Betreuungsverein

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Betreuer und Seniorin trinken Kaffee Ein Betreuungsverein muss die Kriterien des § 1908 f. des Bürgerlichen Gesetzbuches erfüllen, um seine Legitimität in Deutschland zu erlangen und als Verein eingetragen zu werden. Das ehrenamtliche, aber geschulte Personal des Vereins übernimmt die Betreuung von volljährigen Personen, die aufgrund von körperlichen oder seelischen Behinderungen oder durch schwere Erkrankungen nicht mehr in der Lage sind eigenständige Entscheidungen zu treffen. Solche Personen haben laut § 1896 des BGBs Anspruch auf einen Betreuer. Dieser ist dann allein für eine Person zuständig. Die Bedingung für den Einsatz des Betreuers ist die Zustimmung des Vereins und des Mitarbeiters selbst. Der Verein kann seine Stellung als Betreuer laut § 1908b BGB jedoch jederzeit revidieren. Reicht die Betreuung durch eine einzelne Person nicht aus, kann ebenso ein Verein dazu beauftragt werden, die Betreuung durch einen oder mehrere Mitarbeiter zu sichern. Der zu Betreuende kann bei Missfallen des Personals rechtliche Schritte einleiten, um eine Neueinstellung zu erwirken. Der Betreuungsverein ist dazu verpflichtet, seine ehrenamtlichen Mitarbeiter regelmäßig zu Fortbildungen und Diskursen zu schicken.