Osteuropäische Pflegekräfte

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Pflegekräfte aus Osteuropa zur Betreuung von Senioren bieten dieselben Leistungen wie deutsches Personal an. Sie gehören zu den ambulanten Pflegediensten und übernehmen auch bzw. sehr häufig 24 Stunden Pflege und leben dann meist bei den Senioren zu Hause. Osteuropäische Pflegekräfte bewahren Senioren davor, frühzeitig in ein Heim zu müssen und entlasten Familienangehörige durch die Übernahme der Pflege. Sie übernehmen die medizinische Versorgung, hauswirtschaftliche Erledigungen, die Grund- und Basispflege, Zubereitung von Mahlzeiten und die Freizeitgestaltung der Senioren. Leider stellt die Anstellung osteuropäischer Pflegekräfte oft ein Problem dar. Die Einstellung dieser spart in einem illegalen Rahmen Geld. Das heißt, dass die osteuropäischen Pflegekräfte meist nicht über die Bundesagentur für Arbeit angemeldet sind und somit nicht legal arbeiten. Illegal gelten sie also, wenn sie als Selbstständige arbeiten. Aber auch bei einer legalen Anstellung sind osteuropäische Pflegekräfte günstiger als deutsches Personal. Die Kosten für osteuropäische Pflegekräfte richten sich nach ihren Qualifikation, Sprachkenntnissen und Reisekosten. Das Personal wird durch eine Vermittlungsagentur in ihrem Herkunftsland sozialversichert. Sie sind nur dann legal, wenn sie über eine Agentur aus dem Herkunftsland vermittelt werden (Artikel 49 EGV ff.).