Langzeitpflege

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Die Langzeitpflege wird notwendig, wenn ein Senior (oder generell ein Patient) unter allen Umständen nicht mehr ohne eine Pflegeperson auskommt. Es werden hierbei zwei Phasen unterschieden. Die erste betrifft Patienten mit einem Hilfebedarf über 90 Tage im Jahr. Geht der notwendige Bedarf an Unterstützung durch Pflegepersonal über ein Jahr hinaus, also genau ab dem 365. Tag, beginnt die zweite Phase der Langzeitpflege. Bei der zweiten Phase handelt es sich dann oft bereits um erhaltende Lebensmaßnahmen oder die palliative Pflege. Die Langzeitpflege kann in den eigenen vier Wänden von ambulanten Pflegediensten übernommen werden. In den meisten Fällen erfolgt sie jedoch durch geschultes Pflegepersonal in dafür vorgesehenen Einrichtungen, wie Alten- oder Seniorenpflegeheimen. Gerade Senioren müssen die Langzeitpflege oft in Anspruch nehmen. Grund dafür können unterschiedliche altersbedingte chronische Krankheiten sein, wie Alzheimer oder die Parkinson- Krankheit. Ziele der Langzeitpflege sind vor allem die bestmögliche Erhaltung der Lebensqualität der Patienten, Schmerzlinderung und ein Fortschreiten der Krankheit zu unterbinden. Ausgang der Langzeitpflege ist fast ausschließlich der Tod. Das Pflegepersonal unterstützt hier nicht nur die Patienten, sondern auch deren Angehörige.