Nierensteine

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Feste Rückstände, die sich in den Bahnen der Nieren oder abführenden Harnwegen befinden, werden als Nierensteine bezeichnet. Die Größe der Nierensteine variiert zwischen mehreren Millimetern bis zu Zentimetern. Die Häufung von Nierensteinen wird Nierengrieß genannt. Nierensteine entstehen, wenn eine chemische Schädigung der Balance im Harn besteht. Die Ursachen von Nierensteinen liegen bei einer erhöhten Ansammlung von kaum löslichen Harnbestandteilen. Die Entstehung solche Substanzen kann durch mangelnde Flüssigkeitszufuhr, einseitige Ernährung, mangelnde Bewegung, chronische Erkrankungen oder genetische Faktoren begünstigt werden. Die Symptome von Nierensteinen richten sich nach ihrer Lage. Das heißt, wenn sie an einer ungünstigen Stelle liegen, können Rückenschmerzen oder Blut im Urin entstehen. Außerdem kann es zu Druckgefühlen in der Nierengegend kommen. Befinden sich Nierensteine im Harnleiter und es kommt zu einer sogenannten Harnleiterkolik, entstehen krampfartige Schmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Die meisten Nierensteine werden selbstständig durch den Urin ausgeschieden. Ansonsten müssen sie durch einen Urologen entfernt werden, welcher unterschiedliche Methoden kennt. Männer sind häufiger von Nierensteinen betroffen als Frauen.