ist eine Form der Demenzerkrankung. Die Krankheit wurde 1906 durch Alois Alzheimer entdeckt. Bei dieser Krankheit verschlechtert sich das kognitive Potenzial der Patienten. Ihre Persönlichkeit ändert sich im Laufe der Zeit gänzlich. Die Betroffenen zeigen Verhaltensauffälligkeiten und reduzieren ihre alltägliche Aktivität. So werden sie unter anderem vergesslich, orientierungslos und erkennen letztlich ihre eigenen Angehörigen nicht mehr. Sie sind dann komplett auf fremde Hilfe angewiesen, da es ihnen unmöglich wird, den Alltag allein zu bewältigen.

Schon einige Jahre bevor die Alzheimer-Krankheit diagnostizeirt wird, lagern sich im Gehirn der Patienten sogenannte senile Plaques ab. Die Proteinablagerungen dieser Plaques bestehen aus fehlerhaft beschaffenen Beta-Amyloid-(Aß)-Peptiden. Die Neurotransmitter im Gehirn verändern sich. Im Fortschreiten der Krankheit nimmt die Gehirnmasse durch das Absterben von Neuronen um bis zu 20 % ab. Durch die verringerte Produktion des Botenstoffes Acethylcholin verringert sich die allgemeine Leistungsstärke des Gehirns. Die Altsheimer-Krankheit trifft in seltenen Fällen Menschen unter dem 50. Lebensjahr. Mit zunehmendem Alter erhöht sich dann das Risiko daran zu erkranken. Inwieweit die Vererbung bei dieser Form der Demenzerkrankung eine Rolle spielt, ist umstritten.

Die Alzheimer-Krankheit ist gegenwärtig nicht heilbar. Sie lässt sich medikativ behandeln. Dies kann den Verlauf der Krankheit jedoch nur begrenzt verzögern. Zusätzlich müssen Alzheimer-Patienten aufgrund der auftretenden Depressionen, Verstimmungen, Aggressionen und der inneren Unruhe psychologisch betreut werden. Es ist außerdem wichtig die Angehörigen in den Therapieplan einzubeziehen, um auch diese zu entlasten. Wird dir Krankheit früh erkannt, sind die Behandlungsmöglichkeiten effektiver.