Gehhilfe

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Alle Hilfsmittel, die der Unterstützung der Gelenke und der Förderung der Mobilität dienen, werden als Gehhilfe bezeichnet. Dazu zählen Geräte die durch die Gesetzliche Krankenversicherung als Gehhilfen anerkannt werden zum Beispiel im Rahmen einer Rehabilitation. Es gibt für unterschiedliche Ausprägungen der Gehbehinderung auch unterschiedliche Gehhilfen. Zu den Gehhilfen gehören aber auch Mittel, die aus anderen Gründen, wie zur allgemeinen Entlastung, als Sportgerät oder als soziales Signal. Das Wandern oder Spazieren sind Tätigkeiten, die unter Umständen einer Gehhilfe bedürfen. Abgesehen von dieser Teilung der Gehilfen in zwei Gruppen, zum einen für die Rehabilitation und zum anderen ohne medizinische Ursache, werden sie dauerhaft oder nur übergangsweise gebraucht.

Die Gesetzliche Krankenversicherung definiert die Hilfsmittel wie folgt:

  • Produktgruppe 10.46 - Gehhilfen für den Innenraum (Gehgestelle, Gehwagen, Gehübungsgeräte)
  • Produktgruppe 10.50 - Gehhilfen für den Innenraum und Außenbereich/ Straßenverkehr (Hand-/ Gehstöcke, Unterarmgehstützen, Achselstützen, Fahrbare Gehhilfen
  • Produktgruppe 10.99 - Gehhilfen ohne speziellen Anwendungsort (Zubehör wie Stockpuffer oder-halter, sonstige Gehhilfen)

Eine häufig gewählte Gehhilfe für Senioren ist der Rollator.