Bluthochdruck

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Die Arterielle Hypertonie wird allgemein gebräuchlich Bluthochdruck genannt. Es ist eine Krankheit, bei der der Blutdruck des arteriellen Gefäßsystems beständig erhöht ist. Sie gehört zu den häufigsten vorkommenden Erkrankungen in Deutschland und kommt vermehrt im höheren Alter vor. Gründe für Bluthochdruck können Störungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des Hormonsystems, so wie Nierenfunktionsstörungen sein. Es gibt allerdings auch viele unbekannte Faktoren. Die meisten Todesursachen im Verlauf des Krankheitsbildes sind Herzinfarkte, Nierenversagen oder Schlaganfälle. Bluthochdruck wird medikamentös behandelt und fordert zur Besserung eine Änderung des Lebensstils. Die Symptome für einen Bluthochdruck sind vielseitig. Oftmals kommt es zu Kopfschmerzen am Morgen, welche sich durch Erhöhen des Kopfes lindern lassen. Schlaflosigkeit, ebenso Abgeschlagenheit können auf Bluthochdruck hinweisen. Außerdem sind oft Schwindel, Übelkeit, häufiges Nasenbluten, Luftnot bei Belastung oder Sehstörungen ein Hinweis. Es wird zwischen dem sogenannten labilen oder belastungsabhängigem Bluthochdruck und dem stabilen Bluthochdruck unterschieden. Bei ersterem ist der Blutdruck nur temporär oder aufgrund von Belastung erhöht. Den stabilen Bluthochdruck kennzeichnen ständig erhöhte Werte. Die schwerste Form ist der maligne oder akzelerierte Bluthochdruck. Laut der Weltgesundheitsorganisation gilt ein systolischer Blutdruck von nicht weniger als 140 mm Hg oder ein diastolischer Blutdruck von mindestens 90 mm Hg als Bluthochdruck.