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Gratis Inkontinenzartikel - Kostenübernahme der Kasse

Hilfloser Blick.

Unter Inkontinenz versteht man die fehlende oder mangelnde Fähigkeit des Körpers, Blasen- oder Darminhalt zu halten und kontrolliert abzugeben. Mehrere Millionen Menschen leiden allein in Deutschland unter der Krankheit. Betroffen sind meist ältere Menschen. Was viele nicht wissen: Sie haben Anspruch auf kostenlose Inkontinenzartikel – und das jeden Monat!

Der Verband Pflegehilfe informiert Sie auf dieser Seite über die unterschiedlichen Formen von Inkontinenz und wie Sie Ihre kostenlosen Inkontinenzartikel erhalten.

Sie haben wenig Zeit? Einen Überblick erhalten Sie unter Fragen und Antworten.

Inkontinenzartikel

Inkontinenzartikel für mehr Lebensqualität


Menschen, die unter Inkontinenz leiden, fehlt die Fähigkeit ihre Blasen- bzw. Darmentleerung zu kontrollieren. Konsequenz ist häufig ein Verlust der Lebensqualität, denn die Betroffenen verlassen nur ungern ihr Zuhause. Die ständige Angst sich in der Öffentlichkeit einzunässen, übernimmt die Kontrolle über ihren Alltag. Folge ist, dass Inkontinente häufig unter Depressionen leiden.

Viele der Betroffenen versuchen aus Scham allein mit der Inkontinenz umzugehen, dabei haben sie Anspruch auf kostenlose Inkontinenzartikel. Es steht eine Vielzahl von Hilfsmitteln zur Verfügung, die den Alltag angenehmer gestalten können. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die verschiedenen Inkontinenzhilfsmittel:

Hilfloser Blick.
  • Aufsaugende Hilfsmittel:
    Wie zum Beispiel Windeln, Einlagen, Vorlagen, Fixierhosen und Windelhosen. Die aufsaugenden Hilfsmittel wurden speziell für inkontinente Menschen entworfen und lassen sich nicht durch Hygieneartikel wie z.B. Menstruationsartikel ersetzen. Sie besitzen eine besonders hohe Saugkraft und schließen zudem unangenehme Gerüche ein.
  • Ableitende Hilfsmittel:
    Leiten den Urin in einen Behälter, wie zum Beispiel Katheter, Kondomurinal, Urinbeutel. Diese kommen zum Einsatz, wenn die aufsaugenden Hilfsmittel nicht ausreichen sollten oder aus anderen Gründen nicht in Frage kommen.
  • Hände desinfizieren.
  • Funktionell-anatomische Hilfsmittel:
    Unterstützung der natürlichen Haltefunktion durch zum Beispiel Beckenboden-Training. Bei Frauen ist die Ursache für eine Inkontinenz häufig eine Schwächung des Beckenbodens. Durch gezieltes Beckenboden-Training kann der Inkontinenz entgegengewirkt werden.
  • Toilettenhilfen:
    Toilettensitzerhöhungen oder Haltegriffe bieten bewegungseingeschränkten Menschen Hilfestellung bei dem Gang zur Toilette.
  • Hände desinfizieren.
  • Hygiene-Hilfsmittel:
    Unterstützung im hygienischen Umgang mit Inkontinenz für Betroffene und Pflegende. Die sogenannten Pflegehilfsmittel können ebenfalls kostenlos über die Pflegekasse bezogen.

Finanzierung

Kostenübernahme der Krankenkasse


Geld.

Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für die Inkontinenzartikel, wenn eine Inkontinenz ärztlich attestiert wurde. Damit wird die Verwendung der Hilfsmittel medizinisch notwendig und hilft dem Betroffenen die Grundbedürfnisse des täglichen Lebens zu erfüllen.


In 3 Schritten zu Ihrem Inkontinenzmaterial:

Hilfloser Blick.
  1. Ein Arzt bescheinigt Ihnen die Notwendigkeit der Hilfsmittel in Form eines Rezepts.
  2. Der Verband Pflegehilfe übernimmt auf Wunsch die Beantragung der Hilfsmittel.
  3. Sie erhalten die Inkontinenzartikel kostenlos nach Hause geliefert.


Wichtig zu wissen: Für eine Kostenübernahme muss mindestens eine mittlere Harn- und/oder Stuhlinkontinenz vorliegen. Versicherte ab 18 Jahren müssen sich zu 10 Prozent an den Kosten beteiligen. Diese sind jedoch nicht mehr als 10 Euro pro Monat.

