Heimplatz

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Die Fortschritte der medizinischen Forschung ermöglichen vielen Menschen ihr Leben bis ins hohe Alter zu führen. Meistens verbringen sie diese Zeit dann in Pflegeeinrichtungen, in denen sie betreut und bei alltäglichen Aufgaben, die sie allein nicht mehr bewältigen können, unterstützt werden. Dies sind sogenannte Heimplätze. Heime oder Pflegeeinrichtungen sind auf die Bedürfnisse ihrer Bewohner spezialisiert. Somit werden mit Heimplätzen Zimmer oder Wohnungen in solchen Einrichtungen bezeichnet. In Deutschland gibt es drei Heimtypen. Altenwohnheime implizieren vorrangig den Aspekt des Wohnens für Senioren und lassen diese weitestgehend in ihrer Selbstständigkeit. Sind Senioren auf Hilfe und Betreuung angewiesen, die zeitintensiver sind, können sie einen Heimplatz in Altenpflegeheimen bekommen. Weiterhin gibt es Pflegeeinrichtungen, die beide Typen in einem vereinen. Dies können zum Beispiel Seniorenresidenzen sein. Die Kosten für solche Heimplätze, welche ausschließlich die stationäre Pflege umfassen, werden je nach der Pflegestufe des Seniors durch die Pflegekasse übernommen. Zu diesen Kosten, dem sogenannten Pflegesatz, gehören allgemeinen Pflegeleistungen, die Unterkunft und Verpflegung, die Investitionskosten und die Ausbildungsrefinanzierung. Sich für einen Heimplatz zu entscheiden erfordert gute Kenntnisse über die Einrichtungen, welche vor allem durch einen Besuch vor Ort gefestigt werden. Der subjektive Eindruck spielt immer die wichtigste Rolle. Außerdem gibt es zur Unterstützung der Heimplatzfindung sogenannte Checkliste für Senioreneinrichtungen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass die Angestellten sich immer Zeit für Ihre Fragen und Sorgen nehmen sollten. Dies sind Punkte, die bei der Suche nach einem Heimplatz beachtet werden sollten.