Psychiatrische Krankenpflege

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Die psychiatrische Krankenpflege wird normalerweise im ambulanten Bereich durchgeführt. Es handelt sich hier um Patienten, die an schweren psychischen Krankheiten leiden und dabei unterstützt werden sollen, weiterhin in den eigenen vier Wänden leben zu können. Ein Krankenhausaufenthalt soll also weitestgehend vermieden werden. Bei Senioren kann die psychiatrische Krankenpflege oder auch ambulante psychiatrische Pflege, besonders bei dem Krankheitsbild der Demenz für Abhilfe sorgen. Die Patienten werden durch geschultes Fachpersonal medizinisch betreut. Der § 37 SGB V regelt den gesetzlichen Aspekt der psychiatrischen Krankenpflege. Die Krankenversicherung übernimmt die Kosten für die psychiatrische Krankenpflege. Die psychiatrische Krankenpflege kann ausschließlich durch einen Neurologen oder Psychiater verordnet werden. Nur in den seltensten Fällen ist der Hausarzt dazu ermächtigt und dies auch nur, wenn eine Diagnose des Facharztes vorliegt. Ab wann die psychiatrische Krankenpflege verordnet wird, hängt von dem Maß ab, in welchem der Betroffene von seinem Alltag durch die Krankheit eingeschränkt wird. Außerdem muss der Betroffene über eine Behandlungsfähigkeit verfügen, welche eine ausreichende Behandlung durch Medikamente ausschließt. Die psychiatrische Krankenpflege verfolgt die Ziele, einen Beziehungsaufbau herzustellen, die Ausführung von Maßnahmen zur Krisenbewältigung und die Entwicklung von Strategien zur Bekämpfung oder Erfassung von Fähigkeitsstörungen. Therapeutische Maßnahmen sollen dem Patienten helfen, ein eigenständiges Leben führen zu können. Die psychiatrische Krankenpflege kann in einem Zeitraum von bis zu vier Monaten erfolgen. Dabei können bis zu 14 Einheiten pro Woche stattfinden. Ambulante Operationen sind vergleichsweise kleinere Eingriffe, welche bei dem Haus- oder einem Facharzt vor Ort durchgeführt werden. Diese verlangen dann eine gewisse Vor- und Nachsorge, um den Patienten auf den Eingriff vorzubereiten und ihn danach zu betreuen. Die Vorsorge beinhaltet die Aufklärung des Patienten über den Eingriff generell, mögliche Konsequenzen nach dem Eingriff und Komplikationen während der Operation. Weiterhin gehört der Transport zur Klinik zu der Vorsorge einer ambulanten Operation. Die Nachsorge umfasst dann die Präsenz eines Ansprechpartners nach der Operation. Dazu gehört auch der Hausnotruf. Gerade Senioren fühlen sich dann sicherer. In den eigenen vier Wänden eignet sich auch eine Haushaltshilfe als Form der Nachsorge. Es geht hierbei weitestgehend darum, dass der Patient bei Komplikationen oder im Notfall nicht allein ist.