Pflegekosten

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Wenn Senioren durch professionelle Pflegekräfte betreut werden müssen, entstehen je nach Aufwand und erbrachten Leistungen Pflegekosten. Normalerweise zahlt jeder Mensch während seines aktiven Berufslebens in die gesetzliche oder private Pflegeversicherung ein. Daraus erhalten sie dann, wenn es notwendig wird, das Geld für die Pflegekosten. Die Höhe der Übernahme von Pflegekosten durch die Pflegekasse richten sich nach der Pflegestufe des Betroffenen. Seit 2012 stehen Patienten mit der Pflegestufe I 450 Euro/ Monat, mit der Pflegestufe II 1100 Euro/ Monat und mit der Pflegestufe III 1550 Euro zur Verfügung. Bei nachvollzogenen Härtefällen kann ein Betrag von bis zu 1918 Euro pro Monat übernommen werden. Diese Beträge variieren jedoch zwischen ambulanter Betreuung und stationärer Versorgung. Genauere Angaben hierzu finden Sie unter dem Punkt Pflegestufen. Die Pflegekosten beziehen die Dienstleister direkt durch die Pflegekasse oder mittels einer Rechnung, die an den Pflegebedürftigen gestellt wird. Da der durch die Pflegekasse gestellte Betrag jedoch oft nicht ausreicht, beziehen viele Senioren eine Zuschussfinanzierung durch die Sozialhilfe. Um eine Unterstützung durch die Pflegekasse zu erhalten, muss bei dieser ein Antrag auf Pflegegeld gestellt werden. Weiterhin prüft der Medizinische Dienst der Krankenkassen die Pflegebedürftigkeit des Seniors und teilt ihn gegebenenfalls in eine Pflegestufe ein. Folgt diesem Prozess eine ärztliche Verordnung, können Pflegekosten übernommen werden. Falls die Wohnung eines solchen Patienten behindertengerecht oder barrierefrei umgestaltet werden muss, können weitere Zuschüsse beantragt werden. Es ist absehbar, dass die Zahl der zu pflegenden älteren Menschen, und somit auch der anfallenden Pflegekosten, steigen werden.