Krebs

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Der medizinische Fachbereich, welcher sich mit der Krankheit Krebs beschäftigt, ist die Onkologie. Eine bösartige Gewebeneubildung (Neoplasie), anders bezeichnet ein bösartiger (maligner) Tumor, nennt man in der Medizin Krebs oder Krebsgeschwulst (Malignom). Genauer sind damit Karzinome und Sarkome gemeint. Krebs ist ausschließlich eine Bezeichnung für bösartige Gewebsveränderungen. Diese treten unkontrolliert auf und zerstören gesundes Gewebe. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Krebs ein Sammelbegriff für verschiedene andere Krankheiten, bei denen Körperzellen sich teilen und gesunde Zellen verdrängen. Die Ursachen für Krebs sind unterschiedlich. Jedes Organ des menschlichen Körpers kann von der Krankheit befallen werden. Dabei spielen Alter, Herkunft, Geschlecht oder Essgewohnheiten eine Rolle bei der Häufigkeit des Auftretens von Malignomen. An Krebs zu sterben ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Nicht jede Krebserkrankung muss tödlich verlaufen. Therapien ermöglichen bei manchen Formen eine Heilung oder die Verzögerung des todbringenden Krankheitsausgangs. Generell können keine allgemeinen Angaben zur Überlebens- und Heilungschance bei Krebs gemacht werden, da die Krankheit sich durch verschiedene Formen, Krankheitsbilder und Ausprägungen kennzeichnet. Das Risiko an Krebs zu erkranken nimmt mit dem Alter zu. Aus diesem Grund kann man Krebs auch als Alterserkrankung des Zellwachstums betrachten. Trotzdem gibt es Formen die unabhängig vom Alter auftreten. Ursachen für Krebs können zum Beispiel genetische Veranlagungen oder eine Virusinfektion sein. Auch das Laster des Rauchens erhöht das Krebsrisiko enorm. Gerade Senioren sollten die Krebsvorsorge und Früherkennung nutzen, da das Krebsrisiko dadurch verringert werden kann. Diese Krankheit, die eine bösartige Veränderung der Zellen hervorruft, gehört zu der Evolutionsgeschichte der Menschheit, von Anfang an dazu. Schon an Dinosaurierknochen ließen sich Krebsbefunde nachweisen.