Private Pflegegeldversicherung

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In Deutschland ist jeder Bürger staatlich in einer Kranken- und Pflegeversicherung versichert. Die monatlichen Beträge, welche dann im Pflegefall gebraucht werden, reichen oft jedoch nicht aus, um Pflegeplätze oder Pflegepersonal vollständig bezahlen zu können. Es ist daher sinnvoll, eine zusätzliche private Versicherung abzuschließen. Die private Pflegegeldversicherung stellt noch eine etwas gesonderte Form der privaten Absicherung dar. Bei dem Erhalt von Pflegegeld durch die Pflegekasse, handelt es sich bei den Empfängern um bedürftige Menschen, die im häuslichen Rahmen betreut werden. Dies geschieht meist durch Verwandte. Generell erhält die zu pflegende Person das Pflegegeld, um eine selbstgewählte Pflegekraft zu bezahlen. Eine private Pflegegeldversicherung nützt jedoch nur, wenn sie frühzeitig abgeschlossen wird. Die gängige Form der privaten Pflegegeldversicherung ist die Pflegetagegeldversicherung. Durch diese Versicherung wird ein bestimmter Tagessatz gesichert, der dann im Pflegefall ausgezahlt wird. Die Höhe des Tagessatzes hängt von dem Versicherungsnehmer und seinen monatlichen Einzahlungen ab. Somit wird zusätzlich zum gesetzlichen Pflegegeld ein bestimmter Betrag aus der privaten Pflegegeldversicherung gezahlt. Aber auch in der privaten Pflegegeldversicherung hängt der Tagessatz von der jeweiligen Pflegestufe des Patienten ab. Je nach dem Grad der Pflegebedürftigkeit wird ein durch die private Versicherung festgelegter Prozentsatz von dem monatlich eingezahlten Betrag durch den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Im Falle der höchsten Stufe, der Pflegestufe III, bekommt der Versicherte den gesamten vorher eingezahlten Betrag. Meist liegen die vereinbarten Tagessätze zwischen 30 und 60 Euro. Dies wird bereits bei Vertragsabschluss festgelegt. Sollte der Versicherungsnehmer bereits ein gewisses Risiko der zu erwartenden Pflegebedürftigkeit aufweisen, zum Beispiel durch Krankheit, muss er einen sogenannten Risikozuschlag zahlen.