Heimaufsicht

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Die Heimaufsicht wird durch eine staatliche Behörde ausgeführt. Diese überprüft in Regelmäßigkeit (meist einmal im Jahr), ob Pflegeheime für Senioren, volljährige behinderte oder volljährige pflegebedürftige Menschen die Anforderungen und Regelungen des Heimgesetzes (HeimG) erfüllen. Die Kontrollbesuche werden angekündigt, dürfen aber ebenso ohne Anmeldung erfolgen. Wenn ein Zertifikat eines unabhängigen Sachverständigen vorliegt, kann der Abstand zwischen den Kontrollbesuchen auch länger als ein Jahr sein. Welche Behörde die Heimaufsicht übernimmt ist abhängig vom Bundesland. Die Bezeichnung Heimaufsicht ist ein umgangssprachlicher Gebrauch für die zuständige staatliche Stelle. Werden bei den Kontrollterminen Mängel festgestellt, können entweder Fristen gesetzt werden, um diese zu beseitigen, Bußgelder auferlegt, Untersagungen der Betriebe ausgestellt oder Beschäftigungsverbot für einzelne unfähige Pflegekräfte verhängt werden. Solche Mängel betreffen oft die Organisation der Einrichtung, Fachkräftemangel oder eine fehlende Pflegedokumentation.