Osteoporose

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Osteoporose ist eine Knochenkrankheit, die auch als „Knochenschwund“ bezeichnet wird. Die Knochenmasse des Betroffenen reduziert sich. Dies hat zur Folge, dass die Funktion des Knochengerüsts eingeschränkt und verändert. Die Knochen werden instabil und porös. Eine Folge daraus sind häufige Knochenbrüche. Meist wird die Krankheit auch erst aufgrund eines Bruches diagnostiziert. Bleibt Osteoporose unbehandelt, kann es zur Abnahme der Körpergröße, schmerzenden Knochen oder zur Entstehung eines sogenannten Rundrückens kommen. Die Krankheit entsteht schleichend. Es gibt zwei Formen der Osteoporose. Die primäre Osteoporose lässt sich weiterhin in Typ 1, die postmenopausale Osteoporose, und Typ 2, die senile Osteoporose unterteilen. Von Typ eins sind nur Frauen in den Wechseljahren betroffen. Typ 2 betrifft beide Geschlechter und ist eine Folge des normalen Alterungsprozesses nach dem 60. Lebensjahr. Sie wird auch Altersosteoporose genannt. Die zweite Form ist die sekundäre Osteoporose. Davon sind häufiger Männer betroffen. Diese Form führt zu Lähmungen oder zur Bettlägerigkeit. Therapieformen sind unter Anderem spezielle Gymnastik-Übungen, um weiteren Knochenabbau zu vermeiden, Hormonbehandlung, Zufuhr von Calcium und Vitamin D bei Mangelzuständen, Ernährungsumstellung oder medikamentöse Behandlung.