Psychische Störung

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Als psychische Störungen werden Abweichungen vom Normalzustand bezeichnet, welche das Erleben oder Verhalten im Handeln, Denken oder Fühlen, eines Menschen betreffen. Der Patient leidet aufgrund psychischer Missempfindungen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Grenze zwischen dem objektiven und subjektiven Empfinden eher unscharf ist und Krankheit von Gesundheit oft nur schwer zu unterscheiden ist. Menschen, die an einer psychischen Störung leiden, können, je nach Schweregrad der Krankheit, zur Gefahr für sich selbst oder andere Menschen werden. Man unterscheidet weitestgehend zwischen Angststörungen (Phobie), Störung der Persönlichkeit (Schizophrenie), Störungen der Stimmungsregulation (Depression), somatorforme Störungen (Hysterie, Hypochondrie, Schmerzstörung), organische Störungen (Demenz, organische amnestische Störung), Zwangsstörungen und dissoziative Störungen (multiple Persönlichkeitsstörung). Die Behandlung psychischer Störungen ist vom Krankheitsbild abhängig. Psychische Störungen sind weit verbreitet. So leidet laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation jeder vierte Patient, der einen Arzt aufsucht, an einer psychischen Störung. Die meisten psychischen Störungen lassen sich gut behandeln. Dies wird durch medikamentöse oder psychotherapeutische Behandlungen erzielt. Oft wird versucht die Umwelt des Patienten einzusetzen, um Erfolge zu erzielen. Generell muss jedoch mit psychisch Kranken sehr sensibel und vorsichtig umgegangen werden.