Hygiene

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Laut der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie ist Hygiene die Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit. Das Wort kommt aus dem Griechischen und ist von der griechischen Göttin der Gesundheit, Hygiéia, abgeleitet. Mit der Hygiene werden im Allgemeinen vorbeugende Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten bezeichnet. Darunter fallen zum Beispiel Reinigung, Desinfektion oder Sterilisation. Diese Maßnahmen dienen in der Pflege insbesondere dem Schutz der Patienten, aber auch dem des Pflegepersonals. Die Hygiene in der Altenpflege gehört zu dem Punkt der Grundpflege. Zu der Körperpflege oder auch Individualhygiene gehört das Duschen, Waschen und Baden des Patienten, die Dental- und Hautpflege so wie das An- und Auskleiden der Pflegebedürftigen. In Altenpflegeeinrichtungen gibt es grundsätzlich Vorschriften zur Hygiene, welche das Fachpersonal einhalten muss, da gerade dieses verschiedenen Krankheitserregern ausgesetzt ist und dadurch das Potenzial besitzt, diese weiterzutragen. Grundsätzlich gehören zu diesen Vorschriften, dass das Personal lange Haare zum Zopf gebunden hat, festes Schuhwerk trägt, welches regelmäßig desinfiziert werden muss und das Säubern der Arbeitskleidung im eigenen Haushalt bei 95 Grad durchzuführen oder in eine Reinigung zu geben. Weiterhin darf kein Nagellack getragen werden, die Fingernägel müssen generell kurz getragen werden, die Hände sind nach einem Toilettengang gründlich zu säubern und zu desinfizieren. Körperschmuck ist nicht erlaubt.