Stationäre Pflege

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Die stationäre Pflege bezeichnet die Aufnahme und Betreuung eines pflegebedürftigen Menschen in einer Pflegeeinrichtung oder einem Krankenhaus. Sie ist das Gegenstück zur ambulanten Pflege. Die stationäre Pflege wird dann in Erwägung gezogen und durchgeführt, wenn die Versorgung zu Hause oder die teilstationäre Versorgung nicht mehr ausreichend sind. Für die stationäre Pflege kann die Pflegekasse den Grad der Pflegebedürftigkeit des Betroffenen mit Hilfe des Medizinischen Dienstes der Pflegeversicherung kontrollieren lassen. Dadurch wird erfasst, wie hoch die finanzielle Beteiligung der Pflegekasse ist. Sie erbringt dann einen gewissen Teil der Kosten an die Pflegeeinrichtung.

Die Pflegekassen-Spitzeverbände haben folgende Pflegebedürftigkeitsrichtlinien, welche die stationäre Pflege erfordern:

  • es gibt kein Pflegepersonal
  • die Pflegeperson ist überfordert
  • die pflegebedürftige Person droht zu verwahrlosen oder ist es bereits
  • der Pflegebedürftige gefährdet sich oder andere
  • räumliche Defizite, die die häusliche Pflege unmöglich machen

Die finanzielle Kostenübernahme durch die Pflegekasse für die stationäre Pflege richten sich nach der jeweiligen Pflegestufe des Patienten:

  • Pflegestufe I 1.023 Euro
  • Pflegestufe II 1.279 Euro
  • Pflegestufe III 1.550 Euro im Härtefall 1.918 Euro