Rente

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Die Rente dient der Altersvorsorge. Sie ist ein regelmäßig ausgezahltes Einkommen. Um später Rente zu beziehen, wird die gesetzliche Rentenversicherung abgeschlossen. Außerdem spielt der sogenannte Generationenvertrag eine große Rolle. Es gibt verschiedene Formen der Rente. Die normale Altersrente, auch Regelaltersrente genannt, setzt eine gewisse Altersgrenze voraus. Diese steigt momentan von 65 auf 67 Jahre, um sich der steigenden Lebenserwartung anzupassen. Die normale Altersrente kann bereits nach fünf Jahren Versicherungszeit in Anspruch genommen werden. Falls doch ein früherer Renteneintritt in Frage kommt, muss damit gerechnet werden, dass die Auszahlungsbeiträge dann geringer ausfallen. Bei dieser Form der Rente, kann nebenbei beliebig viel dazu verdient werden. Die Altersrente unterscheidet sich weiterhin in die für langjährig Versicherte und in die für besonders langjährig Versicherte. Es hängt dann davon ab, wie viele Versicherungsjahre vorliegen. Die Altersrente für schwerbehinderte Menschen dient der Absicherung eines früheren Renteneintritts, welcher ab einem Behinderungsgrad von 50 % gilt. Hier gilt es jedoch Einzelheiten zu beachten, zum Beispiel wie lang man schon in der Versicherungszeit ist und wann man geboren wurde bzw. erwerbstätig wurde. Die Altersrente für Frauen bedeutet, dass weibliche Personen bereits mit 60 Jahren in Rente gehen können, wenn sie vor 1952 geboren wurden und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Bei der Altersrente für langjährig unter Tagebau beschäftigte Bergleute haben Erwerbstätige, welche nach dem 60. Lebensjahr eine Wartezeit von 25 Jahren hinter sich gebracht haben, in der sie ständig unter Tage gearbeitet haben, einen Anspruch auf Altersrente. Natürlich haben auch Arbeitslose und Altersteilzeittätige unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Altersrente. Das Mindestalter liegt dann bei 63 Jahren. Weiterhin gibt es die Rente an Hinterbliebene. Diese tritt in Kraft, wenn der Ehepartner oder ein Elternteil stirbt. Dann hat der Hinterbliebene unter bestimmten Voraussetzungen einen gewissen Anteilsanspruch an die Rente des Verstorbenen. Kann man wegen Erwerbsminderung nur noch stundenweise bzw. gar nicht mehr arbeiten, hat man Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente. Letztlich gibt es noch die Grundsicherung. Sie ist eine Leistung, die nicht direkt unter diese Formen fällt. Sie greift, wenn die Rente für die Alterssicherung nicht ausreicht. Sie ist eine Sozialleistung, die durch Steuermittel finanziert wird. Man hat darauf Anspruch, wenn die Rente und zusätzliches Einkommen für den Lebenserhalt nicht ausreicht. Die Grundsicherung ist in diesem Fall keine Leistung der Sozialhilfe.