Befreiung von der Zuzahlung

24 Stunden Pflege

Erwachsene haben die Möglichkeit sich von der Zuzahlung befreien zu lassen, sollte ihre persönliche Belastungsgrenze überschritten worden sein. Die Belastungsgrenze liegt bei zwei Prozent des jährlichen Bruttoeinkommens. Menschen, die an einer schweren chronischen Erkrankung leiden, wird eine Belastungsgrenze von einem Prozent zugeordnet.

Inkontinenzformen

Formen der Harninkontinenz


Harninkontinenz meint die fehlende Fähigkeit, das Ausscheiden von Urin aus der Harnblase eigenständig zu steuern. Im Folgenden stellen wir Ihnen die verschiedenen Formen der Harninkontinenz vor:

Dranginkontinenz
  1. Dranginkontinenz:
    Die Betroffenen werden von einem plötzlich, stark auftretenden Harndrang überrascht, so dass das Aufsuchen einer Toilette vor der unfreiwilligen Urinabgabe nicht mehr möglich ist. Ein klassischer Verursacher kann eine Blasenentzündung sein.
  2. Belastungsinkontinenz:
    Körperliche Anstrengungen wie Heben, Tragen, Lachen, Husten oder Niesen führen zu einem unfreiwilligen Urinverlust. Es wird zwischen drei Schweregraden unterschieden:
    1. 1. Grad: Urinverlust beim Lachen, Husten oder Niesen
    2. 2. Grad: Urinverlust bei abrupten Körperbewegungen wie Hinsetzen oder Aufstehen
    3. 3. Grad: Urinverlust bei nicht anstrengenden Bewegungen wie Liegen oder Schlafen
  3. Mischinkontinenz:
    Die Mischinkontinenz ist eine Kombination aus Drang- und Belastungsinkontinenz.
  4. Überlaufinkontinenz:
    Eine Abflussstörung von Urin führt zu einer ständig übervollen Harnblase. Der Verschlussdruck kann nicht mehr standhalten und die Konsequenz ist ein ständiges Austreten von Tropfen.
  5. Reflexinkontinenz:
    Durch Störung der Hemmungsbahnen im Gehirn findet eine Fehlkommunikation zwischen Harnblase und Blasenzentrum statt. Das führt zu reflexartigem Harnabgang.

Stuhlinkontinenz

Die Stuhlinkontinenz meint die fehlende Fähigkeit, den Stuhlabgang zu kontrollieren. Diese Art von Inkontinenz betrifft hauptsächlich ältere Menschen. Bevor es zu einer Stuhlinkontinenz kommt, müssen mehrere Faktoren zusammentreffen, denn die Steuerung der Stuhlentleerung hängt von verschiedenen Mechanismen ab. Das Ausfallen eines dieser Mechanismen kann durch sogenannte Kompensationsmechanismen ausgeglichen werden.

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Häufige Fragen

Pflegemittel
Aufsaugende Hilfsmittel

Aufsaugende Hilfsmittel sind zum Beispiel Windeln, Einlagen oder Windelhosen. Sie wurden speziell für inkontinente Menschen entworfen und verfügen daher über eine hohe Saugkraft und schließen Gerüche ein.

Ableitende Hilfsmittel

Ableitende Hilfsmittel kommen zum Einsatz, wenn die aufsaugenden Hilfsmittel nicht ausreichen oder aus anderen Gründen nicht in Frage kommen. Zu diesen gehören zum Beispiel Katheter, Kondomurinale oder Urinbeutel.

  • Dranginkontinenz
  • Belastungsinkontinenz
  • Mischinkontinenz
  • Überlaufinkontinenz
  • Reflexinkontinenz
  • Stuhlinkontinenz
  1. Sie teilen uns über das obenstehende Formular Ihre Anforderungen mit.
  2. Unsere geschulten Berater informieren Sie kostenlos über Inkontinenzartikel-Anbieter.
  3. Auf Wunsch übernehmen unsere Berater die Beantragung der gewünschten Produkte.
  4. Sie bekommen Ihre Inkontinenzartikel monatlich nach Hause geliefert.

Als bundesweiter Pflegestützpunkt unterstützt Sie der Verband Pflegehilfe bei der Suche nach passenden Pflegeanbietern und Unterstützungsangeboten. Schicken Sie uns einfach Ihre Anfrage oder rufen Sie uns an - wir beraten Sie gerne. Kostenlos und unverbindlich.

Gerne stehen wir Ihnen mit wertvollen Tipps und Hinweisen aus jahrelanger Erfahrung zur Seite. Dies ist der Grund, warum bereits zehntausende Familien unseren Beratungsservice zu schätzen wissen. Vielleicht gehören auch Sie schon bald dazu!