Pflegeberatung

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Durch das 2008 verabschiedete Pflege-Weiterentwicklungsgesetz wurde die sogenannte Pflegeberatung eingeführt. Somit haben alle Pflegebedürftigen nach § 7 a SGB XI seit dem 1. Januar 2009 Anspruch auf die Hilfe und Unterstützung eines Pflegeberaters. Dabei sollen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen auf Hilfsangebote aufmerksam gemacht werden. Sie sollen Unterstützung bei der Auswahl von Angeboten erhalten. So impliziert die Pflegeberatung zum Beispiel Unterstützung bei Antragsstellungen, Beratung bei Umbauten für Barrierefreiheit oder altersgerechtes Wohnen oder Hilfe bei der Suche nach einer geeigneten Pflegeeinrichtung. Die Pflegeberatung soll dabei individuell erfolgen und für den Hilfebedürftigen eine Entlastung darstellen. Kann das Gespräch durch Verhinderung des Bedürftigen nicht in einem sogenannten Stützpunkt stattfinden, findet die Pflegeberatung in der häuslichen Umgebung statt. Die Mitarbeiter der Pflegeberatung sind geschultes Pflegepersonal, Sozialarbeiter und Angestellte der Sozialversicherungen. Die Pflegestützpunkte für die Pflegeberatung verbreiten sich langsam über die Bundesländer.